Arme Anthroposophen.
Ich sehe sie vor mir sitzen, ungefähr 20 Leutchen meist betagten Alters (die jungen Menschen wissen meist intuitiv, warum sie nicht zu Anthroposophen und ihren Vorträgen gehen). Vorne steht ein ziemlich weiser Mann, der fast den ganzen Steiner (ca. 350 Bände) gelesen hat, manche mehrfach, vor allem jene 12 Bände, in deren Titel schon das Wort "Karma" bzw "karmisch" zu finden ist, gewiss aber auch die Bände 9 ("Theosophie") und 13 ("Die Geheimwissenschaft im Umriß"). Vor allem in Band 9 geht es um - so lautet eine Kapitelüberschrift - die "WIEDERVERKÖRPERUNG DES GEISTES UND SCHICKSAL (Reinkarnation und Karma)".
Darin finden sich u.a. Sätze, die meines Erachtens aus heutiger Sicht so nicht mehr unkommentiert wiedergegeben werden dürfen, sie lauten:
Als Bewahrerin des Vergangenen sammelt die Seele fortwährend Schätze für den Geist auf. Daß ich das Richtige von dem Unrichtigen unterscheiden kann, das hängt davon ab, daß ich als Mensch ein denkendes Wesen bin, das die Wahrheit im Geiste zu ergreifen vermag. Die Wahrheit ist ewig; und sie könnte sich mir immer wieder an den Dingen offenbaren, auch wenn ich das Vergangene immer wieder aus dem Auge verlöre und jeder Eindruck für mich ein neuer wäre. Aber der Geist in mir ist nicht allein auf die Eindrücke der Gegenwart beschränkt; die Seele erweitert seinen Gesichtskreis über die Vergangenheit hin. Und je mehr sie aus der Vergangenheit zu ihm hinzuzufügen vermag, desto reicher macht sie ihn.Bevor ich meine Aussage begründe, möchte ich sagen, dass ich keinesfalls ein Steiner-Verächter bin, im Gegenteil, ich schätze ihn und sein Wirken sehr und meine seelische Entwicklung ist von ihm aus meiner subjektiven Sicht sehr positiv beeinflusst worden.
Nun ist es aber so, dass die Erde - gemeint ist jene Erde, deren kosmisch-göttliche Mutter Gaia ist - momentan auf fast atemberaubende Weise ihre Fesseln der Vergangenheit sprengt und in für sie neue kosmische Dimensionen vorstößt, d.h. auch neue Beziehungen zu anderen Sternen und Galaxien aufnimmt, die ihr bisher verwehrt waren, weil sie im Bann dunkler Mächte stand. Sie sprengt - um das momentan gängige spirituelle Vokabular zu verwenden - ihr 3D-Gefängnis, sie löst sich aus der 3. Dimension des Bewusstseins, das geprägt war von Materialismus, Kontrolle und einseitig entweder matriarchalisch oder patriarchalisch geprägten Strukturen, in denen es vorwiegend um Macht über andere ging, und bewegt sich in die 5. Dimension, in die Dimension des reinen Herzens. Auch Menschen gehen diesen Schritt mit, gewiss kein leichter. Alles, was den Menschen an Kompliziertes, nicht oder kaum Durchschaubares, Beschwerendes, mithin niedrig Schwingendes bindet, muss durchschaut werden, um zu unserem Wesen ursprünglicher Einfachheit, Natürlichkeit und Verspieltheit zurückzukehren.
Das ist bisher für viele ein langer Weg gewesen, oft über Jahrzehnte, aber er musste von einer bestimmten Anzahl von Menschen gegangen werden, damit eintreten kann, was nun eintritt. Viele von uns haben ganz ganz wertvolle Arbeit geleistet und tun es immer noch, immer auch noch zum Teil unter den Bedingungen von 3D. Aber nicht wenige unter uns haben gelernt zu switchen zwischen 3D und 5D, halten es aus, dass sie in ihrem Leben immer noch zeitweilig unter 3D-Bedingungen leben, sei es in ihrer beruflichen Situation, in bestimmten Beziehungen, wo auch immer. Doch wissen sie dann und akzeptieren, dass das momentan so nicht anders sein kann; zugleich haben sie in ihrem Leben sich 5D-Räume geschaffen, in denen sie Kraft schöpfen und auftanken können, sei es, weil sie mit liebevollen Menschen zusammen sein können oder in Gemeinschaft treten mit kosmischen Wesen.
