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Freitag, 14. November 2025

Bäume umarmen dich wie eine Mutter ...

In vergangenen Zeitaltern wurde die Frau hoch geachtet und verehrt. Dies geschah aufgrund der Führung und Lenkung durch die großen Wesen, die im Hintergrund für die Menschheit wirken. Die Mutter wurde als ein Symbol des Überflusses, der Reinheit und Schönheit verehrt. 

Du kannst diese Verehrung der Göttlichen Mutter deutlich in allen alten Ritualen erkennen. In der heiligen Kommunion wird das Empfangen des Brotes – d.h., des weißen Äthers, des Brotes, das vom Himmel herabkommt – symbolisiert durch das Brot der Erde. Denke jedoch daran, dass das Brot, das du täglich isst, ebenso ein Symbol der Lebenskraft ist, die Gott dir sendet, damit du leben kannst. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, wenn du dich an deine Bibel erinnerst, sondern vom Worte Gottes. Verstehst du dessen innere Bedeutung? Die Menschheit lebt durch das schöpferische Wort, das Wort der Macht. Sogar deine Nahrung, äußerlich vom Feld oder aus dem Garten stammend, kommt aus der göttlichen Intelligenz zu dir. Hier nun finden wir den Mutteraspekt, das, was in der christlichen Kirche als der Heilige Geist angebetet wird, den Aspekt der göttlichen Mutter. Sie ist es, die Leben gibt, sie allein gibt Weisheit. 

Die Uralten erkannten in der Frau ein Symbol des ewigen Lebens an, denn sie zeigte anschaulich ihrer Macht, Leben zu spenden und das Fortleben der Menschheit zu gewährleisten. Daher wurde die Mutter als Quelle allen Lebens gefeiert. Die Macht des Matriarchats war zu dieser Zeit sehr groß. Erst später beherrschte das männliche Element wieder die Szene und der Vater Gott wurde verehrt.

Wir wollen in unserem Geiste uns die Göttliche Mutter vorstellen, die Lebensspenderin, die weise Mutter, die alle Kinder in ihre Arme schließt und an ihre Brust nimmt. (…)

Fühle, wie die Bäume dich wie eine Mutter umarmen. Die Bäume sind für uns Symbole der Großen Mutter, und in diesem Wissen können wir in den Hainen wandeln, unter großen Eichen oder einem uralten Banyanbaum oder vor der Majestät eine Zeder sitzen und uns der Mutterliebe bewusst werden, die uns umfängt. Und ihr kannst du sehr nahe kommen… dem Herzen Gottes im Garten näher sein, wo die Blumen sprechen, die Bäume dich in Freundlichkeit und Mütterlichkeit umfangen.

(White Eagle, "Die Göttliche Mutter")



Donnerstag, 11. April 2019

Volkslieder vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt und Weisheit einer Volksseele. Sie stärken die Lebensfreude und schützen durch ihre Einfachheit gerade in der heutigen Zeit unser Inneres..

Volkslieder spiegeln die Ausdruckskraft einer Kultur, ihre Tiefe, ihren Reichtum. Wir finden sie in den carmina burana, also den Beurer Gesängen, in Des Knaben Wunderhorn, der legendären Liedsammlung der Romantiker, oder im Zupfgeigenhansl, dem Liederbuch der Wandervogelbewegung. An Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht oder der Blauen Blume, an deren Lebensauffassung und Geistigkeit, scheiterten und scheitern Nationalsozialisten. - Volkslieder vermitteln Lebensfreude, sie heilen und trösten und weisen den Weg zu unserem wertvollen Inneren.




Von Wir wollen zu Land ausfahren oder Hohe Tannen weisen die Sterne und anderen Liedern nehmen wahrscheinlich nicht wenige an. dass sie im Nationalsozialismus missbraucht worden wären. Doch weit gefehlt. Hohe Tannen zum Beispiel flog im Dritten Reich aus Schulbüchern heraus, weil es ein Lied der Bündischen war und zudem die Edelweißpiraten, eine Gruppierung der Bündischen im Widerstand eine eigene Strophe beifügte, die endete: Schlagt die Hitler-Jugend entzwei.

Davon und von vielem anderen erzählt das Video.

