Wenn Mann und Frau sich in Liebe vereinen, bringt das die Frau dazu, ihren Magnetischen Boden zu öffnen. Was wir im „Manuskript der Magdalena“ lesen können, vermittelt auch dieses Video. Wir lesen und hören weiterhin, dass im Herzen, im Verstand und in der Körperweisheit des Weiblichen einige der größten Geheimnisse und Kräfte ruhen, die darauf warten entdeckt zu werden. Und sie offenbaren sich alle durch die gegenseitige Berührung!
Zugleich erfahren wir, dass das solare Prinzip - damit auch der Mann - sich von dem lunaren Prinzip bedroht fühlt. Und das, wo doch die männliche Schlange, die entlang unserer Wirbelsäule aufsteigen will, golden ist, die weibliche aber, links der Wirbelsäule, schwarz. Offensichtlich hat Nacht Macht …
Mit Maria Magdalena sind wir in der Lage, einen neuen Blick auf die Bedeutung der Sexualität im Leben der Menschen zu werfen. Wir erfahren, dass wir durch sie auf ungeahnte Weise unser Bewusstsein entwickeln können. Und erstaunlich ist, dass Rudolf Steiner das bestätigt und als Ziel dieser Entwicklung Christus benennt. Erstaunlich deshalb, weil in der gesamten anthroposophischen Bewegung darüber nicht gesprochen wird. Seltsam …
Mit diesem Video möchte ich auch Menschen ansprechen, die alleine leben oder in einer Beziehung, in der Sexualität keine große Bedeutung hat. Denn mit Hilfe der Übungen, auf die ich im ersten Video zum Thema der Spirituellen Sexualität hingewiesen habe, sind wir in der Lage, die beiden Schlangen rechts und links unserer Wirbelsäule zu veranlassen, sich weiter nach oben zu bewegen, damit die Kraft unseres Ätherleibes zu stärken und uns immer tiefer unserem inneren Heiligtum zu nähern, dem Christus in uns.
Politik und Gesellschaft, Idee und Wirklichkeit, Ethik und Religion, Spiritualität und Mythologie, Literatur und Kunst: Das sind die Felder, die mich immer wieder zu Beiträgen bewegen.
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Donnerstag, 25. Dezember 2025
Wenn sich der Magnetische Boden der Frau öffnet ... – Was spirituelle Sexualität ermöglicht .
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Samstag, 13. Dezember 2025
Wahre Weiblichkeit und die Ängste einer dekadenten Männlichkeit, wie sie zunehmend deutlicher zutage treten.
Wahre Weiblichkeit steht in Zusammenhang mit der Finsternis, die existierte, bevor Gott in der Schöpfungsgeschichte sprach: „Es werde Licht.“
Diese erste göttliche Aussage war sodann die Geburt des Lichtes, das in Zusammenhang steht mit dem Göttlich-Männlichen (von dem auf unserer Erde kaum mehr eine Vorstellung vorhanden ist).
Wenn Maria Magdalena in Tom Kenyons Das Manuskript der Magdalena feststellt - ich habe dies in dem hier verlinkten Video angesprochen:
Die Gründe für die männliche Angst - dabei dürfen doch ausgerechnet Männer eigentlich nicht ängstlich sein, räusper, räisper - liegen in dem Verlust um das Wissen, dass sie aus der Finsternis geboren sind. Weil sie darum nicht mehr wissen, tritt ihnen diese Finsternis furchterregend gegenüber; sie fangen mit ihr nichts an, zumal sie doch strahlendes Licht sind, zumindest sich so vorkommen.
In dieser Angst liegt auch die Ursache für die Machtgier und Kontrollwut des dekadenten Männlichen in unserer Zeit. Ein Putin macht ein ganzes Land, Russland, zu einem Gefängnis, in dem er der Gefängnisaufseher ist. Insassen, die nicht spuren, fliegen gegebenfalls aus dem Fenster, werden vergiftet oder finden sich in Arbeitslagern wieder. Staaten, die Formen der Freiheit kennen, werden bekämpft. Dasselbe Spiel treibt ein Trump ungleich dilettantischer in den USA. Außenpolitisch spielt er den Friedensengel - sieht man einmal von Venezuela ab; nach innen soll seine Art von Frieden, wenn es nach ihm geht, allerdings nur Totenstille bedeuten für alle, die ihn durchschauen und kritisieren, es sei denn, sie schleimen ihn an, dann dürfen sie reden. In Variationen findet sich dieses männlich tödliche Spiel meist in etwas abgeschwächter Form auf der ganzen Welt (Erdogan, Orban, Kim Jong-un, Xi Jinpin …).
Unter anderem in der Sexualmagie der Isis, in die Maria Magdalena eingeweiht war und die sie mit Jesus bis zu dessen Tod praktizierte, auch um seinen Ka-Leib, seinen Ätherleib zu stärken für die große Herausforderung seines Lebens, finden wir nicht von ungefähr eine schwarze - die weibliche lunare - Schlange links der Wirbelsäule und auf der rechten Seite die goldene, solare (siehe Video - 28. November).
Frauen, die obigen Hintergrund nicht blicken, sind gegebenenfalls entsetzt über die Tatsache, dass ausgerechnet dem Weiblichen schwarz zugeordnet wird, und Männer fühlen sich dann bestätigt, dass dem Männlichen das Gold zukommt.
Doch die Finsternis - im Hebräischen wird sie mit Tohuwabohu (tōhū wā-ḇōhū - wüst und leer) bezeichnet, die Griechen nannten sie dann Chaos - ist so wertvoll wie das Licht.
Wir leben in einer Zeit, in der das dekadente Männliche für viele Menschen immer offensichtlicher sein wahres Gesicht zeigt und durchschaut wird. Damit einher geht, dass bei zunehmend mehr Menschen sowohl die schwarze als auch die goldene Schlange entlang ihrer Wirbelsäule aufsteigen und wenn dies mit einer charakterlichen und moralischen Läuterung, einer Reinigung ihres Astral- und Ätherleibes einhergeht, wird es diesmal nicht enden wie in Atlantis, sondern es wird die Geburt eines neuen Bewusstseins stattfinden, das die "Offenbarung des Johannes" in deren 21. Kapitel das „Neue Jerusalem“ nennt.
Der Grund, warum ich in meinem 2. Video zum Thema der Spirituellen Sexualität, das ich in den nächsten Tagen fertigstellen zu können hoffe, von wahrer Weiblichkeit spreche und nicht nur von Weiblichkeit, liegt darin, dass unsere Erde nicht nur überladen ist mit einer dekadenten Männlichkeit, sondern auch um wahre Weiblichkeit kaum mehr weiß.
Wahre Weiblichkeit ist eine Weise göttlichen Seins, wie sie in diesen Tagen zunehmend auf unsere Erde zurückkehrt; nie hatte sie die Erde wirklich verlassen - Wesen wie Hathor, Isis und Maria waren immer anwesend gewesen -, doch sie war aus dem Bewusstsein vieler Menschen entschwunden und Frauen, die in der Politik tätig sind, dokumentieren gerade heute die Degeneration des Weiblichen, indem sie glauben, weiblich sein bedeute, männlich dekadentes Verhalten besonders perfekt zu praktizieren (man nehme beispielsweise die sich in ihrer stimmlichen Wirklichkeit verbergende seelische Verfassung einer Alice Weidel wahr oder den Tonfall einer Julia Klöckner, mit dem sie ihr Amt führt ...)
Doch wir dürfen in unseren Tagen eine Rückkehr des Madonnenbewusstseins erleben, wie es Raphael mit seiner Sixtinischen Madonna ankündigte und Goethe mit seinem Verweis am Ende des "Faust“ auf das Ewig-Weibliche.
Diesem Weiblichen dürfen wir in der Dunkelheit der Weihnachtstage gerade in diesem Jahr besonders intensiv begegnen.
Das ursprüngliche Geschlecht ist das Weibliche.“, um bei anderer Gelegenheit zu äußern:Damit nimmt er u.a. Bezug auf obige Stelle der Genesis. Die wenigsten vermuten, dass wir schon hier zu Beginn der Bibel Ursprünge der männlich-weiblichen Polarität finden und damit eine große noch so wenig verstandene Wahrheit in Bezug auf die Wirklichkeit unseres Lebens.
“In Wahrheit ist das Männliche und das Weibliche nur ein Spezialfall für eine viel höhere Zweiheit. (GA 89, S. 289).
Wenn Maria Magdalena in Tom Kenyons Das Manuskript der Magdalena feststellt - ich habe dies in dem hier verlinkten Video angesprochen:
Aus der von Sonnenlicht durchfluteten Perspektive des männlichen Prinzips trägt das weibliche Prinzip einen dunklen, feuchten, gefährlichen Abgrund in sich. Das solare Prinzip fühlt sich von der Dunkelheit des lunaren Prinzips bedroht.so bezieht sie sich mit dieser Aussage auch auf die Angst vieler Männer vor einer Weiblichkeit, der sie sich - meist unbewusst - nicht gewachsen fühlen. Welcher Mann gibt gern zu, dass er sich fürchtet vor der Dunkelheit, vor dem Feuchten und einer Furcht, die sich zum Teil auch äußert in der klammheimlichen Angst vieler Männer vor der Vagina.
Die Gründe für die männliche Angst - dabei dürfen doch ausgerechnet Männer eigentlich nicht ängstlich sein, räusper, räisper - liegen in dem Verlust um das Wissen, dass sie aus der Finsternis geboren sind. Weil sie darum nicht mehr wissen, tritt ihnen diese Finsternis furchterregend gegenüber; sie fangen mit ihr nichts an, zumal sie doch strahlendes Licht sind, zumindest sich so vorkommen.
In dieser Angst liegt auch die Ursache für die Machtgier und Kontrollwut des dekadenten Männlichen in unserer Zeit. Ein Putin macht ein ganzes Land, Russland, zu einem Gefängnis, in dem er der Gefängnisaufseher ist. Insassen, die nicht spuren, fliegen gegebenfalls aus dem Fenster, werden vergiftet oder finden sich in Arbeitslagern wieder. Staaten, die Formen der Freiheit kennen, werden bekämpft. Dasselbe Spiel treibt ein Trump ungleich dilettantischer in den USA. Außenpolitisch spielt er den Friedensengel - sieht man einmal von Venezuela ab; nach innen soll seine Art von Frieden, wenn es nach ihm geht, allerdings nur Totenstille bedeuten für alle, die ihn durchschauen und kritisieren, es sei denn, sie schleimen ihn an, dann dürfen sie reden. In Variationen findet sich dieses männlich tödliche Spiel meist in etwas abgeschwächter Form auf der ganzen Welt (Erdogan, Orban, Kim Jong-un, Xi Jinpin …).
Unter anderem in der Sexualmagie der Isis, in die Maria Magdalena eingeweiht war und die sie mit Jesus bis zu dessen Tod praktizierte, auch um seinen Ka-Leib, seinen Ätherleib zu stärken für die große Herausforderung seines Lebens, finden wir nicht von ungefähr eine schwarze - die weibliche lunare - Schlange links der Wirbelsäule und auf der rechten Seite die goldene, solare (siehe Video - 28. November).
Frauen, die obigen Hintergrund nicht blicken, sind gegebenenfalls entsetzt über die Tatsache, dass ausgerechnet dem Weiblichen schwarz zugeordnet wird, und Männer fühlen sich dann bestätigt, dass dem Männlichen das Gold zukommt.
Doch die Finsternis - im Hebräischen wird sie mit Tohuwabohu (tōhū wā-ḇōhū - wüst und leer) bezeichnet, die Griechen nannten sie dann Chaos - ist so wertvoll wie das Licht.
Wir leben in einer Zeit, in der das dekadente Männliche für viele Menschen immer offensichtlicher sein wahres Gesicht zeigt und durchschaut wird. Damit einher geht, dass bei zunehmend mehr Menschen sowohl die schwarze als auch die goldene Schlange entlang ihrer Wirbelsäule aufsteigen und wenn dies mit einer charakterlichen und moralischen Läuterung, einer Reinigung ihres Astral- und Ätherleibes einhergeht, wird es diesmal nicht enden wie in Atlantis, sondern es wird die Geburt eines neuen Bewusstseins stattfinden, das die "Offenbarung des Johannes" in deren 21. Kapitel das „Neue Jerusalem“ nennt.
Der Grund, warum ich in meinem 2. Video zum Thema der Spirituellen Sexualität, das ich in den nächsten Tagen fertigstellen zu können hoffe, von wahrer Weiblichkeit spreche und nicht nur von Weiblichkeit, liegt darin, dass unsere Erde nicht nur überladen ist mit einer dekadenten Männlichkeit, sondern auch um wahre Weiblichkeit kaum mehr weiß.
