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Samstag, 29. Juni 2013

Sie saßen und tranken am Teetisch ... – Wie sehr Koseformen von wahrer Liebe erzählen können ...


An anderer Stelle bin ich auf ein Gedicht Heines eingegangen, das ich sehr mag, weil es sich auch als ein Zwiegespräch eines Mannes oder einer Frau mit seinem/ihrem inneren Kind lesen lässt, eines Mannes oder einer Frau, deren inneres Kind noch lebt, so dass eine lebendige Erinnerung noch möglich ist.
Die erste Strophe lautet:


Mein Kind, wir waren Kinder,
Zwei Kinder, klein und froh;
Wir krochen in’s Hühnerhäuschen
Und steckten uns unter das Stroh.

In dem dortigen Zusammenhang habe ich auf ein Liebesgedicht Harry Heines verwiesen (als er es schrieb, hieß er noch Harry, noch war er nicht konvertiert und nannte sich fortan Heinrich), das ich aus diesem Grund hier anführen möchte.

Ohnehin ist es absolut lesenswert und hätte sicherlich irgendwann eh in diesem Blog seinen Platz gefunden.
Schwerlich kann man Liebe nämlich in einer einzigen - hier in der letzten Strophe des Gedichtes - zärtlicher zum Ausdruck bringen.
Schwerlich kann man wirkliche Liebe dem blasierten Reden über Liebe gekonnter gegenüberstellen.

Es ist ein typisches Heine-Gedicht, übrigens aus dem Buch der Lieder, also um 1823 geschrieben, weil es die Blasiertheit der gehobenen Gesellschaft soooo gut auf den Punkt bringt :-)

Wie gern doch wohl der dürre Hofrath weniger platonisch gewesen wäre, sondern durchaus roh :-))

Zum Kringeln.

Lies selbst, wie Harry in der letzten Strophe liebkosend - nicht von ungefähr verwendet er dort insgesamt dreimal einen Diminutiv, also eine Koseform - seine Liebe Liebchen nennt.

Wie viel Zärtlichkeit, wie viel Kosen kann doch in einer einzigen, hier in der letzten Strophe zum Ausdruck gebracht werden!
Echte Kunst!
Mit einer einzigen Strophe lässt Heine das ganze gestelzt-gekünstelt hohle Gebäude dieser überholten Gesellschaft wie eine Seifenblase zerplatzen.

Wie gekonnt gibt er die Frau- und Herrschaften ihrer gravitätisch gespreizten Lächerlichkeit preis: 

Sie sitzen zu Tische, ja, aber sie sitzen und trinken am Teetisch - was für eine verfremdende Formulierung;
genauso das nachgestellte viel im zweiten Vers der ersten Strophe...
und wie gerne wäre der Hofrat weniger platonisch (wenn er doch nur weniger dürr wäre) ...
... der Hofrätin wäre es soooo recht ...
So bleibt ihr nichts, als Ach zu seufzen ... und zwar so Ach zu seufzen, dass jeder spürt, was sie von der Aussage ihres dürren Mannes hält und jeder Leser ahnt, was sich wohl hinter ihrem ironischen Lächeln verbergen mag, dass sie nämlich schon weiß, warum ihr "Mann" platonische Liebe favorisiert, favorisieren muss ...



Sie saßen und tranken am Theetisch,
Und sprachen von Liebe viel.
Die Herren, die waren ästhetisch,
Die Damen von zartem Gefühl.

Die Liebe muß seyn platonisch,
Der dürre Hofrath sprach.
Die Hofräthin lächelt ironisch,
Und dennoch seufzet sie: Ach!

Der Domherr öffnet den Mund weit:
Die Liebe sey nicht zu roh,
Sie schadet sonst der Gesundheit.
Das Fräulein lispelt: wie so?

Die Gräfin spricht wehmüthig:
Die Liebe ist eine Passion!
Und präsentiret gütig
Die Tasse dem Herren Baron.

Am Tische war noch ein Plätzchen;
Mein Liebchen, da hast du gefehlt.
Du hättest so hübsch, mein Schätzchen,
Von deiner Liebe erzählt.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Man stelle sich mal vor ...

... Gott ginge als Protestant über die Erde und die katholische Kirche sperrte ihn von ihren Abendmahlsfeiern aus ...

Mittwoch, 26. Juni 2013

Keine Kontrolleure des Glaubens, sondern offene Kirchen! - Wann outet sich der erste homosexuelle Kardinal?


In der Katholischen Morgenfeier auf Bayern I am vergangenen Sonntag hat Pfarrer Christoph Seidl aus Regensburg ein Wort von Papst Franziskus wiedergegeben, das ich unglaublich wertvoll finde:

Wer sich der Kirche nähert, muss dort offene Türen vorfinden 
und keine Kontrolleure des Glaubens.

