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Sonntag, 27. Juli 2025

Die 7. Reue Sophias und das Dilemma spiritueller Frauen mit ihrer männlichen Seite

Immer noch, so muss Jesus seinen Jüngerinnen und Jüngern vermitteln, ist - im Übrigen auf Befehl des Ersten Mysteriums - auch nach sechs Reuegesängen Sophia noch nicht im Hinblick auf Vergebung ihrer Sünde und ihr Herauskommen aus dem Chaos erhört worden.
Es ist schon ein bemerkenswert langer Weg, der Reue, der viel Durchhaltevermögen erfordert. Ohne eine tiefgehende Ernsthaftigkeit in Bezug auf seinen Sinneswandel kommt niemand zum Ziel. Dies gilt auch für uns in Bezug auf die Ziele, die wir zur Heilung unserer Seele anstreben. Eines dieser Ziele ist die balancierte Vereinigung unserer männlichen und weiblichen Seite. Nicht, dass beide immer absolut pari sein müssen. Eine ständige Ausgewogenheit gibt es nicht, weil das Leben an beide Seiten ja auch unterschiedliche Anforderungen stellt. Jede neue Situation erfordert eine neue Balancierung. Die allerdings ist nur möglich, wenn das Potential beider Seiten auch zur Verfügung steht, zumindest aber mit Bewusstsein angestrebt wird.

Meine Beobachtung und Erfahrung ist die, dass für mich überraschend viele spirituell engagierte Frauen Schwierigkeiten und Defizite in Bezug auf ihre männliche Seite haben. Natürlich keineswegs alle, und es ist ja auch nicht so, dass Männer nicht Schwierigkeiten mit ihrer weiblichen Seite hätten - dass das so ist, darüber ist ja nun oft genug geschrieben worden - und Männer haben im Übrigen überraschend oft Schwierigkeiten auch mit ihrer männlichen Seite; ich bin an anderer Stelle schon darauf eingegangen.
Hier und jetzt soll es um die Probleme spiritueller Frauen im Hinblick auf ihre männliche Seite gehen und warum das so ist, dafür gibt es einige nachvollziehbare Gründe - auf einen wichtigen möchte ich nachher eingehen. Doch möchte ich zunächst ein Beispiel ansprechen, das mich doch ziemlich betroffen gemacht hat:

Im letzten Beitrag habe ich dargelegt, warum der Eigner des Lichtweltverlages, Jahn J Kassl, für mich ein spiritueller Scharlatan ist. Seine Jesus-Biografie, 1. Teil - den zweiten habe ich mir erspart -, ist eine Ansammlung inhaltlicher Absurditäten. Das beginnt mit der Aussage, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben sei, dass es folgerichtig auch keine Auferstehung im biblischen Sinne gegeben habe, dass im Übrigen auch der Verrat des Judas nicht stattgefunden habe, die Hochzeit von Kana in Wirklichkeit die Hochzeit von Jesus selbst gewesen sei und auch die Schlüsselübergabe an Petrus („Und ich will dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben“ - Matthaus16,19) nie stattgefunden habe.
Ich glaube im übrigen, dass Kassl heute sein Absurditäten-Buch über Jesus bedauert, den ganzen Unsinn wird er heute niemand mehr auftischen wollen. 

Worum es geht: Danielle Gernandt (https://danielle-gernandt.de), die sich selbst als spirituelle Beraterin, systemischer Coach und Wegbereiterin für die neue Erde bezeichnet, stellt regelmäßig auf YouTube Videos ins Netz, in denen sie zumeist Informationen aus der Geistigen Welt, die sie erhält, weitergibt und erläutert. Früher enthielt fast jedes zweite von ihr veröffentlichte Video ausschließlich Texte, zumeist Channelings, von Jahn J Kassl, die sie - sicherlich mit seiner Genehmigung - selbst aufsprach, Channelings, angeblich - wie Kassl schreibt und dann eben auch Danielle G. so weitergibt - von Gott, Jesus Christus, Maria Magdalena, Sai Baba, Saint Germain, Babaji und einigen anderen - das letzte Video von vor 5 Tagen enthält eine Botschaft des Erzengel Michael (der mittlerweile laut Aussagen Rudolf Steiners, die nun mehr als 100 Jahre zurückliegen, zur Natur eines Archai, eines Zeitgeistes aufsteigt). Unter einem dieser Kassl-Channeling-Videos - kaum eines ist allerdings unter den Videos ihres You-Tube-Kanals gelistet - machte ich vor wenigen Monaten Danielle Gernandt, die übrigens immer wieder in ihren eigenen Videos Bezug nimmt auf Christus, per Kommentar darauf aufmerksam, dass Kassl den Kreuzestod von Christus leugnet, der ja entscheidend für die Erfüllung von dessen Erdenmission ist; ich zitierte damals sogar in meinem Kommentar die diesbezüglich entscheidende Stelle aus Kassls Jesus-Biografie. Ich dachte, dass sie darum offensichtlich nicht weiß, ansonsten sie nicht Kassls Channelings selbst einsprechen würde, wo sie doch immer wieder in ihren eigenen Videos Christus einbezieht und damit suggeriert, dass er scheinbar eine zentrale Stelle in ihrer geistigen Welt einnimmt.
Sie reagierte mit dem Hinweis, dass sie von Kassls Leugnung nichts wisse und dass das vorliegende Channeling Kassls (das sie also aktuell eingesprochen hatte) stimmig auf sie wirke. Damit war die Sache für sie gegessen.
Dass Kassl das Wirken von Christus hintertreibt, war kein Problem für sie, sie hatte ja davon keine Kenntnis und ganz offensichtlich konnten mein Zitat und meine Aussage sie nicht dazu veranlassen nachzuforschen, denn sie verbreitet ja seine Channelings in ihren Videos weiterhin, Channelings, die nur verlogen sein können, denn dass ein Michael, eine Maria Magdalena oder andere einem Christusverächter Botschaften durchgeben, ist ausgeschlossen.

