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Dienstag, 23. Januar 2018

Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: ´Halt du sie dumm, ich halt sie arm!´

Reinhard Mey 1996 aus dem Album Leuchtfeuer, aktueller denn je: "sie nennen es Volk, aber sie meinen Untertanen" ... oder sagen wir Stimmvieh, Steuerlieferanten, dem Goldenen Kalb geopferte Leiharbeiter ...

Text: hier

Mittwoch, 17. Januar 2018

Markus Lanz und sein penetrantes Penetrieren!

Vorab sei gesagt, dass ich lange Zeit gern seine Sendungen angesehen habe, weil immer wieder hochinteressante Menschen eingeladen waren, von denen man zum Teil viel lernen konnte und die deutlich gemacht haben, wie groß die Vielfalt unter uns Menschen ist, wie unterschiedlich die Begabungen, was alles man mit Willen erreichen kann und wie sinnvoll manche unvorhergesehenen Wendungen im Leben sind, die man - oft waren es ja Unglücksfälle - niemandem wünscht, die aber oft den Eindruck vermittelten, jetzt erst sei jemand an seine wirkliche Lebensaufgabe herangekommen, jetzt erst habe er seine eigentlichen Fähigkeiten entdeckt. Weg ist dann der äußere Schein, die Oberflächlichkeit des einstmaligen Lebens, nun erst wird der Mensch im Sinne von Angelus Silesius wesentlich. - Immer wieder gab es da eindrucksvollste Gespräche; es zeigte sich, wie sensibel Lanz fragen kann, wie einfühlsam - diese Seite hat er auch.

Umso bedauerlicher finde ich, dass in letzter Zeit sich manche Gesichter ständig wiederholen, so, als ob seiner Crew die Lust ausgehe, so intensiv wie früher nach interessanten Menschen zu fahnden (ich meine, es reicht mir, wenn ich Stoiber alle drei Jahre sehe und nicht dreimal im Jahr, Norbert Blüm reicht auch alle zwei Jahre, desgleichen ein Jürgen Trittin, Jens Spahn und ein gewisser selbstverliebter Polit-Dampfplauderer namens Albrecht von Lucke.)

Bedauerlicher aber noch ist eine Marotte, die so extrem bei keinem anderen Talker zu finden ist: Menschen damit zu quälen, sie auf eine bestimmte Lebensoption festlegen zu wollen. Extrem war das bei Markus Söder der Fall, den er immer wieder damit konfrontierte zuzugeben, dass er doch Ministerprädident werden wolle (eine typische Lanz´sche Eingangsfrage: Geben Sie zu, dass Macht toll ist, Herr Söder?) Das war nicht mehr nur peinlich, was sich Lanz da erlaubte, wenn er das achte Mal nachstichelte, nachbohrte, das neunte Mal, das zehnte Mal, das war krankhaft. 
Gestern bei Cem Özdemir war es vergleichsweise harmlos, ihm mehrfach zu unterstellen, er habe Interesse daran, Ministerpräsident von Baden Württemberg zu werden, da gab es noch andere Beispiele wesentlich penetranteren Nachfragens, z.B. bei Olaf Scholz hinsichtlich einer möglichen Kanzlerkandidatur oder bei Jens Spahn hinsichtlich einer Nachfolge von Angela Merkel  Dass es bei Letzterem nicht so ausuferte wie bei Söder, lag nur daran, dass Lanz bei Spahn spürbar vorsichtiger war, denn der konnte ihm geschwind auch mal ordentlich über den Mund fahren.

Warum macht das Markus Lanz - es geht ihm dabei ja nicht um eine gute Sache, also um das Offenlegen eines interessanten Tatbestandes (um den der Zuschauer in der Regel eh weiß), denn niemand der Gefragten hat jemals zugegeben, was Lanz so penetrant hören wollte. - Warum also macht er das?

Offensichtlich ist, dass er sich ein Stück weit weidet daran, dass seine Gegenüber sich mit ihren Antworten winden und quälen. Insofern trägt das Verhalten von Lanz, wie oben angesprochen, krankhafte Züge; mit Sadismus, und das ist dieses Verhalten, wenn auch auf intellektueller Basis, ist nicht zu spaßen - zumindest aus Sicht der Opfer. Und Zuschauer wie ich sind auch angewidert.

