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Freitag, 14. März 2025

*Unsere Zeit: eine Zeit intensivster Herrschaft des Gottes Mammon. – Wenn Musk/Trump sich ausagiert haben, werden sich Menschen abwenden von plattem Wohl-stand hin zu seelisch-geistigem Wohler-gehen!


Es ist kein Zufall, dass Elon Musk und Donald Trump momentan in den Köpfen so vieler Menschen herumspuken und in ihre Gedankenwelt so massiv eingreifen.
Der eine ist (noch) der reichste Mann der Erde, beschimpft auf X auf übelste Weise Menschen (vor allem, wenn sie nicht rechts sind), entlässt gnadenlos Leute, darunter auch viele, die eine Familie ernähren, zeigt sich zugleich aber immer wieder sehr bewusst mit einem seiner dreizehn Kinder in der Öffentlichkeit, wobei ihm als einem, der absolut autistische Züge aufweist, Werte, auch familiärer Natur, im Zweifel völlig schnuppe sind (und das bei den vielen Familien, die er hat).

Sein Moritz heißt Donald Trump, dessen Lieblingswort „Deal“ ist. Dealmaker zu sein ist sein Lebenselexier.

Warum ist es kein Zufall, dass beide momentan so sehr die Weltbühne beherrschen?
Es wird durch sie vor aller Augen deutlich und auf die Spitze getrieben, was geschieht, wenn Mammon die Welt regiert.

Mammon kennen manche aus John Miltons „Paradise Lost“, wo er ein gefallener Engel ist, der sich gegen Gott auflehnt oder auch aus Michael Endes Kinderbuch „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“, wo Mammon als infernalischer Finanzminister auftaucht.
In Goethes „Faust“ nimmt Faust in der Szene "Walpurgisnacht", mit Mephisto in der Nacht zum 1. Mai auf dem Brocken unterwegs, einen morgenrötlich trüben Schein wahr, worauf Mephisto, nichts anderes als ein Seelenanteil auch von uns, Faust darauf hinweist, dass Mammon den Berg erglühen lässt. Es ist jene Energie, die das Treiben dieser Nacht befeuert und die u.a. vorhanden ist, wenn sich Sexualität und Geldenergie verselbständigen und unkontrolliert in der Seele der Menschen ihr Unwesen treiben.

„Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“
Die Aussage von Jesus in Matthäus 6,24 ist unmissverständlich.

Mammon ist ein aus dem Aramäischen entlehnter Begriff und bedeutet „Besitz“ und dieses Wort macht darauf aufmerksam, worin die Problematik von Besitz und dem schnöden Mammon, einer Formulierung, die selbigen mit Geld identifiziert, besteht:
Besitz ergreift Besitz und vor allem gilt dies für Geld. Deshalb ist die Formulierung der Bibel, dass es leichter sei, dass ein Kamel durch ein Nadelör gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme, so unerbittlich eindeutig: zu viele unterschätzen die Sogwirkung des Geldes und Besitzes und sind weit davon entfernt, um die Freiheit zu wissen, die sich mit Besitzlosigkeit verbindet. Diese wertvolle Freiheit ist heute der Menschheit weitgehend unbekannt.

Mammon ist der Gott der Hemmnis, der Hindernisse, er verhindert den Fortschritt, den geistigen, die seelische Entwicklung. Das wird uns derzeit noch einmal so richtig vor Augen geführt, denn für Elon Musk und Donald Trump, die für Millionen von Menschen auf diesem Planeten stehen, ist nur der etwas wert, der Besitz und Geld vorweist; wer beides nicht vorweisen kann, hat im Grunde keine Lebensqualifikation.
Wie weit sind diese beiden und ihre Millionen Brüder im Geiste von jenem so bedeutsamen Wort Jesu entfernt:„Was ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan!“
Es bezieht sich auf jene, die heute als gering, als minderbemittelt und damit im Grunde als gesellschaftlich wertlos gelten. Für die Trumps und Musks dieser Welt existieren sie möglichst nicht.

Es wird eine Zeit kommen, und ich vermute, sie könnte schneller kommen, als wir ahnen, weil die Zeit zur Zeit sich zunehmend beschleunigt, wo die Dominanz von Geld zu Ende geht und es u.a. auch keine Börse - die auch symbolisch für ein pervertiertes menschliches Bewusstsein steht - mehr geben wird; eigentlich ist ihre Existenz unfassbar, stehen doch immer wieder Menschen ratlos vor ihr, staunend, wie sie jetzt wieder reagiert, die innerhalb von Minuten Billionen an Euro oder Dollar vernichten kann und die ganz offensichtlich von Kräften geschaffen wurde, die Menschen an eine Form von Abhängigkeit gewöhnen wollten, die sinnlos und menschenunwürdig ist.

Ein Mann, der ständig Tatsachen verdreht und zu den größten öffentlichen Lügnern der Weltgeschichte zählt, der seine Entscheidungen und sein Verhalten von seinen unausgegorenen Emotionen abhängig macht - und aus geistiger Sicht sind Emotionen fast das Gegenteil von Gefühlen - bestimmt momentan auf eine Weise das Geschehen auf der Welt, und die Welt, vor allem das amerikanische Volk, schauen weitgehend nur zu.
Im Grunde ist Donald Trump mit seiner Verlogenheit und seinem exzessiven Egoismus ein Fall für den Psychiater.
Stattdessen benutzt er hemmungslos eine Nation, um sein erratisches Unwesen zu treiben und sein Ego samt entsprechenden Emotionen auszuagieren.

