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Dienstag, 14. April 2015

Schmetterlingsflügel sehen aus wie Harfen - beide erinnern uns an unser ursprüngliches Sein!

Vorhin las ich den Gedanken, dass Musik nicht nur von Instrumenten komme, sondern dass echte Musik jene sei, welche die Saiten des Geistes zum Klingen bringe und dass klares, reines Denken dem Klang einer Harfe gleiche.

Ich glaube, jeder liebt Harfenmusik, die so wunderbar perlen kann, einem Perlenkranz von Tönen vergleichbar, der auf den Hörer niederregnet. 
Es ist schon seltsam, dass Menschen, die Harfen spielen, immer sehr anmutig aussehen. Wirklich, Harfenmusik ist himmlische Musik.

Klar gibt es Witze über Engel, die auf Wolken sitzen und Harfen spielen und fast jeder kennt die Geschichte des bayrischen Schriftstellers Ludwig Thoma vom Dienstmann 172, Aloisius Hingerl, der nach seinem Ableben eine Harfe und eine Wolke zugeteilt bekam, aber aufgrund seines Fluchens und der Tatsache, dass er sein Manna, sein Bier also und seinen Schmaizla so vermisste, nicht im Himmel zu gebrauchen war und deshalb von Gott, weil dieser Job bedingte, dass er immer wieder aus dem Himmel flüchten konnte, dazu ausersehen wurde, der bayrischen Staatsregierung die göttlichen Ratschläge zu überbringen. Allerdings endete bekanntlich bereits Aloisius´ erste Mission im Hofbräuhaus. Dass die bayrische Regierung seitdem auf die göttlichen Eingebungen wartet - für diesen Schluss-Satz seiner köstlichen Geschichte wurde Ludwig Thoma 1911 übrigens zu einer Geldstrafe verdonnert.
So viel hat sich in Bayern also noch nicht verändert.

Zurück aber zur Harfenmusik, zur Harfe und der Tatsache, dass mir vorhin bei oben zitierten Sätzen in den Sinn kam, dass Schmetterlingsflügel wie Harfen aussehen. Ihre Formen haben mich jedenfalls in meinen Gedanken, als ich so am Tisch saß und über die Sätze und überhaupt ins Sinnieren kam, an Harfen erinnert.
Wir wissen, dass der Schmetterling eines der Symbole für die menschliche Seele ist. So kostbar, so schön, so unberührbar  wie Schmetterlinge sind im Grunde menschliche Seelen. Die Verwandtschaft von Schmetterlingen und der Seelensymbolik zeigt, wie behutsam wir mit allem Seelischen umgehen sollten, wie vorsichtig und zartfühlend mit unserer eigenen und denen unserer Nächsten.

Und noch etwas kam mir in den Sinn:
Wir Menschen sind ja als Yin-Yang-Wesen geschaffen, männlich-weiblich zugleich, wie es, präzise übersetzt im hebräischen Urtext heißt.

Schmetterlinge haben im Grunde zwei Harfenflügel, die diese beiden eben angesprochenen Seiten zeigen und sie zum Ausdruck bringen.
Vielleicht mag daher kommen, wie versonnen wir gerne sind, wenn wir Harfenmusik hören oder Schmetterlinge sehen. Nur Weniges gibt, es, was so viele Menschen gleichermaßen so friedlich stimmt.
Schmetterlinge und Harfen erinnern uns an unser ursprüngliches Sein.






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