Viele, sehr viele lichtvolle Kräfte aus dem Kosmos, seien es die Plejaden, die Hathoren oder Mitglieder unserer wahren, unserer kosmischen Familie umgeben uns und unterstützen uns, wenn wir diesen Weg gehen, der ja begleitet ist von unglaublichem Lärm, der, wenn wir auch Abstand nehmen, uns noch zu beeinflussen sucht, ein Lärm und ein Getöse, das u.a. und ganz besonders ein Donald Trump - einer der größten Narzissten, der je auf der Erde lebte und der es sich zum Markenzeichen gemacht hat, mit diesem Narzissmus auch noch zu protzen - inszeniert, der momentan durch seinen Krieg gegen den Iran, der ja selbst von einer tief dunklen Energie gefangen ist, die ganze Welt in Turbulenzen stürzt, wobei er noch tatkräftig durch einen Putin und seinen mehr als vier Jahre währenden Krieg gegen die Ukraine unterstützt wird.
Das wird noch eine Weile anhalten, wenn wir auch am Beispiel Ungarns sehen, auf welch unglaublich drastische und eindrückliche Weise ein dickhalsiger Despot wie Viktor Orban einfach bis auf seine Wurzeln hin hinweggefegt wird. - So wird es bald noch anderen gehen.
Ich komme zurück auf das Steiner-Zitat und vor allem den letzten Satz daraus. Gewiss ist es so, dass es immer Menschen gab, die durch ihre Existenz und ihr Wirken die karmischen Gesetze transzendierten, weil sie mit dem Licht ihrer Seele hinauswiesen über die auf der Erde gültige 3D-Wirklichkeit und es ist durchaus berechtigt, dass ein Steiner in seinen Vorträgen zum Karma auf sie verwies, sei es eine Jungfrau von Orleans, ein Gilgamesch, ein Aristoteles und andere. Wir können aber heute sehen, dass mehr und mehr Menschen eine Wirklichkeit in ihr Leben hineinbringen, die die 3D-Wirklichkeit sprengt und die zurückkehren zu einem wahren menschlichen Wesen als einem freundlichen, herzlichen, liebevollen Geschöpf, das andere und sich selbst ehrt.
Im Rahmen dieses Geschehens verliert die 3D-Vergangenheit ihre Macht und Bedeutung. Und es ist heute nicht mehr, wie es Steiner tut, angemessen zu sagen, dass die Seele ihren Gesichtskreis erweitert durch Eindrücke aus der Vergangenheit. Gewiss ist die Wahrheit ewig, wie Steiner schreibt, aber wir sehen heute, dass diese Wahrheit für den, der sie suchte, ständig gegen einen dunklen Ring prallte, den gewisse Kräfte um die Erde installiert hatten. Wir beginnen heute zu ermessen, welchen gigantischen Kampf viele Menschen kämpften, die diesen Ring durchstoßen wollten und ermessen heute, wie unglaublich notwendig es war, dass Christus auf diese Erde kam, so dass einige Seelen diesen Ring durchstoßen konnten.
Entscheidend ist, dass wir aus der 3D-Vergangenheit und ihrer Wirklichkeit nichts, aber auch gar nichts unserem Gesichtskreis hinzufügen müssen. Heute, da wir in dieser Wendezeit leben, würde Steiner sich bezüglich dessen, was er über die Vergangenheit und den Gesichtskreis des Menschen sagt, viel differenzierter ausdrücken. Ich vermute, er hat die Dynamik des augenblicklichen Geschehens nicht vorausgesehen, in zu pessimistischer Konnotation hat er sich an der ein oder anderen Stelle über die Zukunft geäußert, weil er sich nicht sicher war, ob die Menschheit den Sprung zu einem Christusbewusstsein schafft.
Tatsache ist - und davon ist meines Wissens bei Steiner nicht ansatzweise die Rede -, dass die Akasha-Chronik sich aufzulösen beginnt und langsam verschwindet. Sie kam uns lange Zeit wie ein spirituelles Vermächtnis vor, von dem wir wussten, dass nur wenige in ihr lesen konnten und bekanntlich wies Steiner mehrfach darauf hin, wie schwierig es ist, sich in ihr zurechtzufinden - auch er fand nicht alles, was er wollte. Zu finden - und das ist nun entscheidend - sind dort vor allem Ereignisse, die geprägt waren durch die Wirklichkeit der dritten Dimension.
