Viele Deutsche haben doch ein recht diffuses Verhältnis zum Deutschlandlied, vor allem seiner ersten Strophe. Nicht wenigen ist sie fast peinlich, sie nehmen sie nur verschämt zur Kenntnis und wissen nicht recht, wie sie mit ihr umgehen und was sie von ihr halten sollen. Im Grunde färbt das mehr oder weniger unbewusst auf ihre dritte Strophe ab, die - ein Briefwechsel zwischen Theodor Heuss und Konrad Adenauer ging voraus - seit 1952 Nationalhymne war und es nach der Wiedervereinigung seit 1991, als sich Richard von Weizsäcker und Helmut Kohl für sie entschieden, ist.
Natürlich haben die Nationalsozialisten das Lied der Deutschen missbraucht. Nach ihrer Machtübernahme wurde die zweite und dritte Strophe (ganzes Lied s. Schluss) bei öffentlichen Anlässen nicht mehr gesungen wenn aber die erste gespielt und gesungen wurde, folgte in der Regel das Horst-Wessel-Lied, die Parteihymne der Nationalsozialisten (Die Fahne hoch! / Die Reihen fest geschlossen! / SA marschiert / Mit ruhig festem Schritt.). Doch singen wir auch Gott sei Dank heute wieder Volkslieder, obwohl viele von ihnen im Dritten Reich hoch im Kurs standen und inszenieren Wagner-Opern, obwohl ihnen die ganze Sympathie der Nationalsozialisten galt.
Vergleichbares gilt auch für Menschen, denen Christus Zentrum ihres Lebens ist, obwohl gerade die christlichen Kirchen seinen Namen in der Vergangenheit vielfach missbrauchten, indem sie unter anderem im Namen Gottes die Kraft wahrer Weiblichkeit entwerteten, womit die Zerstörung der Natur unseres Planeten einherging, und weltweit leiden viele Frauen noch heute unter dem Männlichkeitswahn vor allem der Katholischen Kirche - von vielen missbrauchten Kindern ganz zu schweigen.
In seinem Lied der Deutschen, das Hoffmann von Fallersleben 1841 auf Helgoland schrieb, bringt der Dichter, der übrigens auch Kinderlieder wie "Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald", "Alle Vögel sind schon da" und "Morgen kommt der Weihnachtsmann" verfasste und der im Übrigen Zeit seines Lebens ein Vertreter demokratischen und liberalen Gedankengutes war, zum Ausdruck, dass die Zustände im deutschsprachigen Raum unhaltbar waren und das Ergebnis des Wiener Kongresses, der sogenannte Deutsche Bund, ein geeintes deutsches Reich, das sich damals so viele fortschrittlichen Kräfte in Deutschland erwünschten, unmöglich machte. Dieser Deutsche Bund umfasste 39 souveräne Staaten - unter anderem fünf Königreiche (zu ihnen zählte beispielsweise Preußen und Sachsen), sieben Großherzogtümer (dazu gehörten Hessen und Mecklenburg-Schwerin) und zehn Herzogtümer (u.a. Nassau und Anhalt-Dessau) - deren politische Bewegungsfreiheit zwar politisch zum Teil eingeschränkt war und die eigentlich Verfassungen und eine freie Presse garantieren sollten, aber in der Praxis wurde dies nur zum Teil umgesetzt. Die Herrscher dieser Staaten waren an einer Liberalisierung und Demokratisierung des öffentlichen Lebens nicht interessiert. Ein Donald Trump hätte sich damals superwohl gefühlt, denn Zölle konnten nach Lust und Laune erhoben werden und Zensurmaßnahmen waren durchaus üblich, so dass ein Heinrich Heine in seinen Reisebildern sich zu schreiben veranlasst sah:
Die deutschen Zensoren – – – – – – – – – – – – – – –
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Dummköpfe – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
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Der Unmut der aus den Freiheitskriegen gegen Napoleon zurückgekehrten jugendlichen Kriegsveteranen, Studenten, Handwerkern und Dichtern wie Georg Herwegh oder auch Georg Weerth über die Situation Deutschlands äußerte sich zunächst 1817 im Rahmen des Wartburgfestes; damals trafen sich von fast allen deutschen Hochschulen über 500 Studenten und gründeten eine "Allgemeine deutsche Burschenschaft". Burschenschaften waren damals nicht reaktionär, sondern wollten eine Bewegung zu mehr Freiheit aus dem Volk heraus, forderten nationale Einheit, also auch die Abschaffung von Zöllen, Handelssperren und Zensur-, Rede- und Pressefreiheit.