Wahre Weiblichkeit ist eine Weise göttlichen Seins, wie sie in diesen Tagen zunehmend auf unsere Erde zurückkehrt; nie hatte sie die Erde wirklich verlassen - Wesen wie Hathor, Isis und Maria waren immer anwesend gewesen -, doch sie war aus dem Bewusstsein vieler Menschen entschwunden und Frauen, die in der Politik tätig sind, dokumentieren gerade heute die Degeneration des Weiblichen, indem sie glauben, weiblich sein bedeute, männlich dekadentes Verhalten besonders perfekt zu praktizieren (man nehme beispielsweise die sich in ihrer stimmlichen Wirklichkeit verbergende seelische Verfassung einer Alice Weidel wahr oder den Tonfall einer Julia Klöckner, mit dem sie ihr Amt führt ...)
Doch wir dürfen in unseren Tagen eine Rückkehr des Madonnenbewusstseins erleben, wie es Raphael mit seiner Sixtinischen Madonna ankündigte und Goethe mit seinem Verweis am Ende des "Faust“ auf das Ewig-Weibliche.
Diesem Weiblichen dürfen wir in der Dunkelheit der Weihnachtstage gerade in diesem Jahr besonders intensiv begegnen.
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Mittwoch, 26. November 2025
Bewusstseinsentwicklung mittels spiritueller Sexualität
Mit Tom Kenyons und Judi Sions „Manuskript der Magdalena“ ist endgültig das Ende kirchlicher Kontrolle über das Bewusstsein der Menschen besiegelt. Jeder soll wissen: Spirituelle Sexualität dient der seelisch-geistigen Entwicklung des Menschen und wer alleine lebt, kann genauso mit den Übungen im Rahmen der Alchemie des Horus höchstes Bewusstsein erlangen.
In dem unten verlinkten ersten Video zur spirituellen Sexualität bin ich noch nicht zu detaillierteren Informationen zu Isis, Osiris und Horus gekommen. Isis repräsentiert die kosmisch göttliche Mutter, die doch so viele, die monieren, dass immer nur von Gott Vater gesprochen werde, vermissen. Und Horus steht für den Christus, der sich in uns entwickeln will; dazu in einem demnächst folgenden zweiten Video mehr. Hinweise zur lunaren und solaren Schlange, die in ihrem Aufstieg entlang unserer Wirbelsäule, diese in den Chakren kreuzend, die Entwicklung hin zu Christus ermöglich, finden sich allerdings bereits ausführlich in dem vorliegenden Video.
In ihm geht es vor allem auch um die Tiefe wahrer Weiblichkeit, auf die auch Rudolf Steiner - im übrigen nicht nur in der hier zitierten Passage - verweist (mehr dazu in Bälde in Video II), die Frauen endlich in sich entdecken mögen, und um eine Annäherung an die Sexualmagie, die Maria Magdalena und Jeshua lebten.
Magdalena formuliert, dass sie ein Brunnen für Jesus gewesen sei. Ohne diesen Brunnen trocknet das Männliche hoffnungslos aus. Das Ende dieser Hoffart dekadenter Männlichkeit, zu glauben, dass das Männliche in der Macht und Kontrolle über das Weibliche Wirklichkeit gestalten könne, erleben wir gerade; es vertrocknet. Was aber noch fehlt, ist ein Bewusstsein vor allem von Frauen über die Tiefe und Bedeutung ihrer Weiblichkeit und ein Bewusstsein der Männer für wahre Männlichkeit, die angewiesen ist auf den Brunnen wahrer Weiblichkeit. Zu Informationen und gedanklichen Anregungen hierzu möge dieses Video dienen.
Am Ende des Videos habe ich auf die klammheimliche Angst von Männern vor dem Dunklen, Feuchten und der weiblichen Vagina andeutend verwiesen; im folgenden Video werde ich noch näher darauf eingehen. Zu dem Material, das ich erwähnt habe, führt, wer sich vorweg schon informieren möchte, folgender Link:
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Dienstag, 14. Oktober 2025
Das weibliche Prinzip - ein dunkler, feuchter Abgrund ...
(..) aus der von Sonnenlicht durchfluteten Perspektive des männlichen Prinzips trägt das weibliche Prinzip einen dunklen, feuchten, gefährlichen Abgrund in sich. Das solare Prinzip fühlt sich von der Dunkelheit des lunaren Prinzips bedroht. Doch durch die Vereinigung von Sonne und Mond, durch die Vereinigung des maskulinen und des femininen Prinzips, im Gleichgewicht und energetisch ausgeglichen, kann wahre Erleuchtung erreicht werden. („Das Manuskript der Magdalena“)
Ist es die Angst vor dem abgründig Dunklen, Feuchten, warum mehr Männer, als man annehmen möchte, Angst vor dem Weiblichen, Angst vor der weiblichen Sexualität haben, auch wenn sie ganz anders tun … (vgl. "Die oft klammheimliche Angst mancher Männer vor der Vagina")
Ist das auch ein Grund, warum es der Kirche gelingen konnte, der Menschheit weiszumachen, dass Frauen verdorben sind und dass die sexuelle Leidenschaft zwischen einem Mann und einer Frau böse ist?
Dabei kam ihr ja entgegen, dass von den beiden Schlangen am unteren Ende unserer Wirbelsäule die solare, also männliche Schlange, golden leuchtet, die lunare weibliche Schlange aber, links von der Wirbelsäule, schwarz ist.
Braucht es noch mehr an Beweisen, dass man sich vor dem Dunklen, Feuchten in Acht nehmen muss - genügen schwarze Schlangen nicht ?!
Brauchte es noch mehr Legitimation, Frauen den Weg in die Ämter der Kirche zu versperren und die Männer der Kirche aufzufordern, besser allein zu leben als zu zweit ...
Warum hat denn die Schlange sich am Anfang der Zeiten an das Weib gewandt, um den Menschen aus dem Paradies herauszubekommen?
Doch, weil das Einfallstor für das Böse eben das Weib war ...
In Ricarda Huchs Buch „Luthers Glaube“ findet sich der Hinweis auf einen geheimnisvollen Zusammenhang zwischen der Frau und der Erkenntnis des Bösen, einem Zusammenhang zwischen dem Weiblichen und der Sehnsucht nach dem Teufel.
Rudolf Steiner schrieb vor etwas mehr als 100 Jahren dazu (GA273): „(..) man kann auf diese Dinge nicht weiter eingehen, denn man würde heute noch auf sehr dünnes Eis treten, wenn man sie andeuten, geschweige weiterhin besprechen würde.“
Doch heute ist die Zeit reif dafür. Vor der Kirche haben immer weniger Leute Angst und die Macht der Männlichkeit bekommt immer mehr Risse, weil die Menschen erkennen, wie sehr diese kaputte Männlichkeit für die Nöte und vielen Kriege auf der Welt verantwortlich ist (die sie gegebenenfalls ganz großspurig beendet ...).
Heute kann eine Maria Magdalena in Das Manuskript der Magdalena behaupten, dass in der magischen Anziehung zwischen den Geschlechtern die Grundlage für die Himmelfahrt entsteht. Und sie formuliert:
Die Geheimnisse der Erhöhung des Bewusstseins durch heilige Sexualität, so wie Jeshua und ich sie praktizierten, wurden von der Kirche unterschlagen. Mir ist klar, dass nur eine Handvoll Menschen meine Geschichte verstehen wird, doch das genügt.Jeder mag selbst entscheiden, ob er zu der Handvoll Menschen gehören will.
Zu den Menschen, die darum wissen, dass das Dunkle, Feuchte verantwortlich ist für alles Leben und das Männliche nur so glänzen kann, weil es das Geheimnis des Dunklen gibt, ein Geheimnis, das sich zu offenbaren beginnt.
Anmerken möchte ich noch, dass Maria Magdalena darauf hinweist, dass auch ein einzelner Mensch sich entsprechend weiterentwickeln kann, denn diese Entwicklung geschieht durch die Stärkung des Ka-Körpers, also des Ätherleibs und den bewussten Aufstieg der beiden Schlangen. Beides ist möglich durch entsprechende Übungen, deren im Übrigen auch Paare bedürfen.
Dass all dies nicht zu sehr sich verbreitet, hängt auch damit zusammen, dass es um ungeheuer machtvolle Energien geht, die in unserer Zeit - in Atlantis lief es falsch - in die Hände derer kommen mögen, die diese Energien - Maria Magdalena vergleicht ihre Explosionskraft mit der einer Atombombe - zum Segen der Menschheit nutzen mögen.
Dienstag, 15. April 2025
Spirituelle Frauen dürfen nicht wirklich weiblich sein!
Für Frauen dürfte ein vergleichbarer Glaubenssatz auf der kollektiven Menschheitsebene existieren wie für Männer, für die ich in meinem Beitrag vom 5. April diesen Glaubenssatz thematisiert habe
Das Video greift in erweiterter Form diesen Beitrag vom 5. April auf. Wer möchte, kann sich hier also auf diese Weise dieses Thema zu Gemüte führen, das deshalb ja so wichtig ist, weil jenen Kräften, die auf der unbewussten Ebene ins Leben vieler Menschen eingreifen, ihre Macht endgültig genommen werden sollte.
Auf dem Hintergrund des Videos, das diesen Glaubenssatz für Männer thematisiert, können Frauen unschwer überprüfen, inwieweit ein entsprechender Glaubenssatz für das weibliche Geschlecht wirksam ist:
Freitag, 14. März 2025
*Unsere Zeit: eine Zeit intensivster Herrschaft des Gottes Mammon. – Wenn Musk/Trump sich ausagiert haben, werden sich Menschen abwenden von plattem Wohl-stand hin zu seelisch-geistigem Wohler-gehen!
Es ist kein Zufall, dass Elon Musk und Donald Trump momentan in den Köpfen so vieler Menschen herumspuken und in ihre Gedankenwelt so massiv eingreifen.
Der eine ist (noch) der reichste Mann der Erde, beschimpft auf X auf übelste Weise Menschen (vor allem, wenn sie nicht rechts sind), entlässt gnadenlos Leute, darunter auch viele, die eine Familie ernähren, zeigt sich zugleich aber immer wieder sehr bewusst mit einem seiner dreizehn Kinder in der Öffentlichkeit, wobei ihm als einem, der absolut autistische Züge aufweist, Werte, auch familiärer Natur, im Zweifel völlig schnuppe sind (und das bei den vielen Familien, die er hat).
Sein Moritz heißt Donald Trump, dessen Lieblingswort „Deal“ ist. Dealmaker zu sein ist sein Lebenselexier.
Warum ist es kein Zufall, dass beide momentan so sehr die Weltbühne beherrschen?
Es wird durch sie vor aller Augen deutlich und auf die Spitze getrieben, was geschieht, wenn Mammon die Welt regiert.
Mammon kennen manche aus John Miltons „Paradise Lost“, wo er ein gefallener Engel ist, der sich gegen Gott auflehnt oder auch aus Michael Endes Kinderbuch „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“, wo Mammon als infernalischer Finanzminister auftaucht.
In Goethes „Faust“ nimmt Faust in der Szene "Walpurgisnacht", mit Mephisto in der Nacht zum 1. Mai auf dem Brocken unterwegs, einen morgenrötlich trüben Schein wahr, worauf Mephisto, nichts anderes als ein Seelenanteil auch von uns, Faust darauf hinweist, dass Mammon den Berg erglühen lässt. Es ist jene Energie, die das Treiben dieser Nacht befeuert und die u.a. vorhanden ist, wenn sich Sexualität und Geldenergie verselbständigen und unkontrolliert in der Seele der Menschen ihr Unwesen treiben.
„Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“
Die Aussage von Jesus in Matthäus 6,24 ist unmissverständlich.
Mammon ist ein aus dem Aramäischen entlehnter Begriff und bedeutet „Besitz“ und dieses Wort macht darauf aufmerksam, worin die Problematik von Besitz und dem schnöden Mammon, einer Formulierung, die selbigen mit Geld identifiziert, besteht:
Besitz ergreift Besitz und vor allem gilt dies für Geld. Deshalb ist die Formulierung der Bibel, dass es leichter sei, dass ein Kamel durch ein Nadelör gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme, so unerbittlich eindeutig: zu viele unterschätzen die Sogwirkung des Geldes und Besitzes und sind weit davon entfernt, um die Freiheit zu wissen, die sich mit Besitzlosigkeit verbindet. Diese wertvolle Freiheit ist heute der Menschheit weitgehend unbekannt.