Ein weiterer Punkt ist, dass dieses Verhalten nicht nur egoistisch-sadistisch ist, denn in erster Linie befriedigt er damit sich selbst, sondern er führt den Gegenüber auch vor, vor einem breiten Publikum, dem Saalpublikum und den immerhin wenigen Hundertausend, die noch um diese Uhrzeit an den Bildschirmen sind.

Vielleicht möchte er auch ein wenig der investigative Talker sein und zum anderen dem Image entgegenarbeiten, er sei das liebe Muttersöhnchen Markus, das nicht auch hart nachfragen könne.

Nur hat dieses Verhalten nicht mit einem klaren Fragen á la Marietta Slomka zu tun; der geht es spürbar um die Sache, Lanz geht es um sich und die öffentliche Vorführung seines Opfers.

Ich frage mich: Hat denn der Mann keine PR-Berater? Hat das ZDF nicht Leute, die ihm offen die Meinung sagen können? 

Und ich frage mich, warum er nicht mehr einfache Leute aus dem sogenannten Volk einlädt, jene, die kein Sprachrohr haben, um das, was sie bewegt, mitzuteilen, den Straßenbauarbeiter aus Düsseldorf, die Näherin von der Schwäbischen Alb, den Bademeister aus Jena, die Lehrerin aus der Berliner Brennpunktschule, den Bandarbeiter aus Ingolstadt, die Leiharbeiterin aus Kiel . . . Einmal in der Woche einen Namenlosen, eine Namenlose, das wär´ doch was! Statt Leute, von denen wir eh wissen, dass sie ein übergroßes Ego haben, nutzlos zu löchern.

Mittwoch, 20. Dezember 2017

"Ein schwindelnd All von Sternen gleichen Baus" - Werner Zemps Gedicht "Schnee"

Von Werner Zemp (1906-1959) kenne ich nur dies eine Gedicht, wiewohl er - vor allem wohl in der Schweiz - durchaus bekannter gewesen sein mag.

Die folgenden Zeilen berühren mich immer sehr, wenn ich sie wieder einmal lese, weniger durch ihre dichterische Qualität, die durchaus, finde ich, vorhanden ist, als vielmehr durch eine Ehrlichkeit, die das lyrische Ich in seinen Worten vermittelt. Da ist ganz viel Authentizität, die sich sonst in diesem Ausmaß selten mitvermittelt, wenn es unter anderem sich einer Wortneuschöpfung bedient, der Sternentrauer, um seine Stimmung wiederzugeben:

Schnee

Als ich ans Fenster trat, begann´s zu schnein:
Vom Fenster aus kann ich den Garten sehn,
Den Hauch versunkner Sommer fühlen,
Bald werden wieder blau die Lilien blühen,
Ein alter Mann wird zwischen Blumen stehn.
So viel geschieht, und niemand weiß den Grund:
Zuhöchst sah ich´s gleich Bienenschwärmen wallen
Und dann wie Blüten durch die Bäume fallen
Und jäh verlöschen, Stern für Stern, am Grund.
Dann nichts mehr - nur noch abertausend Flocken,
Ein schwindelnd All von Sternen gleichen Baus.
Wie letztes Jahr bin heftig ich erschrocken
Was je mir war, lösch in der Hand mir aus.
Vielleicht lebt ich - wer weiß? - zu lang allein.
O Sternentrauer jenseits aller Namen!
Wir spannen noch das Nichts in einen Rahmen -
Als ich ans Fenster trat, begann´s zu schnein.

Beeindruckend finde ich jene Stelle, als von Schneeflocken bildhaft als Bienenschwärmen die Rede ist, und in der Folge von Schneeflocken als Sternen, was sicherlich auf ihre Kristallstruktur Bezug nimmt. Da mag man gern über den Fehler Zemps hinwegsehen, dass es ja gerade das Erstaunliche ist, dass nicht eine Schneeflocke in ihrer Struktur einer anderen gleicht.

Wir spannen noch das Nichts in einen Rahmen - das Fenster genau ist jener Rahmen, in den wir das Nichts, nämlich die Schneeflocken, die verlöschen, spannen. Gewiss aber weist - und diese Doppelsinnigkeit verleiht dem Gedicht seine Tiefe - dieser Rahmen und das Nichts auf uns Menschen, deren Tun Ähnlichkeit haben mag mit der Tatsache, dass wir meinen, noch das Nichts in einen Rahmen spannen zu müssen (wie so manches), ein Nichts, das vielem, was wir tun, entspricht und dem Nichts der Schneeflocken gleicht. -
Was sich gewiss nicht verallgemeinern lässt: Ein Goethe hätte diesem Satz nicht zugestimmt, zu Recht, wenn man auf sein Leben schaut. Aber der große Alte aus Weimar war auch eine Ausnahme, an der sich durchaus wieder mehr Menschen auf- und ausrichten sollten.

Der Schluss des Gedichtes bleibt offen, lässt aber vermuten, dass diese Ausrichtung für das lyrische Ich nicht gilt. Ob dieses Gedicht eine Seite von Werner Zemp wiedergibt, weiß ich leider nicht, es könnte durchaus sein, zu überzeugend ist mir dieses Gedicht geschrieben.

Mittwoch, 29. November 2017

Mit links neue Kapazitäten erschließen!

Es mag schon über 25 Jahre her sein, dass der Leiter eines Fortbildungsseminares im Fach Sport während einer Fortbildungsveranstaltung von einer Untersuchung erzählte, die man mit Hilfe von Tischtennisspitzensportlern durchgeführt hatte:

Die Teilnehmer waren in zwei Gruppen aufgeteilt worden. Die eine Gruppe trainierte wie gewohnt intensiv, Rechtshänder mit rechts, Linkshänder mit links.

Die zweite Gruppe trainierte intensiv auch mit ihrer ungewohnten Hand.

Wer als Rechtshänder schon einmal mit der linken Hand Tischtennis gespielt hat - man kann meiner Erfahrung nach sagen: spielen musste - weiß, dass man spätestens nach fünf Minuten das übergroße Bedürfnis verspürt, wieder "normal" spielen zu dürfen. Vergleichbar ist es mir übrigens auch im Fußball ergangen: mit links kicken zu müssen ist einfach nur eine Qual.

Überraschend aber war das Ergebnis der beiden Tischtennisgruppen, vor allem, wenn man bedenkt, dass gerade bei Spitzensportlern meist nur noch Verbesserungen im Nano-Bereich zu erzielen sind, weil sie als austrainierte Leistungssportler ohnehin an der Grenze ihres Leistungsvermögens agieren.

Der Veranstaltungsleiter aber berichtete:

Die Verbesserungen, sprich Trainingsergebnisse der Gruppe, die auch mit ihrer schwachen Gegenhand gearbeitet hatte, waren bei ihrer starken Hand signifikant höher als bei jener Gruppe, die nur mit ihrer ohnehin starken Hand trainiert hatte.

Obwohl die Gruppe, die beidseitig gearbeitet hatte, doch ihre starke Hand deutlich weniger trainiert hatte, waren die Forschritte auch bei der starken Hand klar erkennbar.

Leider weiß ich nichts Genaueres mehr über diese Untersuchung, aber glaubhaft und überzeugend ist ihr Ergebnis, denn mit der sogenannten schwachen Hand sind in relativ kurzer Zeit erhebliche Fortschritte zu erzielen. Das heißt, dass im Bereich der motorischen Gehirnrinde ganz viel geschehen kann, weil einfach noch viel Kapazität da ist und Verbesserungsmöglichkeiten binnen kurzer Zeit möglich sind, im Vergleich zu den ausgereizten und ausgravierten Räumen der Gehirnrinde, die die Gravuren der "guten" Hand aufzeichnen.

Da aber das Gehirn untereinander verschaltet ist und Veränderungen sich auf das Gesamthirn übertragen und die Verbindung zwischen den beiden Gehirnhälten, das corpus callosum eine erhebliche Rolle spielt in Bezug auf ganzheitliches Lernen und Lernzuwächse überhaupt, verwundert das Ergebnis der Untersuchung keineswegs.

Es ist also nur zu empfehlen, dass wir immer wieder Dinge sehr bewusst mit unserer sogenannten schwächeren Hand tun und auch im Hinblick auf Lernen und Fühlen neue Bahnen gehen.

Überhaupt kann es sehr segensreich sein zu erkennen, dass es viel Raum gibt für neue Bahnen; normalerweise liegen sie im Dunkel unseres Bewusstseins. Auf einmal, wenn wir auch die ungewohnte Seite einbeziehen, richten wir nicht mehr unsere Blicke auf die gewohnten Anziehungspunkte, wir denken vor dem Einschlafen den Tag noch einmal rückwärts, wir verwenden die Maus mit der anderen Hand und spülen mit links.

Mit der Zeit könnten wir feststellen, dass wir Dinge mit "links machen", die sonst immer so aufwändig waren und auch unsere Sinne und unser Denken sich ungewohnte Areale erschließen.

Freitag, 24. November 2017

Seniles Schauspiel. - Lass einfach gut sein, Horst!

Horst Seehofer schreckt wirklich vor nichts zurück: Nachdem er wieder etwas Oberwasser aufgrund der Komplimente für seine Verhandlungsführung in Berlin bekommen hat und sein Ego durch seine parteiinternen Claqueure (mittels intensiver Gespräche) zu voller Größe wieder hat aufrichten lassen, spielt er nun in München mit seiner Partei Jamaika, das neue Spiel, bei dem alle verlieren. Dass allerdings Waigel, Stoiber und Stammler sich für dieses senile Schauspiel missbrauchen lassen, ist nachgerade unverständlich.

Jeder weiß, wie Horst Seehofer agiert. Damit er Söder schaden kann, scheute er nicht davor zurück, Ilse Aigner aus Berlin nach Bayern zurückzubeordern, um sie als Konkurrentin gegen Söder aufzubauen, oder Guttenberg zum Wahlkampf nach Bayern einfliegen zu lassen. Erfolgreich war beides nicht, höchstens teuer.
Nun schreckt er auch nicht davor zurück, die politische Kultur in Deutschland weiter den Bach runtergehen zu lassen. Nun nämlich darf die CSU bis zum 4. Dezember warten, was der große Alte zu gebären gedenkt, eine Zumutung sondergleichen, die auch die diversen Gremien der CSU der Lächerlichkeit preisgibt. Sie alle werden ja von dem großen Vorsitzenden am Nasenring durch die Polit-Manege gezogen, genauer gesagt: vorgeführt.
Als ob man dieses Gremiums der CSU-Altersriege bedürfte, um eine klare Entscheidung zu fällen, die schon längst überfällig ist.

Wer in Mannschaftssportarten auf Zeit spielt, wird verwarnt. Das hätten Waigel, Stoiber und Stammler auch tun sollen, anstatt dieses Seehofer-(Zeit)-Spielchen mitzuspielen. Vielleicht hat ihr Ego ihnen ja auch den klaren Blick verstellt. Auf einmal sind sie wieder wichtig.

Man fragt sich: Was will denn dieser Achtunsechzigjährige eigentlich noch? Vielleicht doch noch Ministerpräsident bleiben? Auf jeden Fall Parteivorsitzender? Oder doch auch beides?
Warum nicht?

Nur übersieht man dabei den Wähler.

Der hat von diesen Ego-Spielen geriatriegefährdeter Politiker einfach nur die Nase voll.
Und ich bin überzeugt, er lässt sich das immer weniger gefallen.

Man möchte Söder, soweit man ihn sich als Ministerpräsidenten wünscht, eigentlich nur raten, es nicht zu werden, denn der Seehofer-Negativsog könnte bis zur Bayern-Wahl 2018 anhalten.
Und darüber hinaus.

Man mag es solchen Parteien wie der CSU, die sich solche Spielchen erlaubt und in der offensichtlich niemand in der Lage ist, sie zu unterbinden, wenigstens aber Kritik zu üben, wünschen.
Diese Art von Polit-Theater ist einfach nur eine Zumutung.

Mehr und mehr zeigt sich: Eine Kultur, die als Demokratie gedacht war, geht ihrem Untergang entgegen, weil sie eben keine ist, sondern dazu dient, dass sich einige wenige zelebrieren.
Angesichts einiger Politiker, die wirklich dem Volk dienen und nicht sich selbst, ist das bedauerlich.
Vielleicht sollte man ein Verfahren finden, in dessen Rahmen man Menschen wählen kann. Wählt man Parteien, wählt man automatisch solche Politiker wie Seehofer, Dobrindt und Co. mit.

Dienstag, 14. November 2017

Minister aus den Emiraten: Deutsche Moschee-Kontrolle zu lasch! Spiegel- und Focus-online berichten.

Mag es Bequemlichkeit sein oder ein verkommener Begriff von Liberalität zusammen mit der Tatsache, dass Merkel-Deutschland unter Führung dieser Frau drängende Probleme seit Jahren nicht mehr angeht
Man muss sich schon verwundert Augen und Ohren reiben, dass ein Minister aus den Emiraten unter anderem den unten zitierten Satz in gewiss mahnender und vielleicht auch tadelnder Absicht so deutlich aussprechen muss.

Auf Spiegel-online wird Scheich Nahjan Mubarak Al Nahjan aus den Vereinigten Arabischen Emiraten folgendermaßen zitiert:

"Man kann nicht einfach eine Moschee öffnen und jedem erlauben, dorthin zu gehen und zu predigen. Es muss eine Lizenz dafür geben" (auch Focus-online berichtet).

Bekanntlich hat die Bundesregierung in der Vergangenheit tatenlos zugesehen, wie annähernd 1000 Imame aus der Türkei, ausgerechnet durch den demokratieresistenten Erdogan finanziert, hier ihr (Un)Wesen trieben; sie hatte ihnen ja selbst die Lizenz erteilt. Ob jene Imame, die wegen ihrer Spionage für die Türkei in Sachen Gülen abgezogen wurden, nicht längst wieder da sind - wen kümmert das hierzulande, wo fast tatenlos zugehört und -gesehen wird, wenn in Moscheen Aussagen aufgezeichnet werden wie: "Demokratie ist für uns nicht bindend. Uns bindet Allahs Buch der Koran."

Dass Deutschland 1984 unter dem CSU-Innenminister Zimmermann einen Vertrag mit der Türkei über eine Zusammenarbeit mit der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalten für Religion“ (Ditib) abgeschlossen und offensichtlich wichtige Dinge nicht geregelt hat - jene Lizenz, die ich eben angesprochen habe -, ist typisch für die blauäugige Biedermeier-Politik Deutschlands. Was mich in diesem Zusammenhang auch interessieren würde, ist, was aus der zu Beginn dieses Jahres ausgesprochenen Forderung des CSU-Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan, Leiter des Arbeitskreises „Islam“, geworden ist, Deutschland solle diesen Vertrag kündigen. Diese Partei tut sich ja des Öfteren durch Maximal-Forderungen hervor, die aber doch meistens auf dem Müll der Geschichte landen.

Hinweisen möchte ich hier nochmals auf die Rolle des von der Bundesrepublik wohlwollend finanziell unterstützten Ditib, der ja auch Pilgerreisen nach Mekka organisiert, auf denen, so berichtete Panorama 3 ein Teilnehmer ein Propaganda-Bild des türkischen Präsidenten RecepTayyip Erdogan mit: „Mein Führer, gib uns den Befehl und wir zerschlagen Deutschland“, unterschrieb.

Wen wundert all das noch, wo doch Merkel den Saudis die Bundeswehr anbiederte, damit sie deren Militär ausbilde, und Waffen in Mengen an Saudi Arabien verkauft, an ein Land, das bekanntlich den Terrorismus schlimmster Sorte auf der Welt finanziert und mittels militanter Salafisten dieses Land unterwandert.

Wie man das mit dem C der CDU in Übereinstimmung bringt, von dem ganz normalen Menschenverstand, dem sich da alles sträubt, ganz zu schweigen, verstehen in diesem Land schon lange viele nicht mehr. Ich verstehe nur nicht, warum genau diese so vielen eine in so wichtigen Dingen blinde und zugleich handlungsunfähige Frau gewählt haben.

Nun zimmert sie sich wieder eine Regierung zurecht, um weiter in Deutschland politisch manschen zu können. Dieses Zurechtzimmern dürfte ihr nicht schwerfallen, da sie sich allen Positionen der Grünen, der FDP und der CSU anschließen kann. Eigene Standpunkte hat diese Frau bekanntlich nur in Ausnahmefällen.

Was man nicht alles tut, um die mächtigste Frau der Welt zu bleiben.

Tatsächlich gibt es Leute, die glauben, dass sie 2021 freiwillig in den Ruhestand geht. Man kann nur hoffen, dass sie baldmöglichst das absehbare Schicksal Horst Seehofers ereilt. Aber wer in dieser degenerierten CDU sollte Entsprechendes bewerkstelligen können?