In diesen Vorträgen sind ihm meines Erachtens von dunkelgeistigen Kräften die Augen zugehalten worden, ja, die Energie dieser Kräfte griff deutlich auf ihn über, wenn man den zum Teil rigiden Ton wahrnimmt, mit dem er eine falsche Sicht in Bezug auf das Verhältnis von Sexualität und Liebe vermitteln wollte, nämlich dass beide nichts miteinander zu tun hätten (Textstellen s. Link unten).
Es geht nicht um eine Be- bzw. Verurteilung dessen, was Steiner hier anrichtete, und ich persönlich stelle für mich auch nicht im Geringsten Steiners Wirken infrage, eher macht ihn mir das sympathischer, weil es menschlich ist. Wir wissen, wie intensiv selbst Jesus und mit ihm der Gottessohn in der berühmten Versuchung angegriffen worden sind. Und welche Macht hier unterwegs ist, zeigt sich, dass hundert Jahre lang die anthroposophische Bewegung nicht in der Lage war, Steiners 1912 geäußerte Sicht richtigzustellen und auf seine Aussage 1923 zu verweisen: was in der Sexualität ursprünglich lebt, ist durchdrungen von der geistige Liebe. Sie ist jene, die aus geistiger Sicht Gültigkeit hat.
Colibris Colibris alias Jean Bon, der Admin der Facebook-Gruppe "Freie Anthroposophie. Anthroposophie libre ...", hat in der Auseinandersetzung über die Löschung meines zweiten Beitrages (hier eingestellt am 30. März) als deren Grund angegeben:
Dieser Post habe ich bewusst gelöscht. Freie Anthroposophie bedeutet nicht alles posten, sondern aufpassen. (...) Die Gefahren und Widersacher sind überall da und lauern auf jeder Möglickeit die Anthropsophie zu korrumpieren. (...) Den zweiten habe ich gelöscht, da es zu weit in den Irrtum ging und Johannes Klinkmüller hat ohne meine Fragen zu beantworten weiterhin sein Unfung treiben wollen. Wenn einige von Euch denken dass das 2. Logos die Sexualität ist, denn bitte können sie sich an derjeniger der diese These verbreitet weiter wanden, aber nicht mehr hier. Liebe und herzliche Grüße.Aus dem gelöschten Beitrag geht eigentlich deutlich hervor, dass ich nur Steiner wiedergebe und jener es war, der vermittelte, dass (mit Golgatha) das Sexuelle der zweite Logos wurde, also der Sohn, Christus (Textstellen s. Link unten).
Im Grunde hat Jean Bon nicht nur meinen Beitrag, sondern die Ansicht Steiners, 1905 geäußert, gelöscht, die zum Verständnis des Sexuellen so wichtig ist und auf jene von 1923 im Grunde vorverweist.
Und wie wichtig es Jean Bon war, der mephistophelischen Sicht auf das Sexuelle, wie ich sie in der Facebook-Gruppe und hier in meinem am 27. März veröffentlichten angesprochen habe, zum Sieg zu verhelfen, die bekanntlich ein Feind der sexuellen Liebe ist, macht deutlich, dass er im Rahmen dieses in seiner Gruppe veröffentlichten Beitrages (überschrieben "Warum Anthroposophen nicht zu Christus, zum Christusbewusstsein gelangen")unter vier verschiedenen Kommentaren den Kommentierenden in jeweils ausführlichem Auszug die Sicht Steiners von 1912 entgegenhielt, die der Entgeistung des Sexuellen das Wort redet.
Meines Erachtens tobt gerade auf der geistigen Ebene ein Kampf, in dem es darum geht, die Sexualität aus mephistophelischer Geiselhaft zu befreien, über die ich in meinen Beiträgen geschrieben habe und auf die Steiner im Zusammenhang mit seiner Besprechung des "Faust" eingeht.
Das Sexuelle, wenn es befreit ist, führt zu Christus. Das ist eine Sicht, der sich die Anthroposophie über 100 Jahre verweigert hat, indem sie nicht darüber sprach, wiewohl es mit zum Fundamentalsten gehört, was Steiner geäußert hat. Die ernst zu nehmenden Aussagen Steiners von 1905 und 1923 (siehe Link) weisen eindeutig darauf hin, dass das Sexuelle, dass Sexualität von ihrem Ursprung her mit geistiger Liebe verbunden ist und dass es gilt, dieses Bewusstsein wieder freizulegen.
Wenn Jean Bon mir in einem Kommentar schreibt: Das sexuelle wird in der Zukunft nicht mehr geben und dies zum Glück. Es wird nur noch den Christus geben., dann zeigt sich in seinen Worten - "und dies zum Glück" - die ganze Crux einer in Bezug auf das Sexuelle blockierten Anthroposophie, denn nicht das zukünftige Verschwinden des Sexuellen ist ein Glück, sondern seine reale Existenz. Das Sexuelle wurde Christus, wie Steiner schreibt, es führt uns zu Christus, es ist Christus, weil es aus geistiger Liebe geboren ist.
Klar, Sexualität kann für die Seele tödlich sein, wenn sie missbraucht wird, darauf weist Steiner hin, und wir werden gerade in unseren Tagen Zeugen dafür, dass das innerhalb der Menschheit tatsächlich geschieht. Umso wichtiger wäre es, wenn die Anthroposophie endlich aufsteht und die wahre Bedeutung der Sexualität und des Sexuellen für die seelische Entwicklung des Menschen bekundet.
