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Sonntag, 4. Mai 2025

Hallo Anthroposophen, blickt und denkt endlich über Steiner hinaus! - Kommt aus der Steiner-Blase!

Ich bin mir dessen bewusst, dass keineswegs alle Anthroposophen so eng und phantasielos sind und zukunftsverweigernd, wie das die Überschrift suggerieren mag und wie es für das Dornacher Goetheanum gilt. Es gibt sicherlich nicht wenige, die aufgeschlossen sind und das große Potential dieser Zeit miterleben und auf ihre Weise bewusst mitgestalten.

In einem früheren Beitrag habe ich bereits darauf hingewiesen, dass ich nicht verstehe, dass das Goetheanum sich nicht deutlich öffentlich geäußert hat zu der Teillegalisierung von Cannabis, einer Substanz, die eine unkontrollierte Öffnung der Seele für niedere Wesenheiten zur Folge hat, und zu der Genderdiskussion, mithin zu der Bedeutung, warum das Männliche und Weibliche als zwei göttliche Seinsweisen ihre fundamentale Bedeutung für die Entwicklung der Menschheit haben. Stellungnahmen an Zeitungen, Verlage und Agenturen hätten wahrscheinlich das übliche Kopfschütteln ausgelöst, aber nicht wenigen auch einen Zugang zu einem spirituellen Verständnis der Wirklichkeit eröffnet.
Chance verpasst!

Das spirituelle Bewusstsein der Menschen brodelt und kocht seit Corona auf eine Weise, wie es seit Golgatha nicht mehr der Fall gewesen ist. In Dornach aber behandelt man dieselben Themen wie seit 100 Jahren, natürlich etwas modern aufgehübscht und der Entwicklung angepasst, aber im Grunde so, dass man glauben möchte, die Zeit laufe mit derselben Geschwindigkeit wie vor 50 oder vor 20 Jahren. Genau das aber ist nicht mehr der Fall und viele spüren das sehr genau. Die Portale der Erde öffnen sich und planetare und kosmische Einflüsse werden stärker und stärker.

Anhand des von Steiner 1912/13 herausgegebenen Seelenkalenders, der von Woche zu Woche die Seelenstimmung des Menschen und dessen Entwicklung an Hand des Jahresverlaufes aufzeigt, wird deutlich, dass er für unsere Zeit und deren fortschrittliche Kräfte so nicht mehr formuliert werden kann.
Die Osterstimmung und damit Woche 1 beginnt mit:

Wenn aus den Weltenweiten
Die Sonne spricht zum Menschensinn
Und Freude aus den Seelentiefen
Dem Licht sich eint im Schauen,
Dann ziehen aus der Selbstheit Hülle
Gedanken in die Raumesfernen
Und binden dumpf
Des Menschen Wesen an des Geistes Sein.


Das stimmt so nicht mehr! Die Gedanken vieler Menschen sind nicht mehr dumpf. Überraschend viele sind aufgewacht oder sind dabei aufzuwachen!
Eines der Lieblingsworte Steiners ist „dumpf“; es kommt siebenmal in den Wochensprüchen vor. Die Dumpf-Zeiten aber sind vorbei und Steiner würde heute anders formulieren, erfreut darüber, dass er nicht ahnte, in welchen Quantensprüngen (nicht ihres Umfangs, sondern ihrer Qualität wegen) die spirituelle Avantgarde der Menschheit sich vorwärtsbewegt (die Schläfer aus Dornach gehören nicht dazu).