Das könnte selbstverständlich klingen, ist es aber nicht, denkt man an die schrecklichen Zeiten der Inquisition zurück und an den Umgang der Kirche mit Homosexuellen.

Vielleicht darf sich auch irgendwann der erste homosexuelle Bischof oder Kardinal als ein solcher outen - und trotzdem in der Kirche und ein Mann des Glaubens bleiben ...

Und übrigens: Der Inhalt des Papstwortes mag selbstverständlich sein. In dieser Klarheit aber finde ich es dennoch bemerkenswert. Im Grunde gibt der Papst zu erkennen, dass er um die Crux des katholischen Glaubens weiß und dass es den ein oder anderen Vertreter gab und auch noch gibt, dem Kontrolle wichtiger als freier Zugang war und ist.
Von daher deutet sich hier für mich ein deutlicher Wandel an. Hier spricht einer Klartext!

Sonntag, 23. Juni 2013

Kein Zufall: Eine ganz bescheidene Ballade Goethes für Wilhelm Meister und seine Lehrjahre.


Bescheidenheit: Das klingt nach Zurücknahme, nach: freiwillig ab ins zweite, besser noch das dritte Glied.

Allerdings: Wer Bescheidenheit so versteht, versteht sie falsch. Das etymologische Wörterbuch gibt Aufschluss:

Ursprünglich bedeutet das Partizip Perfekt bescheiden, dass etwas vom Richter beschieden wurde und dann auch jemand sich bescheiden ließ, also einsichtsvoll und erfahren und klug in ganz positivem Sinne war.

Jemand, der bescheiden ist, ist also keineswegs anspruchslos, sondern zeigt und hat Verständnis.

Wer das von sich sagen kann, dem spielt sein Ego keine Streiche mehr, der muss sich nicht mehr verkämpfen, weil er meint, mit Teufels Gewalt sein Recht durchsetzen zu müssen.

Wer bescbeiden ist, hat Sinn für das Ganze, hat Augenmaß, weiß, seine Sache zu relativieren, in Bezug zu Anderem zu setzen, sie einzuschätzen, zu schätzen, auch wertzuschätzen, das Eigene wie das des Anderen.

Das klingt schon ganz anders, es ist auch Anders, auf solche Weise bescheiden ist niemand auf falsche Art anspruchslos!

Wie vor allem Mut zunächst die Demut kommt und der Hochmütige nie wirklich zu wahrem Mut gelangt, so gelangt kein Anspruchsloser zu wahrer Bescheidenheit.

Niemand soll sein Licht unter den Scheffel stellen.

Es ist nur gut, wenn jeder und jede überprüft. ob sein bzw. ihr Licht das kalte Diabolos ist oder das warme Licht, das aus dem Herzen der Gottheit strahlt.

Um all dies weiß der Harfensänger mit seiner Ballade in Goethes Entwicklungsroman und Wilhelm Meister ahnt: Ohne dieses Herzwissen, das immer nach Tat drängt, wird kein Wilhelm zu einem Meister.

In diesem Sinne sind Goethes Ballade Der Sänger und sein Sänger bescheiden.

Wer sie lesen möchte:
hier

Donnerstag, 20. Juni 2013

Glück hinterlässt keine Narben. – Je mehr Inseln des Glücks wir in uns erschaffen ...


Heute bin ich wieder mit meiner goldigen Ethik-Gruppe im Kreis gesessen und unser Thema war Lebensläufe.

Jeder sollte zunächst im Stillen einen Gegenstand aus seiner Kindheit auswählen, ihn pantomimisch darstellen und etwas dazu erzählen.

Wir kamen dann auf Erlebnisse aus unseren Kindheiten zu sprechen und irgendwann sagte ich, dass mir auffalle, dass sie vor allem Ereignisse und Erlebnisse erzählen, die mit Traurigem, Negativem, mit Tod und Krankheit verbunden sind.
Mir ist übrigens dabei bewusst geworden, wie viel Kinder schon im Alter von dreizehn, vierzehn Jahren an Leid erlebt haben, wie viel Krankenhaus, Unfälle, Krebs in der Familie ...

Jedenfalls fragte ich dann, warum das denn so sei, und ein Mädchen sagte, dass Leid und Krankheit eben Narben hinterlasse, die man sehen und spüren könne.


Ja, sagte ich dann, da hast Du Recht, Glück hinterlässt keine Narben.

Was hinterlässt Glück dann?

Offensichtlich stehen die Glücksgefühle in ihrer Wirkung auf uns und unser Erinnerungsvermögen weit hinter den Leid- und Trauergefühlen zurück.

