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Freitag, 21. Juli 2017

Mehr Prometheus und Kain steckt in uns, als wir vermuten - hoffentlich!

In der Mythe von Prometheus – wie bedeutsam sie ist, sehen wir daran, wie vielfach sie in der Kunst, Musik und Literatur bearbeitet worden ist – spielt der Bruder Epimetheus eine zu wenig beachtete Rolle, nicht nur, weil er die Büchse der Pandora öffnete, sondern weil zu viele noch so sind, wie es der Übersetzung seines Namens entspricht: nach-denkend, zaudernd, überbedächtig, sagen wir ruhig auch: angela-merkel-like, hinterherdenkend, dumpf mit intellektuellem Anstrich.

Wer möchte, hier weiterlesen.

Montag, 10. Juli 2017

G20 in Hamburg: Polizisten mussten auf dem Boden liegend regenerieren!

Offensichtlich war für den Gipfel alles bestens vorbereitet. Nur für die, die ihre Köpfe und Körper hinhalten mussten, standen nicht einmal Feldbetten zum Regenerieren bereit.

Das Video zeigt ein Bild völlig erschöpfter Polizisten, die wohl 48 Stunden im Einsatz waren und auf dem Boden liegend regenerieren müssen.

Die Polizisten hätten es nicht verdient, dass man so mit ihnen umgehe, formuliert Thomas Mohr, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei.
Was für eine Wortwahl: Sie hätten es nicht verdient . . .

Das Geschehen spottet jeder Beschreibung. Die Gipfelteilnehmer suhlen sich in Beethovens Musik und ihrem anschließendem Viel-Gänge-Menü und die, die ihr Leben für sie einsetzen, haben nicht einmal ein Feldbett, auf dem sie sich kurz ausruhen können. - War das zuviel verlangt?

Dass Angela Merkel und Olaf Scholz das wenig kümmert, entnehmen wir ihren Worten des Bedauerns bezüglich der Hamburger Terrortage, die einen Tiefgang haben, der dem eines Binnenschiffes auf dem Neckar gleichkommt.

Dass allerdings nicht einmal die Vorgesetzten der Polizisten sich um die eigenen Leute kümmern: das ist genauso wenig nachvollziebar!

Man darf gespannt sein, wann immer weniger qualifizierte junge Leute zur Polizei wollen. - Absehbar ist das!

Zum Video hier

Freitag, 7. Juli 2017

Danke, Angela Merkel, für die unvergesslichen Hamburger Tage!

Man mag sagen: Was kann die Frau dafür, dass solche Leute, wie unten zu sehen, durch die Straßen ziehen?

Ich meine: Absehbar war es.

Merkel wollte sich bekanntlich in Hamburg vor der Bundestags-Wahl mit Hillary Clinton als mächtige Frau der Welt präsentieren und hat den Ersten Bürgermeister einer Stadt, die meinte, Olympiastadt werden zu können, ins Boot gezogen.

Heute wird Olaf Scholz (vielleicht) tief bereuen, auf den Vorschlag Merkels, einen G20-Gipfel auszurichten, eingestiegen zu sein.

Hätte er mal die Hamburger nicht nur über die Olympiateilnahme, sondern auch darüber abstimmen lassen, ob sie den Gipfel wollen. Sie hätten ihm wohl gesagt, wo´s langgeht.

Wer zahlt den Leuten ihre Autos, die zerbrochenen Scheiben?

Wer kriegt die durch die Luft fliegenden Pflastersteine ab?

Mir tun ehrlich die Politzisten Leid. Ich bin mal auf die Unschuldsmiene Angela Merkels gespannt, wenn sie alle Vorkommnisse bedauert!

Fakt ist, dass all das zur Realität unseres Landes gehört, um das sich eine Bundeskanzlerin viele Jahre lang wenig gekümmert hat.






PS Nachtrag Freitagabend:

Auf Meedia ist zu lesen, dass vier Journalisten vom Bundeskriminalamt in Absprache mit dem Bundespresseamt, das von Regierungssprecher Seibert geleitet wird, die Akkreditierung entzogen wurde. - Ein unglaublicher Vorgang. Man darf auf die Begründung seitens der Regierung gespannt sein. Vielleicht haben da einige zu viel von Erdogan gelernt . . .


Dienstag, 4. Juli 2017

Vollbeschäftigung ist merkel!

Im Grunde weiß jeder klar denkende Bürger, dass eine zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt eine gegenteilige Entwicklung zur Folge haben wird. Nur: Darum geht es den christlich-demokratisch-sozialen Wahlstrategen gar nicht. Wer nämlich von Vollbeschäftigung spricht, muss nicht über die wahren Probleme des Arbeitsmarktes sprechen. So lenkt man Aufmerksamkeit um und tarnt eigene Versäumnisse. Und lenkt von der neuen Flachheit ab.

Das Versprechen einer Vollbeschäftigung wäre von vornherein eine Lachnummer, würde der Arbeitsmarkt momentan nicht boomen. Anzunehmen aber, dass er noch deutlich mehr Arbeitsplätze generiert, ist so realistisch wie die Wahrscheinlichkeit, dass Angela Merkel ein soziales Gefühl für die Situation des zunehmend verarmenden Teils der Deutschen entwickelt oder bereit ist, ihr persönliches Rentenniveau freiwillig dem zukünftiger Generationen anzupassen (selbst wenn sie es täte, bekäme ihr Mann noch genug - wir müssen uns um die beiden keine Sorgen machen; vielleicht gründen die beiden sogar mal einen Fond für verarmte Rentner).
Warum der Arbeitsmarkt boomt, hängt auch mit den Arbeitsverhältnissen und -bedingungen zusammen, die in Deutschland herrschen und zurecht nicht nur von den europäischen Partnern und weltweit angemahnt werden, weil sie diesem Land Vorteile in der Preisgestaltung der zu exportierenden Produkte verschaffen, ein Umstand, den sowohl die SPD als auch die CDU jahrelang hingenommen haben, dummerweise auf Kosten weiter Teile der deutschen Bevölkerung; diese Vorteile hängen auch damit zusammen, dass die Renten nicht verantwortlich gesichert werden und Angela Merkel in ihrer bekannten Weise Probleme nicht angeht, sondern auf die Bank schiebt. Die ist so lang, wie sie regiert - und das kann noch Jahrzehnte dauern (ihre Nachfolger werden nämlich auch Merkel heißen: der Name spielt keine Rolle mehr. Merkel steht für eine politische Gesinnung und für opportunistische, bankengerechte, marktkonforme CDU-CSU-SPD-like Politik).
Wobei die wählende Bevölkerung der SPD, die ja für alles mitverantwortlich ist, diese Politik in größerem Ausmaß ankreidet, weil für die Menschen dieses Landes der Anspruch, sozialdemokratisch zu sein, immer noch einen Touch von Sozialismus hat und sozialdemokratisch- sozialistisch zu sein (war die SPD jemals weiter davon entfernt als zur Zeit?), immer noch ein röteres Tuch ist, als christdemokratisch oder christsozial sein zu wollen (zu heucheln ist nicht so schlimm wie sozialistisch sein zu wollen). So dürfen sich CDU und CSU offensichtlich mehr erlauben als die SPD. Was im Grunde auch egal ist.