Wir erinnern uns und lesen in Rudolf Steiners GA 182 (S. 149f):
Das ist die große Gefahr für das Bewußtseinszeitalter. Das ist dasjenige Ereignis, welches sich noch vollziehen könnte, wenn die Menschen sich nicht zu dem geistigen Leben hinwenden wollten, vor dem Beginne des 3. Jahrtausends. Wir stehen nur noch eine kurze Zeit entfernt vor dem Beginne des 3. Jahrtausends. Es beginnt ja das 3. Jahrtausend bekanntlich mit dem Jahre 2000. Es könnte sich noch vollziehen, dass, statt mit dem wachenden Menschen, mit den schlafenden Leibern der Menschen das erreicht werden müßte, was erreicht werden soll für die Engel durch ihre Arbeit; dass die Engel ihre ganze Arbeit aus dem astralischen Leib des Menschen herausholen müssten, um sie unterzutauchen in den Ätherleib, damit sie sich verwirklichen könne. Aber der Mensch würde nicht drinnen sein! So müsste es sich im Ätherleib verwirklichen, wenn der Mensch nicht dabei ist, denn wenn der Mensch dabei wäre im wachen Zustande, so würde er das hindern.
Ich könnte mir vorstellen, dass die anthroposophische Bewegung um das Jahr 2000 nicht jene Bestandsaufnahme gemacht hat, die hätte aufzeigen können, ob und wie viele Menschen aufgewacht sind. Ich vermute, sie triefelte damals wie heute, Steiner zitierend, vor sich hin.

Sie hätte sonst aufgemerkt und darauf aufmerksam gemacht, dass 1973 J.J. Hurtaks „Die Schlüssel des Enoch“ erschienen waren, ein vorwiegend wissenschaftliches Buch, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Lebens auf unserem Planeten enthüllt und zeigt, dass wir unserem Wesen nach non-lokal und multidimensional sind, ausgestattet mit ungeheurem Vermögen und Fähigkeiten aus einem göttlichen Geburtsrecht, das in unsere DNA eincodiert ist.
In der Einführung zu den Schlüsseln heißt es, im Grunde die spirituelle Energie Steiners fortsetzend:
Die Schlüssel sollen (..) sowohl das geistige wie das wissenschaftliche Verständnis veranschaulichen, die einander begegnen müssen, wenn die Mitglieder der menschlichen Rasse beim Vollzug eines Quantensprung ins Neue Zeitalter die richtige Wirklichkeitsstruktur einnehmen sollen.
Der Zweck diese Lehre ist es, den Verstand für neue Ideen zu öffnen und euch das Erlebnis der Erziehung der Seele zu vermitteln. So eure Seelen fortschreiten, werdet ihr geladene Teilnehmer an dem ´Inneren Frieden´ dieser großen Einswerdung des “Ersten Abendmahls“, das jetzt zwischen der Bruderschaft der Menschen und der größeren universellen Intelligenz – den Bruderschaften des Lichts – stattfindet.
Immer wieder wird im Rahmen der ´Schlüssel´ auf die Bedeutung der Vater-, Sohn- und Universen des Heiligen Geistes hingewiesen, insbesondere auf die Bedeutung des Orion, des Arkturus und der Plejaden, aber auch auf die Gefahren, die von den niederen Intelligenzen und gefallenen Hierarchien ausgehen, die die Regionen des Großen und Kleinen Bären, des Polarsterns und Thubans, des Alpha Draconis also, bewohnen.

Es ist ja kein Zufall, dass die ersten drei Bücher des österreichischem Mediums Birgit Fischer, in denen unter anderem 130 Sternenvölker beschrieben und zum Teil gezeichnet sind, in der Spiegel-Bestsellerliste zu finden waren. Das wäre noch vor 20 Jahren undenkbar gewesen und zeigt, wie sich das Bewusstsein der Menschen entwickelt hat. Bemerkenswert finde ich auch die Bücher einer Pavlina Klemm, die Hilfestellungen der Plejaden für den Entwicklungsprozess der Menschheit vermitteln und das für mehrere unserer Realitätsebenen.

Ganz zentral für die „Schlüssel des Enoch“ ist die Öffnung des Bewusstseins der Menschen für die Myriaden von Universen des Alls; ohne eine diesbezügliche sukzessive Öffnung eines Menschen auf seinem Weg ist aus der Sicht Enochs und Metatrons keine spirituelle Weiterentwicklung möglich.