Warum das so ist - und ich glaube, das wird das Thema unserer nächsten Ethikstunde sein:

Ein Punkt hängt sicherlich mit dem bekannten Spruch only bad news are good news - nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten - zusammen, weil sich die Menschen eher für die Gefahr, die Angst, das Leid (vor allem anderer) interessieren.
Das aber kommt nicht von ungefähr.
Sicherlich hat es evolutionspsychologische Gründe: 


Als Steinzeitmenschen war Überleben damit verbunden, keine mögliche Gefahr unbeachtet zu lassen. Und da die Gefahr uns nicht aus dem Fernseher oder Computer ansprang, sondern wenn, dann ganz real hinter dem nächsten Busch lauern konnte, mussten wir zwangsläufig alles, auch ein Gerücht, das der Nachbar mitbrachte - und sei es eines über eine Löwenspur oder einen vagabundierender Menschen - ernst nehmen.

Das mag der Grund sein, warum wir fast noch automatisiert auf Negatives sofort anspringen, was sich Zeitungen, Fernsehen und andere diverse Formen von Medien, bis leider hin zu den Kinder(Computer-)spielen zu Nutze machen.

Eine Notwendigkeit aber besteht nicht mehr dazu, jedenfalls gewiss nicht in dem Ausmaß, in welchem dadurch Geld dazu gebracht wird, in die Portemonnaies von Bad-News-Produzenten zu fließen.

Leider ist es so, dass Kinder genau aus diesem Grund von frühester Kindheit an auf die Steinzeitprogrammierung konditioniert werden.

Und es kommt hinzu, was ich in einem früheren Post angesprochen habe – und das ist ein weiterer Punkt: 
Wir nehmen auf, nehmen wahr und übernehmen nur gar zu gerne, was uns nach unten zieht, der Schwerkraft geben wir uns nur gar zu gern hin ... das ist so bequem ... in den Sessel des Negativen fällt es sich wie von selbst ...

Wie können wir umsteuern?

Das Glück und seine Gefühle brauchen unsere tatkräftige Unterstützung!

Wir dürfen in uns das Glück markieren, hervorheben, ins Licht bringen.


Je mehr Inseln des Glücks wir auf diese Weise bewusst erschaffen,
desto früher wird es in uns einen 
Kontinent des Glücks 
geben können.

Samstag, 15. Juni 2013

Alles, was du wahrnimmst, bist du selbst. – Michael Ende jedenfalls meint:

Ich bin der Meinung, daß wir überhaupt eine Fehlentwicklung erlebt haben in den letzten zweihundert Jahren. Wir haben uns eingeredet, es gäbe einen kategorischen Unterschied zwischen subjektiver und objektiver Realität. Wir haben die Welt sozusagen in zwei Stücke gerissen. Wir stellen uns vor, es gäbe da draußen so etwas wie eine objektive Realität, die auch ohne uns und unser Bewußtsein existiert, und es gäbe da drinnen eine subjektive Realität, die auch ohne Welt existiert. Für mich sind die Welt und das menschliche Bewußtsein nur die zwei Seiten ein und derselben Medaille. Das eine hängt vollkommen vom anderen ab. Welt und Bewußtsein sind letzten Endes ein und dasselbe. Das geht dann bis zu den alten indischen Weisen, die gesagt haben: „Alles was du wahrnimmst, bist du selbst."

Als Michael Ende diese Aussagen traf, hatte sich jenes Bewusstsein noch nicht durchgesetzt, das manchem heute im Rahmen der Quantenphysik und ihrer philosophischen Betrachtungen fast selbstverständlich geworden ist
Viele Menschen allerdings lassen dieses Bewusstsein noch lange nicht zu, dass ihnen in ihrer äußeren Realität immer wieder ihr eigenes Inneres begegnet.
Was könnte das für eine Bedeutung haben, dass jemand schon so lange eine Wohnung sucht, aber keine findet (während das einem anderen fast auf Anhieb gelingt), dass er in letzter Zeit sich immer wieder irgendwo anstößt oder ein Körperorgan rebelliert?
Was bedeutet es, dass es im Kofferraum des eigenen Autos unterirdisch unübersichtlich ausschaut? Dass der Keller zu einem verkommenen Ersatzteillager degeneriert ist? Dass mancher sich Dinge kauft und kauft und kauft, ohne sie wirklich wertzuschätzen?
Dass nur beim Staubsaugen die inneren Aggressionen zutage treten, weil alle Stuhlbeine und Bodenleisten zu Gegnern werden, die ausbaden müssen, was man an den Menschen der Umgebung sich nur versteckt getraut auszuleben, die doch nur im Keller des Unbewussten gehaltene Gestalten des eigenen Inneren sind?

Gewiss mag das ein oder andere überzogen klingen. Tatsächlich aber finden wir unser Inneres in unserer äußeren Realität, möglicherweise mehr, als uns lieb ist, ob der verlorene Schlüssel nun etwas zu bedeuten hat oder nicht :-)
Nicht? 
Michael Ende schreibt auch: Alles, was Du wahrnimmst ...
Man muss es sich schon erlauben wahr-zu-nehmen!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Ein Posten ist vakant! – Die Wunden klaffen ... Heinrich Heines bewegendes Gedicht aus seiner Matratzengruft.


