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Donnerstag, 11. Juni 2026

🌼 Mit unserem Herzen in der Sonne sein !! 🌼 "Sucht nicht nach Portalen: Seid ein Portal." 🌼

Manches, was Rudolf Steiner vor über 100 Jahren gelehrt hat, ist heute zumindest für jene, die auf dem Weg des reinen Herzens sind, überholt, das gilt beispielsweise für die Bedeutung des Karma; es verliert für mehr und mehr Menschen seine Gültigkeit - oder hat sie schon verloren
Was er aber über das Verhältnis des Menschen zur Sonne gesagt hat, vor allem, was er über das Verhältnis des menschlichen Herzens zur Sonne äußerte, wird noch eine ganze Zeitlang zum Wichtigsten gehören, was unser Herz wissen sollte:
Was innerhalb unserer Haut liegt, das ist nichts anderes als das Spiegelbild des äußeren Weltorganismus. Versteht man dasjenige, was das Herz im menschlichen Leibe ist, dann lernt man auch verstehen, daß die Sonne nicht das ist, was Newton meint, der allgemeine Seilzieher, der da seine Seile, Gravitationskraft genannt, hinüberschickt nach den Planeten, sondern, so wie die Herzbewegung das Ergebnis ist des Lebendigen der Zirkulation [für Steiner ist das Herz nicht die Pumpe, die das Blut bewegt, sondern das Blut ist es, was das Herz schlagen lässt], so ist die Sonne nichts anderes als das Ergebnis des ganzen Planetensystems. Die Sonne ist Resultat, nicht Ausgangspunkt.
Das lebendige Zusammenwirken des Sonnensystems ergibt in der Mitte eine Aushöhlung, die da spiegelt. Und das ist die Sonne, ein saugender Hohlraum. Und dasjenige, was uns zuscheint im Lichte, das ist Rückstrahlung desjenigen, was erst aus dem Weltenraum hinkommt – so wie die Bewegung des Herzens nichts anderes ist als dasjenige, was aus der Lebendigkeit von Durst und Hunger und so weiter, in der Zusammenwirkung der Organe, in der Blutbewegung im Herzen sich staut.
Die Sonne versteht derjenige, der das menschliche Herz versteht. [GA 201, S. 49ff]
Wir nehmen als Menschen wahr, was um uns herum ist als Rückstrahlung des Sonnenhaften. In dem Momente aber, wo wir zur inspirierten Erkenntnis kommen, wo das Herz Sinneswahrnehmungsorgan wird, fühlen wir uns mit unserem Herzen in der Sonne drinnen und mit der Sonne selber gehend, indem das Herz unser Sinnesorgan wird. Für uns selbst wird das Herz zu gleicher Zeit wie hinausgerückt in die Sonne, und die Sonne wird unser Auge, mit dem wir jetzt dasjenige, was anfängt, um uns herum zu sein, anschauen. Die Sonne wird jetzt zu unserem Auge, auch zu unserem Ohr, auch zu unserem Wärmeorgan. Wir haben nun nicht mehr das Gefühl, daß wir außerhalb des Sonnenhaften sind, sondern wir haben das Gefühl: Wir sind in das Sonnenhafte hineingerückt, wir stehen innerhalb des Lichtes, und unser eigenes Wesen ist Licht. Wir berühren mit unseren Lichtorganen, die wir jetzt in dem wallenden, webenden Lichte haben, die geistigen Wesenheiten. Wir werden mit unserem Seelischen jetzt verwandt der Welt, die nicht außerhalb der Sonne ist, sondern die innerhalb der Sonne ist, und zwar, ich bemerke ausdrücklich: linienhaft werden wir das, wir fühlen uns wie auf dem Weg der Sonne, linienhaft auf dem Weg der Sonne. Und geht jetzt die höhere Erkenntnis nur um ein kleines Stück weiter, dann fühlen wir uns nicht nur in der Sonne drinnen, sondern dann fühlen wir uns gewissermaßen da jenseits der Sonne.
Früher waren wir da unten so ein kleiner Mensch und sahen zur Sonne hinauf. Jetzt sind wir in die Sonne hineingekommen, fühlen uns mit unserem seelischen Wesen innerhalb der Sonne, und die Welt ist in uns, die bisher um uns herum war. Aber erst wenn wir dies errungen haben, beginnen wir zu verstehen, daß wir, wenn wir im gewöhnlichen Erdenleben schlafen, mit unserer Seele da hinausgehen. Da sind wir, wo wir so eingerichtet sind, daß wir eigentlich nur durch die Sonne wahrnehmen sollen.
Jetzt gehen wir mit unserem Seelischen da hinaus in die Welt, die uns nur durch die Sonnenreflexion klar werden kann; daher nehmen wir da nichts wahr. Wir müssen hinausrücken über das Gebiet der Sonnensphäre. (…)
Was ist es denn eigentlich, was uns abtrennt von diesem Gebiet, in dem wir leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt? Ja, man kann nichts anderes sagen als: Die Sonne ist das. Wir werden als Menschen in die physische Welt hineingeboren. Vor der Konzeption, bevor wir heruntergestiegen sind, haben wir mit der äußeren physischen Sonne nichts zu tun, nur mit dem, was hinter der Sonne als Geistiges steht, mit dem haben wir zu tun. Jetzt steigen wir in die physische Welt herunter. Da strahlt überall die Sonne hin. Was sie uns sichtbar macht auf physische Weise, das nehmen wir in unsere Gedanken, in unsere Vorstellungen auf. Diese physische Sonne verhindert uns, das Geistige zu sehen. Und wenn wir nach dem Einschlafen da draußen sind unter den Gegenständen, die sie uns sonst sichtbar macht, sind wir eben, weil wir während des Erdenlebens mit unserem physischen Leib an das Erdenleben gewöhnt sind, zu schwach, um hinauszusehen außerhalb des Sonnengebietes, und im Sonnengebiet können wir nichts sehen, denn da würden wir die anderen Wesen sehen müssen, die uns entweder als elementarische Geister oder als Geister der höheren Hierarchien in der äußeren Welt umgeben. [GA 212, S. 76ff]

