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Mittwoch, 24. August 2016

Über öffentlich-rechtliches Stöhnen mit "Make love" im ZDF!

Es gibt eine Aufgeschlossenheit, die scheinheilig und falsch ist und eine kranke Form von Aufgeklärt-Sein darstellt und ich behaupte, dass sowohl der Intendant des ZDF Thomas Bellut als auch die Moderatorin und Sexologin Ann-Marlene Henning innerlich wissen und zur Kenntnis nehmen könnten, wenn sie es denn wollten, dass ihre "Aufgeschlossenheit" zwar manche Sex-Türe öffnet, aber, viel aussschlaggebender, wichtige Türen in der Entwicklung der von ihren Botschaften Infizierten zuschlägt. 

Im Zweifel: lauter stöhnen!

Ja also, leise sein im Bett, das kann ein Grund haben, nämlich dass es einem nicht gefällt, aber meist ist es was anderes, nämlich eher: Ich mag mich nicht so gerne zeigen als sexuelles, erregtes, geiles Wesen.

So beginnt im Rahmen der ZDF-Sendereihe Make Love, deren vierte Staffel dieses Jahr lief, der Text eine der vielen Botschaften Ann-Marlene Hennings.
In der Folge macht die Sexologin darauf aufmerksam, dass gerade bei Frauen die Scham hoch sei, weil sie so doch nicht sein sollen, da sie sonst schlampig seien.

wer weiterlesen möchte: hier 

Montag, 22. August 2016

Menschliche Sexualität und der Weg zu einem reicheren Leben.

Auf Freie Welt habe ich einen Post zu Ann-Marlene Hennings Sendung Make love im ZDF veröffentlicht. Wie oberflächlich diese Sendereihe mit ihrem geschäftstüchtigen Drumherum ist und wie sehr sie ihre Zuschauer in eine falsche Richtung lenkt, mag für viele erst auf den zweiten oder dritten Blick - wenn überhaupt - erkennbar sein. Wie sehr musste ich bei meiner Beschäftigung mit dem Niveau dieser Sexologin an das Buch Liebe und Orgasmus des 2008 verstorbenen Arztes, Psychotherapeuten und Begründers der Bioenergetik Alexander Lowen denken, der genauso intime Aspekte menschlicher Sexualität anspricht, aber auf einer ganz anderen Ebene, die erkennen lässt, dass diese immer die Gesamtpersönlichkeit einbeziehen muss, insbesondere den muskulären und vor allem den seelischen Zustand eines Menschen, ja, der sogar deutlich macht, dass die Individualität des Menschen nie losgelöst von ihm als gesellschaftlichem Wesen gesehen werden kann:

Ich kann kein einfaches Rezept für ein befriedigendes und gesundes Geschlechtsleben geben. Die Krise der Sexualität, vor der wir in dieser Zeit stehen, erfordert für ihre Lösung einige große Veränderungen im Denken und in der Einstellung. Eine neue persönliche und soziale Ordnung muß entstehen, die auf die richtige Einschätzung der Wahrheit des Körpers gegründet ist. Die Ehrfurcht des Menschen angesichts der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten des menschlichen Geistes sollte ihn nicht veranlassen, den Respekt vor der unendlichen Weisheit des Körpers zu verlieren. Die wissenschaftliche Sexologie darf, wenn sie hilfreich sein soll, gegenüber dem Mysterium der Liebe, das im Innersten des Geschlechtsaktes liegt, nicht blind sein.

Ich möchte behaupten, dass allein diese Worte zeigen, dass die ZDF-Sendung, deren 4. Staffel 2016 lief, in dem, was sie suggeriert, den Menschen im Grunde blind macht. 
Lowen beschreibt sehr genau den Verlauf des Orgasmus und geht sehr dezidiert auf Formen der Impotenz bei Mann und Frau sein, suggeriert also damit nicht, das Ganze sei mit den Methoden Frau Hennings so locker und leicht behebbar. 
Wenn ich Lowen hier nicht im Zusammenhang mit Details direkt sexueller Probleme zitiere, sondern eine Passage wiedergebe, in der er auf die Bedeutung der Wahrnehmung des Körpers eingeht, dann deshalb, weil ich damit ermöglichen möchte zu erkennen, wie oberflächlich und seicht und in eine mentale und seelische Sackgasse führend die Rezepte der Frau Henning sind (am Freitag dann, wie gesagt, mehr).

