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Montag, 29. November 2021

PREISFRAGE

BioNTech und Moderna forschen daran, ob der bisherige Impfstoff an die Omikron-Mutante angepasst werden muss und - wie selbstlos - entwickeln auch bereits einen angepassten Impfstoff.

Und nun die Frage:

Wie wahrscheinlich ist es, dass der angepasste Impfstoff notwendig ist und alle Menschen mit ihm geimpft werden müssen ??? Womöglich dann auch doppelt ... inclusive einer Boosterung ...

Die eigentliche Frage, die doch hinter allem steht:
Wie rettet man die Menschheit vor sich selbst ...
Ist es nicht am besten, jeden vor und von jedem zu isolieren?

Vielleicht stellt sich ja irgendwann heraus, dass die Angst und Panikmache der eigentliche Nährboden des Virus und all seiner Mutanten war.
Wenn man allein anschaut, wieviele Bilder von Intensivstationen, auf denen beatmete Halbtote lagen, gezeigt wurden, möchte man doch vorsichtig fragen: 

Wie lange glaubst Du noch, nicht auch in diese Lage kommen zu müssen ... 

Ist es nicht im Grunde eine Frechheit, wenn Du glaubst, dass nicht eintritt, was unser Krankheitsminister prognostizierte, zu lesen war es in der FAZ vom 22.11., Spahn: "Wahrscheinlich wird am Ende dieses Winters jeder geimpft, genesen oder gestorben sein".
Ohne Impfung gesund durch den Winter zu kommen: unmöglich!

Wann endlich steht jemand auf, der Öffentlichkeit erreicht und sagt:

Entseucht euch von eurer Angst und Panik, auch vor eurer klammheimlichen Angst vor dem Leben und der Freiheit, die ihr haben könntet.

Mittlerweile hängt dieser Virus fast in jedem Menschen drin, ob physisch oder auf der seelischen Ebene, und dass das so ist, ist der Tatsache zu verdanken, dass total angstbesetzte Menschen die öffentliche Meinung beherrschen.

Frage: Wie kriegen wir es hin, dass die Menschen wieder normal werden?
Dass sie der Kraft des Geistes vertrauen?
Dass sie der Liebe vertrauen, die alles heilen kann, und nicht der Angst?

Mittwoch, 17. November 2021

In ehrendem Andenken: Leonard Cohen - Hallelujah

Mit seinem Song Hallelujah besingt Leonard Cohen die Liebesgeschichte um den alttestamentarischen König David und die Frau eines Hauptmanns seines Heeres, Bathseba, die er eines Tages vom Dach seines Königshauses sich baden sieht. Ihretwegen schickt er den Hauptmann in den Tod. Hineinverwoben hat Leonard Cohen das Motiv der Kraft der Haare, die Geschichte also um Simson und Delila aus dem Buch der Richter.
Beide Geschichten sind zutiefst tragisch.





Hallelujah


Now I've heard there was a secret chord
That David played, and it pleased the Lord
But you dont really care for music, do you?
It goes like this, the fourth, the fifth
The minor falls, the major lifts
The baffled king composing Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

Your faith was strong but you needed proof
You saw her bathing on the roof
Her beauty and the moonlight overthrew her
She tied you to a kitchen chair
She broke your throne, and she cut your hair
And from your lips she drew the Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

Maybe I've been here before
I know this room, I've walked this floor
I used to live alone before I knew you
I've seen your flag on the marble arch
love is not a victory march
Its a cold and its a broken Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

You say I took the Name in vain
I dont even know the Name
But if I did, well really, what's it to you?
There's a blaze of light in every word
It doesnt matter which you heard
The holy or the broken Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

I did my best, but it wasnt much
I couldn't feel, so I tried to touch
I've told the truth, I didnt come to fool you
And even though it all went wrong
I'll stand before the Lord of song
With nothing on my tongue but Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah...