Mammon ist der Gott der Hemmnis, der Hindernisse, er verhindert den Fortschritt, den geistigen, die seelische Entwicklung. Das wird uns derzeit noch einmal so richtig vor Augen geführt, denn für Elon Musk und Donald Trump, die für Millionen von Menschen auf diesem Planeten stehen, ist nur der etwas wert, der Besitz und Geld vorweist; wer beides nicht vorweisen kann, hat im Grunde keine Lebensqualifikation.
Wie weit sind diese beiden und ihre Millionen Brüder im Geiste von jenem so bedeutsamen Wort Jesu entfernt:„Was ihr getan habt einem unter meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan!“
Es bezieht sich auf jene, die heute als gering, als minderbemittelt und damit im Grunde als gesellschaftlich wertlos gelten. Für die Trumps und Musks dieser Welt existieren sie möglichst nicht.
Es wird eine Zeit kommen, und ich vermute, sie könnte schneller kommen, als wir ahnen, weil die Zeit zur Zeit sich zunehmend beschleunigt, wo die Dominanz von Geld zu Ende geht und es u.a. auch keine Börse - die auch symbolisch für ein pervertiertes menschliches Bewusstsein steht - mehr geben wird; eigentlich ist ihre Existenz unfassbar, stehen doch immer wieder Menschen ratlos vor ihr, staunend, wie sie jetzt wieder reagiert, die innerhalb von Minuten Billionen an Euro oder Dollar vernichten kann und die ganz offensichtlich von Kräften geschaffen wurde, die Menschen an eine Form von Abhängigkeit gewöhnen wollten, die sinnlos und menschenunwürdig ist.
Ein Mann, der ständig Tatsachen verdreht und zu den größten öffentlichen Lügnern der Weltgeschichte zählt, der seine Entscheidungen und sein Verhalten von seinen unausgegorenen Emotionen abhängig macht - und aus geistiger Sicht sind Emotionen fast das Gegenteil von Gefühlen - bestimmt momentan auf eine Weise das Geschehen auf der Welt, und die Welt, vor allem das amerikanische Volk, schauen weitgehend nur zu.
Im Grunde ist Donald Trump mit seiner Verlogenheit und seinem exzessiven Egoismus ein Fall für den Psychiater.
Stattdessen benutzt er hemmungslos eine Nation, um sein erratisches Unwesen zu treiben und sein Ego samt entsprechenden Emotionen auszuagieren.
Ich möchte sagen: All das muss offensichtlich so sein, weil anders viele Menschen nicht erkennen, dass, wer auf Wohl-stand setzt, eben steht und stehenbleibt, damit zurückbleibt;
dass es aber in Wirklichkeit nicht um Wohlstand gehen kann, sondern um Wohler-gehen, um Vorwärtsgehen im seelisch-geistigen Bereich.
Mein nächstes Video zu "Faust I", in dessen Mittelpunkt die Walpurgisnachtszene stehen wird, möchte ich überschreiben: „Immer mehr Männer verlassen den Brocken.“
In der Tat glaube ich, im Gegensatz zu dem, was sich so vordergründig anzeigt und abspielt, dass gerade auch Männer, denen ja nach Ansicht des Anthroposophen Steiner die kosmische Tiefe des weiblichen Geschlechtes fehlt und die dem Irdischen sehr zugeneigt sind, seelisch aufwachen. Die momentane Trump-Zeit und das, was in ihrem Rahmen noch geschehen wird, wird dieses Aufwachen maßgeblich befördern. Auch deshalb, weil die Verkommenheit einer überholten Männlichkeit, wie sie viele, nicht nur Trump und Musk zeigen, deutlich zutage tritt.
Kein Wunder, dass sich Gaia, unsere Erde, als weiblich-fühlsames Wesen mit Äußerungen und Reaktionen, die uns Menschen erschrecken werden, zunehmend nicht mehr zurückhalten wird.
Sonntag, 9. Februar 2025
Sehnsucht nach wahrer Männlichkeit
Jene Männlichkeit, wie sie bisher für Männer erstrebenswert war und auch die männliche Seite von Frauen kennzeichnete, hat auf bemerkenswerte Weise an Attraktivität verloren. Männer werden zunehmend weniger als männlich empfunden und auch Frauen, die durch Kopieren männlichen Verhaltens Erfolg haben wollen, überzeugen weniger denn je.
Dieses Video möchte dazu beitragen, dass Männer Zugang zu einer Männlichkeit finden, die Handlungsfähigkeit nicht mehr vor allem darin sieht, wirtschaftlich erfolgreich zu sein und Macht auszuüben und die Mut hat, die weibliche Seite, die jeder Mann in sich hat, zu leben, wenn es der Freude am Leben dient und auch das Leben anderer freud- und friedvoller macht.
Schon Grönemeyer sang 1984, dass Männer außen hart und innen ganz weich sind. Noch haben viele vor dieser Weichheit Angst, weil sie glauben, sie gehe auf Kosten der Männlichkeit.
Das Gegenteil aber ist der Fall.
Hier der versprochene Link zu Dancing Auschwitz
• Dancing Auschwitz Large
09.32 Auszug GEO: Stereotype prägen unser Selbstbild, unseren Blick auf andere …
10.54 BIG FIVE - Fünf-Faktoren-Modell
15.22 R. Steiner: Beim männlichen Geschlecht ist der Ätherleib weiblich, beim weiblichen Geschlecht männlich ...
21.50 R. Steiner: Wie die Frauenform nicht bis zu dem normalen Punkt heruntergestiegen ist …
24.17 R. Steiner: Für das Durchschnittsgehirn des Mannes liegt in der Tat vor, „daß es den gewissen mittleren Entwickelungspunkt überschritten hat …
27.28 R. Steiner: Es liegt ein tiefes Geheimnis über demjenigen, was auf der Erde sich als männlich und weiblich gegenübersteht …
42.30 inhaltliche Zusammenfassung des Beginns der Lohengrin-Oper
49.05 über ein umfassenderes Verständnis von Liebe
55.55 Einsam in trüben Tagen hab ich zu Gott gefleht ... (Elsa/Lohengrin)
57.55 In lichter Waffen Scheine ein Ritter nahte da ... (Elsa/Lohengrin)
Montag, 3. Februar 2025
Herbert Grönemeyer (1984: "Männer geben Geborgenheit") versus Donald Trump: Siegt weltweit das alte Männermuster der Konfrontation?
1984 sang Herbert Grönemeyer sein "Männer" (Text s.u.)
2025 feiert das männliche Verhaltensmuster der Konfrontation durch Donald Trump fröhliche Urstände und könnte weltweit unvorhersehbaren Schaden anrichten, weil es noch genug Männer gibt, die auf eine solche Vorgabe liebend gern abfahren.
Fällt die Menschheit zurück? Zählt mehr denn ja Björn Höckes Aussage von 2005:
„Ich sage, wir müssen unsere Männlichkeit wiederentdecken. Denn nur, wenn wir unsere Männlichkeit wiederentdecken, werden wir mannhaft. Und nur, wenn wir Männer werden, werden wir wehrhaft. Und wir müssen wieder wehrhaft werden, liebe Freunde!“
Wann ist ein Mann ein Mann?, fragte Grönemeyer.
Ich glaube, gerade weil es aktuell so übel aussieht, dass sich dennoch, noch versteckt unter der Decke, eine wahrhaftige Männlichkeit entwickelt und wir die Todeszuckungen alter, kaputter Männlichkeit erleben, auch wenn sie nie ganz aussterben wird.
In einem Video oder Beitrag möchte ich in absehbarer Zeit auf jene neue Männlichkeit eingehen, die die Erde verändern kann, ich glaube: wird.
Herbert Grönemeyer - Männer 1984
Männer nehmen in den Arm,
Männer geben Geborgenheit,
Männer weinen heimlich,
Männer brauchen viel Zärtlichkeit,
ohh Männer sind so verletzlich,
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich
Männer kaufen Frauen,
Männer stehen ständig unter Strom,
Männer baggern wie blöde,
Männer lügen am Telefon,
ohh Männer sind allzeit bereit
Männer bestechen durch ihr Geld und ihre Lässigkeit
Männer habens schwer, nehmens leicht
aussen hart und innen ganz weich,
werden als Kind schon auf Mann geeicht.
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann???
Männer haben Muskeln,
Männer sind furchtbar stark,
Männer können alles,
Männer kriegen 'nen Herzinfakt,
ohh Männer sind einsame Streiter
müssen durch jede Wand, müssen immer weiter.
Männer habens schwer, nehmens leicht
aussen hart und innen ganz weich
werden als Kind schon auf Mann geeicht.
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann???
Männer führen Kriege,
Männer sind schon als Baby blau,
Männer rauchen Pfeife,
Männer sind furchtbar schlau,
Männer bauen Raketen,
Männer machen alles ganz genau.
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann???
Männer kriegen keine Kinder,
Männer kriegen dünnes Haar,
Männer sind auch Menschen,
Männer sind etwas sonderbar,
ohh Männer sind so verletzlich,
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich.
Männer habens schwer, nehmens leicht
aussen hart und innen ganz weich,
werden als Kind schon auf Mann geeicht.
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann???
Wann ist ein Mann ein Mann?
2025 feiert das männliche Verhaltensmuster der Konfrontation durch Donald Trump fröhliche Urstände und könnte weltweit unvorhersehbaren Schaden anrichten, weil es noch genug Männer gibt, die auf eine solche Vorgabe liebend gern abfahren.
Fällt die Menschheit zurück? Zählt mehr denn ja Björn Höckes Aussage von 2005:
„Ich sage, wir müssen unsere Männlichkeit wiederentdecken. Denn nur, wenn wir unsere Männlichkeit wiederentdecken, werden wir mannhaft. Und nur, wenn wir Männer werden, werden wir wehrhaft. Und wir müssen wieder wehrhaft werden, liebe Freunde!“
Wann ist ein Mann ein Mann?, fragte Grönemeyer.
Ich glaube, gerade weil es aktuell so übel aussieht, dass sich dennoch, noch versteckt unter der Decke, eine wahrhaftige Männlichkeit entwickelt und wir die Todeszuckungen alter, kaputter Männlichkeit erleben, auch wenn sie nie ganz aussterben wird.
In einem Video oder Beitrag möchte ich in absehbarer Zeit auf jene neue Männlichkeit eingehen, die die Erde verändern kann, ich glaube: wird.
Männer nehmen in den Arm,
Männer geben Geborgenheit,
Männer weinen heimlich,
Männer brauchen viel Zärtlichkeit,
ohh Männer sind so verletzlich,
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich
Männer kaufen Frauen,
Männer stehen ständig unter Strom,
Männer baggern wie blöde,
Männer lügen am Telefon,
ohh Männer sind allzeit bereit
Männer bestechen durch ihr Geld und ihre Lässigkeit
Männer habens schwer, nehmens leicht
aussen hart und innen ganz weich,
werden als Kind schon auf Mann geeicht.
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann???
Männer haben Muskeln,
Männer sind furchtbar stark,
Männer können alles,
Männer kriegen 'nen Herzinfakt,
ohh Männer sind einsame Streiter
müssen durch jede Wand, müssen immer weiter.
Männer habens schwer, nehmens leicht
aussen hart und innen ganz weich
werden als Kind schon auf Mann geeicht.
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann???
Männer führen Kriege,
Männer sind schon als Baby blau,
Männer rauchen Pfeife,
Männer sind furchtbar schlau,
Männer bauen Raketen,
Männer machen alles ganz genau.
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann???
Männer kriegen keine Kinder,
Männer kriegen dünnes Haar,
Männer sind auch Menschen,
Männer sind etwas sonderbar,
ohh Männer sind so verletzlich,
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich.
Männer habens schwer, nehmens leicht
aussen hart und innen ganz weich,
werden als Kind schon auf Mann geeicht.
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann?
Wann ist ein Mann ein Mann???
Wann ist ein Mann ein Mann?
Sonntag, 26. Januar 2025
Warum Frauen und Männer nicht so unterschiedlich sind, wie oftmals angenommen wird ...
Die folgenden Sätze sind 1894 geschrieben und dafür, dass sie vor ca. 130 Jahren geschrieben sind, sind sie unglaublich aufgeschlossen und fortschrittlich.
Sie finden sich in Rudolf Steiners "Philosophie der Freiheit":
Heute weist die Forschung darauf hin, dass der Unterschied zwischen Mann und Frau in Sachen Verhalten und beispielsweise auch der Beschaffenheit des Gehirns weit geringer ist, als es viele vermuten. Steiner hätte erklären können, wie es zu dieser Annahme kommt, wenn auch der Körperbau deutlich unterschiedlich ist.