Es folgte jedoch erst einmal eine Zeit, die wir heute Biedermeier nennen; Menschen zogen sich - nachvollziehbar auf dem Hintergrund der Wirren der französischen Revolution und den napoleonischen Befreiungskriegen - ins Private zurück und suchten im Häuslichen ihr Glück. Das änderte sich auf dem Hintergrund der Julirevolution 1830 in Frankreich, dem polnischen Novemberaufstand (1830/31) sowie der Belgischen Revolution (1830/31). In Deutschland folgte - scheinbar weniger spektakulär, aber dennoch bedeutsam - das Gaibacher und das Sandhof-Fest (beide am 27. Mai 1832), das Nebelhöhlenfest (Anfang Juni 1832), das Wilhelmsbader Fest (Ende Juni 1832) sowie der Frankfurter Wachensturm (1833) - heute mag man kaum glauben, was damals in Mitteleuropa und deutschlandweit los war!
Ein besonderer Meilenstein war das "Hambacher Fest", das am 30. Mai 1832 auf dem Hambacher Schloss, nahe Neustadt an der Weinstraße gelegen, stattfand; es war Höhepunkt einer bürgerlichen Oppositionsbewegung, die genug hatte von der Gewalt und dem Unrecht von Monarchie und selbstgefälligem Herrschertum und Verfassungen ohne Fürstenwilllkür wollte.
Als Professor für Germanistik gehörte August Heinrich Hoffmann (1798-1874), der sich, um sich von den vielen Hoffmanns abzusetzen, nach seinem Geburtsort Hoffmann von Fallersleben nannte, dieser Oppositionsbewegung an. Immer wieder bezog er in seinen Schriften Stellung für Volkssouveränität, unter anderem in seinen Unpolitischen Liedern (1840/41), die alles andere als unpolitisch waren. Ihre Veröffentlichung kostete ihn seine Professur und er wurde von der Polizei bespitzelt, von monarchistischen Regierungen verfolgt und 39-mal ausgewiesen. Bei Freunden fand er immer wieder Unterschlupf. Erst 1848, sieben Jahre nach Veröffentlichung seines Liedes der Deutschen, wurde er rehabilitiert.
Ihm ging es mit seinem Deutschland, Deutschland über alles / Über alles in der Welt darum, kundzutun, dass über aller Fürstenwillkür ein politisch geeintes Deutschland zu stehen hat; für ihn war dies das Wichtigste in der Welt.
Bedauerlich bis heute ist, dass so viele Menschen in Deutschland, gerade auch sogenannte Linke, sein Ansinnen und das Lied der Deutschen, insbesondere seine erste Strophe, als nationalistisch klassifizieren. Zu einer geeinten Nation zu stehen, die nicht vielfach zersplittert war, hatte schon damals nichts mit einem reaktionären Nationalismus zu tun. Noch sind zu viele nicht in der Lage, die damalige Situation und die erste Strophe des Deutschlandliedes in ihrem historischen Kontext zu verstehen, weil Vorurteilsdenken und/oder Unwissenheit die Fähigkeit, Dinge historisch einzuordnen, blockieren.