 

Hallelujah (deutsch)

Ja, gehört habe ich von einem verschwiegenen Klang,
den David spielte und der dem Herrn gefiel.
Aber Musik ist nicht deins, oder doch ?
Sie geht so: Die Quarte, die Quinte
moll fällt, Dur erhebt.
Der verwirrte König komponierte Hallelujah:


Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah


Dein Glaube war stark, doch du brauchtest einen Beweis
Du auf dem Dach sahst sie badend.
Ihre Schönheit und das Mondlicht überwältigten dich.
Sie band dich an einen Küchenstuhl.
Sie brach deine Macht und sie schnitt dir die Haare,
Und sie entlockte deinen Lippen das Hallelujah:


Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah


Vielleicht, ich war schon hier zuvor.
Ich kenne diesen Raum und habe diesen Flur schon durchquert.
Ich lebte alleine, bevor ich dich kennenlernte.
Ich sah deine Flagge am Triumphbogen.
Liebe ist kein Triumphzug.
Es ist ein kaltes und gebrochenes Hallelujah:


Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah


Du sagst, ich würde den Namen Gottes missbrauchen,
dabei kenne ich den Namen nicht einmal.
Wenn es denn so ist, welche Bedeutung hätte das denn für dich?
In jedem Wort strahlt ein gewisser Lichterglanz,
es macht keinen Unterschied welches du gehört hast:
Das heilige oder das zerbrochene Hallelujah:


Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah


Ich habe mein Bestes gegeben. Ich weiß, es war nicht viel.
Ich war unfähig zu fühlen, so wollte ich dich berühren.
Ich sage die Wahrheit, ich bin nicht gekommen, um dir etwas vorzumachen.
Und auch wenn alles so aus dem Ruder lief,

 stehe ich vor dem Gott und diesem, seinem Lied,
mit nichts auf meiner Zunge als Hallelujah:

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah

Montag, 15. November 2021

Frank Plasberg nennt in der ARD das Recht auf freie Entscheidung, sich impfen oder nicht impfen zu lassen, ein "Recht auf Dummheit".



Frank Plasberg nennt in seiner Sendung "Hart aber fair" das Recht auf die (einstmals) freie Entscheidung, sich impfen zu lassen oder nicht, ein "Recht auf Dummheit".



Ich gehöre zu jenen, die annehmen, dass das Impfen nicht nur dauerhaft körperliche Auswirkungen unguter Art hat, sondern ich habe auch ganz subjektive Gründe zu der Annahme, dass Impfen sich auf die Seele auswirkt.

Ich nehme in diesem Zusammenhang bei einigen Geimpften, deren Entscheidung pro Impfen ich absolut akzeptiere, Reaktionen wahr, die ich vorher bei ihnen nie erwarten konnte. Mir ist das einfach aufgefallen, dass der oder die ein oder andere erstaunlich unsensibel und intolerant reagieren - und dass Sie das meiner Wahrnehmung nach überraschenderweise - was zumeist eher untypisch für sie ist/war - selbst gar nicht registrieren. 

Ich bin in einem Stadium, in dem ich beobachte und keine Meinung vertrete, aber interessant ist, dass in meinem Bekannten- und Freundeskreis nicht nur ich solche Beobachtungen gemacht habe. Wie gesagt, ich stelle nur fest, dass es solche Fälle gibt und ich beobachte weiter.

Wenn sich ein Moderator vor einem Millionenpublikum solch eine Bemerkung wie die oben angeführte, erlaubt, ohne dass ihm das die geringsten Schwierigkeiten bereitet, dann ist das allerdings für mich ein weiterers Indiz.

Und im Übrigen: Mit "hart aber fair" hat das nichts mehr, aber auch gar nichts mehr zu tun!

Donnerstag, 11. November 2021

Wie bescheuert dürfen Politiker eigentlich sein: 2G-Leute dürfen überall rein, obwohl nachweislich Geimpfte Virusträger sind wie alle anderen auch ...

Mit 2 G (genesen/geimpft) wird die Pandemie maßgeblich befördert, denn die Geimpften sind viel ansteckender als angenommen. Im Grunde befördert 2G die Ausbreitung der Pandemie, denn Geimpfte dürfen überall klaglos rein. - 
Wie lange machen die Menschen diese Schildbürgerpolitik noch mit?