C.G Jung hat beispielsweise das Innere der Frau als ihren Animus bezeichnet und beim Mann sprach er von der Anima. Letztendlich ist alles bei ihm ein seelisches Konstrukt, das sich allerdings zum Beispiel für die Traumdeutung als hilfreich erwiesen hat.
Die eigentliche seelische Grundlage hat Steiner gelegt, aus geisteswissenschaftlicher Sicht sind die inneren Gegebenheiten nicht nur ein Konstrukt, sondern eine Realität.
Sie finden sich in Rudolf Steiners "Philosophie der Freiheit":
Am hartnäckigsten im Beurteilen nach der Gattung ist man da, wo es sich um das Geschlecht des Menschen handelt. Der Mann sieht im Weibe, das Weib in dem Manne fast immer zuviel von dem allgemeinen Charakter des anderen Geschlechtes und zu wenig von dem Individuellen. Im praktischen Leben schadet das den Männern weniger als den Frauen. Die soziale Stellung der Frau ist zumeist deshalb eine so unwürdige, weil sie in vielen Punkten, wo sie es sein sollte, nicht bedingt ist durch die individuellen Eigentümlichkeiten der einzelnen Frau, sondern durch die allgemeinen Vorstellungen, die man sich von der natürlichen Aufgabe und den Bedürfnissen des Weibes macht. (...) Das Weib soll der Sklave des Gattungsmäßigen, des Allgemein-Weiblichen sein. Solange von Männern darüber debattiert wird, ob die Frau «ihrer Naturanlage nach» zu diesem oder jenem Beruf tauge, solange kann die sogenannte Frauenfrage aus ihrem elementarsten Stadium nicht herauskommen. Was die Frau ihrer Natur nach wollen kann, das überlasse man der Frau zu beurteilen. Wenn es wahr ist, daß die Frauen nur zu dem Berufe taugen,der ihnen jetzt zukommt, dann werden sie aus sich selbst heraus kaum einen anderen erreichen. Sie müssen es aber selbst entscheiden können, was ihrer Natur gemäß ist. Wer eine Erschütterung unserer sozialen Zustände davon befürchtet, daß die Frauen nicht als Gattungsmenschen, sondern als Individuen genommen werden, dem muß entgegnet werden, daß soziale Zustände, innerhalb welcher die Hälfte der Menschheit ein menschenunwürdiges Dasein hat, eben der Verbesserung gar sehr bedürftig sind.
Es kommt hinzu, dass Steiner als Erster auf seine Weise darauf verwies, dass Männer und Frauen in ihrem Inneren - er spricht von dem Ätherleib - das jeweils andere Geschlecht in sich tragen.
Heute weist die Forschung darauf hin, dass der Unterschied zwischen Mann und Frau in Sachen Verhalten und beispielsweise auch der Beschaffenheit des Gehirns weit geringer ist, als es viele vermuten. Steiner hätte erklären können, wie es zu dieser Annahme kommt, wenn auch der Körperbau deutlich unterschiedlich ist.
C.G Jung hat beispielsweise das Innere der Frau als ihren Animus bezeichnet und beim Mann sprach er von der Anima. Letztendlich ist alles bei ihm ein seelisches Konstrukt, das sich allerdings zum Beispiel für die Traumdeutung als hilfreich erwiesen hat.
Die eigentliche seelische Grundlage hat Steiner gelegt, aus geisteswissenschaftlicher Sicht sind die inneren Gegebenheiten nicht nur ein Konstrukt, sondern eine Realität.
Bis heute lässt die Wissenschaft seine Erkenntnis außen vor; dabei könnte sie auf der Grundlage Steinerscher Erkenntnis besser verstehen, warum der Mut einer Frau eine so hohe Qualität haben kann und warum Frauen so standhaft sein können ...
PS:
Die Ansicht der Wissenschaft, dass Verhalten und Einstellungen von Frauen und Männern gar nicht so unterschiedlich sind, wie viele annehmen, erweist sich auf geisteswissenschaftlichem Hintergrund womöglich als oberflächlich. Beispielsweise könnte der Mut eines Mannes eine ganz andere Qualität und Tiefenstruktur haben als der einer Frau, der aus ihrem Ätherleib kommt und damit eine tiefergehende seelische Qualität besitzt. Der Mut eines Mannes könnte sich dagegen mehr aus gesellschaftlichen Erwartungshaltungen und Erziehungseinflüssen generieren und welche Bedeutung er seiner körperlichen Kraft zuweist ... wer weiß ... (auf diesem Gebiet hat meines Wissens noch niemand wirklich geforscht).
Samstag, 6. April 2024
Feiere Dein Mann-Sein !
Niemand kann sich im Moment so wirklich vorstellen, dass das ein Mann schreibt oder ein Verlag wie hier eine Art von kleiner Broschüre herausgibt mit dem Titel: "Feiere Dein Mann-Sein".
Männer haben sich ganz klein gemacht, habe ich den Eindruck, sieht man mal von solchen wie einem Trump ab, der ja nun kein Mann ist. Zum Mann-Sein gehört, dass man Frau wertschätzt. Trump aber hasst in Wirklichkeit Frauen, sonst könnte er nicht so mit ihnen umgehen oder das über sie sagen, was er in der Vergangenheit sagte und was ich hier nicht wiederhole. Aber Trumps gibt es viele oder - siehe mein vorletzter Beitrag - Männer wie Paris, denen es nicht um eine wirkliche Helena geht, sondern um Pin-up-Weiblichkeit, Weiblichkeit, der es nur um äußere Sinnlichkeit geht; Richard Wagner im "Tannhäuser" und Joseph von Eichendorff in seinem "Marmorbild" nennen sie "Venus".
Ein wirklicher Mann feiert Weiblichkeit. Er schätzt sie genauso wie seine Männlichkeit. Männer haben einen inneren Kern, und der ist weiblich, genauso wie Frauen einen inneren Kern haben und der ist männlich.
Was mir in unserer Wirklichkeit fehlt, ist, dass Frauen sich zu ihrer Männlichkeit bekennen und damit zu Männern, auch zu denen, die der Heilung bedürfen. Denn die Trumps dieser Erde sind ja auf der Suche und dass Paris nicht wirklich Helena nach Troja führte, liegt doch daran, dass er sich auf ein falsches Schönheitsspiel einließ und von einer der Göttinnen, die verlor, Hera, nur ein ätherisches Bild mit auf den Weg bekam, und nicht die wahre Helena; die liebte in Wirklichkeit, wie wir von Euripides wissen, ihren Menelaos - Helena war in Wirklichkeit ihrem Menelaos treu.
Ich selbst spreche ja von dieser kaputten Männlichkeit, die es in der Tat zuhauf gibt. Aber gleichzeitig sehe ich, dass eine Männlichkeit auf dem Weg ist, die sich neu findet, weil sie ihre göttlichen Wurzeln erkennt; und sie tut sich leichter, wenn Frauen sie unterstützen, weil sie damit ihren eigenen Kern - die Anthroposophen sprechen davon, dass der Ätherleib des Mannes weiblich und der der Frau männlich ist - unterstützen, ja stärken.
So notwendig die Frauenbewegung war; zum Teil hat sie die eigene Weiblichkeit stärken wollen auf Kosten der Männlichkeit. Das ist in gewisser Weise nachvollziehbar, denn wenn man allein sieht, was die katholische Kirche mit der Tatsache, dass sie Weiblichkeit von ihren Ämtern aussperrte, angerichtet hat, dann weiß man um das schreckliche Dilemma, was sich mit dem Patriarchat verbindet. Es hat u.a. zu dem geführt, was die katholische Kirche nun zugrunde richtet.
Doch dieses kaputt Männliche zerfällt im Moment, das zeigt sich überdeutlich in dem grausamen Kriegführen dieser Tage durch gewisse "Männer" - ein schreckliches Aufbäumen.
Es ist gut, wenn sich Männer und Frauen die Hand reichen, aufhören damit, sich gegenseitig niederzumachen - Prozesse, die oft klammheimlich in der Seele stattfinden, gerade auch bei Menschen, die an der Oberfläche ganz anders wirken wollen.
Die Lösung liegt nicht darin, das Geschlechtliche zu verwässern und dem Männlichen und Weiblichen auf gendernde Weise auszuweichen.
Als die Elohim in der biblischen Schöpfungsgeschichte den Menschen kreierten nach ihrem Bild, männlich-weilblich (wie Luther hätte korrekt übersetzen müssen), da verbanden sie damit eine hohe Absicht; zu dieser zurückzufinden, darin besteht unsere Aufgabe.
Gerade in der Kunst, beispielsweise in Richard Wagners "Tannhäuser", in "Tristan und Isolde" oder in seinem "Parsifal," in Goethes "Faust" oder in Raffaels "Sixtinischer Madonna" finden wir wegweisende Nahrung; das ein oder adere habe ich dazu ja schon veröffentlicht.
Männer haben sich ganz klein gemacht, habe ich den Eindruck, sieht man mal von solchen wie einem Trump ab, der ja nun kein Mann ist. Zum Mann-Sein gehört, dass man Frau wertschätzt. Trump aber hasst in Wirklichkeit Frauen, sonst könnte er nicht so mit ihnen umgehen oder das über sie sagen, was er in der Vergangenheit sagte und was ich hier nicht wiederhole. Aber Trumps gibt es viele oder - siehe mein vorletzter Beitrag - Männer wie Paris, denen es nicht um eine wirkliche Helena geht, sondern um Pin-up-Weiblichkeit, Weiblichkeit, der es nur um äußere Sinnlichkeit geht; Richard Wagner im "Tannhäuser" und Joseph von Eichendorff in seinem "Marmorbild" nennen sie "Venus".
Ein wirklicher Mann feiert Weiblichkeit. Er schätzt sie genauso wie seine Männlichkeit. Männer haben einen inneren Kern, und der ist weiblich, genauso wie Frauen einen inneren Kern haben und der ist männlich.
Was mir in unserer Wirklichkeit fehlt, ist, dass Frauen sich zu ihrer Männlichkeit bekennen und damit zu Männern, auch zu denen, die der Heilung bedürfen. Denn die Trumps dieser Erde sind ja auf der Suche und dass Paris nicht wirklich Helena nach Troja führte, liegt doch daran, dass er sich auf ein falsches Schönheitsspiel einließ und von einer der Göttinnen, die verlor, Hera, nur ein ätherisches Bild mit auf den Weg bekam, und nicht die wahre Helena; die liebte in Wirklichkeit, wie wir von Euripides wissen, ihren Menelaos - Helena war in Wirklichkeit ihrem Menelaos treu.
Ich selbst spreche ja von dieser kaputten Männlichkeit, die es in der Tat zuhauf gibt. Aber gleichzeitig sehe ich, dass eine Männlichkeit auf dem Weg ist, die sich neu findet, weil sie ihre göttlichen Wurzeln erkennt; und sie tut sich leichter, wenn Frauen sie unterstützen, weil sie damit ihren eigenen Kern - die Anthroposophen sprechen davon, dass der Ätherleib des Mannes weiblich und der der Frau männlich ist - unterstützen, ja stärken.
So notwendig die Frauenbewegung war; zum Teil hat sie die eigene Weiblichkeit stärken wollen auf Kosten der Männlichkeit. Das ist in gewisser Weise nachvollziehbar, denn wenn man allein sieht, was die katholische Kirche mit der Tatsache, dass sie Weiblichkeit von ihren Ämtern aussperrte, angerichtet hat, dann weiß man um das schreckliche Dilemma, was sich mit dem Patriarchat verbindet. Es hat u.a. zu dem geführt, was die katholische Kirche nun zugrunde richtet.
Doch dieses kaputt Männliche zerfällt im Moment, das zeigt sich überdeutlich in dem grausamen Kriegführen dieser Tage durch gewisse "Männer" - ein schreckliches Aufbäumen.
Es ist gut, wenn sich Männer und Frauen die Hand reichen, aufhören damit, sich gegenseitig niederzumachen - Prozesse, die oft klammheimlich in der Seele stattfinden, gerade auch bei Menschen, die an der Oberfläche ganz anders wirken wollen.
Die Lösung liegt nicht darin, das Geschlechtliche zu verwässern und dem Männlichen und Weiblichen auf gendernde Weise auszuweichen.
Als die Elohim in der biblischen Schöpfungsgeschichte den Menschen kreierten nach ihrem Bild, männlich-weilblich (wie Luther hätte korrekt übersetzen müssen), da verbanden sie damit eine hohe Absicht; zu dieser zurückzufinden, darin besteht unsere Aufgabe.