Die Zeit kommt - bzw. ist schon da -, wo Menschen nicht mehr zu schwach sind, hinauszusehen über das Sonnengebiet hinaus.
Wir wissen heute, dass die Sonne nicht das ist, was uns die Astrophysik weismacht, denn aus spiritueller Sicht ist sie in erster Linie ein Portal, das uns die Türen öffnet zu weiteren Dimensionen, Bereichen und Zeiten. So wir wir uns in die Sonne fühlen können - und das mag eine wichtige Meditationsmöglichkeit sein -, so ist die Sonne auch in uns.

Deshalb sagt Thor Han, ein Plejader, in Elena Danaans "Ein Geschenk der Sterne. Kontakte mit Außerirdischen und Sammlung von Alien-Rassen":

"Sucht nicht nach Portalen: Seid ein Portal. "

Sonntag, 24. Mai 2026

Eine neue Medizin für unsere Zeit: Die "Kosmische Heilapotheke"

🧡 Pfingsten 2026 🧡

In dieser, unserer Zeit ändern sich die Systeme des Planeten Erde, die Aufgabe des Planeten Erde ändert sich. Der Planet kehrt in seine Ordnung zurück. Die Lichtwesen aus dem Inneren der Erde melden sich bei immer mehr Menschen. Auch werden die friedliebenden Zivilisationen, die innerhalb der Erde leben, zunehmend mehr Menschen bewusst und verbinden sich mit ihnen.
Den Prozess des Aufstiegs, wie ihn die Erde durchläuft, durchlaufen auch alle Menschen, die guten Willens sind und ein reines Herz und reine Gedanken anstreben. Frauen und Männer beginnen wieder, die Natürlichkeit ihres Geschlechtes wahrzunehmen und in ihrem Leben zu verwirklichen.

In dieser Zeit gewaltiger Veränderungen, in der beispielsweise außerirdische Zivilisationen bereitstehen, den Menschen neue Technologien zu bringen, die das Leben auf der Erde grundlegend verändern und ein mildes Klima bringen werden, brauchen auch die Körper der Menschen mehr ´Kraftstoff´, als ihnen zur Verfügung steht. Deshalb enthält die Kosmische Heilapotheke beispielsweise ein Symbol, das den Körper mit der heilsamen Kraft des Vitaminkomplexes unterstützt, ein Symbol, das den Menschen mit den Mineralien dieser Erde verbindet, ein Symbol, das dem strebenden Menschen reinen Sauerstoff zuführt, gibt es doch immer wieder in dieser Zeit Situationen, die uns förmlich die Luft rauben. Der Leser der Kosmischen Heilapotheke findet Hilfen zur Aktivierung der Selbstheilung, Farbfrequenzen zur Unterstützung des physischen Herzens, Frequenzen zur Heilung seines Lymphsystems, der Drüsen, der Verdauungsorgane, des Bewegungsapparates, Heilfrequenzen für sein Chakrensystem und zur Aufnahme des Christuslichtes und vieles mehr. Insgesamt finden sich 44 Heilsymbole für den Zugang zu feinstofflichen Präparaten der Kosmischen Heilapotheke, ergänzt durch unterstützende Übungen.

Die Plejader schreiben in ihrem Grußwort:
Bis zum Untergang von Atlantis war das menschliche Wesen an die Heilapotheke angebunden, danach wurde euch der Zugang zu ihren Präparaten verwehrt. Tausende von Jahren konntet ihr diese Art der Heilung für euch und andere nicht mehr nutzen. Aber in der jetzigen Zeit, da die Menschheit immer mehr aus 3D aussteigt, hat sich der Zugang für euch erneut geöffnet, und damit ist die Regeneration und Heilung des menschlichen Wesens auf allen Ebenen des Seins wieder möglich.
Ich persönlich habe noch kein Buch - außer vielleicht der Bibel - in Händen gehalten, das spürbar so viel Energie enthält und schon fast zu übertragen scheint, wenn man es in Händen hält. Mein Herzensdank gilt den Plejaden, die in großer Zahl an diesem Buch gearbeitet haben und all den beteiligten Lichtwesen. Ich bin auch sehr froh, dass mit Pavlina Klemm eine Frau dies alles übermittelt, die für mich unter all den Gestalten, die sich auf dem esoterischen Feld tummeln, durch ihre Natürlichkeit und Bescheidenheit herausragt und ich freue mich - soweit ich das wahrnehmen kann -, dass sie diese Natürlichkeit und Bescheidenheit trotz ihrer großen Erfolge - beispielsweise als Spiegel-Bestsellerautorin - bewahrt hat und noch bewahrt.