Hier aber nun aufschlussreiche Gedanken Lowens aus seinem leider nur noch antiquarisch erhaltbaren Buch, die wichtig sind, um Sexualität wirklich in das Gefüge von Körper, Seele (also auch Gefühlen) und Geist einordnen zu können:

Wenn ein Mensch die Verspannungen, Starrheiten und Ängste seines Körpers nicht fühlt, verleugnet er in diesem Sinn die Wahrheit seines Körpers. Diese Verleugnung findet auf der Ebene des Unbewussten als ein Verlust der Wahrnehmung des körperlichen Zustandes statt. Sie ist häufig davon begleitet, dass der entgegengesetzte Zustand oder das entgegengesetzte Gefühl ausgedrückt wird. Zum Beispiel tarnen Patienten oft ein Gefühl der Traurigkeit durch gezwungenes Lächeln, was zur Folge hat, dass sie das Gefühl der Traurigkeit gar nicht bemerken. Andere Patienten verdecken die Feindseligkeit, die sich in ihren kalten, harten Augen und zusammengebissenen Zähnen manifestiert, durch übertriebene Höflichkeit und Förmlichkeit.
Die Wahrheit des Körpers kann hinter Rationalisierungen oder Intellektualisierungen versteckt sein. Ein Patient rationalisiert vielleicht seine Unfähigkeit, Wut zu äußern, indem er sagt, Wut sei keine angemessene Reaktion. Die Wahrheit kann für diesen Patienten sein, dass er wegen chronischer Verspannungen im Schultergürtel gar kein Gefühl der Wut mobilisieren oder aufrecht erhalten kann. Orgasmus ist ein Gefühl des Körpers, das Liebe zum Sexualpartner ausdrückt. Orgastische Impotenz weist auf eine Angst vor der Liebe auf der Ebene sexueller Reife hin. Wie viele Menschen sind sich dieser einfachen Wahrheit des Körpers bewusst?
Das Gefühl, das Herz „öffne“ sich der Liebe, ist eine Wahrheit des Körpers. Es mag nicht mit der naturwissenschaftlichen Ansicht übereinstimmen, das Herz mit der Liebe in Verbindung zu bringen. Aber die Naturwissenschaft ist ja auch nicht an Gefühlen interessiert, nur an Mechanik. Wenn Menschen ohne jede körperliche Empfindung von Liebe sprechen, reden sie von Vorstellungen, nicht von Gefühlen. Manchen Menschen fällt es schwer zu sagen, Ich liebe dich, weil ihnen dieses spezifische Gefühl fehlt. Andere benutzen Wörter ohne Rücksicht auf die körperlichen Gefühle, auf die sie hinweisen. In ähnlicher Weise sprechen Menschen von sexuellem Verlangen, ohne einen starken sexuellen Drang zu verspüren. Was sie meinen, ist, dass sie wollen, ein sexueller Kontakt solle ihnen das Gefühl geben, lebendig und erregt zu sein. Diese Trennung von Liebesworten vom sexuellen Gefühl ist charakteristisch für die Sinnlichkeit, wie sie im 10. Kapitel beschrieben worden ist. Der Ausspruch Ich liebe dich bedeutet oft, Ich brauche dich, und ist eher eine Bitte um Liebe als eine Kundgebung eines Körpergefühls.
Die Vorstellung, das Herz sei der Sitz der Liebe, hat etwas mit der Frage der orgastischen Potenz zu tun. Bei allen Neurotikern stellt man fest, dass die Wand des Brustkorbs äußerst angespannt ist. Außerdem ist das Zwerchfell kontrahiert, der Bauch ist eingezogen und die Schultern sind unnachgiebig. Das Herz ist buchstäblich in einen Muskelpanzer eingeschlossen, der es zwar schützt, es aber auch von den Empfindungen im Genitalbereich isoliert. Diese „Panzerung“ erklärt, warum die sexuellen Empfindungen auf die Geschlechtsorgane beschränkt sind und sich nicht in einer vollständigen orgastischen Reaktion auf den ganzen Körper erstrecken.
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Selten stellt sich ein Mann, dessen Erektion entweder vor dem Geschlechtsverkehr oder währendessen nachlässt, ehrlich dieser Reaktion. Die üblichen Bemerkungen lauten nach Aussage der Partnerinnen:„Das ist mir noch nie passiert“, „Das versteh´ ich nicht“ oder „Nächstes Mal wird´s schon klappen.“ Die Wahrheit, wie der Körper sie ausdrückt, ist, dass er das Verlangen nach seiner Partnerin verloren hat. Das kann aus Angst, Schuldgefühlen oder Furcht geschehen. Er fühlt sich vielleicht unbehaglich in der Situation, hat Angst, dass das Mädchen eine Dauerbeziehung erwartet, ist besorgt, ob er die Partnerin befriedigen kann usw. Ich bin sicher, dass jeder Mann auf irgendeiner Ebene des Gewahrseins seine wahren Gefühle spürt. Wenn er sie akzeptieren und äußern kann, ist der Konflikt lösbar, und seine Potenz wird zurückkehren. Wenn wir uns fürchten, der Wahrheit ins Auge zu sehen, wie sie unser Körper oder die körperlichen Empfindungen ausdrücken, machen wir Ausflüchte, verstellen uns und nehmen eine Pose ein.