Schon Steiner hat darauf verwiesen, dass eine große Gefahr besteht, wenn die Menschheit bei leblosen Gedanken und materialistischen Sichtweisen stehenbleibt. In der GA 204 schreibt er uns ins Stammbuch gerade für die heutige Zeit:
(..) bedenken Sie einmal, die Menschen dächten so fort, die Menschen würden wirklich nichts anderes ausbilden als solche Gedanken, bis zu dem Zeitpunkt, wo im 8. Jahrtausend das Mondendasein wiederum sich mit dem Erdendasein vereinigt, was würde dann entstehen? Ja die Wesenheiten von denen ich gesprochen habe, sie werden nach und nach auf die Erde herunterkommen, vulkanische Übermenschen, Venus-Übermenschen, Merkur-Übermenschen, Sonnen-Übermenschen und so weiter werden sich mit dem Erdendasein vereinigen. Aber wenn die Menschen fortfahren, ihnen bloß Opposition zu machen, so wird das Erdendasein in ein Chaos im Laufe der nächsten Jahrtausende übergehen. Die Erdenmenschen werden ihren Intellekt ja weiter automatisch entwickeln können; der kann sich auch innerhalb der Barbarei entwickeln; aber das Vollmenschentum wird nicht hineingezogen sein in diesen Intellekt, und die Menschen werden keine Beziehung haben zu denjenigen Wesenheiten, die sich ihnen hinunterneigen wollen ins Erdendasein herein.
Schon seit einigen Monaten hätte die anthroposophische Bewegung, allen voran die Dornacher Schläfertruppe, eingedenk des Hinweises von Steiner, das, was sich seit einiger Zeit zeigt, aufgreifen, Bücher vorstellen und Gespräche über entsprechende Themen anregen müssen. Ich persönlich habe den Eindruck, dass viele Anthroposophen nicht über den Tellerrand gucken, weil sie denken, in der im Teller enthaltenen Steiner-Suppe sei ja alles enthalten, was die Seele braucht. Dabei ist es doch Steiner gewesen, der immer wieder im Rahmen seines Werkes aufgezeigt hat, dass es darum geht, Entwicklungen wahrzunehmen.
Es wird eine ganz andere Art von Denken geben über die Menschen. Man wird dazu kommen in verhältnismäßig gar nicht zu ferner Zeit.
Im sozialen und medizinischen und Ernährungsbereich sehe ich in der Anthroposophie ein gewisses Bemühen einer Weiterentwicklung, obwohl meines Erachtens auch die anthroposophische Pädagogik weitgehend stagniert.

Aber wird über die Veränderung des seelischen Weltklimas in der anthroposophischen Bewegung offen diskutiert? Werden neue Entwicklungslinien aufgezeigt? Wird über den Einfluss der Außerirdischen und ihr schon seit Jahrzehnten bekanntes Vorhandensein in der Erde, in den Meeren, auf der Erde und dem Orbit gesprochen? In den USA ist das ja zum Teil der Fall, sogar schon im Kongress; doch Deutschland schläft. Und Anthroposophen, die sogar für ihr Anthroposophendasein bezahlt werden, schnarchen besonders laut und kümmern sich kaum um das, was außerhalb des Tellerrandes geschieht.

Oder glaubt jemand, das Video einer Danielle Gernandt („Deutschland wach auf und erinnere dich!“ - Link s. u.), in dem sie auf ein ihr von der geistigen Welt übermitteltes Bild hinweist und die Information:„Deutschland wird gerade vor aller Augen der Welt entmachtet und geköpft" werde in die Goetheanums-Themen einbezogen?
Dabei steht im Mittelpunkt ihres Videos eines der zentralen Themen Steiners, die Rolle Deutschlands bzw. Mitteleuropas und seine Bedeutung für die Entwicklung der Menschheit. Leider ist mein Kommentar unter dem Video, in dem ich Steiner zu diesem Thema zitierte, von der Dame gelöscht worden. Seine Äußerungen lauteten und gelten bis heute:

Wir in Mitteleuropa haben die Aufgabe, dem Westen, der es nur zu der Entwickelung des Leibes und der Seele, und dem Osten, der es nur zur Entwickelung des Geistes und der Seele bringen kann, wir in Mitteleuropa haben die Aufgabe, der Menschheit zu zeigen, wie die Entwickelung durch Leib, Seele und Geist geht. Wir haben wiederum aufzurichten jenes Reich des Geistes, das untergraben worden ist von dem dogmatischen Katholizismus 869 auf dem 8. ökumenischen Konzil zu Konstantinopel. Sonst geht mit dem Geiste der Menschheit auch die Seele verloren, und sie wird zum lebenden Leichnam auf dieser Erde. (GA 192, S. 242)
Die Völker der europäischen Mitte haben die Aufgabe, aus der Freiheit der Seele heraus bis in das 4. Jahrtausend alles dasjenige zu ziehen, was der Mensch aus der Freiheit seiner Seele bewußt erschaffen kann. Dazu muß aber allerdings die äußere materielle Wirklichkeit geistig-spirituell durchdrungen werden. (GA 182, S. 99)
Dieses Hinlenken aller menschlichen Kräfte auf die Erfassung des Menschen selber, das ist dasjenige, was – dem Volkstum nach – bei dem Menschen Mitteleuropas, wenn er sich selber treu ist, ganz besonders hervortritt; es ist nur in der neueren Zeit zurückgetreten. Aber es ist alle Veranlassung vorhanden bei dem Menschen Mitteleuropas, sich zu besinnen, wie gerade er, wenn er seiner ureigenen Wesenheit folgt, zu diesem Schätzen und Erfassen und Durchdringen des eigentlich Menschlichen kommen muß und soll. (GA 335, S. 88f)

Die Aussagen im Rahmen des Videos sind dramatisch; es heißt dort:
Deutschland wurde stark unterwandert von geistigen Kräften, Kräften der Fremdherrschaft … Deutschland wurde geköpft und damit ist auch die Krone ab, die Herrschaftlichkeit und damit wurde Deutschland in einen Ohnmachtszustand versetzt, damit die Deutschen nicht mehr denken können … Sie sollten und sollen vergessen, wer sie waren und sind: das Volk der Dichter und Denker ... Über den Kopf aber und die Krone bekommen wir eigentlich den Zugang zur geistigen Welt, zu Gott … Deutschland verlor seine Würde … Sein Herz aber möchte wieder erwachen und schlagen für das eigene Land, für das Vaterland, für Gott, für den Schöpfer … Es geht darum, dass aus dem Herzen der Glaube an die Kraft des Geistes wieder erwacht, damit wir uns rückverbinden mit dem Potential unseres Volkes, einer hohen Geistigkeit und Klarheit, den Kopf also wieder zurückholen, unsere Geistigkeit, den Glauben an die Schöpfung … Es ist die Zeit, dass wir wieder an unser deutsches Volk glauben, an unsere Geistigkeit … übernehmt wieder eure Macht … lasst diese verzerrte Gutgläubigkeit …

Auf dem Hintergrund dessen, was Steiner vor über 100 Jahren sagte, sollte die Thematik des Videos im Rahmen der Goetheanums-Vorträge angesprochen werden und Seminare durchgeführt werden.
Glaubt aber wirklich jemand ernsthaft, dass das geschieht?
Ich glaube, dass sich die anthroposophische Bewegung einschließlich ihrer bezahlten Frau- und Herrschaften gar nicht bewusst ist, wie sehr sie die Zeit verschläft. Wie sehr das Bewusstsein vieler ihrer Mitglieder spirituell aus der Zeit fällt, abstirbt.
Ich bin sicher, dass sich viele Anthroposophen bei ihrer Rückkehr in die Geistige Welt wundern werden, wie wenig sie den Vorstellungen der Geistigen Welt in Bezug auf ein erfolgreiches Wirken im Rahmen des eigenen Lebens entsprochen haben.

Ob sich etwas ändert? Ob Anthroposophen etwas für eine mögliche Veränderung tun?