Dass er einer meiner Lieblingsdichter sei, hätte Heinrich Heine (1797-1856) sich verbeten. Ein Lieblingsdichter wollte er, der Menschen zuallermeist, schon allein wegen seines zunehmenden Nervenleidens auf Distanz halten musste, gewiss nicht sein. Sein Krankenzimmer nannte er selbst Matratzengruft, hier hörte man meist keinen Laut; Heine ertrug das Gerassel der Kutschen, Handwerkergeräusche, Gezänk oder Klavierspiel kaum. Mit geschlossen Augen schrieb er gegen Ende auf Folio-Bogen. In eine offen gehaltene Wunde im Nacken wurde jeden Morgen eine Dosis Morphium gestreut, um die Schmerzen erträglich zu halten. 
Was Heine genau hatte, weiß man letztendlich nicht. Seine Krankheit zog sich über 30 Jahre und wurde zunehmend zu einem fast unerträglichen Siechtum. 
Aufgrund seiner eigenen Bemerkungen lässt sich vermuten, dass er, der schon in seiner Jugend zweimal an Syphilis erkrankt war - sicherlich auch Folge seiner recht häufigen Bordell-Besuche -, dieser Krankheit endgültig Tribut zollen musste.
Allerdings gibt es auch Hinweise darauf, dass Heinrich Heine einer Bleivergiftung zum Opfer fiel.

Vermutlich im Sommer 1849 entstand eines seiner für mich beeindruckendsten Gedichte aus seinem Lazarus-Zyklus.

Es ist überschrieben mit Enfant Perdu. Doch nie ist in ihm von diesem Tatbestand die Rede. Das Gedicht in seinem fünfhebigen Jambus ist voller Emotionalität und berichtet von dem Kampf eines Menschen auf seinem Posten, den dieser selbst - natürlich mag man Heine in seinem Pariser Exil in ihm finden - als verloren bezeichnet; dennoch bezeichnet er sich als unbesiegt.

Heine wäre nicht Heine, wenn ihm nicht auch im Rahmen dieses Gedichtes ein Kunstgriff gelänge, nämlich durch den Tempuswechsel in drei Zeilen der letzten Strophe im Grunde seinen eigenen Tod vorwegzunehmen.
Uns Lebenden möge dieses Gedicht, das zu den großartigen Schätzen unserer Kultur und Literatur zählt, eine Mahnung sein, auch zu kämpfen, mit Mut und Durchhaltevermögen, aber auch das enfant perdu zur Sprache zu bringen, da wo dies der Fall ist: in uns und in unserer Gesellschaft.


Enfant Perdu

Verlorner Posten in dem Freiheitskriege,
Hielt ich seit dreißig Jahren treulich aus.
Ich kämpfe ohne Hoffnung, dass ich siege,
Ich wusste, nie komm ich gesund nach Haus.

Ich wachte Tag und Nacht - Ich konnt nicht schlafen,
Wie in dem Lagerzelt der Freunde Schar -
(Auch hielt das laute Schnarchen dieser Braven
Mich wach, wenn ich ein bisschen schlummrig war).

In jenen Nächten hat Langweil' ergriffen
Mich oft, auch Furcht - (nur Narren fürchten nichts) -
Sie zu verscheuchen, hab ich dann gepfiffen
Die frechen Reime eines Spottgedichts.

Ja, wachsam stand ich, das Gewehr im Arme,
Und nahte irgendein verdächt'ger Gauch,
So schoss ich gut und jagt ihm eine warme,
Brühwarme Kugel in den schnöden Bauch.

Mitunter freilich mocht es sich ereignen.
Dass solch ein schlechter Gauch gleichfalls sehr gut
Zu schießen wusste - ach, ich kann's nicht leugnen -
Die Wunden klaffen - es verströmt mein Blut.

Ein Posten ist vakant! - Die Wunden klaffen -
Der eine fällt, die andern rücken nach -
Doch fall ich unbesiegt, und meine Waffen
Sind nicht gebrochen - nur mein Herze brach.


Heine, der so viel über religiöses Gebaren spottete und sich gern über bigotte Christlichkeit mokierte ("Und fehlt der Pfaffensegen dabei, / Die Ehe wird gültig nicht minder -"), schrieb in Paragraph 7 seines Testamentes:

Seit vier Jahren habe ich allem philosophischen Stolze entsagt und bin zu religiösen Ideen und Gefühlen zurückgekehrt; ich sterbe im Glauben an einen einzigen Gott, den ewigen Schöpfer der Welt, dessen Erbarmen ich anflehe für meine unsterbliche Seele.