Gerade in der Kunst, beispielsweise in Richard Wagners "Tannhäuser", in "Tristan und Isolde" oder in seinem "Parsifal," in Goethes "Faust" oder in Raffaels "Sixtinischer Madonna" finden wir wegweisende Nahrung; das ein oder adere habe ich dazu ja schon veröffentlicht.
Sonntag, 14. Januar 2024
Mann im Märchen: der Jäger im „Rotkäppchen“. - Über real existierende männliche und weibliche Seiten
Gewiss transportiert das Rotkäppchen-Märchen (Link https://bit.ly/3RUELjf) eine Mutter-Energie, die in unserer Zeit überholt ist - von der Weisheit der Märchen, wie sehr ich sie auch schätze, kann hier nicht (mehr) die Rede sein - und enttarnt werden sollte.
Dazu ein andermal mehr.
Es vermittelt eine männliche Energie, die Männer und Frauen heute in ihrem Inneren bestens brauchen können, gerade in einer Zeit, in der das Männliche kaum mehr seiner wahren Bedeutung gerecht werden kann. Zunehmend wird den Menschen bewusst, wie korrumpiert und kaputt die männliche Energie ist. Sie ist verbunden mit Dominanz und Macht und Konkurrenzdenken und einer zum Teil fast lächerlich anmutenden Aufgeblasenheit - Paradebeispiele dafür sind für mich Erdoğan, Orban und Co. (von „Männern“ wie unserem Bundeskanzler Olaf Sch., dem jede männliche Energie fehlt, nicht zu reden).
Im medialen Bereich ist sie genauso aktiv, sie versteckt sich nur wesentlich besser (Kerner, Lanz und Co.)
Aber es gibt ja auch in Frauen diese männliche Energie, die sich bestens tarnt und leider umso wirkungsvoller aktiv ist gerade im medialen und politischen Bereich. Dass eine Merkel eine höchst effektive männliche Energie hatte, die alles nach Einfluss strebende Männliche in ihrer Umgebung ausradiert hat, mag doch einigen aufgefallen ein (übrig blieben "Männer" wie Peter Altmaier).
Und männlicher in Sprache und Gestus als eine Carolin Kebekus kann auf der Bühne sich kaum ein Mann aufführen.
Natürlich ist Fixierung auf Materielles ebenfalls ein Spezialgebiet des Männlichen, wobei Frauen wie von der Leyen mit ihrem ewig-penetrantem Lächeln oder auch eine Christine Lagarde hier munter mitmischen. Wie weit sind beide davon entfernt, auch einen Aspekt wie diesen einzubringen, dass es nicht nur um ein ständiges Wachstum im wirtschaftlichen Bereich geht, sondern um ein Wachstum im Seelisch-Geistigen - eigentlich ein urweibliches Thema. Man hat den Eindruck, dass die meisten Frauen nicht (mehr) darum wissen, obwohl sie bei jeder Geburt (von der Leyen hat sieben Kinder) damit konfrontiert werden.
Kein Zufall ist beispielsweise, dass eine kranke Seele wie die des Gesundheitsministers Lauterbach die homöopathische Medizin nun endgültig unterminieren möchte mit einem Argument, das in der Geschichte sich wieder und wieder als falsch erwiesen hat: fehlende oder vorhandene naturwissenschaftliche Ergebnisse sind kein Beleg für richtig oder falsch, wahr oder unwahr, weil immer wieder sich zeigte, dass in der Zukunft sich naturwissenschaftliche Positionen als überholt erwiesen haben.
Die Krise um das Männliche hängt damit zusammen dass Frauen - vor Jahrzehnten beginnend - durchaus berechtigte Kritik an männlicher Dominanz übten und gerade in Männern, die aufgeschlossen waren für Veränderung, eine tiefe Verunsicherung ausgelöst haben. Wie sehr darf noch ein Mann Mann sein, auf welche Weise darf er seinen Wunsch, sich sexuell auszuleben, äußern?
Nicht wenige Frauen erwarten von ihm weibliche Eigenschaften, doch wenn er sie zeigt, wird ihm vermittelt, dass er im Grunde genommen unattraktiv ist. Ausgesprochen wird das nicht, aber das Gefühl kennen recht viele Männer, die sich in einer wandelnden Welt zurechtfinden wollen und müssen.
Hinzu kommt, dass nicht wenige Männer erstaunt wahrnehmen, dass es auf der einen Seite ein ernst zu nehmendes weibliches Bewusstsein gibt, auf der anderen Seite aber ein Weibliches, das in den letzten 20 bis 30 Jahren zunehmend vulgärer geworden ist, in einem Ausmaß, das schon erstaunt und dem Männlichen hier weit überlegen ist. Von nicht wenigen Frauen wird Sexualität eingesetzt, um zu suggerieren, das Weibliche bestehe vor allem aus sexuellen Reizen. Dabei ist überraschend, dass es kaum Frauen gibt, die sich dieser Entwicklung entgegenstemmen.
In der Öffentlichkeit ist wahrzunehmen, dass über Männer, die eine doofe sexistische Bemerkung machen, hergefallen wird, dass aber Frauen, die das wertvolle Weibliche auf dem freien Markt verhökern, das ungestört tun können.
Keine Frage ist, dass eine MeToo-Bewegung leider noch extrem wichtig ist, weil das Ausmaß männlicher seelischer Deformation erst in den letzten zehn Jahren so richtig zutage trat. Dazu gehört ja auch, dass im katholischen Bereich es zu wohl 100 % Männer waren, die sich auf hässliche Weise ausgelebt haben, genauso wie es im Bereich des Kindesmissbrauchs und der Kinderpornographie - wenn ich das recht überblicke - vorwiegend Männer sind, die hier ihr schreckliches Unwesen treiben in einem Ausmaß, dass, wenn man die Zahlen der an kinderpornographischen Ringen Beteiligten liest, annehmen muss, dass fast jeder in seiner Nachbarschaft einen Mann kennen könnte, der auf seinem Computer entsprechendes Material archiviert.
Unsere Gesellschaft ist verseuchter, als viele das wahrhaben wollen.
Der Jäger im Rotkäppchen-Märchen macht nicht viel Worte, er setzt um, was er wahrnimmt: Das Schnarchen ist ihm verdächtig, er geht nicht weiter und denkt sich seinen Teil, sondern schaut nach; aber anstatt den Wolf einfach zu erledigen, lässt er dem Gedanken intuitiv Raum, dass anderes Handeln sinnvoller sein könnte und rettet das Leben der Großmutter und von Rotkäppchen. Sein Handeln wird nicht weiter herausgestellt, er tut seine Pflicht und verschwindet von der Bildfläche, aber gesagt sei, dass solch eine männliche Energie für unser aller Zukunft wünschenswert ist, eine männliche Energie, wie sie in jedem Mann, jeder Frau vorhanden sein möge. Sie setzt Intuition, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit zu überlegtem Handeln voraus. Das will gelernt sein, aber offensichtlich hat es der Jäger gelernt.
So ist der Jäger mutiger Wächter, Hüter der Heimat, Beschützer des Lebens und kommt damit dem entgegen, was wir von Männern erwarten.
Es wäre zu wünschen, dass unsere Gesellschaft mehr über ein Männliches spricht, das wir benötigen, um eine lebbare Zukunft zu gestalten.
Vielleicht würden dann Fragen, wie, warum Männer auf der Erde Exzesse wie in der Ukraine oder Gaza initiieren und Frauen und Mütter doch recht klaglos für das Abschlachten von Leben ihre Männer und Söhne zur Verfügung stellen, endlich unüberhörbar werden ...
Link zum Märchen: https://bit.ly/3RUELjf

Sonntag, 2. Juli 2023
"Du siehst, mit diesem Trank im Leibe, / Bald Helenen in jedem Weibe." - Über männliches Lieben und/oder Begehren.
Im 3. Video zum ersten Teil von Goethes "Faust" möchte ich offenlegen, wie gewisse Kräfte - wir nennen sie Schlange/Luzifer bzw. Satan/Ahriman - aktiv dafür Sorge tragen wollen, dass die Seele des Menschen sich nicht in die Richtung entwickelt, welche die eigentliche Alternative zu ihnen wäre: in Richtung auf das Ewig-Weibliche. In der Gestalt Margaretes offenbart sich, welchen Angriffen das Weibliche ausgesetzt ist und wie sehr es allein dazustehen scheint.
Was es mit der Bedeutung der Geschlechter auf sich hat, ist leider vielen Menschen nicht mehr klar - der ganze Gender-Hokuspokus ist darauf angelegt, die Bedeutung der Geschlechter zu destruieren. Die weltweiten Irritationen und der Kampf, den viele Menschen ausfechten, um zu ihrem Geschlecht stehen zu dürfen, zeigt, welches Chaos in den Seelen derzeit herrscht; doch Chaos ist Voraussetzung für eine neue Ordnung, für ein neues, erweitertes Bewusstsein.
Ein Verständnis für die Bedeutung des Männlichen und Weiblichen ist Voraussetzung für eine gesunde, heilsame seelisch-geistige Entwicklung der Menschen und der Menschheit. Es kommt nicht von ungefähr, dass die oben angesprochenen Kräfte die wahre männliche Kraft in der Gestalt des Faust korrumpieren. Nicht nur in Bezug auf den Faust sondern auch in Bezug auf unsere derzeitige aktuelle Situation ist es notwendig, dass eine starke weibliche Kraft das Männliche unterstützt, seine kosmische Bedeutung wiederzufinden. Gewiss zeigt sich auf unserer Erde, dass auch das Weibliche sehr gefährdet ist und wir werden gewahr, wie sehr nicht wenige Frauen die Achtung vor sich selbst verlieren. Umso wichtiger ist, dass viele Menschen, Frauen, aber auch Männer, die luziferisch-satanischen Attacken durchschauen. Je mehr sie bewusst werden; desto weniger Wirkung können sie entfalten.
Was der Menschheit fehlt, ist die Erkenntnis, dass in allem, was wir tun, ein kosmischer Bezug enthalten ist. Das Ewige kommt allein aus dem Kosmos; das gilt für das Ewig-Weibliche und Ewig-Männliche.
Goethes Faust ist darauf angelegt, Attacken, die ein neues Bewusstsein verhindern wollen, zu offenbaren. Noch am Ende des 2. Teiles wird die Sorge als luziferisch-ahrimanische Angriffsmöglichkeit entlarvt.
Am Ende des ersten Teiles, dem wir mit einem 4. Video gerecht werden wollen, zeigt sich, dass Rettung von einer Seite kommt, mit der heute leider die wenigsten Menschen noch rechnen.
Faust-Leser lassen sich da nicht beirren. Zu eindrücklich gestaltet Goethe, wie sich aus einer persönlich engsten Situation eine himmlische Weite entfalten kann. Faust kann dies im ersten Teil nicht erkennen; zu sehr hat er sich Mephisto ausgeliefert.
Gretchen erkennt sie; wir müssen nicht, wie Margarete, sterben, um sie wahrnehmen zu können. Wir können von Faust lernen, wie wir uns nicht verhalten sollten. Es gilt, was schon zu Beginn des Faust geschrieben steht: Ein jeder sieht, was er im Herzen trägt.“
Was wir dort tragen, darüber entscheiden wir jeden Tag. Wie wichtig es ist, das zu beherzigen, darauf weist Goethes „Faust“ hin.
Was es mit der Bedeutung der Geschlechter auf sich hat, ist leider vielen Menschen nicht mehr klar - der ganze Gender-Hokuspokus ist darauf angelegt, die Bedeutung der Geschlechter zu destruieren. Die weltweiten Irritationen und der Kampf, den viele Menschen ausfechten, um zu ihrem Geschlecht stehen zu dürfen, zeigt, welches Chaos in den Seelen derzeit herrscht; doch Chaos ist Voraussetzung für eine neue Ordnung, für ein neues, erweitertes Bewusstsein.
Ein Verständnis für die Bedeutung des Männlichen und Weiblichen ist Voraussetzung für eine gesunde, heilsame seelisch-geistige Entwicklung der Menschen und der Menschheit. Es kommt nicht von ungefähr, dass die oben angesprochenen Kräfte die wahre männliche Kraft in der Gestalt des Faust korrumpieren. Nicht nur in Bezug auf den Faust sondern auch in Bezug auf unsere derzeitige aktuelle Situation ist es notwendig, dass eine starke weibliche Kraft das Männliche unterstützt, seine kosmische Bedeutung wiederzufinden. Gewiss zeigt sich auf unserer Erde, dass auch das Weibliche sehr gefährdet ist und wir werden gewahr, wie sehr nicht wenige Frauen die Achtung vor sich selbst verlieren. Umso wichtiger ist, dass viele Menschen, Frauen, aber auch Männer, die luziferisch-satanischen Attacken durchschauen. Je mehr sie bewusst werden; desto weniger Wirkung können sie entfalten.