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Der Weg zu einem reicheren Leben geht gewiss über ein vollständigeres Erleben des Körpers und seiner Sexualität. Ich will nicht behaupten, es sei der einzige „Weg“, aber es ist eine brauchbare Lebensweise, die die antithetischen Funktionen der Persönlichkeit des Menschen synthetisiert.
Ich habe unterstrichen, dass sexuelle Reife kein Ziel, sondern eine Lebensweise ist. Der sexuell reife Mensch hat den Mut, sich der Wahrheit seines Körpers zu stellen; infolgedessen respektiert er seine Gefühle und sich selbst. Er respektiert ebenfalls seinen Sexualpartner, Menschen im Allgemeinen und das Phänomen des Lebens, in welcher Form es sich auch manifestiert. Seine Selbst-Annahme umfasst das, was er mit allen Menschen gemeinsam hat: das Leben, die Freiheit und den sexuellen Impuls. Wer sich selbst hasst, hasst seinen Körper und die Körper anderer Leute. Indem der reife Mensch sein Recht auf sexuelles Glück geltend macht, gesteht er anderen das gleiche Recht zu. Er hat das, was ich ein „offenes Herz“ nenne. Weil sein Herz offen ist und nicht verschlossen, gibt sich der sexuell reife Mensch denen ganz, die er liebt. Dafür liebt und achtet jeder den Menschen mit einem offenen Herzen. Er ist mit dem Herzen bei seinen Tätigkeiten, und er wird durch ihre Ergebnisse ganz erfüllt und befriedigt. Er ist natürlich orgastisch potent. Ich habe solche Menschen gekannt, und sie haben mein Leben bereichert. Durch sie wird mein Glaube an Menschen gerechtfertigt.
Der Mensch mit einem „verschlossenen Herzen“ fürchtet sich zu lieben. Letzten Endes ist es diese Furcht, die ihn neurotisch handeln lässt. Er kennt die Bedeutung der Liebe, und er ist sich seines Bedürfnisses zu lieben bewusst, aber er kann dem Gefühl der Liebe sein Herz nicht öffnen. Er ist gewiss nicht so auf die Welt gekommen. Solche Menschen bekomme ich ständig in meiner Praxis zu sehen. In jedem Fall ist in der Vorgeschichte eine Liebesenttäuschung in der frühesten Kindheit zu finden. Patienten erinnern sich, wie sie als Babies nach der Mutter geschrien haben, die nicht kam. Manchmal wird dies durch einen Elternteil bestätigt. {...} Manche erinnern sich an die Vorstellung von einer „bösen Mutter“, deren Gereiztheit über die scheinbar endlosen Forderungen des Säuglings sich in barschem oder feindseligem Verhalten äußerte. Die Kombination von wiederholten Enttäuschungen und Angst erzeugt eine Abwehr gegen weitere Verletzungen. Diese „Abwehr“ nimmt die Form einer Panzerung an, die sich körperlich in einer chronischen Verhärtung der Brustmuskulatur ausdrückt. Das Herz wird „verschlossen“, indem es in einem starren Thoraxkäfig eingesperrt wird, der wiederum die Atmung einschränkt und das Fühlen hemmt. Jeder neurotische Patient leidet an einer Atemstörung, die von chronischen Verspannungen in der Wand des Brustkorbs und im Zwerchfell herrührt. Psychisch äußert sich das „verschlossene Herz“ in der Einstellung:„Ich werde dich lieben, wenn du mich liebst.“ Bedingungen sind Versagungen. Der neurotische Mensch kann nicht lieben, projiziert aber seine Unfähigkeit auf andere.
Es gibt keine rasche und einfache Methode, neurotische Störungen zu überwinden. Um ein „offenes Herz“ zu bekommen, muß sich ein Mensch in sich selbst sicher genug fühlen, um Enttäuschung zu riskieren, und stark genug, um der Angst vor dem Alleinsein ins Auge zu sehen. Er muß all die neurotischen Konflikte lösen, die das Gefühl des eigenen Selbst spalten und seiner vollen Identifizierung mit seinem Körper im Wege stehen. Und er muß die kulturelle Tendenz überwinden, das Ich vom Körper und die Liebe von der Sexualität zu trennen. Das ist nicht leicht; es ist ein langer, mühseliger Prozeß und führt nicht immer zum vollen Erfolg. Aber Gesundheit und Glück sind der Mühe wert.