Wie kann jemand, so dachte ich und denke noch heute so, die Energie eines Mannes mittels eigener Videos weiterverbreiten, der die für unsere Zukunft alles entscheidende Tat auf Golgatha in Abrede stellt. Und falls Danielle Gernandt mir nicht glaubt: die Jesus-Biografie zu erschwingen und selbst nachzuschauen, wo sie für 20 Minuten telefonischer Beratung 99 Euro kassiert und für einen dreimonatigen Kurs 850 Euro verlangt, hätte ihr meines Erachtens die Klärung wert sein sollen.

Christus vor so einem Mann zu schützen war ihr es offensichtlich nicht wert.

Anders formuliert: die männliche Seite in ihr war nicht bereit, das Schwert zu führen bzw. wie Jesus den Tempel auszumisten.

In einer spirituell so entscheidenden Sache nicht aktiv zu werden und ggf. Konsequenzen zu ziehen, offenbart für mich mehr als nur einen Mangelzustand ihrer männlichen Seite.

Das ist natürlich ein krasses Beispiel für den Zustand der männlichen Seite bei einer Frau, grundsätzlich aber stellt sich für mich die Frage, wie es zu meinen Beobachtungen hinsichtlich der männlichen Seite bei spirituellen Frauen kommt.
Die Antwort liegt meines Erachtens in den Auswirkungen des kollektiv männlichen Zustandes auf unserer Erde. Dieser bedauernswerte Zustand schlägt so stark auf die Seelen von Frauen und ihre männliche Seite durch, dass das göttlich Männliche bis in unsere Zeit hinein nicht mehr zur Entfaltung kommen kann. Für mich ist das deshalb auch absolut nachvollziehbar, weil es meines Erachtens kaum Männer gibt, die in ihrem Leben eine männliche Seite zu verwirklichen suchen, die göttlich Männliches zeigt, wie wir es bei einem Mose, einem Josef (sowohl dem des Alten als auch des Neuen Testamentes), einem Jesus, einem Petrus (trotz oder gerade wegen all seiner Schwächen), einem Dietrich von Bern, einem Parzival, einem Lohengrin oder einem Faust in dessen zweitem Teil finden können. 
Mir fällt spontan allerdings auch eine Maria Magdalena ein, wie sie mutterseelenallein und doch entschlossen am Ostersonntagmorgen zum Grab von Jesus geht, während die Jünger in Jerusalem sich fast in die Hosen machend zusammenhocken, in Angst vor den Römern und sich verlassen vorkommend.

Wir - ob Männer oder Frauen - sind aufgefordert, ein Christophorus, ein Christusträger zu sein und das erfordert, dass wir in unserem Handeln und in konsequentem Denken und Sprechen - so gut wir es eben tun zu können uns entwickelt haben - Klarheit und Konsequenz zeigen.

Dass das Verhalten einer Danielle Gernandt Auswirkungen auf die Qualität ihrer spirituellen Arbeit hat, steht für mich außer Frage, auch wenn das nicht unmittelbar erkennbar ist (und wer in der Geistigen Welt für sie tätig ist, sehen wir ja nicht); auch Jahn J Kassl sitzt ja regelmäßig einer recht großen Fangemeinde gegenüber bzw. viele lesen seine Bücher, die doch so wunderbar klingen, deren energetisches Fundament aber für jede Seele höchst schädlich ist (zweifellos gibt Luzifer ganz ausgezeichnete Channelings durch und Buchinhalte …).
Im übrigen geht es nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen, sondern aus den Fehlern anderer zu lernen und zu hoffen, dass diese ihre Fehler erkennen und noch in diesem Leben beginnen können zu bereuen.