Eigentlich sollte doch durch die Impfungen alles besser werden. Nun sind immerhin zwei Drittel geimpft, aber die Infektionszahlen snd höher denn je. Dennoch sind natürlich die Ungeimpften schuld. - 

Vielleicht sollte Frau Merkel - das kann sie doch so gut, mit den falschen Leuten zu verhandeln - mal sich mit Corona an einen Tisch setzen. Es könnte ja sein, dass Corona lediglich wünscht, dass man diejenigen, die behaupten, Corona sei eine Krankheit der Seele und nur auf diesem Wege wirklich wirkungsvoll zu bekämpfen, zwangsimpft, damit auch deren Seele endlich Ruhe gibt.

Möglich, dass viele erst einsehen, was läuft, wenn sie das zweite oder dritte Mal geboostert sind und dennoch kein Ende der Pandemie in Sicht ist, ja Aussicht auf lebenslanges Geboostert-Werden besteht.





Sonntag, 7. November 2021

Ernst Wolff über den Zustand unserer Welt und die uns alle beinflussenden und die meisten manipulierenden Kräfte - ein Video, der bald werden könnte.

Man muss nicht alles teilen, was der Mann sagt, aber das Video ist eine bemerkenswerte Bestandsaufnahme zu den Fragen: Was und wer bestimmt unser Leben und was geschieht, wenn die Kräfte sich durchsetzen, die momentan die Gegenwart bestimmen und unsere Zukunft manipulieren




Sonntag, 31. Oktober 2021

„Keine Hierarchie / Von Heiligen auf goldnen Stühlen / Sitzend / Kein Niedersturz / Verdammter Seelen / 
Nur / Nur Liebe“ - Gedanken einer großen Dichterin zu Allerheiligen und Allerseelen und dem Leben nach dem Tode.


Glauben Sie fragte man mich 

An ein Leben nach dem Tode 

Und ich antwortete: ja 

Aber dann wusste ich 
Keine Antwort zu geben 

Wie das aussehen sollte 

Wie ich selber
Aussehen sollte 

Dort 

Ich wusste nur eines 

Keine Hierarchie 

Von Heiligen auf goldenen Stühlen 
Sitzend 

Kein Niedersturz 

Verdammter Seelen 

Nur 
Nur Liebe frei gewordene 

Niemals aufgezehrte 

Mich überflutend 


Kein Schutzmantel starr aus Gold

Mit Edelsteinen besetzt

Ein spinnenwebenleichtes Gewand

Ein Hauch

Mir um die Schultern

Liebkosung schöne Bewegung

Wie einst von tyrrhenischen Wellen ...

Wortfetzen

Komm du komm 



Schmerzweb mit Tränen besetzt

Berg- und Talfahrt

Und deine Hand

Wieder in meiner

So lagen wir lasest du vor

Schlief ich ein

Wachte auf

Schlief ein

Wache auf

Deine Stimme empfängt mich

Entlässt mich und immer

So fort 


Mehr also, fragen die Frager 

Erwarten Sie nicht nach dem Tode? 
Und ich antwortete 

Weniger nicht.

(Marie Luise Kaschnitz, „Ein Leben nach dem Tode“)