Noch eine Bemerkung zum Abschluss:
Wiederholt wird darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass wir uns vor energetischem Arbeiten mit der Erde verbinden. Natürlich kann jeder das auf seine Weise tun. Mir persönlich hilft ein Erdsymbol, das die Plejaden in Pavlina Klemms Lichtbotschaften von den Plejaden 9 mitgegeben haben. Es ist ein von ihnen programmiertes Symbol, und es genügt, es einfach eine Weile anzuschauen. Es heißt dort in Kapitel 6:
Dieses Symbol beschützt euch mit der Kraft der Erde. Es verbindet euch mit der Erde und gibt euch eine Verankerung, die eure Körpermaterie auf diesem Planeten braucht.
Bei jedem eurer Channellingkontakte solltet ihr mit der Erde verbunden sein, weil die Verbindung mit der Erde euch eine erfolgreiche Verbindung mit den Lichtwelten sichert.
Euer Körper braucht bei jedem Channelingkontakt die Sicherheit, dass er geerdet ist und dass eure Seele und euer Geist sich lichtvoll ausdehnen und nach Beendigung des Kontakts wieder erfolgreich in den Körper zurückkehren können.
Wenn der Körper sich nicht geerdet fühlt, gelingt es euch nicht, einen vollständigen Kontakt mit den entsprechenden Wesen oder Welten aufzubauen. Der Körper möchte spüren dass er mit der Erde verbunden ist und dass die Erde ihn vor Einflüssen schützt, die durch ein „unreines“ Channeling auftreten könnten.
Der Körper schützt sich so vor möglichen Schwierigkeiten oder Angriffen von Entitäten, die ihm energetisch vielleicht schaden wollen. Das ist vor allem für diejenigen Menschen wichtig, die sich noch nicht lange damit befassen, wie sie mit den umgebenden Welten in Verbindung treten können.
Wenn ihr gut geerdet seid, ist euer Körper in der Lage, die Augenblicke im Hier und Jetzt in vollem Umfang zu erleben und in eurem Herzen eine riesige Menge an Lichtenergie zu erzeugen. Mit dieser Lichtenergie könnt ihr den lichtvollen Kontakt mit anderen Wesen, euer Channelling, beginnen.
Dank seiner Erdung kann euer Körper dann aus dem Herzen einen starken Lichtstrahl zu den Welten oder Wesen aussenden, die ihr kontaktieren wollt. Und dank des geerdeten Körpers werden eure Zirbeldrüse und euer höheres Bewusstsein sehr gut Nachrichten empfangen können.
All das ermöglicht dieses Heilsymbol.
Dieses Symbol unterstützt euch dabei, die Lichtchakren, die sich unter euren Füßen befinden, stärker zu aktivieren. Die aktivierten, unter euren Füßen befindlichen Lichtchakren empfangen die Weisheit und die Informationen Gaias.
Sie verbinden euch mit den Meridianen und Kristallstrukturen der Erde.
(...) Ihr alle wisst, dass Kristalle eure Zukunft sind.

Dienstag, 12. Mai 2026

🌸 Die Zeit der Karma-Gesetze und der Akasha-Chronik geht zu Ende 🌸

Weil ich noch im Verteiler eines anthroposophischen Zweiges einer bayerischen Stadt bin, erhielt ich kürzlich eine Mail, in der - wie es hieß - mit Freude zu einem Vortrag zum Thema "Zum Verständnis der Karma-Gesetze" eingeladen wurde.

Arme Anthroposophen. 

Ich sehe sie vor mir sitzen, ungefähr 20 Leutchen meist betagten Alters (die jungen Menschen wissen meist intuitiv, warum sie nicht zu Anthroposophen und ihren Vorträgen gehen). Vorne steht ein ziemlich weiser Mann, der fast den ganzen Steiner (ca. 350 Bände) gelesen hat, manche mehrfach, vor allem jene 12 Bände, in deren Titel schon das Wort "Karma" bzw "karmisch" zu finden ist, gewiss aber auch die Bände 9 ("Theosophie") und 13 ("Die Geheimwissenschaft im Umriß"). Vor allem in Band 9 geht es um - so lautet eine Kapitelüberschrift - die "WIEDERVERKÖRPERUNG DES GEISTES UND SCHICKSAL (Reinkarnation und Karma)". 