In ihr waren Situationen verzeichnet, die der Mensch unter normalen Umständen niemals verursacht hätte, sondern nur aufgrund der negativen und manipulierenden Mächte und Wesen. Deren Manipulation und Gemeinheit war sehr stark.Im Jahr 2018 erlaubte der kosmische Rat Erzengel Metatron, energetische Felder von Situationen aus der Akasha-Chronik zu löschen, die aufgrund der menschlichen Manipulation entstanden waren.
So schreibt Pavlina Klemm in dem Kapitel "Die natürliche Auflösung der Akasha-Chronik und die kosmischen universellen Chroniken" im Rahmen ihres Buches mit dem Titel "Plejadische Intelligenz".
Einen Satz wie "Die Akasha Chronik war euer einziger Orientierungspunkt in Bezug auf eure Vergangenheit.“, hätte Rudolf Steiner vor 100 Jahren nie schreiben können. Aber dieser Satz macht deutlich, wie sehr die Zeiten sich verändert haben, wie sehr das Bewusstsein gerade in den letzten Jahrzehnten sich gewandelt hat. Die Erde ist aus der energetischen Quarantäne ausgestiegen und es macht in meinen Augen heute keinen Sinn mehr, über den von Steiner dargelegten Karmabegriff Vorträge zu halten. Ein Vortragender könnte ihn heute im Rahmen eines Vortrages zum Karma-Begriff zum Ausgangspunkt seiner Ausführungen machen, um dann zu erläutern, warum er sich auflöst und Gaia und ein Teil der Menschheit Zugang nehmen zu universellen kosmischen Chroniken, die für uns ein faszinierendes Bewusstsein enthalten. Ohne dass es Menschen bewusst ist, hinerlassen sie bereits Abdrücke in diesen kosmischen Chroniken, aber eben nicht mehr in der Akasha-Chronik!
Wer mit einem reinen Herzen anstrebt, auf der neuen Erde unterwegs zu sein, muss sich mit den Gesetzen des Karma nicht mehr befassen, ja, er sollte es gar nicht. Zu einem reinen Herzen hat dieser Begriff keinen Zugang.
Einen Satz wie "Die Akasha Chronik war euer einziger Orientierungspunkt in Bezug auf eure Vergangenheit.“, hätte Rudolf Steiner vor 100 Jahren nie schreiben können. Aber dieser Satz macht deutlich, wie sehr die Zeiten sich verändert haben, wie sehr das Bewusstsein gerade in den letzten Jahrzehnten sich gewandelt hat. Die Erde ist aus der energetischen Quarantäne ausgestiegen und es macht in meinen Augen heute keinen Sinn mehr, über den von Steiner dargelegten Karmabegriff Vorträge zu halten. Ein Vortragender könnte ihn heute im Rahmen eines Vortrages zum Karma-Begriff zum Ausgangspunkt seiner Ausführungen machen, um dann zu erläutern, warum er sich auflöst und Gaia und ein Teil der Menschheit Zugang nehmen zu universellen kosmischen Chroniken, die für uns ein faszinierendes Bewusstsein enthalten. Ohne dass es Menschen bewusst ist, hinerlassen sie bereits Abdrücke in diesen kosmischen Chroniken, aber eben nicht mehr in der Akasha-Chronik!
Wer mit einem reinen Herzen anstrebt, auf der neuen Erde unterwegs zu sein, muss sich mit den Gesetzen des Karma nicht mehr befassen, ja, er sollte es gar nicht. Zu einem reinen Herzen hat dieser Begriff keinen Zugang.
Meine Erfahrungen mit Anthroposophen in der letzten Zeit, als ich versuchte, die Inhalte des Manuskriptes der Maria Magdalena zu vermitteln und in diesem Zusammenhang darauf verwies, dass es gut wäre, wenn sich das Verhältnis der Anthroposophie zur Sexualität ändern würde, waren so ernüchternd, dass ich fürchte, viele Anthroposophen werden auch noch lange Zeit an dem alten Karma-Begriff kleben bleiben.
Ich wünsche, dass es nicht so kommt und hoffe auf ein Wunder.