Vor wenigen Tagen starb meine ältere Schwester Gabriele und ich bin froh und dankbar, dass sie gehen durfte. Sie war ein tapfere Kämpferin gewesen, die es sich wahrlich verdient hatte, Ruhe zu finden, wenn ich allein an die 33 Vollnarkosen denke, die sie wegen einer misslungenen Hüftoperation und anderen Leiden über sich hat ergehen lassen müssen.
Ich habe nie ein Jammern von ihren Lippen gehört und im Nachhinein mutet mich das fast unfassbar an. In einem den Trauergottesdienst vorbereitenden Gespräch mit der Pfarrerin ihrer Konfession, in dem die Frage nach der Bedeutung des Leidens von jener gestellt wurde, sagte ich, dass ich das nur im Zusammenhang vieler Leben, die wir leben, sehen könne. Am Ende der Gesamtheit unserer physischen Leben wird sich für mich, wenn es gutgeht, jenes Wort aus dem 21. Kapitel der Offenbarung des Johannes bewahrheiten, wenn es heißt: 
Gott wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.
Aber dann wusste ich keine Antwort zu geben
Ich finde, es tut gut, wenn jemand nicht zu verschleiern sucht, dass er keine Ahnung von etwas hat. Marie Luise Kaschnitz - jene 1901 in Karlsruhe geborene und 1974 in Rom verstorbene große Dichterin, die ich in eine Reihe stelle mit Autorinnen wie Annette von Droste-Hülshoff, Ricarda Huch, Gertrud Kolmar und Ingeborg Bachmann und die in diesem Gedicht vermutlich den Tod ihres 1958 verstorbenen Mannes Guido Kaschnitz von Weinberg verarbeitete - tut das ebenfalls nicht; ihre Worte
Aber dann wusste ich 
Keine Antwort zu geben 

Wie das aussehen sollte 
können kaum ehrlicher sein und manche Esoteriker, die ihre gedanklichen Spekulationen als Wahrheiten ausgeben, könnten sich eine dicke Scheibe abschneiden.
Für mich war vor vielen Jahren die Lektüre von Anthony Borgias „Das Leben in der Unsichtbaren Welt“ eine erste absolut Aufsehen erregende Begegnung mit der Thematik, wie es im sogenannten Jenseits - manches scheint dort viel umfassender lebendig zu sein als in unserer Realität - aussehen könnte und ich habe auf meinem Blog Wortbrunnen Auszüge aus einem Vortrag Rudolf Steiners reingestellt (https://bit.ly/3GDiC2o), der beleuchtet, wie tatsächlich lebendig die sogenannten Toten sind und dass wir uns einen großen Gefallen tun, wenn wir zur Kenntnis nehmen, dass einige ständig um uns sind und manches, was wir als zufälligen Einfall werten, in Wahrheit aus ihrem „Munde“ kommt. Mancher mag das belächeln, für mich allerdings weiß ich, dass wenn man zur Kenntnis nimmt, woher mancher Geistesblitz kommt und diese Herkunft mental auch akzeptiert, man sich eine Quelle umfassender erschließt, die zu unserem Vorteil intensiv sprudeln kann; dabei ist nicht einmal jener Dämon, den Platon im Zusammenhang mit dem Leben des Sokrates erwähnt und der ebenfalls eine sehr vorteilhafte Bedeutung für uns haben kann, einbezogen, der in den kommenden Krisenzeiten der Menschheit, in denen wir wieder leben werden, uns eine fast unerlässliche Hilfe sein wird - zumindest sein kann). 
Die Beziehung zu den Toten wird ja auch in einem für mich fast existentiellen Buch zur Nahtod-Thematik, nämlich Raymond Moodys Leben nach dem Tod angesprochen (https://bit.ly/3w0HbRY). Jene Toten, die erscheinen, um Sterbende abzuholen, sind auch sehr oft jene, die uns jetzt schon begleiten.
Kein Niedersturz verdammter Seelen
Es mag - und ich vermute auch, dass es so sein kann - Seelen geben, die, alle Zeiten überdauernd, sich der Liebe verweigern. Ein Gedanke, den man sich nicht vorstellen mag. Deshalb wohl kommen jene Zeilen der Kaschnitz so wohltuend bei mir an,
Kein Niedersturz 