Darin finden sich u.a. Sätze, die meines Erachtens aus heutiger Sicht so nicht mehr unkommentiert wiedergegeben werden dürfen, sie lauten: 
Als Bewahrerin des Vergangenen sammelt die Seele fortwährend Schätze für den Geist auf. Daß ich das Richtige von dem Unrichtigen unterscheiden kann, das hängt davon ab, daß ich als Mensch ein denkendes Wesen bin, das die Wahrheit im Geiste zu ergreifen vermag. Die Wahrheit ist ewig; und sie könnte sich mir immer wieder an den Dingen offenbaren, auch wenn ich das Vergangene immer wieder aus dem Auge verlöre und jeder Eindruck für mich ein neuer wäre. Aber der Geist in mir ist nicht allein auf die Eindrücke der Gegenwart beschränkt; die Seele erweitert seinen Gesichtskreis über die Vergangenheit hin. Und je mehr sie aus der Vergangenheit zu ihm hinzuzufügen vermag, desto reicher macht sie ihn.
Bevor ich meine Aussage begründe, möchte ich sagen, dass ich keinesfalls ein Steiner-Verächter bin, im Gegenteil, ich schätze ihn und sein Wirken sehr und meine seelische Entwicklung ist von ihm aus meiner subjektiven Sicht sehr positiv beeinflusst worden.
Nun ist es aber so, dass die Erde - gemeint ist jene Erde, deren kosmisch-göttliche Mutter Gaia ist - momentan auf fast atemberaubende Weise ihre Fesseln der Vergangenheit sprengt und in für sie neue kosmische Dimensionen vorstößt, d.h. auch neue Beziehungen zu anderen Sternen und Galaxien aufnimmt, die ihr bisher verwehrt waren, weil sie im Bann dunkler Mächte stand. Sie sprengt - um das momentan gängige spirituelle Vokabular zu verwenden - ihr 3D-Gefängnis, sie löst sich aus der 3. Dimension des Bewusstseins, das geprägt war von Materialismus, Kontrolle und einseitig entweder matriarchalisch oder patriarchalisch geprägten Strukturen, in denen es vorwiegend um Macht über andere ging, und bewegt sich in die 5. Dimension, in die Dimension des reinen Herzens. Auch Menschen gehen diesen Schritt mit, gewiss kein leichter. Alles, was den Menschen an Kompliziertes, nicht oder kaum Durchschaubares, Beschwerendes, mithin niedrig Schwingendes bindet, muss durchschaut werden, um zu unserem Wesen ursprünglicher Einfachheit, Natürlichkeit und Verspieltheit zurückzukehren.
Das ist bisher für viele ein langer Weg gewesen, oft über Jahrzehnte, aber er musste von einer bestimmten Anzahl von Menschen gegangen werden, damit eintreten kann, was nun eintritt. Viele von uns haben ganz ganz wertvolle Arbeit geleistet und tun es immer noch, immer auch noch zum Teil unter den Bedingungen von 3D. Aber nicht wenige unter uns haben gelernt zu switchen zwischen 3D und 5D, halten es aus, dass sie in ihrem Leben immer noch zeitweilig unter 3D-Bedingungen leben, sei es in ihrer beruflichen Situation, in bestimmten Beziehungen, wo auch immer. Doch wissen sie dann und akzeptieren, dass das momentan so nicht anders sein kann; zugleich haben sie in ihrem Leben sich 5D-Räume geschaffen, in denen sie Kraft schöpfen und auftanken können, sei es, weil sie mit liebevollen Menschen zusammen sein können oder in Gemeinschaft treten mit kosmischen Wesen.

Viele, sehr viele lichtvolle Kräfte aus dem Kosmos, seien es die Plejaden, die Hathoren oder Mitglieder unserer wahren, unserer kosmischen Familie umgeben uns und unterstützen uns, wenn wir diesen Weg gehen, der ja begleitet ist von unglaublichem Lärm, der, wenn wir auch Abstand nehmen, uns noch zu beeinflussen sucht, ein Lärm und ein Getöse, das u.a. und ganz besonders ein Donald Trump - einer der größten Narzissten, der je auf der Erde lebte und der es sich zum Markenzeichen gemacht hat, mit diesem Narzissmus auch noch zu protzen - inszeniert, der momentan durch seinen Krieg gegen den Iran, der ja selbst von einer tief dunklen Energie gefangen ist, die ganze Welt in Turbulenzen stürzt, wobei er noch tatkräftig durch einen Putin und seinen mehr als vier Jahre währenden Krieg gegen die Ukraine unterstützt wird.

Das wird noch eine Weile anhalten, wenn wir auch am Beispiel Ungarns sehen, auf welch unglaublich drastische und eindrückliche Weise ein dickhalsiger Despot wie Viktor Orban einfach bis auf seine Wurzeln hin hinweggefegt wird. - So wird es bald noch anderen gehen.

Ich komme zurück auf das Steiner-Zitat und vor allem den letzten Satz daraus. Gewiss ist es so, dass es immer Menschen gab, die durch ihre Existenz und ihr Wirken die karmischen Gesetze transzendierten, weil sie mit dem Licht ihrer Seele hinauswiesen über die auf der Erde gültige 3D-Wirklichkeit und es ist durchaus berechtigt, dass ein Steiner in seinen Vorträgen zum Karma auf sie verwies, sei es eine Jungfrau von Orleans, ein Gilgamesch, ein Aristoteles und andere. Wir können aber heute sehen, dass mehr und mehr Menschen eine Wirklichkeit in ihr Leben hineinbringen, die die 3D-Wirklichkeit sprengt und die zurückkehren zu einem wahren menschlichen Wesen als einem freundlichen, herzlichen, liebevollen Geschöpf, das andere und sich selbst ehrt.
Im Rahmen dieses Geschehens verliert die 3D-Vergangenheit ihre Macht und Bedeutung. Und es ist heute nicht mehr, wie es Steiner tut, angemessen zu sagen, dass die Seele ihren Gesichtskreis erweitert durch Eindrücke aus der Vergangenheit. Gewiss ist die Wahrheit ewig, wie Steiner schreibt, aber wir sehen heute, dass diese Wahrheit für den, der sie suchte, ständig gegen einen dunklen Ring prallte, den gewisse Kräfte um die Erde installiert hatten. Wir beginnen heute zu ermessen, welchen gigantischen Kampf viele Menschen kämpften, die diesen Ring durchstoßen wollten und ermessen heute, wie unglaublich notwendig es war, dass Christus auf diese Erde kam, so dass einige Seelen diesen Ring durchstoßen konnten.
Entscheidend ist, dass wir aus der 3D-Vergangenheit und ihrer Wirklichkeit nichts, aber auch gar nichts unserem Gesichtskreis hinzufügen müssen. Heute, da wir in dieser Wendezeit leben, würde Steiner sich bezüglich dessen, was er über die Vergangenheit und den Gesichtskreis des Menschen sagt, viel differenzierter ausdrücken. Ich vermute, er hat die Dynamik des augenblicklichen Geschehens nicht vorausgesehen, in zu pessimistischer Konnotation hat er sich an der ein oder anderen Stelle über die Zukunft geäußert, weil er sich nicht sicher war, ob die Menschheit den Sprung zu einem Christusbewusstsein schafft.

