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Freitag, 10. Februar 2012

Menschen, ob jung, ob alt, die innerlich frieren, geben sich gern auch äußerlich cool! – Warum es den inneren Kühlschrank geben muss!

Ich glaube, es gibt nicht wenige Kinder und Jugendliche - um diese Altersgruppe herauszugreifen, die kennen nur den Zustand des inneren Fröstelns; sie wissen gar nicht, was Wärme ist.

Ihr inneres Kind, das Wärme sucht und möchte, hat sich schon längst in den inneren Kühlschrank verzogen, der in einer dunklen Ecke ihrer Seele steht. In kalter Umgebung spürt dieses unterkühlte innere Kind die Kälte, der es ausgesetzt ist, weniger. Dann muss es nicht unbedingt - dieses Gefühl hat es - an der Kälte, der es ausgesetzt ist, erfrieren. 

Später, wenn dieser Mensch als Erwachsener mit seinem unterkühlten inneren Kind auf Menschen trifft, die es an jene Wärme erinnern, die es selbst suchte und nicht finden durfte, dann schießt es mit Kältepfeilen; die haben nur ein Ziel: die Wärme zu vertreiben.

Ich glaube, wir sollten beginnnen, diese Coolness und auch die Coolen unter Kindern und Jugendlichen ernster zu nehmen und Maßnahmen zu treffen, zum Beispiel die:
1x Fango für die Seele ...
Und nochmal ...
.. halt möglichst oft ...

Fango, das ist Vulkan und Mineral, Feuer der Erde und Baustoff für Körper und Seele.

Kommentare:

Gudrun hat gesagt…

Du hast Recht.
Manchmal hat man aber das große Glück, dass sich so eine unterkühlte Seele öffnet. So ist es hier bei mir im Haus passiert mit einem sehr jungen Menschen. Ich habe nur Angst, dass das eine Ausnahme war und die Kälte überwiegt. Leider.

Liebe Sonntagsgrüße von der Gudrun

Johannes G. Klinkmüller hat gesagt…

Liebe Gudrun,
wenn ich so um mich schaue, denke ich auch, dass die Kälte überwiegt.
Mut macht mir, wenn ich einen Blick auf die Entwicklung der Menschheit werfe. Der große Kant hat noch ohne die Kenntnis der Bedeutung des Unbewussten geschrieben - heute würde er vieles von dem, was er geschrieben hat, nicht mehr schreiben können, ohne sich lächerlich zu machen; und es ist noch nicht so lange her, dass sich die harten Frauen und Männer großartig vorkamen.
Zur Zeit müssen wir erkennen, dass, wenn Geld die Welt regiert, wir untergehen. Das müssen wir gerade durch die Eurokrise lernen, auch, dass die alten Tyrannen des Nahen Ostens Tyrannen in uns widerspiegeln, die altes Bewusstsein festhalten wollen.
Wir können nur hoffen, dass Bewusstsein sich schneller entwickelt als die destruktiven Kräfte.
Mir macht der Mut der Menschen in Ägypten und Syrien Mut. Sie zeigen, dass nicht Geld die Welt regiert, nicht Materielles; sie sind bereit für ihre Idee zu sterben: für ihre Idee eines freien Landes.
So stark sind Ideen!
Lass uns die Hoffnung im Vertrauen auf eine höhere Macht in uns nähren, dass es ein höheres Bewusstsein gibt, dass Kälte in Wärme verwandelt; dann mag die Eiszeit dieser Tage enden!

Danke für Deine lieben Grüße;
sie gehen postwendend zurück :-))
Johannes