Was der Menschheit fehlt, ist die Erkenntnis, dass in allem, was wir tun, ein kosmischer Bezug enthalten ist. Das Ewige kommt allein aus dem Kosmos; das gilt für das Ewig-Weibliche und Ewig-Männliche.
Goethes Faust ist darauf angelegt, Attacken, die ein neues Bewusstsein verhindern wollen, zu offenbaren. Noch am Ende des 2. Teiles wird die Sorge als luziferisch-ahrimanische Angriffsmöglichkeit entlarvt.
Am Ende des ersten Teiles, dem wir mit einem 4. Video gerecht werden wollen, zeigt sich, dass Rettung von einer Seite kommt, mit der heute leider die wenigsten Menschen noch rechnen.
Faust-Leser lassen sich da nicht beirren. Zu eindrücklich gestaltet Goethe, wie sich aus einer persönlich engsten Situation eine himmlische Weite entfalten kann. Faust kann dies im ersten Teil nicht erkennen; zu sehr hat er sich Mephisto ausgeliefert.
Gretchen erkennt sie; wir müssen nicht, wie Margarete, sterben, um sie wahrnehmen zu können. Wir können von Faust lernen, wie wir uns nicht verhalten sollten. Es gilt, was schon zu Beginn des Faust geschrieben steht: Ein jeder sieht, was er im Herzen trägt.“
Was wir dort tragen, darüber entscheiden wir jeden Tag. Wie wichtig es ist, das zu beherzigen, darauf weist Goethes „Faust“ hin.
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Weiblichkeit
Donnerstag, 9. März 2023
Für eine bewusste Weiblichkeit und Männlichkeit! - Über die Ursache des Genderns und nicht-binärer Geschlechtlichkeit.
Es ist wichtig, dem Kampf der Geschlechter, wie er sich nicht nur in den militärischen Kämpfen auf dem Erdtableau, sondern auch in den versteckten Grabenkämpfen innerhalb von Beziehungen zeigt, die Nahrung zu nehmen; denn vor allem das Männliche, wenn ihm das Weibliche nicht zur Seite steht, neigt dazu, sich zu verselbständigen - und das endet nicht selten in Mord und Totschlag.
Der angesprochene Nahrungsentzug geschieht, wenn wir uns bewusster werden, was das Wesen des einzelnen Geschlechtes ausmacht und worin beider Sinn innerhalb der Entwicklung der Menschheit besteht. Dazu möge der Beitrag dienen.
Im gemeinsamen Zusammenwirken von Männlichem und Weiblichem besteht eine, wenn nicht DIE Option der Menschheit, Menschsein zu verwirklichen; dann geschieht, wofür sie stehen soll: für Verstehen und Miteinander.
Wenn ich ihn dennoch veröffentliche, dann deshalb, weil die Thematik meines Erachtens existentiell ist für ein friedlich-liebevolles Miteinander der Geschlechter. Der sogenannte Kampf der Geschlechter, den es in der Tat gibt, weil sich Männliches und Weibliches zu sehr verloren haben, spiegelt sich ja in den vielen weltweiten Kämpfen und auch in Kämpfen und Grabenkriegen von Beziehungen, die oft sehr versteckt ablaufen, wieder.
Ich veröffentliche den Beitrag hier, weil es denen, die an der Thematik interessiert ist, eine Möglichkeit der inhaltlichen Auseinandersetzung gibt und, wer möchte, sich mittels der weiteren unten verlinkten Informationen auf meinem Blog Wortbrunnen informieren kann. Für jene, die sich nicht angesprochen fühlen, kostet es ja nur einen Klick, weiterzugehen.
Hier nun der Beitrag:
Es gibt zwei Gründe, die mich zu diesem Beitrag veranlasst haben. Da ist zum einen ein persönlicher und ehrlicher Kommentar einer lieben Bekannten im Rahmen der fb-Gruppe "Spirituelles Reifen ..." , den ich noch einmal wiedergebe:
Gestern bei einem Geburtstag hier im Dorf hatte ich auch ganz den Eindruck, dass es eine Sache ist, die besonders Frauen sehr gut kennen.
Es sind diese Zeiten in denen man im Außen gefordert ist und man spürt richtig, wie man immer mehr ausfusselt, diese diffundierende Energie trägt einen dann immer mehr aus der eigenen Mitte.
Wenn man es rechtzeitig bemerkt reicht oft ein Innehalten und Zentrieren, an manchen Tagen gelingt das mühelos, doch es gibt auch Tage, da läuft alles aus dem Ruder, da ist es dann einiges schwieriger.
Oft beobachte ich, dass mein Sein auch das Außen mitgestaltet.
Immer wieder erstaunt es mich, dass Männer da viel weniger Probleme haben, ein profanes Beispiel ist zum Beispiel das Rasenmähen, auf jedenfall lohnenswert zu beobachten...
Mann wirft das Ding an und dann mäht er, Bahn für Bahn... bis alles gemäht ist.
Frau wenn sie das Teil überhaupt anbekommt.. stoppt immer wieder..., weil da ein Kind weint, die Nachbarin vorbeikommt oder sie irgendeine wunderschöne Blume auf der Wiese entdeckt, manchmal reicht auch schon ein Schmetterling.
Warum ist das so, was macht Frau da so anders?
Ist es ihr Geist oder Verstand, der anders tickt, ist es ihr Astralleib, ihr Ätherleib oder ihre Seele, die sich laufend verbindet
…
Ihr Kommentar hatte weitere ehrliche und persönliche Kommentare zur Folge, u.a. diesen:
Mir geht es oft so, dass wenn ich es schaffe, mit einem inneren Loslassen, ganz aufnehmend zu werden, nichts mehr zu "müssen", ich es als eine große Erleichterung empfinde, eine Art Ankommen in meiner inneren Wesens-Substanz. Das Aktive, nach Außen zielgerichtete Tätige genieße ich, wenn ich es im Männlichen wahrnehme. Es passt für mich gefühlt dort besser hin. Wenn ich es in Frauen wahrnehme, dann nehme ich diese Frauen als nicht anwesend in ihrer weiblichen Essenz wahr. Das Leben fordert jedoch von uns, dass wir beide "Pole" leben, aber das innere Gefüge sehnt sich nach dem Aufnehmen.
Diese beiden - und noch weitere Kommentare - zu finden hier > https://bit.ly/41Rv8FY - haben mich veranlasst, genauer nachzuschauen, was ich auf der spirituellen Ebene über das Weibliche und Männliche finde. Da nun gibt es u.a. „Liebe und Sexualität“ von Omraam Mikhaël Aïvanhov, wobei er inhaltlich nicht annähernd dem, was ich bei Rudolf Steiner lesen konnte, das Wasser zu reichen vermochte und ich zudem, was er über die Dualseele schreibt, für falsch halte - dazu ein andermal mehr.
Bevor ich das, was ich bei Steiner gefunden habe, zusammengefasst wiedergebe, möchte ich noch einen zweiten Grund ansprechen:
Bevor ich das, was ich bei Steiner gefunden habe, zusammengefasst wiedergebe, möchte ich noch einen zweiten Grund ansprechen:
In meinem Beitrag vom 28. Februar über Daniele Gansers fatales Verstandesseelenbewusstsein hatte ich geschrieben:
ein Beispiel für ein notwendig zu bearbeitendes Thema wäre das des Genderns, da dieses wie kaum ein anderes den Weg zum Göttlichen verstellt, weil Menschen sich in dieser Zeit nur weiterentwickeln können, wenn ihnen die spirituelle Bedeutung von Männlichem und Weiblichem klar ist - das genau aber wird verhindert durch alles, was mit Gendern zusammenhängt und in der Absicht jener Kräfte steht, die dieses Thema initiiert haben und am Laufen halten.
In der Tat halte ich es für gut, wenn man sich über die Bedeutung von Männlichem und Weiblichem genauer informiert, nicht nur wegen des Genderns, sondern auch wegen der Verunsicherung, die es gibt hinsichtlich eines dritten bzw. vieler Geschlechter, zumindest aber einer nicht-binären Befindlichkeit, und ich muss sagen, dass ich nicht erwartet hätte, Aspekte kennenlernen zu dürfen, die mich nach wie vor noch beeindrucken.
Die Originalzitate und genauere Informationen zu dem, was ich in der Folge von bei Rudolf Steiner Gefundenem zusammengefasst habe, finden sich auf meinem Blog Wortbrunnen (https://bit.ly/3Yz7dIt); aufgrund der dortigen Quellenangabe kann auch, wer möchte, sich das Umfeld einer Textpassage genauer ansehen, indem er in der jeweiligen GA nachliest.
Die Originalzitate und genauere Informationen zu dem, was ich in der Folge von bei Rudolf Steiner Gefundenem zusammengefasst habe, finden sich auf meinem Blog Wortbrunnen (https://bit.ly/3Yz7dIt); aufgrund der dortigen Quellenangabe kann auch, wer möchte, sich das Umfeld einer Textpassage genauer ansehen, indem er in der jeweiligen GA nachliest.
der Frau stehen mehr Begriffe zur Verfügung
Hier also nun meine Zusammenfassung des mir Wichtigsten, wobei im ersten Kommentar schon ein bemerkenswerter Punkt sich angesprochen fand, als von einer diffundierenden Energie gesprochen wurde. Nach Steiner ist es so, dass der Frauenleib weniger verstandesmäßig, weniger also auf den Verstand hin konstruiert ist als der Männerleib; daher sei die Frau im allgemeinen, trotz der leichteren Beweglichkeit oder gerade wegen dieser leichteren Beweglichkeit des Verstandes, mit weiteren und zugleich mit einer größeren Zahl von Begriffen ausgestattet als der Mann, der die Dinge eher so vorbringe, dass man das Gefühl der Festigkeit habe.
Letzteres ist durchaus beschönigend ausgedrückt; Steiner hätte wahrscheinlich auch schreiben können, dass der Mann soviel an Möglichkeiten gedanklicher Richtungen nicht zur Verfügung hat, die Dinge enger sieht und gedanklich nicht so beweglich ist (dass es unter den Männern da Unterschiede gibt, versteht sich von selbst).
Im Grunde steht dies - siehe Wortbrunnen - auch mit der Plastizität des Astralleibes von Männern und Frauen in Zusammenhang; Steiner merkt an:
Im Grunde steht dies - siehe Wortbrunnen - auch mit der Plastizität des Astralleibes von Männern und Frauen in Zusammenhang; Steiner merkt an:
Der astralische Leib hat durch das ganze Leben hindurch beim weiblichen Geschlecht eine größere Bedeutung als beim männlichen Geschlecht. Die ganze weibliche Organisation ist ja durch den astralischen Leib mehr nach dem Kosmos hin organisiert. Der astralische Leib der weiblichen Natur ist in sich differenzierter, wesentlich reicher gegliedert als der astralische Leib des Mannes, der in einer gewissen Weise ungegliederter, undifferenzierter, gröber ist.
Ausgangspunkt Lemurien
Gehen wir aber zunächst zurück, wie alles begann - bitte beachten: das allermeiste, was ich wiedergebe, ist auf Steiners „Mist“ gewachsen:
Gehen wir aber zunächst zurück, wie alles begann - bitte beachten: das allermeiste, was ich wiedergebe, ist auf Steiners „Mist“ gewachsen:
Der eingeschlechtliche Körper entstand in der Zeit Lemuriens - zeitlich dürfte diese Epoche vor 2500 Millionen von Jahren ca. begonnen und bis in etwa 70 Millionen Jahre v. Chr. gedauert haben - zugleich mit dem Austritt des Mondes aus der Erde, als die Erde und der menschliche Körper sich verhärteten und eine Doppelgeschlechtlichkeit - also von zwei Geschlechtern in einem Wesen - zunehmend unmöglich wurde; das Stoffliche siegte über das Seelische.
Die Seele ist männlich und weiblich zugleich und war bestrebt, diesen Zustand auch im Stofflichen zu verwirklichen -, was jedoch immer weniger möglich war, so dass der menschliche Leib in zwei Formen auftrat: in der männlichen verwirklichte sich das Element des Willens, in der weiblichen das Element der Vorstellung.
Die Zweigeschlechtlichkeit gab es, wie gesagt, ab der Zeit, als der Mond von außen wirkte.