Tatsache ist - und davon ist meines Wissens bei Steiner nicht ansatzweise die Rede -, dass die Akasha-Chronik sich aufzulösen beginnt und langsam verschwindet. Sie kam uns lange Zeit wie ein spirituelles Vermächtnis vor, von dem wir wussten, dass nur wenige in ihr lesen konnten und bekanntlich wies Steiner mehrfach darauf hin, wie schwierig es ist, sich in ihr zurechtzufinden - auch er fand nicht alles, was er wollte. Zu finden - und das ist nun entscheidend - sind dort vor allem Ereignisse, die geprägt waren durch die Wirklichkeit der dritten Dimension. 
In ihr waren Situationen verzeichnet, die der Mensch unter normalen Umständen niemals verursacht hätte, sondern nur aufgrund der negativen und manipulierenden Mächte und Wesen. Deren Manipulation und Gemeinheit war sehr stark. 
Im Jahr 2018 erlaubte der kosmische Rat Erzengel Metatron, energetische Felder von Situationen aus der Akasha-Chronik zu löschen, die aufgrund der menschlichen Manipulation entstanden waren.
So schreibt Pavlina Klemm in dem Kapitel "Die natürliche Auflösung der Akasha-Chronik und die kosmischen universellen Chroniken" im Rahmen ihres Buches mit dem Titel "Plejadische Intelligenz".

Einen Satz wie "Die Akasha Chronik war euer einziger Orientierungspunkt in Bezug auf eure Vergangenheit.“, hätte Rudolf Steiner vor 100 Jahren nie schreiben können. Aber dieser Satz macht deutlich, wie sehr die Zeiten sich verändert haben, wie sehr das Bewusstsein gerade in den letzten Jahrzehnten sich gewandelt hat. Die Erde ist aus der energetischen Quarantäne ausgestiegen und es macht in meinen Augen heute keinen Sinn mehr, über den von Steiner dargelegten Karmabegriff Vorträge zu halten. Ein Vortragender könnte ihn heute im Rahmen eines Vortrages zum Karma-Begriff zum Ausgangspunkt seiner Ausführungen machen, um dann zu erläutern, warum er sich auflöst und Gaia und ein Teil der Menschheit Zugang nehmen zu universellen kosmischen Chroniken, die für uns ein faszinierendes Bewusstsein enthalten. Ohne dass es Menschen bewusst ist, hinerlassen sie bereits Abdrücke in diesen kosmischen Chroniken, aber eben nicht mehr in der Akasha-Chronik!

Wer mit einem reinen Herzen anstrebt, auf der neuen Erde unterwegs zu sein, muss sich mit den Gesetzen des Karma nicht mehr befassen, ja, er sollte es gar nicht. Zu einem reinen Herzen hat dieser Begriff keinen Zugang.

Meine Erfahrungen mit Anthroposophen in der letzten Zeit, als ich versuchte, die Inhalte des Manuskriptes der Maria Magdalena zu vermitteln und in diesem Zusammenhang darauf verwies, dass es gut wäre, wenn sich das Verhältnis der Anthroposophie zur Sexualität ändern würde, waren so ernüchternd, dass ich fürchte, viele Anthroposophen werden auch noch lange Zeit an dem alten Karma-Begriff kleben bleiben.


Ich wünsche, dass es nicht so kommt und hoffe auf ein Wunder.

Sonntag, 3. Mai 2026

Kennzeichnend für deutsches Wesen: der "Lorscher Bienensegen" steht am Anfang literarischerAufzeichnungen


Gewiss, wir finden auch die Merseburger Zaubersprüche, die in der gleichen Zeit, also im 10. Jahrhundert aufgeschrieben wurden und der germanischen Götterwelt huldigen, so wie wir ebenso Opferverse, Orakelsprüche und Zauberformeln zu dieser Zeit finden, mit Hilfe derer die Menschen, die im frühen und späten Mittelalter noch viel mehr dem Übersinnlichen zugetan waren, um Schutz und Beistand ihrer Stammes- und germanischen Gottheiten baten.

Wenn auch der Lorscher Bienensegen dem Typus des germanischen Zauberspruchs gleicht - es finden sich Langverse und abschließende Kurzzeilen mit Alliterationen und unreinem Endreim, unterteilt in Ausfahrtssegen und Bannsegen - so wirkt doch sein erstes Wort wie ein Fanal. Der Bienenvater wendet sich an Christus, nicht an Wotan oder Thor:
Kirst, imbi ist hûcze
Nû fliuc dû, vihu mînaz, hera
Fridu frôno in munt godes
gisunt heim zi comonne
Christus! das Bienenvolk ist ausgeschwärmt!
Nun fliegt, meine Tiere, (wieder) her,
damit ihr im Frieden des Herrn,
in Gottes Schutz gesund heimkommt!
Christus, Herr, Gott und Maria: Im Ausruf des Bienenvaters zeigt sich nicht nur eine christliche Überlagerung des Heidnischen, wie gern in der Literaturgeschichtsschreibung formuliert wird.      
Hier wirkt Arbeit und Leben erfüllt von überzeugender Christlichkeit, die auch mit großer Selbstverständlichkeit das göttlich Weibliche mit einschließt.
Die weiteren Strophen lauten:
Sitz, sitz, Biene!
Das hat dir die heilige Maria befohlen:
du sollst keine Erlaubnis haben,
in den Wald zu fliegen,

du sollst mir weder entwischen
noch entweichen!
Sitz ganz still
und tu, was Gott will!
Die letzte Zeile: "Uuirki godes uuillon": Gottes Wille - die höchste Ebene des ´Vater Unser´  beendet diese Anrufung.