Dienstag, 25. März 2008

Wenn Augen sich schämen

Vor vielen Jahren sitze ich mit meiner Tochter auf einer auf dem Boden ausgebreiteten Decke und wir spielen und balgen; meine Tochter kräht vor Freude, Bälle und Gegenstände fliegen durch die Luft und plötzlich höre ich mich sagen: >Komm, wir hören auf, sonst passiert noch was<.
 

Dieser Satz verblüffte mich total, denn es war ein Satz aus dem Repertoire meiner Mutter: Immer, wenn ich mit meiner eineinhalb Jahre älteren Schwester als Kind richtig herumtollte, kam dieser Satz oder ein vergleichbarer wie: >Hört auf, gleich gibt es ein Unglück!<
Heute wundert es mich nicht mehr, dass dann meistens auch etwas passierte, was unser Spiel abrupt unterbrach und meine Mutter entsprechend zetern ließ.

Wie es auch immer ausging: Dieser Satz bedeutete das Ende der Freude.

An anderer Stelle habe ich schon kurz über das Elternhaus meiner Mutter geschrieben; dort gab es keine Ausgelassenheit, keine Freude, die auch einmal überborden durfte …

Warum sollte Freude nicht auch überborden dürfen …
Wie oft schlägt die Gicht des Meeres über die Balustraden und an den Gesteinen der Ufer hoch: auch ein Meer freut sich … so freut sich auch die Seele …

Meiner Mutter war es nicht möglich, die ausgelassene Freude ihrer Kinder zu ertragen; zu groß war der Schmerz, dass diese Freude für sie immer ein Tabu gewesen war; wer sich in ihrem Elternhaus getraut hätte, sie zu zeigen, hätte sich - in übertragenem Sinne oder real - in die Ecke stellen müssen; doch die familiäre Atmosphäre sorgte schon immer dafür, dass in diese Verlegenheit keines der 10 Familienmitglieder kam.