Die Zukunft Deutschlands: ein Einparteiensystem

Langfristig läuft alles in Deutschland auf ein Einparteiensystem hinaus, wenn alle Parteien sich mehr oder weniger in eine Gesinnungs-Christdemokratie aufgelöst haben werden. Dass da noch der ein oder andere aus der Nato raus oder mehr Umwelt haben möchte, spielt keine Rolle mehr - feigenblättrige Toleranz ist sogar erwünscht. Christlich demokratisch und sozial ist - wenn auch noch ein wenig widerständelnd - wie Ehe für alle: alles ist egal. Hauptsache, Deutschland ist Exportweltmeister oder beinahe, Hauptsache, abends flimmert die Glotze, die Waschmaschine schleudert mit mindestens 1200 Umdrehungen und man kann geregelt alt werden. Dass es für Millionen von Menschen mal sehr unschön im Alter ist und sein wird, was so sicher ist, wie das Amen früher in der Kirche war, ist auch sicher. Aber das ist egal, oder einfach merkel. Die Zukunft der Rentner ist merkel, die Situation der Leiharbeiter ist merkel, der Zustand der Straßen ist
merkel, der Zustand der Schulen ist merkel, Vollbeschäftigung ist merkel, Seehofer ist merkel, Schulz ist merkel, Özdemir ist merkel (ich glaube sogar mehr als Merkel) und Ehe ist merkel für alle.

Wobei ich hoffe, dass nicht so viele auf dieses Polittheater hereingefallen sind, dass die Bundeskanzlerin in der Abstimmung im Bundestag die Ehe für alle abgelehnt hat (im Grunde war ihr das merkel), weil entscheidend für sie war, die Abstimmung lanciert zu haben, um nach der Wahl mit der FDP problemlos koalieren zu können und jener zugleich einen big point aus der Hand zu nehmen. So macht man Politik (vielleicht war es Merkel selbst ein wenig peinlich, wie ihre Partei auch hier mal wieder gekuscht hat).

Alles = Deutschland = Ehe = merkel - merkel ist kein Name, es ist eine Eigenschaft, so wie deutsch - deutsch ist merkel. Bald steht das Wort im Duden mit dem Verweis, dass dieses Adjektiv weder regelmäßig noch unregelmäßig steigerbar ist, weil merkel per se eine Differenzierung in Positiv, Komperativ und Superlativ ausschließt (oder einschließt, ist doch merkel), merkel ist Grund- und Steigerungsstufen zugleich - merkeliger oder am merkelsten: das wäre ein Widerspruch in sich.
Prost Deutschland, möchte man sagen, oder heißt das schon Prost merkel?

PS 

 
Dass übrigens der Begriff sozialdemokratisch, ersatzweise sozialistisch etwas Subversives hat, ist ja nicht so falsch. Die dahinter stehende Einstellung hat im Grunde die Ehe für alle vorbereitet wie auch den Merkelschen Politikstil, weil doch weniger die Unterschiede wichtig sind als das, was alle Menschen verbindet, so schön bindet, gleichmachen will, obwohl doch so viele angeblich gar nicht gleich sein wollen. Gleichmachen bedeutet einfach auch: alles ist einfacher zu handhaben, was letztendlich ein Synonym für merkeln ist. Klar hat das Meer unterschiedlich hohe Wellen, aber das ist auch nicht sozialistisch, das ist im Grunde asozial. Ja, das Meer ist asozial, die Berge sind auch asozial und dass die Planeten unterschiedlich entfernt um die Erde herumkurven ist eine Form kosmisch asozialen Verhaltens.
Nur die Gehälter und die Arbeitsbedingungen, die dürfen so unterschiedlich bleiben, wie sie sind. Das ist die neue Natürlichkeit. Oder, um es auf den Punkt zu bringen: merkel.

PPS 

 
Ich entschuldige mich, dass ich nicht für Ehe für alle war und bin und dass das ziemlich deutlich oben anklingt und gestehe, dass ich dieses Wort gern weiterhin der Verbindung von Mann und Frau vorbehalten hätte; ich gestehe zugleich auch, dass ich nichts dagegen habe, wenn FrauFrau und MannMann zusammen wohnen und in einer Lebenspartnerschaft leben, ja, dass ich ihnen wirklich von Herzen Frieden und Glück wünsche und es echt doof finde, wenn Schwule und Lesben beleidigt werden, aber dass ich einfach Schwierigkeiten habe - ich könnte auch sagen, dass sich etwas in mir sträubt -, wenn ich sehe, wie Männer bzw. Frauen in der Öffentlichkeit sich küssen oder miteinander knutschen. Diejenigen, die das betrifft, mögen es mir bitte verzeihen; ich meine das menschlich in keiner Weise abwertend, aber in der Sache unmissverständlich und sehe nicht ein, warum ich aus Gründen des Zeitgeistes den üblichen Kotau machen sollte.
Ehe ist für mich eben nicht merkel, sondern beruht körperlich und auch seelisch-geistig auf Polarität. Ich finde einfach, dass es kein Zufall ist, dass wir nicht mit zwei linken oder zwei rechten Beinen durchs Leben gehen oder beide Ohren nach links bzw. rechts geöffnet sind. Ich glaube auch, dass ich in diesem Leben diesbezüglich und in Bezug auf einige andere Dinge und Sachverhalte nicht mehr merkel werde (und in zukünftigen auch nicht). Weil ich es für eine Sinn-Entleerung halte. Aber die neue Flachheit ist auch ein Synonym für merkel.


Jedenfalls ist das Wahlversprechen einer Vollbeschäftigung schlicht Volksverdummung.

Was anstehen würde, ist, die Menschen in Deutschland in würdige Arbeitsverhältnisse zu bringen und ihre Zukunft zu sichern. Das aber hat mit Vollbeschäftigung erst einmal gar nichts zu tun. Vollbeschäftigung klingt voll gut, aber eigentlich ist Vollbeschäftigung so viel wert wie Ersatzkäse auf den landläufig zu kaufenden Pizzas (ein Tipp am Rande: so doof etwas klingt, wenn man es nur oft genug schreibt, kommt es irgendwann in den Duden).

PPPS

 
merkel heißt gleich, egal. Aber merkeln bedeutet nicht nur gleichmachen, es bedeutet auch: einfach nicht mehr über Dinge sprechen. So hart es klingt: töten durch ausschweigen, einfach totschweigen. - Nach der langen Bank, der Bank kontinuierlichen Schweigens, kommt allerdings nicht der Himmel, sondern der Häcksler. 


Dann sieht eh alles merkel aus.

Samstag, 1. Juli 2017

... denn das darf nur eine Königin, / dass sie tanzt in den Gassen: tanzt!

Manche Gedichte spülen unsere Gehirngänge durch. Sie entsprechen so wenig unseren Denkmustern und laufen unseren Denkgewohnheiten quer. Unbequem sind sie zu lesen, für uns, die doch erwarten, dass uns alles mund- und gehirngerecht serviert wird, dass wir immer bestätigt werden in unserem Denken und unseren Gewohnheiten. 