Der Lorscher Bienensegen ist nicht zufällig einer der ersten schriftlich erfassten Dokumente unserer deutschsprachigen Kultur. Er verweist in ganz besonderer Weise auf ihre Reichhaltigkeit. Ihre Tiefe und ihr Reichtum sollten gerade heute mehr Menschen bewusst werden, damit es unseren Politikern und nur auf das Materielle fixierten Mitbürgern nicht gelingt, den Abbau, ja die Zerstörung deutschen Bewusst-Seins, das über hunderte von Jahren gewachsen ist und nun zu verwesen droht - ich erinnere nur an den Parzival des Wolfram von Eschenbach, Goethes Faust und die seelisch-geistig so bedeutsame Blaue Blume des Novalis - weiterhin voranzutreiben. Wenn dies zumeist auch nicht willentlich geschieht, so sind diese Menschen doch in Händen von Kräften, die die seelisch-geistige Qualität deutschsprachiger Kultur und damit deutschen Bewusst-Seins nicht sich in der aktuellen Realität verwirklicht und zu neuer Blüte entfacht sehen wollen.

Worin liegt die besondere Bedeutung dieses Segens, der vermutlich im benediktinischen Reichskloster Lorsch entstanden ist und sich kopfüber am unteren Rand einer Seite der Visio St. Pauli findet, einem christlichen Kodex aus der Karolingerzeit?

Sie liegt in der Realität und dem symbolischen Wesensgehalt der Biene. 
Die Biene war ja zu damaliger Zeit ein wichiges Nahrungsmittel; ihr Wachs war unerlässlich für das Licht der Kerzen; zugleich diente ihr Honig Konservierungsgzwecken und er war eine wichtige Einkommensquelle für Klöster und örtliche Gemeinschaften. 
Doch war die Biene im Bewusstsein der Menschen, die noch viel mehr mit der Natur verbunden waren, weit mehr. Ihre spirituelle Bedeutung ist in Vergessenheit geraten und ich halte es für einen großes Verdienst Rudolf Steiners, dass er in mehreren Vorträgen diese spirituelle Bedeutung aus der Vergessenheit geholt hat.

Das Wesen der Biene ist pure Selbstlosigkeit und ihr Werk besteht darin, nichts für sich zu behalten, sondern alles weiterzugeben zum Wohle eines übergeordneten Seins. Mit ihr und in ihr finden wir das Wirken des Geistes in der Natur und genau deshalb enthält sie so wertvolle Hinweise für uns Menschen und für unsere Kultur. 
Es ist ja wichtig, dass wir Menschen unsere Individualität und unser Ich-Bewusstsein erfahren und entfalten, aber die Weisheit des Seins weist weit über das pure Ausleben der Individualität des Einzelnen hinaus. Darauf verweist die Weisheit des Bienenstockes, die für Rudolf Steiner so außerordentlich war und im Grunde ist es für mich fast unglaublich, dass wir seiner Meinung nach diese Weisheit als Menschheit erst in der übernächsten Verkörperung der Erde, in vielen, vielen Millionen von Jahren - Steiner bezeichnet diese Existenz der Erde mit Venus - erreichen sollen. Und ebenso fast unglaublich empfinde ich seine Aussage:"Die Biene ist das Symbolum des Geistesmenschen, Atma, der nichts von Sterblichkeit weiß."
Diese Aussage bezieht sich auf das Wesen der Biene und die Tatsache, dass sich in ihrer Form ihr ursprüngliches Wesen zeigt, das zurückgeht bis zum alten Saturn, wie Steiner die erste Verkörperung der Erde nennt. Zu jener Zeit, die Milliarden und Abermilliarden Jahre zurückliegt und in der wir auch die Anfänge menschlichen Seins finden, waren Mensch und Biene gleichermaßen noch verbunden mit höchster göttlicher Geistigkeit, zu der wir als Menschen, erfüllt mit Erfahrungen einer unendlich langen Reise und mit einem auf diesen Erfahrungen basierenden für uns noch nicht erfassbaren Bewusstsein, zurückkehren werden, erfüllt mit dem Honig dieser langen Reise, wie sie uns auch im Gleichnis vom verlorenen Sohn vermittelt wird.  Steiner nennt den Zustand der Erde, in dem wir uns dann befinden werden, Vulkan,

In einem Vortrag vom 2. Januar 1924 äußert er die einzelne Biene sei dumm. "Sie hat Instinkte, aber sie ist dumm; aber der ganze Bienenstock ist außerordentlich weise."

Ich finde die Charakterisierung als dumm unpassend, weil sie Leser, die diese Bemerkung nicht einzuordnen wissen, unnötig irritieren kann; ich vermute, Steiner wollte den Kontrast zu der Weisheit des Bienenstocks betonen und in den Blickpunkt rücken: Sieh auf das Ur-Wesen der Biene; ihr eigentliches ewiges Wesen ist unsterbliche Geistigkeit!

Auch unser Wesen ist unsterbliche Geistigkeit. 
Die Biene zeigt uns in ihrer Form unsterbliche Geistigkeit. 
Wenn wir in diesem Bewusstsein auf eine Biene schauen,  können wir an dieser Geistigeit teilhaben, wenn wir wollen.

Aus diesem Grund ist es für mich etwas Besonderes, dass wir dem Lorscher Bienensegen zu Beginn unserer sprachlich verfassten Kultur finden. Deshalb widme ich ihm diesen Beitrag.