Die Kraft, die die Seele in der Folge nicht mehr in den Leib aufgrund dessen Dichtigkeit ausgießen konnte, richtete sich nun nach innen und ermöglichte innere Organe, unter anderem das denkende Gehirn (wenn ich es richtig sehe, denken wir nicht in unserem Gehirn, aber dieses Organ spiegelt uns das Denken, so dass wir es wahrnehmen können).
Die Befruchtung findet, wie wir wissen, nicht mehr im Innen statt, sondern muss von außen kommen; es ist der Beginn der uns bekannten Sexualität.
Innen aber befruchtet uns nun der Geist.
Der Frauenleib drang weit weniger als der männliche in die Materie ein, blieb also auf einer geistigeren Stufe stehen; der Mann dagegen prägte eine Gestalt aus, die materieller ist als jene, die dem normalen Mittel, das sich aus beider physischer Verwirklichung ergibt, entspricht. Steiner spricht sogar von einer „unwahren Gestalt“ bzw. bezeichnet den Frauenleib als eine ins Geistige, den männlichen Leib als eine ins Materielle verzeichnete Gestalt; keine von beiden Gestalten gibt also den ursprünglich vom Geistigen vorgesehenen wahren Menschen wieder.
Die Seele ist männlich und weiblich zugleich und war bestrebt, diesen Zustand auch im Stofflichen zu verwirklichen -, was jedoch immer weniger möglich war, so dass der menschliche Leib in zwei Formen auftrat: in der männlichen verwirklichte sich das Element des Willens, in der weiblichen das Element der Vorstellung.
Die Zweigeschlechtlichkeit gab es, wie gesagt, ab der Zeit, als der Mond von außen wirkte.
Die Kraft, die die Seele in der Folge nicht mehr in den Leib aufgrund dessen Dichtigkeit ausgießen konnte, richtete sich nun nach innen und ermöglichte innere Organe, unter anderem das denkende Gehirn (wenn ich es richtig sehe, denken wir nicht in unserem Gehirn, aber dieses Organ spiegelt uns das Denken, so dass wir es wahrnehmen können).
Die Befruchtung findet, wie wir wissen, nicht mehr im Innen statt, sondern muss von außen kommen; es ist der Beginn der uns bekannten Sexualität.
Innen aber befruchtet uns nun der Geist.
Der Frauenleib drang weit weniger als der männliche in die Materie ein, blieb also auf einer geistigeren Stufe stehen; der Mann dagegen prägte eine Gestalt aus, die materieller ist als jene, die dem normalen Mittel, das sich aus beider physischer Verwirklichung ergibt, entspricht. Steiner spricht sogar von einer „unwahren Gestalt“ bzw. bezeichnet den Frauenleib als eine ins Geistige, den männlichen Leib als eine ins Materielle verzeichnete Gestalt; keine von beiden Gestalten gibt also den ursprünglich vom Geistigen vorgesehenen wahren Menschen wieder.
im Weib: Bewusstsein der drei vergangenen Erdinkarnationen
Festgehalten aber werden kann, daß das Geschlecht, das unserem unmittelbar vorangegangen ist, äußerlich-physisch nicht dem männlichen, sondern dem weiblichen Geschlecht ähnelte. Das Weib hatte, wenn man so will, ursprünglich den Mann in sich. Das ist auch der Grund, warum wir den griechischen Gott Zeus auch mit Frauenbrüsten dargestellt finden. Jedenfalls war aus Steiners Sicht das ursprüngliche Geschlecht eindeutig das weibliche.
Vor der äußeren Trennung finden wir also beide Geschlechter in einem äußerlich weiblichen Individuum.
In der Tempellegende, die Steiner der biblischen Schöpfungsgeschichte gegenüberstellt - erstere bezeichnet er als männliche Weisheit, zweitere als weibliche Opposition - schuf ein Elohim bemerkenswerter Weise zuerst Eva, mit der er sich verband; aus dieser Verbindung ging Kain hervor. Darauf schuf der Elohim Jahve/Jehova den Adam. Adam verband sich ebenfalls mit Eva und aus dieser Ehe ging Abel hervor.
Mit der geistigeren Gestalt des Weibes mag zusammenhängen, dass jenes in seinen inneren Organen die Wirkungen der früheren Erdinkarnationen spiegelt, ja enthält [für Steiner gibt es insgesamt 7 Inkarnationen der Erde, wir befinden uns in der vierten], die Inkarnationen also, wie er sie nennt, des alten Saturn, der alten Sonne und des alten Mondes - im Grunde eine gigantische kosmische Fülle. Möglich ist das durch die geringere Materialität. Auf der körperlichen Ebene mag die physische Plastizität der Frau in der Schwangerschaft damit zusammenhängen (im Schnitt vergrößert sich der Bauchumfang um fast 50 Zentimeter - mich mutet der Bauch einer Schwangeren immer kosmisch an, eine "kleine" Weltkugel).
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Worte Jahve und Eva miteinander verwandt sind und Eva als die große Erdenmutter in Jahve enthalten ist als die Summe all dessen, was durch die alte Saturn-, Sonnen- und Mondenentwicklung herübergekommen ist und die Grundlage abgibt für den heutigen physischen Leib, den Ätherleib und Astralleib des Menschen.
Ins Innere des Weibes also ist herübergetragen das Makrokosmische, so formuliert es Steiner, und wird in deren Mikrokosmos, den Mikrokosmos, als der der Mensch bezeichnet wird, aufgenommen; der Mann aber nimmt das makrokosmisch Irdische in seinen Mikrokosmos auf, das also, was die derzeitige Inkarnation der Erde ausmacht. Seine Gestalt wird uns im Übrigen über die Erdenzeit hinaus in die nächste Inkarnation der Erde, die Steiner „Jupiter“ nennt - die Offenbarung des Johannes nennt sie „Neues Jerusalem“ - führen. Steiner:
Wenn der Mensch die Kraft erlangt haben wird, daß sein Kehlkopf so weit sein wird, daß sein Wort schaffend sein wird, so daß er durch das Wort seinesgleichen hervorbringen wird, dann wird die ganze produktive Kraft übergehen auf das männliche Geschlecht. Das Mutieren (der Stimme beim jungen Mann) ist nichts anderes als der Ausdruck der alten Zusammengehörigkeit von Sprachorgan und Geschlechtsorgan. Der männliche Kehlkopf ist es aber, der sich zum Zukunftsorgan bildet.
Vorsichtshalber füge ich an, dass dies wohl in Milliarden von von Jahren der Fall sein wird.
Für uns heute gilt, dass das Männliche das Abbild des Lebens ist; was das Leben in eine gewisse Form bringt, drückt sich aus im Weiblichen; so sind Leben und Form untrennbar miteinander verbunden.
Für uns heute gilt, dass das Männliche das Abbild des Lebens ist; was das Leben in eine gewisse Form bringt, drückt sich aus im Weiblichen; so sind Leben und Form untrennbar miteinander verbunden.
Das Weibliche neigt im Leben dazu, sich immer mehr einzugliedern in außerirdische Prozesse; auf das Weib wirkt der Himmel.
Abel: aktive weibliche Intuition - Kain: irdische Erkenntnis
Das männliche Wesen neigt dazu, mehr von der Erde in Anspruch genommen zu werden; das manifestiert sich auch in Kain und Abel, nicht von ungefähr bleibt der Rauch Kains auf der Erde, der Abels steigt zum Himmel. Damit zusammenhängt, dass weiblich ist, was von der Gottheit inspiriert ist; was Kain, was der Mann gibt, ist dagegen menschliche Arbeit auf dem irdischen Plan. Dazu zählen auch Künste und Wissenschaften, die dazu beigetragen haben, den Menschen frei zu machen, ihn aber auch von der Gottheit entfernt haben (sieht man einmal davon ab, dass wir auch immer wieder Kunst finden, die Wege zum Himmel weist, denken wir nur an Goethes Faust oder Raffaels Sixtinische Madonna).
Abel repräsentiert die weibliche aktive Intuition; daher ist er nicht imstande, etwas von außen aufzunehmen; er ist vom Göttlichen durchflossen, der Rauch seines Opfers steigt nach oben. Indem Kain Abel tötet, tötet männliche Erkenntnis, was durch die Götter hervorgebracht ist, was von den Göttern kommt. Hervorgebracht durch die Götter war aber auch die Fortpflanzung aus sich selbst. So musste fortan die Möglichkeit der Fortpflanzung von außen kommen.
Von dem allem erzählt die Geschichte um Kain und Abel.
Natürlich ist es wichtig, die Unterschiede zwischen Männlichem und Weiblichem zu finden, sie zu sehen, um auch auf der irdischen Ebene die Realität bewusster verstehen zu können. Zugleich sollte man sich immer bewusst sein, dass auf beides Himmel und Erde wirkt und beides auf einer tieferen Ebene untrennbar miteinander verbunden ist und ohne Wertung existiert.
Ich bemerke zwar selten, aber doch bei der ein oder anderen Frau, dass und wie wichtig es ihr ist, die Menschen wissen zu lassen, dass das Weibliche dem Männlichen überlegen ist.
Das ist nicht spirituell gedacht.
Zukünftig gewinnt, wie oben angesprochen, das Männliche an Bedeutung. Aber auch das sollte man nicht mit Wertung überziehen; wo Entwicklung geschieht, müssen immer auf bestimmten Ebenen Unterschiede und unterschiedliche Phasen sein.
Aus dem bereits Angesprochenen ergibt sich auch, dass der Frauenleib weniger auf Verstand hin konstruiert ist als der Männerleib, weshalb die Frau mit einer größeren Zahl von Begriffen ausgestattet ist als der Mann, was zur Folge hat, dass innhalb dieser Bewegung die Frau eher das Gefühl des Spirituellen vermittelt - und es auch leichter aufnimmt -, wohingegen man beim Mann im Rahmen dieser gedanklichen Bewegung eher das Gefühl der Festigkeit wahrnimmt. „Aber“, so merkt Steiner an, „wenn nun beide wirklich zusammenwirken, dann wird gerade im Gemeinschaftsleben etwas außerordentlich Harmonisches herauskommen können.“
Aus dem bereits Angesprochenen ergibt sich auch, dass der Frauenleib weniger auf Verstand hin konstruiert ist als der Männerleib, weshalb die Frau mit einer größeren Zahl von Begriffen ausgestattet ist als der Mann, was zur Folge hat, dass innhalb dieser Bewegung die Frau eher das Gefühl des Spirituellen vermittelt - und es auch leichter aufnimmt -, wohingegen man beim Mann im Rahmen dieser gedanklichen Bewegung eher das Gefühl der Festigkeit wahrnimmt. „Aber“, so merkt Steiner an, „wenn nun beide wirklich zusammenwirken, dann wird gerade im Gemeinschaftsleben etwas außerordentlich Harmonisches herauskommen können.“
männlich-weiblich nur ein Spezialfall für eine höhere Zweiheit
Das Äußere der Frau ist natürlicher und geistiger - im Mann lebt mehr der selbständige Geist.
Die Zweiheit gehört zur Natur allen Werdens. „Erst wenn wir die Zweiheit im eigenen Leben sehen, kommen wir zum Verstehen der Welt“, formuliert Steiner; das ist auch der Grund, warum es nicht unwichtig ist, auf das Männliche und Weibliche genauer zu sehen und wie durch beides Entwicklung möglich ist. Zweiheit bedeutet beispielsweise, nicht nur zu denken: "In mir ist Göttliches“, sondern eben auch: “ich lebe im göttlichen Ich“.
Man darf nie vergessen, dass die Zweiheit des Männlich-Weiblichen nur ein Spezialfall für eine viel höhere Zweiheit ist. Das deutet sich auch dadurch an, dass der Mensch im Schlafe seine männliche und weibliche Organisation zurücklässt und in einer geistigen Welt als ein Wesen verweilt, das nichts Männliches und Weibliches mehr an sich trägt, ein geschlechtlich undifferenziertes bzw. bipolares Wesen. Wir nehmen das Geschlechtliche nicht mit hinauf in die höheren Welten; nur dürfen wir wissen, dass wir den Ursprung des Geschlechtlichen in der astralischen Welt, zu der wir Zugang haben, finden.
Zu erkennen, warum die beiden Geschlechter vorhanden sind, ermöglicht uns, in vollem Umfang nutzen zu können, warum es diese Kreation der Götter gibt.
Ein weitergehendes Bewusstsein kann wie ein Turbo für unsere spirituelle Entwicklung sein.