Ich möchte sagen: All das muss offensichtlich so sein, weil anders viele Menschen nicht erkennen, dass, wer auf Wohl-stand setzt, eben steht und stehenbleibt, damit zurückbleibt;
dass es aber in Wirklichkeit nicht um Wohlstand gehen kann, sondern um Wohler-gehen, um Vorwärtsgehen im seelisch-geistigen Bereich.

Mein nächstes Video zu "Faust I", in dessen Mittelpunkt die Walpurgisnachtszene stehen wird, möchte ich überschreiben: „Immer mehr Männer verlassen den Brocken.“
In der Tat glaube ich, im Gegensatz zu dem, was sich so vordergründig anzeigt und abspielt, dass gerade auch Männer, denen ja nach Ansicht des Anthroposophen Steiner die kosmische Tiefe des weiblichen Geschlechtes fehlt und die dem Irdischen sehr zugeneigt sind, seelisch aufwachen. Die momentane Trump-Zeit und das, was in ihrem Rahmen noch geschehen wird, wird dieses Aufwachen maßgeblich befördern. Auch deshalb, weil die Verkommenheit einer überholten Männlichkeit, wie sie viele, nicht nur Trump und Musk zeigen, deutlich zutage tritt.
Kein Wunder, dass sich Gaia, unsere Erde, als weiblich-fühlsames Wesen mit Äußerungen und Reaktionen, die uns Menschen erschrecken werden, zunehmend nicht mehr zurückhalten wird.

Freitag, 22. März 2024

Triumph des Goldenen Kalbs? – Finale im Kampf Geld gegen Seele

Der Deutsche Fußballbund hat ab 2027 als neuen Ausrüster für seine Nationalmannschaften (Trikots, Schuhe etc.) die US-Firma NIKE (2023 Jahresumsatz 51,2 Milliarden US-Dollar) gewählt; NIKE soll ca. 100 Millionen pro Jahr dem DFB geboten haben im Gegensatz zu adidas, dem langjährigen bisherigen Ausrüster (dem Vernehmen nach im Angebot läppische 50 Millionen pro Jahr).

Nun braust ein Sturm der Entrüstung durch das Land. Der Grüne Robert Habeck hätte sich mehr Standortpatriotismus gewünscht und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht durch Kommerz Tradition und ein Stück Heimat vernichtet (ausgerechnet Lauterbach, der ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Deutschen die Impf-Industrie protegierte).

Solange Deutschland auf den Wogen des Wohlstandsglücks ganz oben schwamm, stellte kaum jemand in Frage, dass Wohlstand und Geld oberste Priorität habe und alles dem Goldenen Kalb unterzuordnen sei - der Börsenbulle als Leittier der Deutschen.
Werden nun auf einmal die Deutschen sensibler, da sie momentan zumindest zu den wirtschaftlich eher abgehängten Nationen zählen?
Oder findet tatsächlich eine Art Bewusstseinswandel statt, dass Geld doch nicht alles sei? Wollen die Menschen hierzulande nicht mehr nur mit Geldfraß abgespeist werden, sondern beginnen zu erkennen, dass Glück nicht mit Geld zu kaufen ist, sondern damit zusammenhängt, dass wir auf eine neue, bewusstere Art unser Leben auf der Erde gestalten?

Ich glaube tatsächlich wahrzunehmen, dass eine Art Bewusstseinswandel stattfindet; er hat sich schon deutlich gezeigt im wochenlangen Protest der Fußballfans und den von ihnen initiierten Spielunterbrechungen durch Hunderttausende von Tennisbällen, die wohl bundesweit während des Spiels auf die Fußballrasen flogen, weil die Fans nicht akzeptieren wollten, dass die Deutsche Fußballliga einen Milliarden-Deal mit einem Investor abschließt, der auf Kosten des Sportes geht zugunsten seiner Vermarktung und dadurch bedingten Einschränkungen.
Geld scheint vielleicht den Menschen immer weniger alles zu sein.

Vielleicht nehmen aber tatsächlich auch die Menschen unbewusst jene Stimme vom Berg Sinai (siehe Link) wahr, die nun nicht mehr nur in vorchristlichem Sinne die Beachtung von Gesetzen anmahnt, sondern nach Golgatha anmahnt: Liebet einander! Geht menschlich miteinander um und schaut, was euch wirklich glücklich macht!

Dass das beim Genießen von Fußballglück beginnen könnte, mag manchem Hochspirituellen unglaubwürdig vorkommen, aber Glück beginnt da, wo die Menschen es fassen, es begreifen können und die ernsthafte Suche nach ihm kann sich erweitern in Bezug auf die Arbeit, wie sie denn glücklich macht (weniger zu arbeiten, wie die Gewerkschaften einfallslos suggerieren, ist nicht alles); es kann sich auch zeigen in der Erkenntnis, dass Sex, wie er gesellschaftlich vermarktet wird, nicht glücklich macht oder in der Bereitschaft, darüber nachzudenken, wie Liebe aussehen und sich anfühlen mag, wenn sie wirklich Glück bringt und dann mehr als eine Worthülse ist.