PS:
Hier der Link zu Rudolf Steiners Zitaten zum Wesen der Bienen:



Mittwoch, 22. April 2026

Fluch und Segen der Theosophie / Anthroposophie - deren grundlegendes Dilemma

Es wird kaum einen Anthroposophen geben, der nicht den Worten Rudolf Steiners aus der GA 93 zustimmen wird:
(Die theosophische Bewegung) bereitet auf geistigem Gebiet vor, was später auf dem physischen Plan geschehen wird: die Wiedervereinigung der Geschlechter. Auch die geteilte Weisheit muss wieder in die eine göttliche Weisheit zusammenfließen. Im Menschen muss durch die theosophische Weisheit ein Ausgleich gefunden werden zwischen der religiösen Priesterweisheit und der freimaurerischen Weisheit. Die Weisheit der Zukunft muss geholt werden aus dem höheren Menschen heraus, der in beiden Menschen gleich lebt, dem weiblichen und dem männlichen. Das zu entwickeln, worauf es ankommt, worauf der physische Plan gar keinen Einfluss mehr hat, das ist der Zweck der theosophischen Bewegung. Die Theosophie ist tatsächlich die männlich-weibliche Weisheit, die für beide Geschlechter gleich gültige Weisheit. Durch die Lehre von der Reinkarnation erkennt man, dass dasjenige, was bei jeder neuen Wiederverkörperung zum Ausdruck kommt, nicht die Persönlichkeit des jeweiligen Erdenlebens ist, sondern dass der Kausalkörper, die Entelechie, sich geschlechtslos aufbaut.
Wenn wir uns dieser bewusst werden, so lebt in uns geistig auf, was über dem Geschlechtlichen steht, was unabhängig ist von dem, worauf sich die Gegnerschaft der beiden Strömungen [also der weiblichen Priesterweisheit und der männlichen Kainsweisheit] gegründet hat. So ist die Theosophie die ausgleichende Bewegung, und sie allein kann den Ausgleich herbeiführen. Erst in der Theosophie kann man von einem Okkultismus sprechen, der beide Geschlechter gleichmäßig angeht. Nur von da aus kann man sich einen wirklichen Ausgleich zwischen beiden Geschlechtern denken. Nur die theosophische Bewegung kann das vollziehen.
Auch jemand, der der anthroposophischen Bewegung nicht angehört oder sich nicht dezidiert als Theosophen bezeichnet, wird Obigen zustimmen, wenn wir unter Theosophie das verstehen, was der Begriff wiedergibt: ein Bewusstsein, das sich in der Weisheit des Göttlichen gründet, das also die Gegnerschaft zwischen Männlichem und Weiblichem überwindet, die sich in der Wirklichkeit der Erde manifestiert hat und zu einem Miteinander beider Geschlechter kommt, was nicht bedeutet, dass ständig ein Pari-Zustand zwischen Männlichem und Weiblichem existiert, dass aber insgesamt beide Geschlechter sich in Wertschätzung einander ergänzend bereichern und - so Rudolf Steiner - im menschlichen Wesen der Zukunft wieder zueinanderfinden.

Das Dilemma der Steinerschen Gefolgsleute - und ich mache dafür im Übrigen nicht Steiner verantwortlich, denn es wäre Sache seiner Nachfolger gewesen, die Thematik mit der realen physisch-materiellen Welt zu verbinden - ist, dass wunderbar über das Geschlechtliche, über die Kains- und Abelströmung gesprochen werden kann und auch wird, dass aber über die Realisierung des Geschlechtlichen in der Wirklichkeit der Menschen, also einer gelebten Sexualität in all ihren Facetten, einer wunderbaren und zugleich oft so schwierigen Körperlichkeit, nicht gesprochen wird.

Das Dilemma von Faust und Margarete ist auf dem Theater zugelassen und 
wird immer wieder regelmäßig in Aufführungen beifällig von der anthroposophischen Community bewundert, aber die reale Körperlichkeit bleibt, sieht man die Beiträge im Rahmen der Anthroposophie an, außen vor - das Bett als Möglichkeit, den Körper dort zur Meditation niederzulassen - das war´s dann. 

Dass damit die gesamte Anthroposophie ein Opfer ahrimanischen und luziferischen Ansinnens wird, die beide das Geschlechtliche aus unterschiedlichen Gründen aus der menschlichen Wirklichkeit eliminiert sehen möchten - das zu sehen wird sich standhaft geweigert. Dass mein zweiter Beitrag auf der Facebookgruppe "Freie Anthroposophie. Anthroposophie libre. Free anthroposophy" gelöscht und mein Profil dort blockiert wurde, steht ja nur für ein diesbezügliches Gesamtverhalten (siehe mein Beitrag vom 30. März diesen Jahres).
Öffnet sich die Anthroposophie hinsichtlich der Bedeutung des Sexuellen, das für Steiner durch Golgatha der zweite Logos wurde, wie er selbst äußerte (siehe Beitrag vom 27. März) nicht der Realität der Erde, wird diese Bewegung in dieser Form untergehen; sie muss es, damit Erde und Himmel sich wirklich verbinden und nicht nur der Himmel mit dem Himmel, der in Wahrheit luziferisch-ahrimanisch-anthroposophisch-theosophische Himmel mit dem göttlichen Himmel, der doch voller Sehnsucht auf die Vereinigung mit der Erde wartet, wovon schon Eichendorff in "Mondnacht" träumte:

Donnerstag, 16. April 2026

🌺 Den anderen Menschen seelisch in sich auferstehen lassen 🌺

 Und das ist das ungeheuer Wichtige, dass in uns der Trieb erwacht, nicht bloß den Menschen, wenn wir ihm gegenüberstehen, nach Sympathien und Antipathien zu empfinden, nicht bloß in uns den Trieb erwachen zu lassen, irgendetwas am Menschen zu lieben oder zu hassen, sondern ein liebe- und hassfreies Bild, wie der Mensch ist, in uns zu erwecken.