PS Um einem weit verbreiteten Irrtum entgegenzutreten: Gerade die bekannten deutschen Volkslieder wie Kein schöner Land oder Am Brunnen vor dem Tore oder Abend wird es wieder genügen einem hohen künstlerischen Anspruch. Dass scheinbar Einfaches einfach zu schreiben sei, ist eine völlig falsche Annahme.

Hier einige Materialien aus dem Video:


Der folgende Ausschnitt zeigt, warum Wilde Geselllen nicht dem Material entsprach, mit dem Hitler und Konsorten arbeiten wollten:

Sonntag, 19. April 2015

Wenn der erste Blätterflor die Bäume sanft umgrünt . . .

. . . kann es im Paradies kaum schöner sein:




















Dann ist der Wald in ein Meer von Buschwindröschen getaucht,




















dass sogar das Bähnchen nach Schweinfurt gern halten würde :-)
























Allerdings nicht zu lange nach Bähnchen geguckt, denn unvermutet droht Gefahr. Tatsächlich liegen zwei Abschläge des Bad Kissinger Golfplatzes oberhalb des Waldweges und der Nicht-Golfer staunt nicht schlecht, denn die Cracks müssen mit ihren Abschlägen über den Fluss kommen und dann noch ziemlich weit. Auf dem Bild unten sieht man im Vordergrund den Abschlagplatz und ganz ganz in der Ferne die Malstange, das Ziel. Tatsächlich tat mir ein Golfer den Gefallen und hat seinen Ball im Fluss, der unterhalb der Hecke fließt, versenkt (köstlich) - aber ansonsten: alle Achtung!


 Ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele so idyllische Golfplätze gibt. Die Fränkische Saale fließt am Rand, ein Bach gurgelt mitten hindurch und alles sieht aus wie ein großer, schöner Park.
Das ist die Anlage im Grunde auch, echt herrlich. Gegen Ende hin, wenige Meter oberhalb eines eher symbolischen Zaunes steht eine meiner Lieblingsbänke. Von ihr kann man den Bach, weit unten die Saale, eine Landschaft, die wirklich wie gemalt aussieht, und in der Ferne den Wittelsbach-Turm sehen (wenn man großklickt, sieht man ihn jedenfalls auf dem Bank-Foto).
Da ist die Versuchung jedes Mal echt groß, eine kleine Rast einzulegen :-)




















Man kann dann  unter der Eisenbahn durch nach Arnhausen laufen, ein kleiner, ruhig und idyllisch gelegener Ort. Und was ich hier gewiss nicht anzutreffen vermutet hätte:








Als ich aus dem Ort rauslief, bin ich noch auf ein Fleckchen Erde getroffen, wie man es hier immer wieder finden kann, auch deshalb, weil es immer wieder Bäche gibt. Ich finde, Wasser tut einfach gut :-)) erst recht, wenn es so romantisch zwischen Weide und Mäuerchen den Wiesenhang runterpurzelt:






Freitag, 1. Mai 2009

Der Mai ist gekommen: Wenn Bäume und Wörter ausschlagen ... Goethes Mailied: Lebensfreude pur!



M A I L I E D

Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!

Wie glänzt die Sonne!

Wie lacht die Flur!

Es dringen Blüten

Aus jedem Zweig

Und tausend Stimmen

Aus dem Gesträuch



Und Freud und Wonne
Aus jeder Brust.

O Erd, o Sonne!

O Glück, o Lust!


O Lieb, o Liebe!
So golden schön,

Wie Morgenwolken

Auf jenen Höhn!

 
Du segnest herrlich
Das frische Feld,

Im Blütendampfe

Die volle Welt.




O Mädchen, Mädchen,
Wie lieb ich dich!

Wie blickt dein Auge!

Wie liebst du mich!



So liebt die Lerche
Gesang und Luft,
Und Morgenblumen

Den Himmelsduft,
 
Wie ich dich liebe

Mit warmem Blut,

Die du mir Jugend

Und Freud und Mut


Zu neuen Liedern
Und Tänzen gibst.

Sei ewig glücklich,

Wie du mich liebst!

Zum Genießen der Bilder:
einfach anklicken!