Verdammter Seelen 

Nur 
Nur Liebe frei gewordene 

Niemals aufgezehrte 

Mich überflutend

die sich dem Jahrhunderte währenden Trommelfeuer der Kirchen des Christlichen Abendlandes und Religionen wie dem Islam und deren angstmachenden Aussagen, die sehr bewusst den Hintergrund der großen Weltbühne mit jenem Popanz eines großen Weltgerichtes drohgebärdend und furchteinflößend wackeln lassen, widersetzen. 
>Ge-richt-e< geben >Richt-ung<; nicht von ungefähr offenbart ihre Bedeutung sich in der gemeinsamen etymologischen Grundlage beider Worte, sich ableitend aus dem gemeingermanischen Adjektiv >reht<, unter anderem mit der Bedeutung aufrichten, sich recken, geraderichten. Darin besteht der Sinn von Gerichten, dass sie etwas, was sich verbogen hat, neu ausrichten, und wir begegnen ihnen in vielerlei Varianten, sei es im Rahmen des Kamaloka, durch welche die Seele eine neue Ausrichtung erfährt (https://bit.ly/3GyvAP3), oder dem aktuellen Gericht unseres Gewissens, wenn wir dessen Bedeutung zu nutzen die Kraft und den Mut haben und in der Lage sind, uns selbst neu zu justieren. 

Gerichte haben ja in ursprünglicher Bedeutung nichts mit Verurteilungen zu tun, sondern erfassen den Tatbestand des von uns Geleisteten und wollen im Sinne des biblischen Wortes metanoia, das Luther leider mit Buße übersetzte, uns die Möglichkeit bieten, in diesem Moment unser Sein in eine neue Richtung auszurichten, falls notwendig [metanoia bedeutet, den Sinn zu wenden]. 
Im Grunde blitzt hier eine Institution unseres eigenen Inneren auf, die wir als Menschen nach außen verlagert haben, wie es auch Franz Kafka, literarisch so bemerkenswert, in seiner Türhüterlegendespiegelt (https://bit.ly/3GFWKDI). Doch ist der Türhüter nichts anderes als ein verborgener Teil unseres Selbst, der sogenannte Hüter der Schwelle.
Unser Umgang mit einem Urstrom namens Liebe

Manche retten sich vor ihr in Seitenarme und dümpeln in Kehrwassern der Liebe vor sich hin (oft sind es gerade jene, die sehr viel über Liebe erzählen und Kennerschaft vermitteln wollen …), manche bauen auch ein Wehr und lassen nur per Schleuse durch, was sie gestatten (und das ist meist recht wenig), während das eigentlich frei strömen wollende Wasser an einer verzementierten Stelle sich flussabwärts durch jene hindurchquält.
In der Flut der Liebe zu strömen, will erübt sein; man kann auch recht besinnungslos in ihr dahintreiben.
Möglich aber ist, bewusst eine Liebeswelle zu sein und Teil des großen Liebesganzen.
Dass das viel mit dem sogenannten Tod zu tun hat, darauf verweist der Bruder aller Liebenden, der, damit Menschen die Liebe erleben können, sein Leben opferte.
Ein überwiegender Teil der Menschheit hat das (noch) nicht begriffen.
Warum mich obiges Gedicht der Kaschnitz so berührt, ist, weil sie keine der fromm und hehr dahersalbadernden Pseudo-Heiligen ist. Ja, sie sieht den Menschen als Esel, wie er als solcher ein Drehkreuz selbst im Kreis bewegt, um an das Wasser (des Lebens) heranzukommen, es an die Oberfläche zu befördern - wahrlich kein Leben in Saus und Braus:
Die Gärten untergepflügt

Die Wälder zermahlen

Auf dem Nacktfels die Hütte gebaut

Umzäunt mit geschütteten Steinen

Eine Cactusfeige gesetzt

Einen Brunnen gegraben

Mich selbst

Ans Drehkreuz gespannt

Da geh ich rundum

Schöpfe mein brackiges Lebenswasser

Schreie den Eselsschrei

Hinauf zu den Sternen.
Obwohl solche Schreie qualvoll durch die Nacht des Lebens schallen können, sehe ich sie als ein positives Zeichen, weil sich aus dem Inneren etwas herauslösen will. Wie eindrucksvoll hat Edvard Munch einen dieser Schreie zur Darstellung gebracht (https://bit.ly/3kc3tvx) für eine Zeit - literarisch ist es der Expressionismus -, die mit dem Gedicht eines Jakob von Hoddis („Weltende“, 1911) wie ein Fanal in dessen erster Strophe beginnt:
Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.
In allen Lüften hallt Geschrei: Das gilt auch für heute und auch heute steigt von neuem wieder das Wasser - und zwar tatsächlich -, den Schreienden zugleich auch im übertragenen Sinne bis zum Hals stehend. Möge die Menschheit die derzeitige Prüfung bestehen; das kann nur sein, wenn sie ihr Vertrauen dem einzig Vertrauenswürdigen anvertraut. Nicht wenige schrecken davor zurück und unterstützen eine geistlose, materialistische Ausrichtung - sie scheint ja auch so viel sicherer als ein geistiger Schutz (ich nenne nicht jenes Wort, um das es hinsichtlich einer Ausrichtung geht - wie schön ist doch ein Artikel in dieser Zeit, in dem es mal nicht vorkommen darf).
Und lass, solang ein Leben währen kann, / Die Liebe währen.
Einen bemerkenswerten Abschluss der angesprochenen Thematik findet sich mittels eines Sonetts unserer Autorin; es gehört zu jenen Gedichten, die mich sehr berühren; überschrieben ist es mit „Ewigkeit“:
Sie sagen, dass wir uns im Tode nicht vermissen
Und nicht begehren. Dass wir, hingegeben
Der Ewigkeit, mit andern Sinnen leben
Und also nicht mehr voneinander wissen,

Und Lust und Angst und Sehnsucht nicht verstehen,
Die zwischen uns ein Leben lang gebrannt,
Und so wie Fremde uns vorübergehen,
Gleichgültig Aug dem Auge, Hand der Hand.

Wie rührt mich schon das kleine Licht der Sphären,
Das wir ermessen können, eisig an,
Und treibt mich dir ans Herz in wilder Klage.

O halt uns, Welt, im süßen Licht der Tage,
Und lass, solang ein Leben währen kann,
Die Liebe währen.
Mich berührt, wie sehr Marie Luise Kaschnitz die Liebe als Anker sehen kann. Mich berührt auch, dass sie nicht über dieses Leben hinauszusehen vermochte. 
In diesem aktuellen Moment vermag sie es sicherlich, lebend in jenem großen Weltinnenraum, wie auch meine Schwester Gabriele.
Und heute und jetzt mögen beide um das Paulus-Wort wissen, das jener der Gemeinde zu Korinth schrieb: 
Die Liebe wird niemals vergehen.
Das bedeutet auch, dass sie nie entstand und immer schon besteht.
Wenn wir darum wissen dürfen, muss nicht mehr Klage sein, noch Geschrei, noch Leid … Und Gott wird abwischen alle unsere Tränen … Er wird das ganz persönlich tun … auf einer geistigen Ebene … falls wir ihr vertrauen. - Selbstverständlich ist das nicht.

PS. Das Foto zeigt "Bruder Tod. Menschengruppe", eine von Christiane Weiel gefertigte Holzplastik, zu finden auf dem Franziskus-Weg in der Rhön (https://www.franziskusweg.de)

Samstag, 16. Oktober 2021

Kinder als Corona-Impfung-Versuchskaninchen - für mich eine Schande und jede einzelne Kinder-Impfung ist eine Schandtat!

 Auch wenn der Artikel nur ansatzweise angezeigt wird, macht der Auszug doch deutlich, wie fragwürdig, ja in meinen Augen absolut verantwortungslos der Umgang mit der Gesundheit von unseren Kinder ist.

Wie dünn ist das Eis, auf dem sich für mich im Grunde alle Geimpften bewegen, denen womöglich in regelmäßigen Abständen eine jährliche Auffrisch-Impfung empfohlen werden wird mit Folgen, die womöglich erst in vielen Jahren sich zeigen, denn weder ist Corona einer Grippe vergleichbar noch ist die Corona-Impfung in meinen Augen einer Grippe-Schutzimpfung vergleichbar (ich hatte noch nie eine Grippe - trotz ungeimpften Daseins und obwohl es nach Aussagen Spahns, Lauterbachs und Wielers für die Zukunft im Grunde unmöglich ist, hatte ich, wie viele andere auch, keine (mir bewusste) Corona-Infektion - und für sehr viele, ja die meisten Ungeimpften, behaupte ich, wird das auch so bleiben, obwohl es doch nicht sein darf.