In der Anthroposophie gibt es Kräfte, die im Banne Ahrimans sind und das verhindern wollen; Jean Bon gehört dazu und beeinflusst leider über 3000 Mitglieder der von ihm geleiteten Gruppe. Mittlerweile hat er die Frau, die in einem Beitrag nachfragte, wie die Löschung meines zweiten Beitrages mit einer ´Freien Anthroposophie´ vereinbar sei, ebenfalls ausgeschlossen. Viele Kommentare haben mir gezeigt, dass die Auffassung Steiners zum Sexuellen, zur Sexualität gar nicht zur Kenntnis genommen wird. Eine Sexualität, die die geistige Entwicklung des Menschen unterstützt: noch sind dafür recht wenige offen.
Befreite Sexualität bedeutet - darauf weist bekanntlich Maria Magdalena in ihrem "Manuskript" hin, dass die lunare und solare Schlange im Menschen aufsteigen, dass Männliches und Weibliches miteinander im Gespräch sind: in unserem Leben haben Männliches und Weibliches nicht immer die gleiche Bedeutung. Je nach Lebenssituation ist das eine oder das andere gefordert. Aber sie sind im Austausch, unterstützen sich, geben sich Kraft, so wie es im realen Leben zwischen Mann und Frau auch sein soll.
Heilsame Sexualität hat zur Folge, dass der Ätherleib immer stärker, immer leuchtender, immer lichter wird, bis er von innig-geistiger Liebe erstrahlt. Es geht darum, dass diese Energie den Menschen ergreift und ob das mittels körperlicher, heiliger Liebe geschieht - zweifellos überfordert Magdalenas Sicht noch den ein oder anderen erheblich - oder durch Übungen für den Ätherleib und den Aufstieg der Schlangen, wie sie in Tom Kenyons und Judi Sions "Das Manuskript der Magdalena" angeboten werden oder auf andere Weisen, die zu Christus führen, ist in meinen Augen drittrangig.
In der Anthroposophie gibt es Kräfte, die im Banne Ahrimans sind und das verhindern wollen; Jean Bon gehört dazu und beeinflusst leider über 3000 Mitglieder der von ihm geleiteten Gruppe. Mittlerweile hat er die Frau, die in einem Beitrag nachfragte, wie die Löschung meines zweiten Beitrages mit einer ´Freien Anthroposophie´ vereinbar sei, ebenfalls ausgeschlossen. Viele Kommentare haben mir gezeigt, dass die Auffassung Steiners zum Sexuellen, zur Sexualität gar nicht zur Kenntnis genommen wird. Eine Sexualität, die die geistige Entwicklung des Menschen unterstützt: noch sind dafür recht wenige offen.
Befreite Sexualität bedeutet - darauf weist bekanntlich Maria Magdalena in ihrem "Manuskript" hin, dass die lunare und solare Schlange im Menschen aufsteigen, dass Männliches und Weibliches miteinander im Gespräch sind: in unserem Leben haben Männliches und Weibliches nicht immer die gleiche Bedeutung. Je nach Lebenssituation ist das eine oder das andere gefordert. Aber sie sind im Austausch, unterstützen sich, geben sich Kraft, so wie es im realen Leben zwischen Mann und Frau auch sein soll.
Heilsame Sexualität hat zur Folge, dass der Ätherleib immer stärker, immer leuchtender, immer lichter wird, bis er von innig-geistiger Liebe erstrahlt. Es geht darum, dass diese Energie den Menschen ergreift und ob das mittels körperlicher, heiliger Liebe geschieht - zweifellos überfordert Magdalenas Sicht noch den ein oder anderen erheblich - oder durch Übungen für den Ätherleib und den Aufstieg der Schlangen, wie sie in Tom Kenyons und Judi Sions "Das Manuskript der Magdalena" angeboten werden oder auf andere Weisen, die zu Christus führen, ist in meinen Augen drittrangig.
Entscheidend ist, dass wir uns auf dem Christus-Weg befinden.
Wir leben in einer Zeit, in der die Geistige Welt unser Augenmerk auf die Bedeutung des Sexuellen, der Sexualität richtet. Manche setzt das ungeheuer unter Druck und die geistige Enge, die damit zusammenhängt, kann viele Ursachen haben; sie können in früheren Leben liegen oder auch vorwiegend in der familiären Sozialisation, in beidem zugleich und noch manchem anderen. In jedem Fall müssen wir Ahriman und Luzifer am Werk sehen.
Wir leben in einer Zeit, in der die Geistige Welt unser Augenmerk auf die Bedeutung des Sexuellen, der Sexualität richtet. Manche setzt das ungeheuer unter Druck und die geistige Enge, die damit zusammenhängt, kann viele Ursachen haben; sie können in früheren Leben liegen oder auch vorwiegend in der familiären Sozialisation, in beidem zugleich und noch manchem anderen. In jedem Fall müssen wir Ahriman und Luzifer am Werk sehen.
Ich möchte allen Menschen viel Mut wünschen, ihre Lebensenergie, ihre sexuelle Energie zu stärken und ihrem Ätherleib die gebührende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, ruht doch in seiner Tiefe die Liebe.