Ich schreibe diesen Beitrag, weil ich auch als Nicht-Anthroposoph, der Steiner allerdings in Bezug auf die eigene spirituelle Entwicklung sehr viel verdankt, zutiefst bedaure, dass in der Anthroposophie ein riesiges spirituelles Potential brachliegt. Wie viele Treffen gibt es wöchentlich an vielen Orten, wo längst hätte begonnen werden können, über den Tellerrand hinauszuschauen - ich glaube, mit nichts mehr könnte Rudolf Steiner eine größere Freude bereitet werden!
Welche spirituellen Energien liegen hier brach!
Wer trägt die Verantwortung?

PS Ich möchte abschließend noch anmerken, dass Ich den Quellen gegenüber, die ich beispielhaft angeführt habe, selbst zum Teil in einzelnen Punkten sehr kritisch gegenüberstehe. Das gilt für J.J. Hurtak, B. Fischer und insbesondere D. Gernandt.
Ich habe ihre Bücher und Web-Seiten und meine Ansicht zu ihrem Wirken auf meinem Blog „Wortbrunnen“ verlinkt

Donnerstag, 16. Januar 2025

Wer sich spirituell nicht deutlich bewegt, wird zu den Verlierern dieser Zeit gehören.

Die bewusste Menschheit geht in dieser Zeit entscheidende Schritte, indem sie ihr inneres Wesen öffnet über ihr solares und galaktisches System hinaus hin zu universalem Bewusstsein. Letzteres bereitet sich intensiver bereits seit einem halben Jahrhundert vor und wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in dazu bereiten Menschen realisieren, was nicht einfach sein wird, weil der Zugang zu diesem Bewusstsein erheblich erschwert werden wird durch Irritationen, ausgelöst durch Fake-Zugänge, die dunkle Kräfte bewusst inszenieren.

Leider steht zu befürchten, dass nicht wenige Menschen weiter schlafen wie bisher und dazu gehören gerade diejenigen, die sich spirituell ihres Bewusstseins so sicher sind. Zu ihnen zähle ich vor allem dogmatische Christen, festgebackene Anthroposophen (Steiner hat mittels seines Namens vor ihnen gewarnt) und all jene, die sich von Channelings und spirituellen Botschaften einlullen lassen, gerade weil letztere betonen, wie herausfordernd unsere Zeit ist, von der Überwindung von Restbeständen alter Ängste sprechen, von Selbstermächtigung und Vergleichbarem, aber durch die Art der Vermittlung (man braucht nur die Dutzende, meist pauschal lobhudelnden Kommentare unter entsprechenden Beiträgen lesen) dafür Sorge tragen, dass alles häufig in einer wabernden pseudo-spirituellen Aufgeschlossenheit steckenbleibt, weil u.a. unbemerkt Göttlichkeit mit dem eigenen Seeleninneren gleichgesetzt wird. Zudem gibt es eine nicht unerhebliche Zahl recht selbstgefälliger Menschen gerade im esoterischen Bereich, die meinen, über alles etwas zu sagen zu haben.

Arbeit mit und an der eigenen Seele: Wie sieht sie konkret aus?
Wer das für sich selbst nicht weiß bzw. sich nicht einmal diese Frage stellt, dümpelt womöglich im Kehrwasser des großen Stroms, der an einem vorbeifließt und einen glauben lässt, man schwimme mitten in ihm (bedauerlich ist, dass große Teile der Menschheit nicht in diesem Strom schwimmen, sondern es sich in seinen Seitenarmen oft gemütlich eingerichtet haben - zum Beispiel mit Waschmaschinen über 1000 Schleuder-Umdrehungen und beheizten Vordersitzen im Auto, wobei zu den dominierenden Lebensfragen gehören: E-Auto: ja oder nein; essen, vegetarisch oder vegan …).