Doch gibt es eine Form von Wahnsinn, der sehr gesund sein könnte:

Der Wahnsinn 
Sie muß immer sinnen: Ich bin . . . ich bin . . .
Wer bist du denn, Marie?
Eine Königin, eine Königin!
In die Kniee vor mir, in die Knie!

Sie muß immer weinen: Ich war . . . ich war . . .
Wer warst du denn, Marie?
Ein Niemandskind, ganz arm und bar
und ich kann dir nicht sagen wie.

Und wurdest aus einem solchen Kind
eine Fürstin, vor der man kniet?
Weil die Dinge alle anders sind,
als man sie beim Betteln sieht.

So haben die Dinge dich groß gemacht,
und kannst du noch sagen wann?
Eine Nacht, eine Nacht, über eine Nacht, -
-und sie sprachen mich anders an.

Ich trat in die Gasse hinaus und sieh:
die ist wie mit Saiten bespannt;
da wurde Marie Melodie, Melodie . . .
und tanzte von Rand zu Rand.

Die Leute schlichen so ängstlich hin,
wie hart an die Häuser gepflanzt, --
denn das darf doch nur eine Königin,
daß sie tanzt in den Gassen: tanzt! . . .


Ehrlich: Ist es uns nicht schon zu viel, wenn wir ein Gedicht lesen müssen, in dem nicht Gedanken mit Anführungszeichen gekennzeichnet sind, damit wir gleich wissen: Hoppla, da denkt nicht mehr derselbe Kopf . . .

Dabei könnte es sein, dass der Verfasser das vielleicht intuitiv deshalb gemacht hat, weil Gedanken ineinanderüberfließen, auch wenn sie scheinbar von unterschiedlichen Wesen gedacht sind?

Dass wir gar nicht so weit entfernt sind von dem, was wir für wahnsinnig halten, obwohl dieser Wahnsinn gesünder ist als das, was wir für gesund, weil normal halten?

Und dass vielleicht jene wahnsinnigen Gedanken im Hintergrund in uns ständig laufen und wir sie nur nicht wahrnehmen?
Träumen gleich, von denen wir glauben, sie seien nur nachts vorhanden, nicht wissend, dass sie tagsüber genauso in uns sind, nur durch das Laute des Tages verdeckt?

Rainer Maria Rilke hat ungewöhnliche Gedichte geschrieben. Eines davon ist obiges, in dem sein Verfasser in einen Dialog mit dem Wahnsinn tritt, der aus Marie spricht, der Bettlerin, der Wahnsinnigen, auf dem Weg zu Maria, einer Königin, Melodie geworden, die sich erlaubt, was nur eine Königin darf: zu tanzen. 

Gehören auch wir zu jenen, die bei so viel Wahnsinn ängstlich an den Häusern entlangschleichen? 

Und ist unsere Wirklichkeit Realität?
Oder eine andere Form von Wahnsinn?

Lassen wir uns nicht irritieren. Wir sind alle so normal, so normal! 

Vielleicht kann ein Gedicht uns veranlassen, wieder mutig zu sein, wahnsinnig mutig zu sein . . . denn dass wir es einmal waren, steht außer Frage. 
Warum wüssten wir sonst, wie Marie tanzt . . .

Das Gedicht ist Rilkes Buch der Bilder entnommen

Freitag, 16. Juni 2017

Missbrauch und Gewalt in Korntal - Verlieh die Brüdergemeinde Kinder?

Das ist schon erschütternd! Vor allem der Schluss, falls es sich bestätigen sollte, dass mit Kindern sozusagen Sexhandel getrieben wurde:



Und manchmal frage ich mich, auch in Bezug auf katholische Einrichtungen: 
Was macht uns eigentlich so sicher, dass das heute nicht mehr geschieht ???

Dienstag, 13. Juni 2017

Nordkorea liegt in Amerika.

Was das Video der Huffington Post zeigt, hätte ich in einem westlichen Land nicht für möglich gehalten.

Niemals hätte ich gedacht, dass das Kabinett eines westlichen Landes sich dermaßen zu Speichelleckern degradieren lässt, wie es das Kabinett von Trump mit sich machen lässt.

Das sind erwachsene Menschen. Haben die denn alle kein Rückgrat?

Ehrlich gesagt bin ich fassungslos.

Hat denn dieser Narzisst solch eine Macht über Menschen?


http://www.huffingtonpost.de/2017/06/13/donald-trump-treffen-kabinett-bauchpinselei_n_17068086.html 


PS vom 15. 6.: Habe gerade im Internet gesehen, dass BILD am 14.6. um 00.004 Uhr seine BILD-NEWS beginnt mit: Liebe Speichellecker - und sich auf Trumps Kabinettsmitglieder bezieht. Sorry, aber die haben das vielleicht von mir, ich jedenfalls nicht von ihnen :-) – Stimmen tut´s trotz BILD

Freitag, 9. Juni 2017

Warum übersetzt die Evangelische Kirche auch in der neuen Lutherbibel das Vater Unser fehlerhaft?

Stuttgarter Jubiläumsbibel 1960
 Der Text des Vater Unser lautet in der neuen Lutherbibel 2017 entsprechend Matthäus 6, 9-13 folgendermaßen:
 

Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. 10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
11 Unser tägliches Brot gib uns heute.
12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]


Im Griechischen, der Sprache, in der das Original geschrieben wurde, heißt es allerdings
Pater hämon ho en tois ouranois.

Eindeutig ist von tois ouranois, den Himmeln die Rede, von mehreren oder vielen, nicht aber nur von einem.
Man könnte das als belanglos ansehen, wenn man bewusst übersehen möchte, dass die Vorstellung vieler Himmel ein ganz anderes Bewusstsein von der Wirklichkeit der Himmel zur Folge hat, als wenn von nur einem die Rede ist.

Sicherlich wusste Matthäus, dass und warum er Jesus wiedergab, sprechend von von dem Vater in den Himmeln!

Die Frage lässt mich ratlos zurück: Warum ließ die Evangelische Kirche Deutschlands die einmalige Möglichkeit, einen Übersetzungsfehler Luthers zu korrigieren, bewusst verstreichen?

So schön auch die Seite aussehen mag: Sie transport eine von Jesus so nicht gewollte Vorstellung:
https://www.ekd.de/Vater-unser-10784.htm

Millionen von Menschen werden Sonntag für Sonntag auch zukünftig ein so von Jesus nicht gewolltes Bild des Himmels im Kopf und im Herzen haben - wie bisher schon Millionen von Vorgängern!

Wie heilig kann einer Kirche und Religion eine Schrift sein, in der die Worte ihres Stifters nach eigenem Gusto umgemünzt werden? Welche Rolle spielt ihr Stifter selbst?

LINK: https://act.wemove.eu/campaigns/eci-glyphosat-de?utm_campaign=Zab4fbQar1&utm_medium=facebook&utm_source=share


Glyphosat stoppen    <<<  LINK

Verbot von Glyphosat und Schutz der Menschen und der Umwelt vor toxischen Pestiziden

Wir rufen die Europäische Kommission auf, den Mitgliedsstaaten ein Verbot von Glyphosat vorzuschlagen, das Verfahren für die Genehmigung des Pestizids zu reformieren und EU-weit verbindliche Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen.

