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Donnerstag, 22. Februar 2018

Donald Trump ist grenzenlos bescheuert, unsensibel, mentally disturbed - er will Lehrer bewaffnen ... :-(((

Wer jetzt noch nicht erkannt hat, wes Geistes Kind der Mann ist, dem ist echt nicht zu helfen.

Da sitzen im Weißen Haus Schülerinnen und Schüler in einer Runde, die zum Teil, während sie sprechen, anfangen zu weinen, weil sie einen Freund oder Schulkameraden verloren haben, und an deren Schule 17 junge Menschen brutal erschossen worden sind (wobei es in der Runde sorgfältig ausgewählte Schüler waren, die eigentlich nicht hätten weinen sollen).

Und dem Mann, ihrem Präsidenten, fällt nichts anderes ein, als Lehrer bewaffnen zu wollen.
(Bereits letzte Woche hatte seine tolle Bildungsministerin Betsy deVos dasselbe gefordert.)

Vor allem hebt er darauf ab, dass es um geistige Gesundheit gehe (die Waffen sind bekanntlich nicht das Problem, sondern die Menschen, so die sloganartige Wiederholung immer desselben Mantras der Waffenindustrie und von Trump) und dass der Täter von Parkland eben ein geistig kranker Mann gewesen sei, mentally disturbed, wie der Herr Präsident meinte.

Wenn er doch nur endlich merken würde, dass er mit seinen Ansichten ständig demonstriert, dass in erster Linie er mentally disturbed, also geistig krank ist und dass ein großes Problem der USA ist, dass sie einen geistig kranken Präsidenten haben.

In dem Bericht der Süddeutschen heißt es am Ende:

Statt weniger Waffen, wie Hunderttausende Schüler landesweit fordern, könnte das Massaker von Parkland jetzt also dazu führen, dass es bald mehr Waffen an amerikanischen Schulen gibt. Das wird vor allem die mächtige US-Waffenlobby NRA freuen. Trumps "Listening Session" ist ganz in ihrem Sinne verlaufen. Die etwa 30 Millionen US-Dollar, die die NRA in Trumps Wahlsieg investiert hatte, waren offenbar gut angelegt.

Doch die Rechnung Trumps könnte nach diesem Massaker nicht mehr aufgehen. Schüler und Eltern gehen zu Hunderttausenden auf die Straße und es sieht so aus, dass nach einer Woche diesmal nicht ein weiteres Massaker mit Hilfe der Senke der Vergessenheit durch Trump und die Waffenindustrie entsorgt werden kann. - Der Bundesstaat Florida allerdings hat bekanntlich wenige Tage nach dem Massaker strengere Waffengesetze abgelehnt . . . seit wann sind 17 tote Kinder ein Grund, etwas zu ändern  . . .

*  *  *
PS.
Bemerkenswert ist übrigens auch, was bei focusonline zu lesen ist: Trump  hatte auf seinem Notizzettel an letzter Stelle eine Bemerkung stehen, die lautete: "I hear you". - Ein Trump weiß wohl, dass er es vergessen könnte, dass er Mitgefühl zu zeigen hat (mittlerweile könnte auch den letzten Amerikanern bewusst geworden sein, was sie an Obama hatten).

Kommentare:

Elke hat gesagt…

Johannes, Du kritisierst nur den Trump, hast aber selbst keinen Lösungsvorschlag. Und wenn alle Waffen vernichtet sind, eine einzige langt doch, um um sich zu ballern sprich töten. Bei den vielen Waffen und den vielen Idioten, die damit herumlaufen, fand ich den Vorschlag gar nicht verkehrt, die Lehrer zum Schutze ihrer Schüler auszubilden. Sie könnten doch dann gezielt den Angreifer in die Beine oder in die Arme schießen. Sie müssen doch gar nicht gleich töten sondern nur den Angreifer handlungsunfähig machen.

Johannes G. Klinkmüller hat gesagt…

Klar, am besten in jedem Klassenzimmer zur Vorsicht noch eine Handgranate deponieren. - Bei den vielen Idioten, die rumlaufen.

Kein Lösungsvorschlag? - Das kann nicht Dein Ernst sein. Die Forderungen eines Gutteils der amerikanischen Bevölkerung sind seit vielen, vielen Jahren bekannt.

Die Lehrer "könnten doch dann gezielt den Angreifer in die Beine oder in die Arme schießen. Sie müssen doch gar nicht gleich töten sondern nur den Angreifer handlungsunfähig machen", schreibst Du.

Klar, ganz cool, einmal so kurz in den Arm, und das mit einer Pistole (die die Lehrer ja versteckt bei sich tragen, wie Trump vor den Schülern und Eltern meinte) gegen eine halbautomatische Waffe. Wenn es eine entsprechende ist - und die Mordenden haben solche - dann ist der Lehrer ein Sieb, bevor er einmal geschossen hat.

Elke hat gesagt…

Welche Forderungen? Ich kenne sie nicht.

Reduzieren?
Die Mörder behalten ihre Waffen.

Und wer wirklich töten will, findet eine Waffe. Und wenn er sie seinem Vater, der vielleicht Jäger ist, aus dem Waffenschrank klaut.