Natürlich spiegelt sich in den in der ersten Strophe genannten vier Gewässern - Von der Maas bis an die Memel, / Von der Etsch bis an den Belt - als Grenzen eines erwünschten Deutschen Reiches die Brisanz der politischen Situation Mitteleuropas wieder, unter anderem die sogenannte Rheinkrise. Frankreich hatte, um seinen Machtbereich auszudehnen, Algerien besetzt und den ägyptischen Vizekönig in seinem Unabhängigkeitskampf gegen die Türken unterstützt. Die Großmächte Preußen, Russland, Österreich und Großbritannien, an einer Destabilisierung des Orients nicht interessiert, veranlassten jedoch Frankreich in dem sogenannten Viermächtevertrag, die Unterstützung Ägyptens aufzugeben. Diese empfindliche diplomatische Niederlage versuchte die französische Regierung mit der Androhung der Annexion der linksrheinischen Gebiete zu überspielen, drohte immer wieder mit Krieg und rüstete erheblich auf. Im deutschen Sprachraum löste das in großem Ausmaß eine antifranzösische Stimmung aus und provozierte u.a. einen deutsch-französischen Dichterkrieg mit der Folge, dass auf deutscher Seite zahlreiche Rheinlieder entstanden. Zu den bekanntesten zählten Nikolaus Beckers Lied Der freie Rhein, das auch im Nachbarland deutlich emotionale Reaktionen auslöste:
Sie sollen ihn nicht haben,/ Den freien deutschen Rhein,/ Ob sie wie gierige Raben/ Sich heiser danach schrein./ Sie sollen ihn nicht haben,/ Den freien deutschen Rhein,/ Bis seine Flut begraben/ Des letzten Manns Gebein!
Auch Max Schneckenburgers Lied Die Wacht am Rhein spart nicht mit martialischen Worten:
Es braust ein Ruf wie Donnerhall,/ Wie Schwertgeklirr und Wogenprall:/ Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein!/ Wer will des Stromes Hüter sein?/ Lieb Vaterland, magst ruhig sein;/ Fest steht und treu die Wacht am Rhein!//Es blieb allerdings bei dieser bataille lyrique.
Durch Hunderttausend zuckt es schnell,/ Und aller Augen blitzen hell:/ Der deutsche Jüngling, fromm und stark,/ Beschirmt die heilge Landesmark./ Lieb Vaterland, magst ruhig sein;/ Fest steht und treu die Wacht am Rhein!
Mit den von Hoffmann von Fallersleben genannten vier Gewässern orientierte der Dichter sich wohl an den im Rahmen des Wiener Kongresses festgelegten Grenzen des Deutschen Bundes, der Ausdehnung des 1833 in Kraft getretenen Deutschen Zollvereins und zugleich auch - mit Abstrichen - an deutschen Sprachgrenzen. Man kann sich aber leicht vorstellen, dass die Großmächte Mitteleuropas - Preußen, Österreich, Frankreich und England - einem so mächtigen Staat im Herzen Europas sehr argwöhnisch gegenübergestanden wären und seine Gründung gewiss nicht befürwortet hätten. Man darf voraussetzen, dass das von Fallersleben bewusst war, dass ihm dies aber auf dem Hintergrund der Rheinkrise und der Sehnsucht nach einem Deutschen Reich, wie sie sich in der Vormärzzeit immer offensiver im deutschen Kulturraum äußerte, ziemlich einerlei war.
Nur: Vergessen sollte man dabei nicht, dass es ihm - wie vielen anderen bürgerlichen Kräften - um ein liberales Deutschland ging, das auf einer entsprechenden Verfassung hätte basieren sollen.
Nationale Gesinnung ist immer wieder auch enthusiastisch. Menschen, die enthusiastisch sind, können von etwas begeistert, sie können aber auch von etwas besessen sein. Besessen zu sein: als Wort findet sich dieser Zustand seit dem Mittelalter in "beseʒʒen" und in der Vorstellung dieser Zeit bezieht sich das auf einen religiösen Zustand, dass nämlich jemand vom Teufel bewohnt ist, dass der Teufel von ihm Besitz ergriffen hat, was sich dann in Fanatismus äußern kann. Lateinisch "fanaticus" wird mit von einer Gottheit in Raserei versetzt übersetzt, doch dieser angebliche Gott ist nicht jener, auf den die Griechen sich bezogen wenn sie von én-theos (ἔνθεος - wörtlich "in sich Gott habend") sprachen, von einem enthusiastischen Zustand. In erster Linie bezogen sie sich auf Apollon, den Gott des Lichtes und der sittlichen Reinheit, der Dichtung und Musik und der Kunst des Heilens.