Verbot von Herbiziden auf Glyphosat-Basis, deren Exposition mit Krebs beim Menschen in Verbindung gebracht wurde und zu einer Verschlechterung des Zustands von Ökosystemen geführt hat; Sicherstellung, dass die wissenschaftliche Bewertung von Pestiziden für die Genehmigung durch die Regulierungsbehörden der EU allein auf der Grundlage veröffentlichter Studien erfolgt, die von den zuständigen Behörden und nicht von der Pestizidindustrie in Auftrag gegeben wurden; Festlegung EU-weit verbindlicher Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden mit Blick auf die Erreichung einer pestizidfreien Zukunft.

Grenzen, die wir überschreiten müssen!

Eine erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative muss in mindestens sieben Ländern eine Mindestzahl von Unterschriften gesammelt haben. Dunkelgrün sind die Länder, bei denen wir das geschafft haben. Insgesamt müssen mindestens eine Millionen gültige Unterschriften gesammelt werden. . . .

Sonntag, 4. Juni 2017

Die Netzfrauen posten: Philippinischer Präsident gibt seinen Soldaten einen Freibrief zur Vergewaltigung - In Indien wird alle 30 Minuten ein Kind vergewaltigt!

So schrecklich es ist, so öffentlich sollte es weltweit werden, damit dieser Mann vor dem Menschengerichtshof angeklagt wird.

Präsident Rodrigo Duterte hat versucht, Soldaten zu beruhigen, die beschuldigt werden könnten, Missbräuche unter Kriegsrecht zu begehen und gesagt, dass, wenn einer von ihnen drei Frauen vergewaltigen würde, würde er persönlich die Verantwortung dafür übernehmen.
In Indien macht sich nach der Aussage von Duterte Empörung breit. Kämpft doch Indien gerade mit Kampagnen gegen die Zunahme der Vergewaltigungen im Land. Es gibt keinen Tag, ohne einen Bericht über eine schreckliche Vergewaltigung. Alle 30 Minuten wird in Indien ein Kind vergewaltigt!

In Indien werden Vergewaltigungen auf dem Netz hochgeladen oder als Videos verkauft und auch hier nehmen die Verbrechen wegen Cybersex zu.


Auf den Philippinen ist der Sextourismus übrigens sehr hoch. Auch den Sextourismus sollten die Medien viel stärker in den Fokus rücken. Das ist ja nun wirklich keine Privatsache, was diese Touristen tun. Sie nutzen die Not von Menschen schamlos aus.

Hier der Link zu den Netzfrauen:  https://netzfrauen.org/2017/05/28/vergewaltigung-freibrief/

Dienstag, 30. Mai 2017

Mittlerweile haben schon Kinder einen Burn-Out. Sie stehen dann einfach still! - Bemerkenswerte Gedanken von Remo Largo

Ich bin der festen Meinung, dass wir unsere Gesellschaft radikal überdenken sollten. Aus meiner Sicht ist eine ideale Gesellschaft so gestaltet, dass möglichst viele Menschen ihre Individualität leben können. Das ist leider immer weniger der Fall. Wir leben in einer anonymen Massengesellschaft. Das Leben wird immer fragmentierter. Wir rennen von Auftrag zu Auftrag und sind hochgradig fremdbestimmt. So können wir gar nicht mehr selbstbestimmt und aus unseren Erfahrungen heraus leben. Wir machen unseren Job und hoffen dann, dass wir eine Befriedigung finden im Konsum und in der Unterhaltung.

Sind Sie nicht zu pessimistisch? Die junge Generation lernt doch, mit diesen Erfahrungen zu leben, und kann sie positiv umsetzen.

Ich kann das leider nicht glauben. Man sieht das am Phänomen Burn-out. Zuerst litten die Manager und Menschen mittleren Alters daran, dann beobachteten wir plötzlich, dass immer mehr junge Erwachsene ein Burn-out erlitten, dann kamen die Jugendlichen dazu und neuerdings haben wir auch Kinder mit Burn-out. Das Bild ist immer das gleiche: Die Menschen stehen einfach still, machen nichts mehr.

Was wäre denn die Alternative? Am meisten leiden wir daran, dass unser Bedürfnis nach Geborgenheit und sozialer Anerkennung, aber auch nach Selbstentfaltung nicht mehr erfüllt wird. Wir sollten Lebensformen finden, in denen ein vertrauter Umgang über alle Generationen hinweg möglich wird. Dies ist die Urform des menschlichen Zusammenlebens.


aus einem bemerkenswerten Interview im TAGESANZEIGER: http://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/dny/wir-haben-jetzt-schon-kinder-mit-burnout/story/23186798
Hinweisen möchte ich auch im Zusammenhang mit dieser Thematik auf meinen Post:

Wirf den Helden in Deiner Seele nicht weg! - Leben von innen nach außen!


> https://goo.gl/qEE5oF

Freitag, 12. Mai 2017

. . . dann tröste Gott dich, arme junge Frau! - Muttertage sind nicht immer Fleurop-Tage!

Unserer Gesellschaft, die zu oft das Grelle, das Laute sucht, vermittelt das Gedicht der Droste über Die junge Mutter, dass Muttersein die Möglichkeit der Begegnung mit Vergänglichkeit und Tod einschließt, wie sie leidvoller nicht sein kann.
.Wenig bekannt ist manches der Gedichte der auf der Wasserburg Hülshoff nahe Münster geborenen Westfälin, die als Dichterin und Frau gerade in einer Zeit, die immer globaler wird und sich entsprechend geriert, für eine Gesellschaft von Bedeutung ist, weil sich mit ihr wie kaum bei einem anderen ihrer Zunft - zu nennen wäre sicherlich noch Adalbert Stifter - ein Bewusstsein um den Wert von Heimat, zu der es sie in ihrem Leben auch immer wieder hinzog, verbindet.
.Ich bewundere an Annette von Droste-Hülshoff zum einen ihre Kunst, zum anderen aber auch, wie sie durchs Leben ging, gern Schlittschuh laufend und schneidig reitend, ausgestattet mit einer durchaus temperamentvollen Seite, die man ihr so gar nicht zutraut, und auf der anderen Seite eingeengt durch Familienbande, als Frau und Liebende tief verletzt, fast ein Leben lang kränklich, grüblerisch und schwermütig, Latein und Griechisch beherrschend genauso wie auf ihren Streifzügen bei Bauern einkehrend, vertraut mit dem Volkstum und den Gebräuchen genauso wie mit den Gespenstergeschichten und dem Spökenkiekertum ihrer Heimat.

Die junge Mutter ist ein leises Gedicht, das mit einem Blick auf den Vogelkäfig einer Nachtigall beginnt, der ahnungsvoll künftiges Leid thematisiert, denn ihren Kleinen wird sie nie bei sich haben, sich fortsetzt mit dem Hören der Glocken, die den Tod ihres Kindes beläuten, und dem Weihrauchduft, den ihr Mann aus der Totenmesse mitbringt, die ihrem Kind galt.
.All das weiß sie nicht, ganz von ferne ahnt sie es vielleicht; ihr im Kindbett geht es besser, der Trank mundet schon und trotz der Mattigkeit greift sie zu Nadel und Faden, um ihrem Kleinen das Häubchen weiter zu fertigen.
.Doch im scheinbar belanglosen Erwähnen, dass der Wiegenschleier des Kleinen bereits zerrissen war, oder in der Anrede des Mannes, der seine Frau mit Kind anspricht und - man glaubt es zu spüren - sie damit ureigentlich trösten will, wohl wissend, dass sie noch zu schwach ist für das, was er ihr sagen muss, wird deutlich, wie meisterlich andeutend Annette von Droste-Hülshoff den Todesteppich ausbreitet, über den mit der jungen Mutter noch keiner zu gehen vermag:.

Die junge Mutter

Im grün verhangnen duftigen Gemach,
auf weißen Kissen liegt die junge Mutter;
wie brennt die Stirn! sie hebt das Auge schwach
zum Bauer, wo die Nachtigall das Futter
den nackten Jungen reicht: »Mein armes Tier,«
so flüstert sie, »und bist du auch gefangen
gleich mir, wenn draußen Lenz und Sonne prangen,
so hast du deine Kleinen doch bei dir.«

Den Vorhang hebt die graue Wärterin
und legt den Finger mahnend auf die Lippen;
die Kranke dreht das schwere Auge hin,
gefällig will sie von dem Tranke nippen;
er mundet schon, und ihre bleiche Hand
faßt fester den Kristall, - o milde Labe! -
»Elisabeth, was macht mein kleiner Knabe?«
»Er schläft,« versetzt die Alte abgewandt.

Wie mag er zierlich liegen! - Kleines Ding! -
und selig lächelnd sinkt sie in die Kissen;
ob man den Schleier um die Wiege hing,
den Schleier, der am Erntefest zerrissen?
Man sieht es kaum, sie flickte ihn so nett,
daß alle Frauen höchlich es gepriesen.
Und eine Ranke ließ sie drüber sprießen.
»Was läutet man im Dom, Elisabeth?«

»Madame, wir haben heut' Mariatag.«
So hoch im Mond? sie kann sich nicht besinnen. -
Wie war es nur? - Doch ihr Gehirn ist schwach,
und leise suchend zieht sie aus den Linnen
ein Häubchen, in dem Strahle kümmerlich
läßt sie den Faden in die Nadel gleiten;
so ganz verborgen will sie es bereiten,
und leise, leise zieht sie Stich um Stich.

Da öffnet knarrend sich die Kammertür,
vorsicht'ge Schritte übern Teppich schleichen.
»Ich schlafe nicht, Rainer, komm her, komm hier!
Wann wird man endlich mir den Knaben reichen?«
Der Gatte blickt verstohlen himmelwärts,
küßt wie ein Hauch die kleinen weißen Hände:
»Geduld, Geduld, mein Liebchen, bis zum Ende!
Du bist noch gar zu leidend, gutes Herz.«

»Du duftest Weihrauch, Mann.« - »Ich war im Dom;
schlaf, Kind!« und wieder gleitet er von dannen.
Sie aber näht, und liebliches Phantom
spielt um ihr Aug' von Auen, Blumen, Tannen. -
Ach, wenn du wieder siehst die grüne Au,
siehst über einem kleinen Hügel schwanken
den Tannenzweig und Blumen drüber ranken,
dann tröste Gott dich, arme junge Frau!

.
Dieses Gedicht, das uns daran zu erinnern vermag, dass der übergroße Schmerz mancher Mutter nicht vergessen sein soll, benennt das Eigentliche nicht und vermittelt gerade dadurch, wie unsagbar Leid sein kann.

.Unaufhaltsam geht die junge Mutter auf den Raum tiefster Stille zu.
.
Gut zu wissen, dass es unter uns und in unserer Gesellschaft Menschen gibt, die in diesem Raum Platz zu nehmen bereit sind, nicht, um etwas zu sagen, sondern um einfach mit gefalteten Händen da zu sein und zu bekunden: Ich trage mit.

Dienstag, 2. Mai 2017

Die geistigen Burkas des Thomas de Maizière!

Geben Sie es zu, Herr de Maizière, Sie haben sich einen Abend lang hingesetzt, eine Flasche Wein gezogen und das Leiden an Ihrer Kultur aufgeschrieben. Als 10 Thesen haben Sie Ihre Leidkultur, ein bisschen Luther sein wollend, an die Tür der Bildzeitung genagelt und heraus kamen, wie Sie im Vorspann formulieren, zentrale Fragen à la Wer ist „wir“? und: Was hält uns im Innersten zusammen?
 

Ein bisschen Faust macht sich immer gut, nur: Faust ist gescheitert. An seiner Religion. Am Ende reitet er von der zum Tode verurteilten Margarete weg, die er mit einem Kind, das auch seines wahr, alleine gelassen hatte, und zwar reitet er weg auf von Mephistopheles gecharterten Pferden. Das erinnert mich an Sie.
 

Auch aufgrund Ihrer gewaltigen Aussage: Religion ist Kitt (These 6). 

Mit Verlaub, da war die Aussage von Karl Marx, Religion ist Opium noch besser. Da konnte man wenigstens noch blühende Schlafmohnfelder assoziieren. Bei Ihnen denkt man im Zusammenhang von Religion an Baumarkt und an die verzweifelte Suche nach einem Verkäufer, der einem zeigt, wo der Kitt zu finden ist.
Ganz davon abgesehen, dass Ihre Bemerkung faktisch nicht mehr stimmt: Den Kirchen laufen in Scharen die Schäfchen weg, und wenn etwas unsere Gesellschaft nicht mehr kittet, dann ist es Religion. 

Mit Verlaub: Was soll das Geschwätz? Glauben Sie ernsthaft, heute wüsste wenigstens noch ein Viertel der Bevölkerung, was es mit Gethsemane auf sich hat oder mit Pfingsten?
Ostern bedeutet Reisewelle und Weihnachten Kaufrausch.


Sie schreiben: Unser Land ist christlich geprägt. 

Wenn Sie Wein fort und fort panschen, haben Sie zwar irgendwann keinen Weingeschmack mehr, aber Sie können sagen: Dieses Wasser ist von Wein geprägt. Das ist eine Aussage, die ungefähr den Stellenwert der Floskel Ihres Amtseides hat: So wahr mir Gott helfe.
 

Wissen Sie, was hohle Phrasen bewirken? 

Sie machen krank. Zuerst den Intellekt, dann die Seele und irgendwann auch den Körper.
 

Ich bin ziemlich sicher: Ihnen hilft kein Gott. Wobei ich zu denen gehöre, die glauben, dass es ihn gibt, gerade weil man seine Existenz nicht beweisen kann. Gott sei Dank.

Sie schreiben: Dieser Kitt unserer Gesellschaft entsteht (…) in der Moschee.
Ehrlich, manchmal denke ich, ihr in Berlin seid von allen guten Geistern verlassen. Das dachte ich übrigens schon, als ich las, Ihr Chef weiblicher Konvenienz habe einen Vertrag mit den Saudis zur Ausbildung von deren Soldaten durch die Bundeswehr unterzeichnet. Da kann man nicht einmal mehr weinen. Die Saudis unterstützen bekanntermaßen aktiv die Salafistenszene in Deutschland und wenn es irgendwo auf der Welt ein Nest gibt, aus dem heraus Terrorismus im Sinne eines ganz radikalen Islam gefördert wird, dann ist es in Riad lokalisiert. Und ihr als Regierung sorgt aktiv dafür, dass euer Land deren Soldaten ausbildet? Seid ihr von Sinnen? – Mein Land ist das nicht.


Und wie war das, Herr Innenminister, mit den ca. 970 Erdogan-Imamen in Deutschlands Moscheen? Gut, manche werden mittlerweile vom Verfassungsschutz überwacht, manche werden (vielleicht) ausgewiesen, manche sind von Ankara zurückbeordert worden. Aber dass dieser obskure Verein namens DITIB nun wieder Fördergelder von Seiten der Bundesregierung bekommt, wie einer Meldung der Tagesschau zu entnehmen ist - wer versteht das noch, Herr Innenminister? Sie verweisen in Ihrem Vorspann auf zwei Bücher, die kaum jemand kennt; ich möchte Ihnen das von Constantin Schreiber empfehlen: Inside Islam. Wobei der junge Mann Moscheen besucht hat, die nicht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen und dennoch die geschilderten Erfahrungen machte.


Ich persönlich lehne den Islam als starre und dogmatische, vaterfixierte monolithische Religion ab, die keine Bewegung kennt, nur Stillstand oder Rückschritt. Ich lehne allerdings keine friedlichen Muslime ab und erlaube mir, jungen Syrern mehrmals in der Woche Sprachunterricht zu geben.
 

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass es Religion als positiv bewusstseinsprägende Kraft kaum mehr gibt? Wobei ich unter Religion eine Anschauung verstehe, die an moralische Werte gebunden ist. 
Religion ohne Moral, die gibt es, und ich finde, Sie könnten Sorge tragen, dass die oben angesprochenen Imame in jenes Land zurückkehren, dessen Machthaber eine Religion ohne Moral praktiziert und dringendst Lehrer sucht, weil er massenweise Andersdenkende entlässt.
 

Apropos Fördergelder: Der DITIB wird durch die Bundesregierung unterstützt, aber einer Ihrer bewussten Lügen - ich kann es nicht anders schreiben - ist, dass wir Leistung als etwas ansehen, auf das jeder Einzelne stolz sein kann.
Schon mal mitbekommen, dass sich in der letzten Zeit Reportagen und Berichte und Fernsehfeatures häufen, dass in Deutschland sich Leistung nicht mehr lohnt?
 

Was ist das für ein Schmarrn, was ist das für eine Verdrehung der Realität, dass jeder Einzelne bei uns auf Leistung stolz sein kann?
Es gehört für mich zu den bittersten gesellschaftlichen Erfahrungen, dass Deutschland, verglichen mit anderen Ländern, im Geld schwimmt, und seine Kanzlerin nichts dafür tut, dass den vielen Menschen hierzulande, die eindeutig zu wenig Geld haben, es besser geht, die meisten sind schließlich keine Strauchdiebe und Tunichtgute. Auch die betroffenen Kinder übrigens nicht.


Den DITIB fördern, statt dieses Geld den eigenen Kindern zugute kommen zu lassen . . .
 

Saudi Arabien, DITIB-Förderung, Leistungslüge, Religion als Kitt: Für mich sind Ihre Thesen, so wie Sie sie niedergeschrieben haben, Zeichen einer geistigen, inneren Verwahrlosung.

Kultur besteht übrigens in erster und zweiter Linie nicht aus ungeschriebenen Regeln des Zusammenlebens.
Das könnte Ihnen so passen, weil Sie die nach Belieben definieren können, so wie Sie es auch in Ihren Thesen tun, die übrigens stellenweise einfach nur platt geschrieben sind. Die müssen tatsächlich Sie geschrieben haben. Keine Ihrer Redenschreiber hätte sich solch ein Niveau erlaubt.
 

Nein, der Begriff Kultur kommt von dem lateinischen cultus. Und dieser Begriff hängt maßgeblich mit Fähigkeiten und Fertigkeiten zusammen, die ein Land gestaltet haben, und der bewussten Pflege einer inneren und äußeren Landschaft, einer immerwährenden. Menschen, darunter viele Mönche - in der Zeit Karls des Großen wurden in unseren Breiten allein ca. 1000 Klöster neu gegründet - haben dieses Land urbar gemacht und fortan gepflegt. Eine Gemeinschaft, die über viele Jahrhunderte zueinander gefunden hat.
 

Für mich trägt die Politik der Merkelzeit maßgeblich dazu bei, dass sich immer mehr Menschen nicht mehr über diese Gemeinschaft definieren. Und ich will Ihnen auch sagen, woher das kommt:
 

Allgemeinbildung ist kein Wert an sich, wie Sie schreiben; man sieht es an Ihrem Bla-bla.
Bildung ist in erster Linie Charakterbildung. Und das Wesentliche an Charakterbildung ist, dass Menschen lernen, dass vor allem das, was mit innerer Hingabe, mit Herzblut, wie man sagt, mit innerer Anteilnahme getan wird, Früchte trägt. 

Wenn Sie in unserer Geschichte zurückblicken, dann entdecken Sie auf vielen Feldern diese Menschen. Ich glaube, noch die Väter des Grundgesetzes waren von diesem Schlag.
Niemand hätte von diesen Angesprochenen sich erlaubt, Sätze zu schreiben wie Religion ist Kitt der Gesellschaft. Aber Sie spüren nicht einmal mehr, welches Niveau Sie sich da erlauben. All Ihre Worte sind blutleer, ohne inneres Engagement, so wie ich übrigens auch die Politik Angela Merkels empfinde: ziellos, ohne Grundsätze, nur reagierend, nie agierend auf dem Hintergrund eines inneren Koordinantensystems. – Woher auch nehmen, wenn nicht stehlen.
 

Dieses Land wird noch getragen von einzelnen Menschen mit einem inneren Koordinatensystem und einer inneren Kultur. Allerdings ist der Zerfall des inneren Zusammenhalts unverkennbar und er kommt auch durch Menschen wie Sie, denen ein innerer Charakter fehlt, diese Stärke an Überzeugung, die kulturprägend ist. Sie frönen dem Zeitgeist und Ihrer Wiederwahl. Auch wenn Sie noch so seriös wirken. Mir fehlt Ihre innere Seriosität.
 

Sie und die Regierung, der Sie angehören, erinnern mich an jenen Blinden, der sich an einer Mauer vorwärtstastet und nicht merkt, dass er eine Litfass-Säule umkreist.

Vor vielen Jahren habe ich Sie einmal anders eingeschätzt. Vielleicht haben Sie auch zu lange mit Frau Merkel zusammengearbeitet; das bleibt nicht ohne Folgen.

Ihre 10 Thesen jedenfalls zeigen, worunter unsere Kultur leidet.
 

In einer Markus-Lanz-Sendung habe ich vor vielleicht einem Jahr einen bemerkenswerten Satz einer behinderten Frau gehört, die sinngemäß sagte, dass die meisten Menschen den Rollstuhl, in dem sie sitzt, im Kopf hätten.

„Wir sind nicht Burka“, schreiben Sie. 

Für mich haben Sie mindestens eine im Kopf. 
Sonst würden Sie erkennen, dass es nicht um Allgemeinbildung der Allgemeinbildung zuliebe geht, sondern um Charakter- und Herzensbildung, und dass es nicht um Leistung um des puren Leistenwollens geht, sondern darum zu wissen, wofür es sich zu leisten lohnt.

Wenn Sie es je gewusst haben, haben  Sie es aus den Augen verloren. Sie und diese ganze Regierung.

Samstag, 29. April 2017

Kennst Du Anaxagoras? - Es wird Zeit, die Mär zu beenden, dass der Mensch vom Affen abstamme!

Aus der erhellenden Sicht des Anaxagoras und der Schöpfungsgeschichte ergibt sich, wie der Mensch mit Tieren, vor allem denen höherer Ordnung – sie stammen aus der Entwicklungslinie des Menschen (!) – umgehen sollte, denn im Tier tötet er auch immer einen Teil von sich.
Himmelswiese
Namen sind auch für Sternenkinder von Bedeutung.
 
Dieses Wissen tritt in den Kindern unserer Zeit immer mehr zutage. Viele lehnen es intuitiv ab, Fleisch zu essen. Dennoch ist, selbiges zu sich zu nehmen, meines Erachtens kein moralisches oder ethisch minderwertiges Verhalten. – Dazu später mehr. Zunächst einmal zum ersten und bekannten Atheisten: Anaxagoras.


Wer weiterlesen möchte: hier.


Donnerstag, 27. April 2017

Elsa fehlt. - Bad Kissinger Tragödien und Rilkes "Der Schwan".

Oft, wenn ich an der Saale Richtung Hausen laufe, begegne ich der Schwanenfrau. Sie ist vielleicht 60 Jahre und hat eine ganz starke Skoliose, sie kann kaum mehr aufrecht stehen. Aber jeden Tag ist sie am Fluss und füttert vor allem Lohengrin und Elsa. 
Sich mit ihr über Schwäne zu unterhalten, hat einen Haken: Man darf nicht den Anschein erwecken, über Schwäne etwas besser wissen zu wollen als sie. Da widerspricht sie sofort und lässt einen nicht mehr zu Wort kommen. Eine Zeitlang hat mich das echt genervt. Mittlerweile aber mag ich sie so sehr, dass sie reden kann, solange sie will (ändern kann ich es sowieso nicht).
 

Nun fehlt Elsa. Seit Ostern ist sie nicht mehr da. Dabei saß sie schon auf den Eiern im Nest, das wie jedes Jahr mitten in der Saale auf einer Insel gebaut war und letztes Jahr sogar dem Hochwasser getrotzt hatte.

Elsa fehlt, das ist eine Tragödie. Wo doch vor allem ihr Lohengrin sie braucht. Denn auch um Lohengrin gab es schon eine Tragödie.
 

Es war im letzten Jahr, da war die Schwanenfrau auf einmal ganz aufgeregt: Lohengrins Auge war entzündet. Erst war gar nicht klar, ob es überhaupt noch da war. Dann aber sah man es deutlicher: es war noch da, aber rot und vereitert. Eine Meldung besagte, der Sohn der beiden habe versucht, ihn, den Vater, zu vertreiben. Dabei sei wohl das Auge verletzt worden.

Lohengrin ging es Tag für Tag schlechter. Man sah es ihm an. Man sah es der Schwanenfrau an und all denen, die Tag für Tag sich mit ihr trafen.

Und dann war noch so ein arroganter Tierarzt mit seinem Hund dagewesen, der auch nicht die geringste Bereitschaft zeigte, Lohengrin zu helfen. Nicht einmal seinen Hund hatte er zurückgehalten, Lohengrin zuliebe.

Schließlich haben Arbeiter der Stadt, die man verständigt hatte, Lohengrin geschnappt und zu einem menschlichen Tierarzt gebracht. Der musste zwar Lohengrins Auge entfernen, aber nach einiger Zeit, in der niemand so recht wusste, was aus dem Schwan wird, ob er sich wieder erholt und wie er mit dem Verlust klarkommt - schließlich sah er nicht, wenn jemand von der Seite, auf der das Auge fehlte, sich näherte -, erholte sich Lohengrin wieder und auch Elsa, die sich zurückgezogen hatte, weil Lohengrin wohl nur noch mit sich beschäftigt war und erbärmlich abmagerte und unter seinem Auge litt, war wieder bei ihm.

Was war das für eine Freude am Saale-Ufer.

Und nun fehlt Elsa. Sie war es doch, die immer um Lohengrin war und den frechen Sohn, der erneut auftauchte, vertrieben hatte.

Die Schwanenfrau ist traurig und rätselt, was passiert sein könnte. Aber irgendwie hat jeder das Gefühl: Elsa kommt nicht wieder. Nur: freiwillig ist sie bestimmt nicht gegangen. Irgendwas muss passiert sein.

Daran musste ich denken, als ich über eines meiner Lieblingsgedichte schrieb

Es ist schon wahr, Leben kann so müheselig sein und hat so viel mit Sterben zu tun, aber das ist nicht alles. Rilke wusste darum, als er, beeinflusst von dem französischen Bildhauer Rhodin, dem er eine Zeitlang die Buchhaltung führte, bis sich beide Männer entzweiten, das, was ihm begegnete, auf neuere, tiefere Weise sah und jenes Gedicht schrieb, das ich so mag:

Der Schwan

Diese Mühsal, durch noch Ungetanes
schwer und wie gebunden hinzugehn,
gleicht dem ungeschaffnen Gang des Schwanes.

Und das Sterben, dieses Nichtmehrfassen
jenes Grunds, auf dem wir täglich stehn,
seinem ängstlichen Sich-Niederlassen - :

in die Wasser, die ihn sanft empfangen
und die sich, wie glücklich und vergangen,
unter ihm zurückziehen, Flut um Flut;

während er unendlich still und sicher
immer mündiger und königlicher

und gelassener zu ziehn geruht.
1905/06, Meudon

Wer Gedanken und Anmerkungen zu dem Gedicht lesen möchte: hier




Samstag, 22. April 2017

Typisch Merkelsches Zögern! Und die Umweltministerin ist mal wieder zu schwach, sich durchzusetzen!

Jeden Tag sterben 63 Menschen in Europa an von Kohle verursachten Luftverschmutzungen. Tausende erkranken an Asthma oder anderen chronischen Lungenkrankheiten. 
Wir fordern Barbara Hendricks auf, standhaft zu bleiben und endlich etwas gegen die giftige Luftverschmutzung zu unternehmen! Wir wollen nicht zulassen, dass Deutschlands Zögern die EU-weiten Regelungen in Gefahr bringt und wir fordern auch alle anderen EU-Minister auf, für strikte Grenzwerte zu stimmen. Wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist.