Sie werden vielleicht nicht empfinden, dass das, was ich jetzt sage, etwas ungeheuer Wichtiges ist.
Es ist etwas Wichtiges.
Denn diese Fähigkeit, ohne Hass und Liebe ein Bild des anderen Menschen in sich gegenwärtig zu machen, den anderen Menschen seelisch in sich auferstehen zu lassen, das ist eine Eigenschaft, die mit jeder Woche in der Entwickelung der Menschen, ich möchte sagen, mehr oder weniger dahinschwindet, das ist etwas, was die Menschen nach und nach ganz verlieren. Sie gehen aneinander vorbei, ohne dass der Trieb in ihnen erwacht, den anderen Menschen in sich auferwachen zu lassen.
Das ist aber etwas, was bewusst gepflegt werden muss ...
(R. Steiner in der GA 186, S. 171f)

Man sieht, wie die Zeiten sich ändern!
Gewiss tendiert ein Teil der Menschheit dahin, andere mit Hass zu überziehen - und das zunehmend;
es gibt aber andererseits immer mehr Menschen, die im Gegenüber seine Seele suchen in der oft noch unbewussten Hoffnung, seine Ursprünglichkeit zu entdecken, den göttlichen Geist in ihm. Sie tun das, weil sie auf der Suche nach ihrer eigenen Ursprünglichkeit sind, ihrer göttlichen Abstammung.


Niemand sollte irritiert sein über die zunehmende Hasskultur, das zunehmende Bewerten und Ausgrenzen anderer.
Es kann gar nicht anders sein.
Die Wesenheiten, die hinter diesen Emotionen und mentalen Einstellungen stehen, spüren, dass Bewegungen der Liebe sich mehr und mehr Bahn verschaffen; sie spüren, dass es ihnen an den Kragen geht und sie sich in einem finalen Kampf befinden; deshalb setzen sie alle Mittel ein; doch, wie gesagt, dass darf nicht irritieren, nicht Zweifel in uns aufkommen lassen.

🌟 Die Erde ist auf dem Weg, ein Stern der Liebe zu werden.
🌟

Donnerstag, 9. April 2026

Auferstehung zu heiliger Spiritualität

Gemessen an der Tatsache, dass die Beziehung zwischen Sexuellem, auch zwischen Sexualität und Christusbewusstsein zu den fundamentalsten Aspekten im Werk Rudolf Steiners zählt, wurde ihr von ihm recht wenig Raum eingeräumt. Obwohl ein Sigmund Freud damals die Sexualität wissenschaftlich hoffähig machte, war sie dennoch für viele Menschen ein Tabuthema - übrigens auch noch heute. Ich vermute, Steiner hat die Zeitumstände berücksichtigt. 

Was allerdings von großer Bedeutung ist, ist die Tatsache, dass er sich in Sachen Sexualität und Liebe in einen eklatanten Widerspruch verwickelte. So formulierte er in zwei Vorträgen 1912, dass Sexualität und Liebe gar nichts miteinander zu tun hätten 

Es ist deshalb von großer Bedeutung, weil viele Anthroposophen - natürlich beiderlei Geschlechts - dem geistlosen Verständnis von Sexualität und Liebe auf den Leim gegangen sind - man kann sich nicht des Eindrucks verwehren, dass sie den geistigen Fehltritt Steiners noch heute gern nutzen, um sich dem Thema der Sexualität zu entziehen. Ich gehe in diesem Video darauf ein. In der Anthroposophie ist Sexualität kein Thema

Es ist jedoch zugleich so, dass wir es Steiner verdanken, den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Sexualität und Christusbewusstsein sehen zu können - wer es denn will, vielleicht ja auch bald einige Anthroposophen. Steiner hat den Ursprung der Sexualität in geistiger Liebe betont, 1904, 1905 und 1923.

Notwendig ist eine bewusste Auferstehung, eine bewusste Hinwendung zum Thema der Sexualität, denn das Christusbewusstsein, will es sich in unserem Leben realisieren, bedarf dieser Hinwendung. Vor allem aber wäre es Aufgabe der Anthroposophie, Jugendlichen zu vermitteln, welche Bedeutung körperliche Liebe für die Bewusstseinsentwicklung eines Menschen haben kann, wie sehr sie Einfluss nehmen kann auf die Entwicklung des Ätherleibes hin zu einem Leib des Lichtes und der Liebe.

Unter diesem Aspekt sehe ich auch das Engagement der Maria Magdalena, das ich in den ersten beiden Videos zum Thema der spirituellen Sexualität angesprochen und dem ich mittels wertvoller Zitate Raum gegeben habe. In ihren Worten wird u. a. deutlich, warum in unserer Zeit eine göttliche Weiblichkeit, der sich gerade Frauen bewusst zuwenden sollten, so wichtig und wertvoll ist. In den abschließenden Worten im Rahmen dieses Videos ist es ein Mann, White Eagle, der diese Sicht unterstützt.





PS Hier die beiden Beiträge auf "Freie Anthroposophie" - auch der gelöschte: 



- der gelöschte: