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Freitag, 2. Oktober 2026

Das Ende des Parteien-(Un)Wesens ist angesagt. Stattdessen sind neue Ideen gefragt, wie ein zeitgemäßes menschliches Miteinander möglich ist.

Die Altparteien haben spürbar eine Riesenangst vor der AfD, weil sie im Grunde doch wissen, dass deren Erfolge nicht mit deren Programm zusammenhängen, sondern weil die Menschen in Deutschland mit der Wahl der AfD für ihren Unmut ein Ventil suchen und momentan kein anderes finden. Sie haben einfach genug davon, dass die Alt-Parteien unfähig sind, echte Reformen zu verwirklichen und eine wirklich tragfähige Zukunft für die Menschen Deutschlands zu gestalten. Es ist doch offensichtlich, dass in den Parteien nicht die Köpfe versammelt sind (und im Übrigen erst recht nicht in der AfD), die in der Lage sind, unkonventionell und ohne Rücksicht auf Pöstchen und überkommene Privilegien Ideen zu verwirklichen, die es in Deutschland seit jeher gibt, seit einem Meister Eckhart, einem Jakob Böhme, seit Köpfen wie Herder, Goethe, Schiller, Fichte, Hegel, Schelling, Novalis, Brentano und einigen anderen.

Worum ging es ihnen? Es ging ihnen darum, wie Geist - und damit ist nicht die Intelligenz gemeint, wie sie in Intelligenztests erfasst und auf eine geistlose Weise in den Schulen gelehrt wird - es ging ihnen darum, wie wahrer Geist, ja, göttlicher Geist mit unserer Realität verknüpft werden kann.

Wie formulierte es der große Albert Schweitzer:

Finden sich Menschen, die sich gegen den Geist der Gedankenlosigkeit auflehnen und als Persönlichkeit lauter und tief genug sind, dass die Ideale ethischen Fortschritts als Kraft von ihnen ausgehen können, so hebt ein Wirken des Geistes an, das vermögend ist, eine neue Gesinnung in der Menschheit hervorzubringen.
Für mich war interessant, kürzlich auf Zeilen aufmerksam geworden zu sein, die schon vor etwas mehr als 100 Jahren - genauer gesagt: 1919/1920 - die Auflösung des Parteienwesens forderten, weil sonst kein wirklicher menschlicher Fortschritt möglich ist:
Es ist eine brennende Frage der Gegenwart, daß Mittel und Wege gefunden werden, an die Stelle der Parteimeinungen diese unabhängigen Ideenbildungen zu setzen, die Kristallisationskerne abgeben können für den Zusammenschluß von Menschen von allen Parteiseiten her. Von solchen Menschen, die in der Lage sind, zu erkennen, daß die bestehenden Parteien sich überlebt haben, und daß die sozialen Zustände der Gegenwart ein vollgültiger Beweis für diese Überlebtheit sind. (…)
Es genügt heute nicht, bloß zu wissen, was an die Stelle des bisherigen an Einrichtungen treten soll; es ist notwendig, daran zu arbeiten, die neuen Ideenbildungen in eine solche Richtung zu bringen, daß sie die Auflösung des alten Parteiwesens so schnell als möglich bewirken und zum Streben der Menschen nach neuen Zielen führen. Wer dazu nicht den Mut hat, der kann nichts beitragen zur Gesundung des sozialen Lebens; und wer den Aberglauben hat, solches Streben sei eine Utopie, der baut auf einen Boden, der im Einsinken ist. (Rudolf Steiner in der GA24, S 65f)

Für Steiner bestand die Lösung in dem, was er die "Dreigliederung des sozialen Organismus" nannte. Wer Einblick nehmen möchte, was er darunter verstand - und ich finde seine Gedanken auch für die heutige Zeit noch wertvoll, hier: https://anthrowiki.at/Dreigliederung_des_sozialen_Organismus

In einem gestern, also am 1. Oktober veröffentlichten Video konstatiert der Anthroposoph Michael Birnthaler, dessen Engagement ich sehr respektiere, dass Deutschland spirituell in einer Sackgasse sei. Hier irrt er gewaltig, und er irrt, da er nicht wahrnehmen möchte, dass die Anthroposophie in einer Sackgasse ist, weil die federführenden Kräfte immer noch ihre alten ahrimanischen und karmischen Muster im Kreise drehen und nicht erkennen wollen, dass auf der geistig-seelischen Ebene - auch wenn es im Außen noch nicht so sichtbar ist - im deutschsprachigen Raum unglaublich viel sich verändert. Typisch für dieses veraltete Verhaftetsein in Themen, die nicht ansprechen, was die Zeit erfordert, sei hier ein Zweig-Vortrag genannt, zu dem ich kürzlich eingeladen wurde, über "Das Vierfache Böse - Wirksamkeiten in Gegenwart und Zukunft - seine Überwindung". Auf Wunsch des Referenten findet im Übrigen der Vortrag nur für Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft statt.

Ich finde es richtig und sinnvoll, sich mit der Realität des Bösen auseinanderzusetzen, aber in unserer Zeit ist es für mich momentan eindeutig wichtiger, darum zu wissen, was die Plejader bereits 2021 in Band 6 der "Lichtbotschaften von den Plejaden" mitteilten:

Mit jedem Tag verlassen unterirdische Gruppen negativer außerirdischer Zivilisationen den Planeten Erde, eine nach der anderen, weil der Planet Erde seit der Öffnung neuer Lichtportale eine enorme Menge feinstofflicher Frequenzen der Liebe und des Positiven in sich aufnimmt. Deshalb haben vor allem die im Inneren der Erde befindlichen Zivilisationen diesen Planeten größtenteils verlassen müssen. Diese gewaltige Lichtrevolution, die sich gerade auf der Erde abspielt, lässt einzig und allein den Wesen Raum, die zu den Lichtfrequenzen der neuen Zeit passen. (...) 
Die um den Planeten Erde herum und in seinem Inneren vorkommenden dunklen Energiefelder sind größtenteils bereits in Licht umgewandelt. Langsam haben die hier in menschlichen Körpern lebenden dunklen Wesen nicht mehr, wovon sie noch zehren könnten. Die Welt wird Ihnen zu licht!

Und an anderer Stelle teilten die Plejader mit, dass jeden Tag tausende von Menschen ihre Herzen öffnen. 

Das mögen wir noch nicht wahrnehmen, aber für mich ist entscheidend, dass wir uns nicht verunsichern lassen. Wichtig ist, dass wir Ideen, die uns in den Sinn kommen, ernst nehmen und Ideen unterstützen, die jenseits alles Parteiengeschacheres unsere Wirklichkeit verändern können, betreffe es das Lernen in der Schule, ein gemeinschaftliches Miteinander über Generationengrenzen hinweg … was auch immer. Das ist wichtiger, als sich durch die Beschäftigung mit dem vierfach Bösen in den anthroposophischen Keller ziehen zu lassen.

Steiner, dem ich viel verdanke und sehr schätze (und deshalb der Anthroposophischen Gesellschaft gewiss nicht beitrete), hat meines Erachtens diese - um es mit den Plejadern zu formulieren - explosionsartige Ausdehnung des Lichtes auf der Erde und in den Menschen nicht vorausgesehen.

Es ist wichtig, dass wir dem Licht vertrauen und unseren Ideen - und dem Parteien-(Un)Wesen tschüss sagen!