Wir verstehen, was nationale Gefühle und nationale Gesinnung bewirken, wenn wir sehen, dass es eine Verwandtschaft gibt zwischen nationalem Empfinden und Sexualität, sexuellem Erleben.
So wie es eine niedere Sexualität gibt, ohne Liebe, so gibt es Sexualität, die mit Liebe verbunden ist, in wahrhaftigem Sinne der griechischen Wortbedeutung nach enthusiastisch, verbunden mit Gott. Desgleichen gibt es niedere nationale Gefühle und eine entsprechende Gesinnung und hohe, nationale. Dann sind sie spirituell, haben eine geist-volle Basis, einen spirituellen Hintergrund. Auf dieser hohen Ebene sind jene, die diese Gefühle auf der Erde verwirklichen wollen, verbunden mit dem Völkerengel ihres Landes. Jedes Volk, jedes Land hat einen geistigen Führer im Range eines Erzengels; schon in der Bibel werden sie angesprochen.
Menschen mit niederen, fanatischen nationalen Gefühlen sind verbunden mit dunklen Kräften, die die Menschen von sich abhängig gemacht haben. Beispielhaft möchte ich auf jene marsianische Zivilisation verweisen, die vor fast 30 000 Jahren durch die Galaxien reiste und versuchte, Planeten zu besetzen. Auf der Erde ist ihnen das mit Hilfe der ägyptischen Pyramiden gelungen. In den ägyptischen Pyramiden waren Millionen menschlicher und außerirdischer Seelen gefangen, die der Pharaonenfamilie Kraft und Unbesiegbarkeit gaben. Wir sprechen hier von dunklen, tief dunklen Kräften. Im Rahmen meines Beitrages vom 11. Juli 2026 ("Der Fluch des Pharao ist gebannt") bin ich näher darauf eingegangen, auch dass diese Seelen durch die positive Entwicklung der Menschheit befreit werden konnten.
Es ist kein Zufall, dass eine niedere Nationalität sich in scheinbar ganz platten Phänomenen wie dem Stechschritt der Soldaten bei einer Parade zeigt, wie wir sie beispielsweise jedes Jahr in Moskau anlässlich der großen Militärparade zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland zu sehen bekommen. Die Verwandtschaft zwischen niederer nationaler Gesinnung und niederer Sexualität zeigt sich - man mag diese Offensichtlichkeit kaum glauben - in dieser stechenden Bewegung beim Marschieren, stramm und steif, die einem männlichen Verhalten im Sexualakt entspricht, Bewegung ohne jedes Gefühl, Hauptsache stramm und steif. Wobei gesagt werden muss, dass es nicht von vornherein die einfachen Soldaten sind, die wir meist im Fernsehen marschieren sehen, auf die das zutrifft. Sie sind nur Befehlsempfänger derer, die auf den Tribünen sitzen, diese Gefühllosigkeit praktizieren und ihnen untergebene Menschen aufgrund ihrer Machtbefugnis veranlassen, sich so geben zu müssen. Die Geschichte, gerade auch die des Nationalsozialismus, zeigt, dass sie das mit Erfolg taten, wenn auch nie mit endgültigem.
Diese Zeiten sind zunehmend vorbei, weil immer mehr Menschen sich dem Christuslicht öffnen, wenn das auch vielfach noch unbewusst geschieht. Es kommt auch die Zeit, und sie ist nicht mehr fern - und es gilt vor allem auch erfreulicherweise für Deutschland -, dass Menschen mit ihrer Heimat auf eine Weise verbunden sind, dass sie deren Bestimmung im Rahmen ihres Menschseins auf der Erde erkennen werden. Damit wird auch verbunden sein, dass sie zunehmend eine spirituelle Nationalität und heilige Sexualität leben werden, wie ich sie in einem Video (Link s. unten) angesprochen habe, eine Sexualität wie sie Maria Magdalena und Jesus lebten, ein Tatbestand, den die Kirche nicht mehr lange wird vergessen machen können.