Natürlich ist die Frau, die ja die kosmische Vergangenheit in sich trägt, auch wenn sie keinen Mann, der doch das Bewusstsein der Erde in sich trägt, an ihrer Seite hat, mit dem Irdischen verbunden, aber klar ist auch, dass es eine glückliche Fügung ist, wenn sich Mann und Frau miteinander verbinden, erst recht, wenn in ihnen dieses entsprechende Bewusstsein vorhanden ist. Dann vermag sich eine Fülle zu zeigen, die die ganze vergangene Entwicklungszeit des Menschen umfasst und gar nicht anders kann, als Grenzen unseres Bewusstseins zu sprengen.
der physische Leib des Menschen und sein ätherischer Leib
Beide sind aufgeteilt in Männliches und Weibliches - der ätherische Leib ist bei der Frau überwiegend männlich, beim Mann überwiegend weiblich; das Astralische ist es nicht, doch finden wir dort, wie bereits gesagt, den Ursprung der beiden Geschlechter.
Weil der Ätherleib der Frau überwiegend männlich ist, zeigt die Frau bei Eigenschaften, die vom Ätherleib abhängig sind, männliche Tugenden; das betrifft u.a. Tapferkeit, Aufopferungsfähigkeit, Liebe. - Der Ehrgeiz des Mannes erklärt sich entsprechend.
Sein Einfluss, der des Mannes also, bewirkt auch, dass die Nachkommen ein individuelles Gepräge zeigen. Das Weibliche wirkt eher in Richtung Gruppenseelenhaftigkeit (https://bit.ly/3F6zqzt). Zugleich ist die Frau in der Lage, tiefer als der Mann Erfahrungen in ihr Inneres aufzunehmen. Da ein solches tieferes Hineinarbeiten in den eigenen Organismus in Zukunft einen männlichen Organismus hervorbringt, ist ein Wechsel des Geschlechtes wahrscheinlich. Der Intellektualismus des Mannes dagegen bewirkt ein verfestigteres Gehirn und lässt ihn nicht tief aufnehmen. Damit hängt zusammen, dass er in der nächsten Inkarnation sich einen Frauenleib wählt. Das muss nicht sein, ist aber in der Tendenz so.
was wir unter „Erbsünde“ verstehen
Übrigens trat erst in der atlantischen Zeit ein, was wir als leidenschaftliche Liebe bezeichnen. Während zuvor alles, was an dem Menschen gestaltend wirkte, eine Folge der göttlich-geistigen Umgebung war, wurde es jetzt mehr eine Folge der Leidenschaften und Triebe der beiden Geschlechter, die aufeinander wirkten. Es ist mit dem Zusammenwirken der beiden Geschlechter die sinnliche Begierde verknüpft worden, die angeregt wurde durch das äußere Auge, durch das äußere Sehen des andersgeschlechtlichen Wesens. Was jetzt geschieht, ist nicht mehr im vollen Einklang mit dem göttlich-geistigen Kosmos. Das ist es, was wir unter der Erbsünde zu verstehen haben:
Die Erbsünde wird dadurch herbeigeführt, daß der Mensch in die Lage kommt, seine individuellen Erlebnisse in der physischen Welt auf seine Nachkommen zu verpflanzen. Jedesmal, wenn die Geschlechter in Leidenschaften erglühen, mischen sich in den aus der astralischen Welt herabkommenden Menschen die Ingredienzien der beiden Geschlechter hinein. Wenn sich ein Mensch inkarniert, kommt er aus dem Devachan herunter und bildet sich seine astralische Sphäre nach der Eigenart seiner Individualität. Dieser eigenen astralischen Sphäre mischt sich etwas bei aus dem, was den astralischen Leibern, den Trieben, Leidenschaften und Begierden der Eltern eigen ist.
genug Zusammenfassung
Wenn ich Dir etwas empfehlen möchte, dann lies wenigstens sechs GA-Auszüge auf Wortbrunnen (https://bit.ly/3Yz7dIt), denn obige Zusammenfassung kann nicht annähernd die Tiefe und Ernsthaftigkeit vermitteln, die in den Worten Steiners zu finden ist. Möglich auch, dass Du nach ein oder zwei Auszügen erstmal genug hast, denn in uns, sicherlich aber vor allem in Frauen, wird angesprochen, was seit dem alten Saturn geschehen ist, als wir zunächst undifferenziert und nicht annähernd als singuläres Wesen in einer Wärme-Suppe existierten. Wenn man bedenkt, dass seit dem Ende Lemuriens um die 65 Millionen an Jahren vergangen sind, dann ahnt man, was für eine weite Reise wir alle hinter uns haben, eine Reise, die unseren ganzen Respekt verdient, weil sie uns alles abverlangt und in deren Rahmen die Götter sich immer mehr zurückgenommen haben, um uns Freiheit zu ermöglichen. Wobei, was diese betrifft, wir meines Erachtens noch ziemlich am Anfang stehen.
was anfangen mit all den Informationen
Nun, zum einen geht es darum, wie wichtig ein Bewusstsein dafür ist, welche große Bedeutung dem Geschlechtlichen zukommt, denn es beeinflusste und beeinflusst doch die menschliche Entwicklung wie kaum etwas anderes.
Daraus mag sich die Erkenntnis ergeben, sich bewusster dem eigenen Geschlecht zuzuwenden, dem im Außen sichtbaren und dem unsichtbaren. Der ein oder andere mag seine Geschlechtlichkeit mehr zu schätzen lernen, denn sie ist ein Geschenk der Götter, vielleicht mag er sie sogar zu lieben lernen.
Wer solch ein Bewusstsein in die Welt trägt, trägt dazu bei, dass andere auf unbewussten Ebenen angeregt werden und ggf. sich auch bewusst der Schatztruhe zuzuwenden, in der die Bedeutung beider Geschlechter verborgen ist. Das mag auch einen offensiveren Umgang mit der Sexualität nach sich ziehen, allerdings nicht in der Form, in der sie sich in der heutigen Gesellschaft mehr und mehr präsentiert. Sexualität, wenn sie nicht krankmachen soll, steht im Dienst der Heiligung der Seele. Die Sexualität, die wir heute weitgehend erleben, ruiniert die Seele.
Indem mehr Menschen den Umgang mit dem Geschlecht als eine Aufgabe der Götter erkennen, folgen wir der Spur, die uns auf einer neuen Stufe mit dem Kosmischen verbinden wird.
Wozu diente und dient die Eingeschlechtlichkeit?
In den zitierten Passagen auf Wortbrunnen wird deutlich, dass unser Menschsein einen urgewaltigen Schub bekommen hat durch die Geschlechtertrennung. Durch sie konnten wir ein Individuum werden, durch sie konnten wir ein Ich entwickeln, durch sie konnten wir überhaupt erst denken - und vielen wird bewusst sein, dass wir im Bereich des Denkens, das zu einem reinen, geistigen Denken sich entwickeln will (https://bit.ly/3FcVRDf), nicht ausgelernt haben.
All das, wenn wir es, wie es in der Bibel heißt, im Herzen bewegen, vermag uns viele Türen auf unserem Weg zurück ins Vaterhaus geöffnet vorfinden lassen und es vermag auch in unserem Inneren klären, warum wir, den Vater geschlechtlich wahrzunehmen, zurücklassen sollten. Das Weibliche vergeht, dem Männlichen gehört die Zukunft, weil hinter allem ein riesiger geistiger Prozess steht und wir über den Sohn zum Vater zurückgelangen mit einem unfassbar erweiterten Bewusstsein. Der Märchenheld möchte sooft den Ausgangszustand wiederherstellen. Am Ende aber steht zumeist etwas völlig Neues.
Am Ende steht das Vaterbewusstsein. Dahin kommen wir nur, wenn wir der Gottesmutter vertrauen. Deshalb mein Beitrag zu Maria und der Kraft der Madonna (https://bit.ly/3yr7GCg), deshalb auch noch ausstehende Beiträge zur Helenagestalt im Faust und den weiblichen Gestalten in den Opern Richard Wagners. Wie kaum ein anderer hat er dem verführerisch Weiblichen, das er unter anderem im „Tannhäuser“ Venus nennt und das wir unter gleichem Namen und in gleicher Bedeutung auch im „Marmorbild“ Eichendorffs finden, in der Gestalt einer Elisabeth ("Tannhäuser") oder Senta ("Der fliegende Holländer") das Weibliche gegenübergestellt, dessen Aufgabe es ist, so war Wagners tiefe Überzeugung, die Seele des Mannes zu erlösen.
Der Zugang zur eigenen Geschlechtlichkeit im Innen und Außen kann uns diesen Weg erheblich leichter gehen lassen.
Wir können in unseren physischen Leib gehen und als Mann zu unserem Ätherleib sagen: "Hallo, meine Freundin“ - als Frau, „hallo mein Freund“.
Hilfreich kann die Meditation Steiners sein zum Erlernen des Sprechens aus dem Ätherleib, damit wir ihn besser wahrnehmen lernen. Man spürt Menschen an, ob sie aus dem Ätherleib sprechen oder schlimmstenfalls auf Samuranweise (https://bit.ly/3yp53Aw).
Wer diesen Weg geht, wird vielleicht zum ersten Mal so richtig bewusst im Leben sagen:
“Ich bin ein Mann!“ -
„Ich bin eine Frau!“ -
Das kann wie eine Erlösung sein!
Je tiefer wir auf den inneren Ebenen gelangen, desto mehr verlieren Polaritäten ihre Bedeutung, auch das Männliche und Weibliche. Doch um auf diese tieferen Ebenen zu kommen, ist es - ich möchte sagen - notwendig, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Sie bestimmen doch unsere derzeitige Realität und noch die einiger zukünftiger Inkarnationen.
Gendern und nicht-binäre Identität
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir uns um dieses Thema kümmern sollten. Gleich zu Beginn habe ich meine Sicht auf das Gendern geäußert und finde es wichtig, sich von dieser Thematik nicht infizieren zu lassen; dabei ist nicht einmal ausschlaggebend, ob man in seiner Rede- bzw.- Schreibweise mitgendert oder nicht. Es geht um die gedankliche Einvernahme und dass wir nicht unheilsame Wirbel gedanklich verstärken.
Seien wir uns der Bedeutung des Männlichen und Weiblichen zunehmend bewusster.
Unsere Klarheit tut der Menschheit gut.
Vergleichbares gilt dem Aufkommen eines dritten oder vieler Geschlechter. Niemand wird über diese Entwicklung die Nase rümpfen, denn gerade unter Jugendlichen zeigt sich hier ja oft eine große seelische Not. Da mag bei dem ein oder anderen durchaus ein Bewusstsein mitschwingen, dass, je tiefer wir in uns gehen, desto unbedeutender das Geschlechtliche wird; es mag unbewusst eine Ahnung da sein, dass sich Männlich-Weibliches in der augenblicklichen Form auflösen wird und es mag womöglich auch ein eher unbewusster Protest sein gegen die Art und Weise des aktuellen Umgangs mit dem Männlich-Weiblichen auf der Erde, ein Umgang, der ja für die Gesundung der Seele eine Riesengefahr darstellt.
Dass mittlerweile in Pässen und Ausweisen Deutschland und Österreich ermöglichen, eine dritte Rubrik neben männlich und weiblich ankreuzen zu können, sollten wir verstehen im Rahmen einer großen Verunsicherung, die die Menschheit momentan überflutet. Auch nimmt die geistige Welt eine große Verzweiflung unter den Menschen wahr, weil derzeit frühere Sicherheiten wegbrechen: unbekannte Viren können plötzlich und unkontrolliert auftauchen, das kaputte Männliche bricht Kriege vom Zaun, Geld ist nicht mehr sicher und: wie umgehen mit solch neuen Entwicklungen wie der oben angesprochenen oder der künstlichen Intelligenz?
Sicher ist, dass die Urkräfte des Weiblichen, heißen sie Hator, Isis, Brigid, Sarasvati, Guan Yin, Lakshmi, Gaia - wie auch immer, es gibt eine fast unübersehbare Zahl dieser hohen Wesen - bereitstehen, uns zu helfen; sie tun das ohnehin, aber wir können diese großen Göttinnen auch konkret ansprechen, um Hilfe bitten, um Rat fragen.
Jedenfalls, so sehe ich das, eröffnet uns die Möglichkeit einer bewussten Sicht darauf, dass wir geschaffen sind nach dem Bilde Gottes, männlich-weiblich, den Zugang zu unserer ganzen Seele.
Leben wir also nicht nur vorwiegend eine Seite in uns, sondern lassen wir beide in uns zu Wort kommen, lassen wir sie miteinander sprechen und lauschen wir ihnen, den beiden Kundalini-Schlangen, die für männlich und weiblich in uns stehen!
Die beiden haben im Übrigen einen Humor, der uns vieles auf unserem Weg erleichtern kann.
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