Diesen Schmerz, keine Freude leben zu dürfen, muss die Seele wegsperren - nur gebremste Freude leben zu dürfen ist unerträglich; so wird dieses Bewusstsein weggesperrt, wird zu einer dunklen Seite des inneren Kindes, die sich in den unterschiedlichsten Formen beim Erwachsenen aktivieren kann, wenn sie ausgelöst wird; bei meiner Mutter wurde sie durch die eigenen KInder ausgelöst.

Sie konnte nicht anders, als deren überbordende Freude zu stornieren.

Alles andere war für ihr verletztes inneres Kind unerträglich.

Eigentlich unfassbar, dass die Freude der eigenen Kinder unerträglich ist; aber der familiäre Hintergrund meiner Mutter macht es verständlich.

In aller Regel lösen Kinder dunkle Seiten unseres inneren Kindes aus; deshalb ist dieses Wissen gerade für Lehrer so wichtig.

Da in dem Elternhaus meiner Mutter und entsprechend auch in meinem eigenen eine sehr traditionelle Religiosität gepflegt wurde, hatte Ausgelassenheit auch etwas Verruchtes an sich.

Damals wurde mir schlagartig bewusst, dass ich im Moment dabei war, dieses Scham-Muster an meine Tochter weiterzugeben: Freude, die an Scham gekoppelt und damit aussätzig war.
Wie die Pest!

Als ich mich mit dem Buch Bradshaws über die Scham auseinandersetzte, wurde mir bewusst, dass diese Thematik viel umfassender ist, als ich geahnt hatte, denn Freude gibt es ja nicht nur im Spiel, sondern: es gibt die Spielfreude, es gibt aber auch die Lebensfreude …

Auch Lebensfreude kann storniert werden - durch die Eltern!
Spätestens da wird das Thema existentiell …
 

Noch ein Nachtrag:

Jede Familie hat ihre eigenen Schamregularien und –gesetze.
Wenn zwei Menschen nun zusammenfinden, treffen auch die Regelsysteme zweier Familien zusammen. Das kann im Bereich der Scham bedeuten, dass sich recht einverständig geschämt wird, weil die Regeln relativ deckungsgleich sind … es muss aber nicht sein … dann gibt´s Probleme.
Nicht selten mag es so sein, dass nicht die Liebe scheitert, sondern dass sich die Scham-Systeme als nicht kompatibel erweisen … aber das ist ein anderes Thema … wie sagte Herr von Briest in Theodor Fontanes Roman Effi Briest, dessen Tochter u.a. an diesem Problem zugrundeging: "Ein weites Feld".
Deshalb lebte diese Familie auch das "kleine Glück", die kleine Freude.
Für die Tochter hatte dieses "kleine Glück" zu wenig Lebensenergie; sie starb zu früh.
Sie trug die Scham auch ihrer Eltern mit.

Und noch eine Anmerkung:

Ich glaube, dass Mütter unbewusst (oder manchmal sogar bewusst) tatsächlich einen Wohnzimmer-Unfall energetisch inszenieren können.

Für den ein oder anderen mag das übertrieben sein, esoterisch (gemeint in einem abfälligen Sinn).
Aber man frage sich mal, warum jemand - ggf. immer wieder - "zufällig" das Messer mit offener Schneide zum Partner hinlegt oder warum manche Menschen ihre Brille immer auf die Gläser legen.

Menschen sind leider manchmal viel machtvoller, als wir glauben. Jeder kennt Beispiele, wie sehr sich jemand im Beisein eines Anderen oder durch das Zusammensein mit ihm verändert ...

Zugleich aber gilt das Gegenteil: Eine Mutter kann ein wahrer Schutzmantel für ihr Kind sein.