Im 15. und 16. Jahrhundert legte die Menschheit von den Küsten ihrer Länder und Kontinente ab hinaus aufs offene Meer. Ende des 20. Jahrhunderts legte die Menschheit von der Erde ab, eroberte den Orbit (vermüllte ihn vor allem mit Weltraumschrott) und richtete ihr Augenmerk auf die (leider vor allem physische) Eroberung der sie umgebenden Planeten (Elon Musk ist der Prototyp dieser Spezies).
Nun ahnen nicht wenige oder beginnen sogar bewusst wahrzunehmen, dass wir schon seit langem im Fokus universaler Wesenheiten sind, die beginnen, sich bewusster bemerkbar zu machen (seien es die diesbezüglich sehr aktiven Plejader, Arkturianer, Wesen vom Orion usw.), vor allem, weil unsere Mitbewohner des Kosmos bemerken müssen, dass die Menschheit Gefahr läuft, ihr eigenes kosmisches Zuhause zu ruinieren, wobei atomare Bedrohung und die innerliche und äußere Aufrüstung mit ungeheuer aggressivem Potential (man schaue nur den Gewaltpegel in den Medien an - übrigens leider gerade auch im Bereich der Sexualität) im Mittelpunkt der Aktivitäten von uns Menschen stehen. Unter ihnen können zunehmend mehr dieses Potential innerlich nicht mehr handeln und schießen oder stechen um sich, sei es mit Waffen und Messern in Schulen oder generell in der Öffentlichkeit oder sie benutzen Autos als Waffen - auf Weihnachtsmärkten oder generell auf Straßen. Wie Fontänen werden in Zukunft bei immer mehr Menschen aus dem Unbewussten entsprechende Energien nach oben schießen und scheinheilig fragen sich Politiker und Wissenschaftler, woher dies komme - alle wissen es ganz genau; lange genug haben wir als Menschheit diese Energien aufgebaut.

Von bewusst und wissentlich bösen Menschen einmal abgesehen: sie gibt es auch und Putin gehört für mich an vorderster Front dazu als vielfach oft indirekter eiskalter Lebensvernichter, sprich Mörder, wobei für mich aufschlussreich ist, wer ihre bzw. speziell Putins Existenzweise verwässert.
Zu solch energetisch dunklen Menschen gehören aber auch jene, die im Hintergrund die Geschicke der Menschheit mit bisher funktionierenden Stellschrauben - und es gehören nicht nur pekuniäre, sondern dezidiert schwarzmagische dazu (ich denke ganz besonders auch an Wettermanipulationen, deren Auswirkungen den Menschen Existenzangst machen und sie abhängig halten sollen) - bestimmen. Ihre Zeit neigt sich dem Ende zu, zumindest was die Heimlichkeit ihres Agierens betrifft.

Auch in diesem Beitrag - wie in den vorausgehenden - möchte ich gerade auch mit Hilfe des Links (siehe Schluss) aufzeigen, wohin die seelisch-geistige Reise geht; bisweilen scheinen die inhaltlichen Punkte wenig spektakulär; aber sie wirken als seelisches Ferment; das ist gerade für jene Menschen wichtig, die ihren geistigen Stecker in alles mögliche Zukünftige stecken, aber nicht sehen, dass die Verbindung in ihre geistige Vergangenheit nicht intakt ist. Alle Verbindung nach vorn funktioniert nur, wenn wir uns mit dem -Ur- befassen, mit unserer Ur-Sprünglichkeit, wenn wir endlich ent-decken, was wir selbst in vielen früheren Leben zudeckten (es geht um unseren inneren Adam Kadmon).
Unsere Ursprünglichkeit finden wir als Heiliges Dokument vor allem in der Torah, landläufig als die 5 Bücher Mose bezeichnet. J.J. Hurtak bezeichnet die Torah aufgrund der mathematischen Schlüssel, die in jedem hebräischen Buchstaben - Enoch bezeichnet sie auch als Feuerletter - enthüllt sind, als die Weisheitslehre unter den Himmelskörpern und gibt Enoch in seinem Buch "Die Schlüssel des Enoch" wieder:

„Die Torah ist die Mathematik, die die heilige Chemie von der weltlichen Chemie trennt. Sie ist die Codierung, die spirituelle Universen mit physischen Universen verbindet.“ Sie steht im Übrigen in enger Beziehung mit der Architektur und Mathematik der Großen Pyramide von Giseh (https://www.schluesseldesenoch.org/neue-kammern-in-der.../)

Am Ende dieses Schlüssels heißt es (und Anmerkungen von mir im Rahmen der Zitate sind durch eckige Klammern gekennzeichnet):
„Die Torah, wenn mit dem Namen Gottes richtig gebraucht, wird zur Sprache von Shuvah, die eine Bewusstseinsrückkehr zu den höheren Gewahrseinsebenen aktiviert. Die Torah ist die spirituell-wissenschaftliche Sprache der Luminarien [Himmelskörper], die uns dafür öffnet, mit den Söhnen Gottes zu sprechen und mit ihnen eines Sinns zu sein. (…) In der Stunde des Aufstiegs wird unser Körper wie die Torah-Rolle sein, erfüllt von Licht und als ein Geschenk an die Wohnungswelten der Kabbala dargebracht.“

Doch lässt sich in Wahrheit die Torah nicht auf die Bücher Mose begrenzen, wie Hurtak erläutert, „weil der Bau des Grundsteins, der Großen Pyramide, mathematisch im Buche Jesaja gegeben ist, und das Energie-Vehikel, das uns mit den Sternen gezählt werden lässt, ist bei Daniel [Buch Daniel im AT] und in anderen prophetischen Abschnitten genannt. Ohne diese Schriftrollen könnte das Volk Gottes die Jakobsleiter zum Aufstieg in die Himmel der Ophanim [höhere Engel-Intelligenzen des Lichts, die den Vater- und Sohn-Universen dienen] nicht besteigen. Desgleichen ist das Buch der Offenbarung notwendig, um einen wirklichen Bericht darüber zu geben, wie der Göttliche Rat der Elohim zur Zeit der Wiederherstellung JerUSAlems den Schlußstein der Großen Pyramide und das Gewand des Messias für die Kinder des Lichts materialisieren wird.
Daher bilden alle diese Bücher die wahre Torah.“

Obwohl der ein oder andere Satz, die ein oder andere Passage für den ein oder anderen – ich gehöre dazu – inhaltlich (noch) nicht zur Gänze erfassbar ist, so möchte ich dennoch eine Sequenz aus den „Schlüsseln des Enoch“, aus dem Schlüssel 206, auf meinem Blog „Wortbrunnen“ zitieren (s. Link unten), weil sie deutlich machen kann, wie ernst es um die Situation von uns Menschen ist, wie sehr damit unsere Sprache zusammenhängt, die eine Sprache gefallener Himmelswesen ist, wie sehr uns die Zunge der Schlange und Leviathan beeinflussen und wie hilfreich zugleich die biblischen Dokumente, mögen sie sich im AT oder NT befinden, für uns sind. Man muss nicht alles intellektuell erfasst haben, was die Seele sehr wohl dennoch aufnimmt und verarbeitet, vorläufig oft ohne dass dies uns bewusst ist. Je mehr wir diese Tatsache akzeptieren, desto mehr kann sich unser Verstehen erweitern. Es gehört eine neue Qualität an Demut dazu, aus ganzem Herzen JA sagen zu können zu einem Satz aus Schlüssel 206:

„ Nur wenn der Mensch wieder fähig wird, das Christus-Licht zu sein, wird er fähig sein, die Sprache des Lichts zu benutzen und an den höheren Lichtwelten mitzuwirken.
Er wird sich dann die Sprache der Söhne des Lichts aneignen, die auch die ersten Mitglieder der Adamischen Rasse benutzten, als sie ursprünglich auf diesen Planeten kamen. Und das ist der Grund, weshalb Enoch in dieser Zeit zur menschlichen Gemeinschaft spricht…“

Am Ende des nun beginnenden Bewusstseinsprozesses wird die Erkenntnis stehen:

„ Die Sprache des VATERS ist ein Ruf an die Geliebten wie ein spirituelles Licht, das über den Wassern der Schöpfung schwebt. Und ihr seid diese Schöpfung.“