Bitte unterzeichnet!

Samstag, 15. April 2017

Sonne oder Halbmond? - Ostern und das Weib der Apokalypse!


Die Geschichte des Christentums ist auch die Geschichte – eigentlich müsste man sagen: primär die Geschichte – einer Entfremdung von dessen ursprünglicher Wahrheit und auf diesem Hintergrund ist die Tatsache, dass so viele der christlichen Religiosität Lebewohl sagen, in Wahrheit eine absolut nachvollziehbare Konsequenz (wenn ich auch glaube, dass, sich vom Niedergang des Religiösen durch Menschenhand blenden zu lassen, letztendlich zur Folge hat, zum eigenen Nachteil das Kind mit dem Bade auszuschütten, mithin sich selbst).

Ganzer Artikel:
hier

Donnerstag, 13. April 2017

Rheinmetall will für Erdogan eine Panzerfabrik bauen - das ist leider kein Witz!

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall will eine Panzerfabrik in der Türkei bauen. Der Konzern will Erdogans Armee aufrüsten und von der Türkei aus Panzer in die Krisengebiete des Nahen Ostens liefern.
Dabei beklagt u.a. der UN-Hochkommissar für Menschenrechte „exzessive Gewalt“ des türkischen Militärs in den kurdischen Gebieten der Südost-Türkei. Über 30 Städte hat die Armee schon angegriffen – und dabei mindestens 350.000 Menschen vertrieben.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages kann den Panzer-Deal noch stoppen.

Bitte Petition unterzeichnen:

https://www.campact.de/panzerfabrik/

PS: In 12 Stunden 50 000 Unterschriften. Jetzt, 22 Uhr bei 116-Tausend freu!

Mittwoch, 5. April 2017

"Das macht man nicht!" - Religion und Moral, Ägyptische Totenbücher und ein Krakenversteher namens Richard David Precht.

Anlässlich der Lektüre von Tiere denken mag manchem bewusst werden, wie notwendig die Urkunden der Menschheit sind, seien es die Ägyptischen Totenbücher, der Hymnus Echnatons oder die Zehn Gebote, und wie sehr die Degeneration der Werte in unserem Alltag mit einem Niedergang der Kultur des Religiösen zusammenhängt, einer Ebene, zu der Richard David Precht keinen Zugang hat. Für seine Haltung macht er sich und die Menschheit lieber zum Affen.
 

Natürlich stellt sich die Frage, warum es Precht solch ein Herzensanliegen ist, dass, wie er schreibt, der Mensch, „ein besonderes Tier unter vielen auf andere Weise besonderen Tieren“ ist. Immerhin lässt Precht den Menschen sogar das „optimalste aller Tiere“ sein, ein „Allesfresser mit einer großen Nahrungsbandbreite“, wobei „Nüchtern betrachtet (..) sich aber sowohl ´Tier´ als auch ´Mensch´ nicht eindeutig definieren“ lassen und zudem die Molekulargenetik zeige, dass Menschen biologisch Schimpansen seien . . .
 

wer weiterlesen möchte: hier auf Methusalem


PS: Bitte beteiligt Euch an ÄRZTE GEGEN TIERVERSUCHE
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 Link: DAshttps://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2017/_01/_09
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Mittwoch, 22. März 2017

Und im Innern weint ein Quell! – Schicksalhaft verloren durch die Liebe. Rainer Maria Rilkes Gedicht "Eros".


Selten hat mich eine Gedichtzeile sofort so angesprochen wie die letzte aus Rainer Maria Rilkes im Februar 1924 verfasstes Gedicht Eros, gestaltet in durchgehend reinen Kreuzreimen und fünfhebigem Trochäus, der keine Wahl lässt:


Masken! Masken! Dass man Eros blende.
Wer erträgt sein strahlendes Gesicht,
wenn er wie die Sommersonnenwende
frühlingliches Vorspiel unterbricht.

Wie es unversehens im Geplauder
anders wird und ernsthaft...Etwas schrie...
Und er wirft den namenlosen Schauder
wie ein Tempelinnres über sie.

Oh verloren, plötzlich, oh verloren!
Göttliche umarmen schnell.
Leben wand sich, Schicksal ward geboren.
Und im Innern weint ein Quell.


Es ist, als ob da einer stünde, der, selbst aus Erfahrung wissend, Zeuge wird, wie Eros wieder einmal zwei Liebenden zum Schicksal wird, die beide anonym bleiben, weil es nicht um eine konkrete Beziehung zweier Liebender geht, sondern um ein Geschehen, wie es immer und immer wieder zum Ereignis wird.

Wie dringlich! Fast wie ein Hilferuf: Masken! Masken!

Nicht einmal Zeit für einen Hauptsatz. Ein Nebensatz, nur die Absicht vermittelnd: Dass man Eros blende!

Zu spät! - Der Dichter weiß: Dieses strahlende Gesicht eines Gottes, sein Eingreifen, der Macht der Sommersonnenwende gleich, die ein magischer Moment im Jahresablauf ist, Menschen schon immer fasziniert hat und sie diesen Moment feiern, die Johannisfeuer lodern ließ, lässt Geplauder unversehens anders und ernsthaft werden.

Masken hätten vielleicht vor den Blicken von Eros schützen können. 

Nun schreit etwas von ferne. 
Ist es das Schicksal, just in diesem Moment geboren, wo Eros den namenlosen Schauder über die Liebenden wirft?

Vor dem Tempel, da ist frühlingliches Vorspiel. 

Doch wenn Eros wirkt, dann befindet man sich in einem Inneren, das einen Raum entfaltet, dem man nicht mehr entweicht.
Tempelinnres hat Unausweichliches.

Oh verloren - und noch einmal betont: oh verloren!

Was fehlt, ist das Objekt. Wen oder was hat man verloren?
Was grammatikalisch fehlt, fehlt auch existentiell.

Vielleicht aber fehlt gar nicht einmal etwas Bestimmtes, sondern der, der so dringlich nach Masken rief, empfindet den Zustand als ein einziges großes Verloren-Sein.

Die letzten beiden Verse: schon im Präteritum.

Erinnern wir uns an das Präsens des Beginns. Präsenter kann ein Augenblick kaum sein: ausgesetzt dem strahlenden Gesicht von Eros.

Plötzlich aber gilt: verloren.

War da ein Moment der Entscheidung?

Eher nicht, denn: Göttliche - Eros ist einer von ihnen - umarmen schnell!

Im Inneren: eine Quelle.

Auf einmal ist sie da, ganz am Schluss und doch so im Zentrum.

Mit einem schlichten Und angeschlossen. 

Zugleich ist diese letzte Zeile als einziger Vers vierhebig. 
Fast wie ein Ausrufezeichen.
 

Weil ihr Sein, das Sein der Quelle, so wichtig ist?
Weil sie das Wesen der Liebe ist?

Vielleicht sind ihre Tränen heilsam.