Dann wird auch die Aufgabe Deutschlands offen zu Tage treten können, die darin besteht, den Westen, den ein Rudolf Steiner der ahrimanischen Einflusssphäre zuordnen würde, und den Osten, die Sphäre Luzifers, einerseits auf Distanz zu halten und zugleich zwischen beiden Sphären zu vermitteln.
Die Position der Mitte einzunehmen, kennen wir aus der Philosophie des Aristoteles; es geht darum zu lernen, mit Tugenden und ihren Extremen angemessen umzugehen.
Doch das ist nicht, was Rudolf Steiner meint, wenn er Christus zwischen Ahriman und Luzifer stehen lässt und es ist auch nicht gemeint, wenn es Deutschland in Zukunft gelänge, selbstbewusst im Verein mit weiteren mitteleuropäischen Kräften zwischen dem Westen und dem Osten zu stehen. Diesem Anspruch kann ein Land und seine Bewohner nur gerecht werden, wenn sie die kosmischen Dimensionen ihrer Existenz erkennen und die mit diesen verbundene Aufgabe, die ohne Christus nicht lösbar ist, weil diese kosmische Kraft einen immer wieder in die eigene seelisch-geistige Mitte zurückfinden lässt. Es ist nun einmal so, dass wir in unserem Leben auf der Erde nach links oder rechts driften; zum Teil ist das, um Alltagsaufgaben zu bewältigen, gar nicht anders möglich. Wir kommen nicht umhin, technische Geräte zu verwenden und damit das Reich Ahrimans zu betreten und wir kommen um die Verwendung von KI nicht umhin und sind damit auf den Gefilden eines sehr dunklen mächtigen Wesens und seiner Gehilfen.
Wenn jemand fragen möchte, wie es Deutschland gelingen könne, bei seiner Größe und militärischen Macht, seine angesprochene Rolle einzunehmen, so möchte ich sagen, dass die Golgatha-Symbolik - drei Kreuze, eines in der Mitte (!) - die Antwort gibt: Liebe, diese Energie des Kreuzes in der Mitte, überwindet die Gefahr, einer Seite zu verfallen und überwindet die bisher so gültige Dominanz der Materie, auch, weil sie diese nicht ablehnt, sondern durchzieht und verwandelt.
Deutschland kann das gelingen, weil es das Land der reinen Herzen werden kann und wird.
Dazu ggf. in einem noch zu schreibenden Buch mehr. Es könnte überschrieben sein:
"Ins Kristall bald dein Fall - ins Kristall!"So wie dem Studenten in E.T.A. Hoffmanns Goldenem Topf, der auf dem Marktplatz den Korb einer Hexe voller Äpfel und Kuchen umrennt und von dieser zeternd zu hören bekommt: Ins Kristall bald dein Fall - ins Kristall!, so könnte eine ständig sich vermehrende Zahl von Menschen in Deutschland Zelle um Zelle ihrer Körper in kristallines Licht verwandeln und damit ihre Seelen zum Leuchten bringen. Wieder einmal hätte ein Märchen vorweggenommen, was geschehen wird. Vor diesem zukünftigen Leuchten werden die dunklen Kräfte, kommen sie aus Osten oder Westen zurückschrecken!
Das spirituelle Vermächtnis Deutschlands.
Hoffmann von Fallersleben hat diese Entwicklung angedeutet, wenn in der ersten und letzten Strophe des Liedes der Deutschen Brüderlichkeit angesprochen ist und als Tugend im Mittelpunkt steht.
🌟
PS.
Das Lied der Deutschen
Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt,
Wenn es stets zu Schutz und Trutze
Brüderlich zusammenhält,
Von der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt!
Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang
Sollen in der Welt behalten
Ihren alten schönen Klang,
Uns zu edler Tat begeistern
Unser ganzes Leben lang –
Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang!
Einigkeit und Recht und Freiheit
Für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle streben
Brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
Sind des Glückes Unterpfand[3] –
Blüh im Glanze dieses Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland!
PPS.
https://www.youtube.com/watch?v=CcFyykpoJrk