Verfolgen wir weiter den Weg der Reue der Sophia, lernen wir von ihr und hören wir, was sie - vermittelt durch Jesus - in ihrer siebten Reue äußert.
Sie sieht alle Archonten der 12 Äonen über sie lachen, sie verspotten und ist tief verletzt:

1  Oh Licht, ich habe meine Kraft dir dargebracht, mein Licht.
2  An dich habe ich geglaubt; lass mich nicht verachtet werden, erlaube nicht den Archonten der zwölf Äonen, die mich verabscheuen, über mich zu spotten.
3  Keiner derjenigen, die an dich glauben, wird beschämt werden. Und diejenigen, die meine Kraft ergriffen haben, mögen sie in der Finsternis verbleiben; mögen sie keine Nutzen davon haben, sondern lass sie ihnen ebenso genommen werden.
4  Oh Licht, lass mich deine Wege wissen, und sie werden mich retten; und lass mich deine Pfade wissen, denn sie werden mich aus dem Chaos befreien.
5  Und führe mich in dein Licht, damit ich sicher bin, oh Licht, dass du mein Retter bist. Auf dich will ich meine ganze Zeit vertrauen.
6  Erinnere dich an mich und rette mich, oh Licht, denn deine liebende Güte währet für immer.
7  Wegen meines Vergehens, das ich von Anfang an in meiner Unwissenheit begangen habe, schreibe es nicht gegen mich, oh Licht, sondern rette mich vielmehr in deiner Güte durch dein großes Mysterium der Vergebung der Sünden, oh Licht.
8  Denn das Licht ist gut und wahr. Deshalb wird es meinen Weg öffnen und mich aus meinem Vergehen retten.
9  Und meine Kräfte, geschwächt wie sie sind durch die Angst vor den materiellen Emanationen von Selbst-Willen, werden durch seinen Befehl geweckt werden; und meinen Kräften, die von den Grausamen vermindert worden sind, wird Wissen gelehrt werden.
10  Denn alle Gnosen [Arten von Wissen] des Lichts bringen Befreiung und sind Mysterien für einen jeden, der zu den Regionen seines Erbes und seiner Mysterien strebt.
11  Um des Mysteriums deines Namens willen, oh Licht, vergib mein Vergehen, welches groß ist.
12  Jedem, der auf das Licht vertraut, wird es das Mysterium geben, das ihm angemessen ist.
13  Und seine/ihre Seele wird in den Regionen des Lichts [in den höheren Himmeln] wohnen und seine/ihre Kraft wird die Schatzkammer des Lichtes [die Gedankenformen größerer Schöpfung] erben.
14  Das Licht versorgt diejenigen mit Kraft, die ihren Glauben auf es setzen; und der Name seines Mysteriums gehört denjenigen, die ihre Hoffnung in es legen. Und es wird sie in die Region des Erblandes [des kommenden Königreiches] setzen, welche in der Schatzkammer des Lichtes ist.
15  Ich aber habe immer an das Licht geglaubt, und es wird meine Füße aus den Ketten der Finsternis befreien.
16  Erinnere dich meiner, oh Licht, und rette mich, denn mein Name ist mir im Chaos genommen worden.
17  Wegen all der Emanationen sind meine Nöte und meine Qualen zahllos geworden; erlöse mich aus meinem Vergehen und aus dieser Finsternis [der niederen Welten].
18 Bemerke doch den Schmerz meiner Qualen und vergib mein Vergehen.
19  Denke an die Archonten der zwölf Äonen, die mich eifersüchtig verachten.
20  Halte Wacht über meine Kraft und befreie mich, und lass mich nicht in dieser Finsternis, denn ich habe an dich geglaubt.
21  Und sie haben mich zur Zielscheibe des Spotts gemacht, weil ich an dich geglaubt habe, oh Licht.
22  Und nun, oh Licht, rette meine Kräfte vor den Emanationen von Selbst-Willen, der mich plagt. 
Deshalb nun, der, welcher nüchtern in seinen Gedanken ist, soll nüchtern sein.

Als Jesus diese Reue seinen Jüngerinnen und Jüngern wiedergegeben hatte, trat Thomas nach vorn und sprach, „Mein Herr, ich bin nüchtern, ich bin sehr nüchtern, und mein Geist in mir ist bereit, und ich freue mich sehr, dass du uns diese Aussagen offenbart hast. Aus Rücksicht auf meine Brüder habe ich bis jetzt geschwiegen, damit ich sie nicht verärgere, und ich habe gewartet, bis ein jeder vor dich komme und die Lösung der Reue von Pistis Sophia erkläre.
Darum, mein Herr, über die Lösung der siebenten Reue von Pistis Sophia hat deine Lichtkraft früher schon durch den Propheten David im 25. Psalm prophezeit, indem sie, die Kraft des Lichtes also [deren Gehalt im Übrigen spirituell wesentlich wertvoller sein dürfte als die meisten Channelings], sprach:

1  Zu dir, YHWH, erhebe ich meine Seele.
2 Mein Gott, in dich lege ich mein Vertrauen; lass mich nicht beschämt werden, und lass meine Feinde nicht über mich triumphieren.
3  Lass niemanden beschämt sein, der fest in dir steht; lasse beschämt sein, die ohne Grund verraten.
4  Deine Wege, YHWH, zeige sie mir; und deine Pfade, lehre sie mich.
5  Führe mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meiner Rettung; ich stehe fest in dir den ganzen Tag.
6  Gedenke deiner Barmherzigkeit, YHWH, und deiner liebenden Güte, die von Anbeginn der Welt existiert haben.
7  Rufe dir nicht die Sünden meiner Jugend und meine Vergehen in den Sinn, sondern in deiner liebenden Güte erinnere dich an mich nach deiner Gültigkeit, YHWH.
8  Gut und aufrecht ist YHWH, und so belehrt er Sünder auf dem Weg.
9  Er führt den Elenden mit Gerechtigkeit und lehrt den Elenden seinen Weg.
10  Alle Pfade YHWHs sind liebende Güte und Wahrheit für ihn, der seinen Bund und seine Vorschriften einhält.
11  Um deines Namens willen, YHWH, vergib meine Sünde, welche groß ist.
12  Wer ist nun der Mensch, der vor YHWH zittert? Sie werden von ihm in den Wegen, die er wählt, unterwiesen werden.
13  Ihre Seele wird in Wohlstand leben und ihr Same wird die Erde erben.
14  Bekanntschaft mit YHWH ist für diejenigen, die vor ihm zittern, und seinen Bund wird er ihnen offenbaren.
15  Meine Augen schauen beständig auf YHWH, denn er wird meine Füße aus der Schlinge ziehen.
16  Wende dich zu mir und schenke mir deine Gunst, denn ich bin allein und elend.
17  Die Sorgen meines Herzens haben sich vermehrt; bringe mich aus meinem Kummer heraus.
18  Siehe mein Elend und meinen Schmerz, und erlasse meine Sünden.
19  Siehe meine Feinde, die an Zahl zugenommen haben, und den ungerechten Hass, mit dem sie mich hassen.
20  Wache über meine Seele und rette mich; lass mich nicht beschämt werden, denn ich habe in dir Zuflucht genommen.
21  Integrität und Aufrichtigkeit werden mich schützen, denn ich habe auf dich gewartet.
22  Oh Gott, befreie Israel von all seinen Bedrängnissen.
„In dieser unvollkommenen, geschlagenen Welt der Isolation“, so merkt J. J. Hurtak an, „sind wir lebenswichtig für die Absichten Gottes. Unser Zeugnis ist jetzt noch mehr als je vonnöten, da wir uns mit unserer höheren Identität identifizieren und Gott uns führt, sie zu entdecken. Wenn wir der Eitelkeiten müde werden und die höheren Wahrheiten erlernen, werden unsere Krankheiten geheilt und unsere sterblichen Teile erneuert und neu gebildet werden, und wir werden beständig sein und ewig vor Gott, YWHW, leben, der lebt und immerdar beständig ist.“
Sophia verlor ihren Namen im Chaos, so haben wir oben gelesen, verlor ihre spirituelle Identität, die es ihr erlaubt hatte, durch die Shekinah Verbindung zu göttlichen Präsenz herzustellen. Wenn Sophia, wenn wir diese höhere Identität verlieren, sind wir uns unseren wahren Ursprungs nicht mehr bewusst und vergessen ihn. Es gilt, die göttliche Sophia, die Weisheit, in uns zu aktualisieren, damit wir zurück zum Bewusstsein unser wahren Ursprungs gelangen und unser Geburtsrecht beanspruchen können. Dann können wir, darauf verweist Hurtak, die Verbindung mit anderen Bruderschaften/Schwesternschaften auf diesem Planeten und mit solchen, die nicht von dieser planetaren Welt sind, wiederherstellen und erkennen, dass wir Teil eines größeren Planes sind innerhalb des Ordens Melchizedek, des Ordens Enoch, des Ordens Michael und dass wir hierher zurückgekehrt sind, um das Werk Christi zu tun, um Liebe, Mitgefühl und Vergebung der ganzen Menschheit zu bringen, bis der wahre, große Christus für alle zurückkehren wird.

Sonntag, 4. Mai 2025

Hallo Anthroposophen, blickt und denkt endlich über Steiner hinaus! - Kommt aus der Steiner-Blase!

Ich bin mir dessen bewusst, dass keineswegs alle Anthroposophen so eng und phantasielos sind und zukunftsverweigernd, wie das die Überschrift suggerieren mag und wie es für das Dornacher Goetheanum gilt. Es gibt sicherlich nicht wenige, die aufgeschlossen sind und das große Potential dieser Zeit miterleben und auf ihre Weise bewusst mitgestalten.

In einem früheren Beitrag habe ich bereits darauf hingewiesen, dass ich nicht verstehe, dass das Goetheanum sich nicht deutlich öffentlich geäußert hat zu der Teillegalisierung von Cannabis, einer Substanz, die eine unkontrollierte Öffnung der Seele für niedere Wesenheiten zur Folge hat, und zu der Genderdiskussion, mithin zu der Bedeutung, warum das Männliche und Weibliche als zwei göttliche Seinsweisen ihre fundamentale Bedeutung für die Entwicklung der Menschheit haben. Stellungnahmen an Zeitungen, Verlage und Agenturen hätten wahrscheinlich das übliche Kopfschütteln ausgelöst, aber nicht wenigen auch einen Zugang zu einem spirituellen Verständnis der Wirklichkeit eröffnet.
Chance verpasst!

Das spirituelle Bewusstsein der Menschen brodelt und kocht seit Corona auf eine Weise, wie es seit Golgatha nicht mehr der Fall gewesen ist. In Dornach aber behandelt man dieselben Themen wie seit 100 Jahren, natürlich etwas modern aufgehübscht und der Entwicklung angepasst, aber im Grunde so, dass man glauben möchte, die Zeit laufe mit derselben Geschwindigkeit wie vor 50 oder vor 20 Jahren. Genau das aber ist nicht mehr der Fall und viele spüren das sehr genau. Die Portale der Erde öffnen sich und planetare und kosmische Einflüsse werden stärker und stärker.

Anhand des von Steiner 1912/13 herausgegebenen Seelenkalenders, der von Woche zu Woche die Seelenstimmung des Menschen und dessen Entwicklung an Hand des Jahresverlaufes aufzeigt, wird deutlich, dass er für unsere Zeit und deren fortschrittliche Kräfte so nicht mehr formuliert werden kann.
Die Osterstimmung und damit Woche 1 beginnt mit:

Wenn aus den Weltenweiten
Die Sonne spricht zum Menschensinn
Und Freude aus den Seelentiefen
Dem Licht sich eint im Schauen,
Dann ziehen aus der Selbstheit Hülle
Gedanken in die Raumesfernen
Und binden dumpf
Des Menschen Wesen an des Geistes Sein.


Das stimmt so nicht mehr! Die Gedanken vieler Menschen sind nicht mehr dumpf. Überraschend viele sind aufgewacht oder sind dabei aufzuwachen!
Eines der Lieblingsworte Steiners ist „dumpf“; es kommt siebenmal in den Wochensprüchen vor. Die Dumpf-Zeiten aber sind vorbei und Steiner würde heute anders formulieren, erfreut darüber, dass er nicht ahnte, in welchen Quantensprüngen (nicht ihres Umfangs, sondern ihrer Qualität wegen) die spirituelle Avantgarde der Menschheit sich vorwärtsbewegt (die Schläfer aus Dornach gehören nicht dazu).

Wir erinnern uns und lesen in Rudolf Steiners GA 182 (S. 149f):
Das ist die große Gefahr für das Bewußtseinszeitalter. Das ist dasjenige Ereignis, welches sich noch vollziehen könnte, wenn die Menschen sich nicht zu dem geistigen Leben hinwenden wollten, vor dem Beginne des 3. Jahrtausends. Wir stehen nur noch eine kurze Zeit entfernt vor dem Beginne des 3. Jahrtausends. Es beginnt ja das 3. Jahrtausend bekanntlich mit dem Jahre 2000. Es könnte sich noch vollziehen, dass, statt mit dem wachenden Menschen, mit den schlafenden Leibern der Menschen das erreicht werden müßte, was erreicht werden soll für die Engel durch ihre Arbeit; dass die Engel ihre ganze Arbeit aus dem astralischen Leib des Menschen herausholen müssten, um sie unterzutauchen in den Ätherleib, damit sie sich verwirklichen könne. Aber der Mensch würde nicht drinnen sein! So müsste es sich im Ätherleib verwirklichen, wenn der Mensch nicht dabei ist, denn wenn der Mensch dabei wäre im wachen Zustande, so würde er das hindern.
Ich könnte mir vorstellen, dass die anthroposophische Bewegung um das Jahr 2000 nicht jene Bestandsaufnahme gemacht hat, die hätte aufzeigen können, ob und wie viele Menschen aufgewacht sind. Ich vermute, sie triefelte damals wie heute, Steiner zitierend, vor sich hin.

Sie hätte sonst aufgemerkt und darauf aufmerksam gemacht, dass 1973 J.J. Hurtaks „Die Schlüssel des Enoch“ erschienen waren, ein vorwiegend wissenschaftliches Buch, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Lebens auf unserem Planeten enthüllt und zeigt, dass wir unserem Wesen nach non-lokal und multidimensional sind, ausgestattet mit ungeheurem Vermögen und Fähigkeiten aus einem göttlichen Geburtsrecht, das in unsere DNA eincodiert ist.
In der Einführung zu den Schlüsseln heißt es, im Grunde die spirituelle Energie Steiners fortsetzend:
Die Schlüssel sollen (..) sowohl das geistige wie das wissenschaftliche Verständnis veranschaulichen, die einander begegnen müssen, wenn die Mitglieder der menschlichen Rasse beim Vollzug eines Quantensprung ins Neue Zeitalter die richtige Wirklichkeitsstruktur einnehmen sollen.
Der Zweck diese Lehre ist es, den Verstand für neue Ideen zu öffnen und euch das Erlebnis der Erziehung der Seele zu vermitteln. So eure Seelen fortschreiten, werdet ihr geladene Teilnehmer an dem ´Inneren Frieden´ dieser großen Einswerdung des “Ersten Abendmahls“, das jetzt zwischen der Bruderschaft der Menschen und der größeren universellen Intelligenz – den Bruderschaften des Lichts – stattfindet.
Immer wieder wird im Rahmen der ´Schlüssel´ auf die Bedeutung der Vater-, Sohn- und Universen des Heiligen Geistes hingewiesen, insbesondere auf die Bedeutung des Orion, des Arkturus und der Plejaden, aber auch auf die Gefahren, die von den niederen Intelligenzen und gefallenen Hierarchien ausgehen, die die Regionen des Großen und Kleinen Bären, des Polarsterns und Thubans, des Alpha Draconis also, bewohnen.

Es ist ja kein Zufall, dass die ersten drei Bücher des österreichischem Mediums Birgit Fischer, in denen unter anderem 130 Sternenvölker beschrieben und zum Teil gezeichnet sind, in der Spiegel-Bestsellerliste zu finden waren. Das wäre noch vor 20 Jahren undenkbar gewesen und zeigt, wie sich das Bewusstsein der Menschen entwickelt hat. Bemerkenswert finde ich auch die Bücher einer Pavlina Klemm, die Hilfestellungen der Plejaden für den Entwicklungsprozess der Menschheit vermitteln und das für mehrere unserer Realitätsebenen.

Ganz zentral für die „Schlüssel des Enoch“ ist die Öffnung des Bewusstseins der Menschen für die Myriaden von Universen des Alls; ohne eine diesbezügliche sukzessive Öffnung eines Menschen auf seinem Weg ist aus der Sicht Enochs und Metatrons keine spirituelle Weiterentwicklung möglich.

Schon Steiner hat darauf verwiesen, dass eine große Gefahr besteht, wenn die Menschheit bei leblosen Gedanken und materialistischen Sichtweisen stehenbleibt. In der GA 204 schreibt er uns ins Stammbuch gerade für die heutige Zeit:
(..) bedenken Sie einmal, die Menschen dächten so fort, die Menschen würden wirklich nichts anderes ausbilden als solche Gedanken, bis zu dem Zeitpunkt, wo im 8. Jahrtausend das Mondendasein wiederum sich mit dem Erdendasein vereinigt, was würde dann entstehen? Ja die Wesenheiten von denen ich gesprochen habe, sie werden nach und nach auf die Erde herunterkommen, vulkanische Übermenschen, Venus-Übermenschen, Merkur-Übermenschen, Sonnen-Übermenschen und so weiter werden sich mit dem Erdendasein vereinigen. Aber wenn die Menschen fortfahren, ihnen bloß Opposition zu machen, so wird das Erdendasein in ein Chaos im Laufe der nächsten Jahrtausende übergehen. Die Erdenmenschen werden ihren Intellekt ja weiter automatisch entwickeln können; der kann sich auch innerhalb der Barbarei entwickeln; aber das Vollmenschentum wird nicht hineingezogen sein in diesen Intellekt, und die Menschen werden keine Beziehung haben zu denjenigen Wesenheiten, die sich ihnen hinunterneigen wollen ins Erdendasein herein.
Schon seit einigen Monaten hätte die anthroposophische Bewegung, allen voran die Dornacher Schläfertruppe, eingedenk des Hinweises von Steiner, das, was sich seit einiger Zeit zeigt, aufgreifen, Bücher vorstellen und Gespräche über entsprechende Themen anregen müssen. Ich persönlich habe den Eindruck, dass viele Anthroposophen nicht über den Tellerrand gucken, weil sie denken, in der im Teller enthaltenen Steiner-Suppe sei ja alles enthalten, was die Seele braucht. Dabei ist es doch Steiner gewesen, der immer wieder im Rahmen seines Werkes aufgezeigt hat, dass es darum geht, Entwicklungen wahrzunehmen.
Es wird eine ganz andere Art von Denken geben über die Menschen. Man wird dazu kommen in verhältnismäßig gar nicht zu ferner Zeit.
Im sozialen und medizinischen und Ernährungsbereich sehe ich in der Anthroposophie ein gewisses Bemühen einer Weiterentwicklung, obwohl meines Erachtens auch die anthroposophische Pädagogik weitgehend stagniert.

Aber wird über die Veränderung des seelischen Weltklimas in der anthroposophischen Bewegung offen diskutiert? Werden neue Entwicklungslinien aufgezeigt? Wird über den Einfluss der Außerirdischen und ihr schon seit Jahrzehnten bekanntes Vorhandensein in der Erde, in den Meeren, auf der Erde und dem Orbit gesprochen? In den USA ist das ja zum Teil der Fall, sogar schon im Kongress; doch Deutschland schläft. Und Anthroposophen, die sogar für ihr Anthroposophendasein bezahlt werden, schnarchen besonders laut und kümmern sich kaum um das, was außerhalb des Tellerrandes geschieht.

Oder glaubt jemand, das Video einer Danielle Gernandt („Deutschland wach auf und erinnere dich!“ - Link s. u.), in dem sie auf ein ihr von der geistigen Welt übermitteltes Bild hinweist und die Information:„Deutschland wird gerade vor aller Augen der Welt entmachtet und geköpft" werde in die Goetheanums-Themen einbezogen?
Dabei steht im Mittelpunkt ihres Videos eines der zentralen Themen Steiners, die Rolle Deutschlands bzw. Mitteleuropas und seine Bedeutung für die Entwicklung der Menschheit. Leider ist mein Kommentar unter dem Video, in dem ich Steiner zu diesem Thema zitierte, von der Dame gelöscht worden. Seine Äußerungen lauteten und gelten bis heute:

Wir in Mitteleuropa haben die Aufgabe, dem Westen, der es nur zu der Entwickelung des Leibes und der Seele, und dem Osten, der es nur zur Entwickelung des Geistes und der Seele bringen kann, wir in Mitteleuropa haben die Aufgabe, der Menschheit zu zeigen, wie die Entwickelung durch Leib, Seele und Geist geht. Wir haben wiederum aufzurichten jenes Reich des Geistes, das untergraben worden ist von dem dogmatischen Katholizismus 869 auf dem 8. ökumenischen Konzil zu Konstantinopel. Sonst geht mit dem Geiste der Menschheit auch die Seele verloren, und sie wird zum lebenden Leichnam auf dieser Erde. (GA 192, S. 242)
Die Völker der europäischen Mitte haben die Aufgabe, aus der Freiheit der Seele heraus bis in das 4. Jahrtausend alles dasjenige zu ziehen, was der Mensch aus der Freiheit seiner Seele bewußt erschaffen kann. Dazu muß aber allerdings die äußere materielle Wirklichkeit geistig-spirituell durchdrungen werden. (GA 182, S. 99)
Dieses Hinlenken aller menschlichen Kräfte auf die Erfassung des Menschen selber, das ist dasjenige, was – dem Volkstum nach – bei dem Menschen Mitteleuropas, wenn er sich selber treu ist, ganz besonders hervortritt; es ist nur in der neueren Zeit zurückgetreten. Aber es ist alle Veranlassung vorhanden bei dem Menschen Mitteleuropas, sich zu besinnen, wie gerade er, wenn er seiner ureigenen Wesenheit folgt, zu diesem Schätzen und Erfassen und Durchdringen des eigentlich Menschlichen kommen muß und soll. (GA 335, S. 88f)

Die Aussagen im Rahmen des Videos sind dramatisch; es heißt dort:
Deutschland wurde stark unterwandert von geistigen Kräften, Kräften der Fremdherrschaft … Deutschland wurde geköpft und damit ist auch die Krone ab, die Herrschaftlichkeit und damit wurde Deutschland in einen Ohnmachtszustand versetzt, damit die Deutschen nicht mehr denken können … Sie sollten und sollen vergessen, wer sie waren und sind: das Volk der Dichter und Denker ... Über den Kopf aber und die Krone bekommen wir eigentlich den Zugang zur geistigen Welt, zu Gott … Deutschland verlor seine Würde … Sein Herz aber möchte wieder erwachen und schlagen für das eigene Land, für das Vaterland, für Gott, für den Schöpfer … Es geht darum, dass aus dem Herzen der Glaube an die Kraft des Geistes wieder erwacht, damit wir uns rückverbinden mit dem Potential unseres Volkes, einer hohen Geistigkeit und Klarheit, den Kopf also wieder zurückholen, unsere Geistigkeit, den Glauben an die Schöpfung … Es ist die Zeit, dass wir wieder an unser deutsches Volk glauben, an unsere Geistigkeit … übernehmt wieder eure Macht … lasst diese verzerrte Gutgläubigkeit …

Auf dem Hintergrund dessen, was Steiner vor über 100 Jahren sagte, sollte die Thematik des Videos im Rahmen der Goetheanums-Vorträge angesprochen werden und Seminare durchgeführt werden.
Glaubt aber wirklich jemand ernsthaft, dass das geschieht?
Ich glaube, dass sich die anthroposophische Bewegung einschließlich ihrer bezahlten Frau- und Herrschaften gar nicht bewusst ist, wie sehr sie die Zeit verschläft. Wie sehr das Bewusstsein vieler ihrer Mitglieder spirituell aus der Zeit fällt, abstirbt.
Ich bin sicher, dass sich viele Anthroposophen bei ihrer Rückkehr in die Geistige Welt wundern werden, wie wenig sie den Vorstellungen der Geistigen Welt in Bezug auf ein erfolgreiches Wirken im Rahmen des eigenen Lebens entsprochen haben.

Ob sich etwas ändert? Ob Anthroposophen etwas für eine mögliche Veränderung tun?

Ich schreibe diesen Beitrag, weil ich auch als Nicht-Anthroposoph, der Steiner allerdings in Bezug auf die eigene spirituelle Entwicklung sehr viel verdankt, zutiefst bedaure, dass in der Anthroposophie ein riesiges spirituelles Potential brachliegt. Wie viele Treffen gibt es wöchentlich an vielen Orten, wo längst hätte begonnen werden können, über den Tellerrand hinauszuschauen - ich glaube, mit nichts mehr könnte Rudolf Steiner eine größere Freude bereitet werden!
Welche spirituellen Energien liegen hier brach!
Wer trägt die Verantwortung?

PS Ich möchte abschließend noch anmerken, dass Ich den Quellen gegenüber, die ich beispielhaft angeführt habe, selbst zum Teil in einzelnen Punkten sehr kritisch gegenüberstehe. Das gilt für J.J. Hurtak, B. Fischer und insbesondere D. Gernandt.
Ich habe ihre Bücher und Web-Seiten und meine Ansicht zu ihrem Wirken auf meinem Blog „Wortbrunnen“ verlinkt

Donnerstag, 19. September 2024

Die Führung der Erde durch die neuen Menschen! - Die Schöpfung steigt auf, alle Galaxien!

„Das Universum, das ihr zu kennen glaubt, öffnet sich. Welten und Intelligenzen, die zuvor keine Verbindung hatten, treten nun in Kontakt. Wir formieren uns neu, um zu erforschen, welcher Fortschritt für uns möglich ist. Es ist die Reproduktion unserer selbst, die im Zentrum dieser Forschung steht. Viele galaktische Wesen und Intelligenzen zeigten sich interessiert, und wir gründeten einen neuen Council.“
Diese Sätze entstammen dem am 22. September 2022 erschienenen Buch von Birgit Fischer mit dem Titel „Starseeds. Warum wir hier sind und wohin wir gehen“. [»Starseeds« sind geistige Energien aus den Weiten des Weltalls, die von den entlegensten Planeten aus das Geschick der Menschheit mitgestalten.]
Hier soll es mir nicht um das neue Council, den neu gegründeten „Rat des goldenen Lichts“ gehen, sondern um die Tatsache, dass ich heute Morgen, fast genau zwei Jahre nach dem Erscheinen des Buches, ein Video sah, das genau Obiges thematisiert, wie sehr nämlich das Universum sich öffnet, ja, man kann sagen, sich mittlerweile geöffnet hat, und welche Bedeutung denen unter uns, die bereit sind, diese Entwicklung mitzugehen, zukommt, auch, im Übrigen welche Herausforderungen auf sie zukommen.
Nicht wenige unter uns Menschen befinden sich in einem Transformationsprozess, der gerade auch den Körper mit einbezieht (ich kann ein Lied davon singen), wobei es sinnvoll ist, darum zu wissen, um nicht unnötig verunsichert zu sein.
Ich habe oben angedeutet, dass das Ziel, die fünfte Dimension ist. Das klingt für manchen oder sogar viele recht kryptisch. In meinem letzten Beitrag auf Facebook habe ich die 3. Dimension angesprochen, die Ebene des goldenen Kalbs, des materiellen Bewusstseins. Wenn von Dimensionen gesprochen wird, dann sind nichts anderes gemeint als Bewusstseinsebenen. Die Bewusstseinsebene der fünften Dimension hat zum Ziel die Transformation der Erde, die Vereinigung von Himmel und Erde, auch im Bewusstsein der Menschen. Jenes oben angesprochene Video ist im Übrigen überschrieben „Die Führung der Erde durch die neuen Menschen! 17.09.24“. Unten ist es verlinkt.
Ich möchte hier nicht weiter auf den Inhalt eingehen und auch nicht die Werbetrommel rühren, denn der wahre Weg, die Wahrheit und das wahre Leben sprechen für sich und menschliche Werbung wäre überhaupt nicht angemessen. Eine Seele, die sich angesprochen fühlt, wartet nur auf den Moment, zum Bahnhof zu gehen und in den Zug einzusteigen.
Die Situation erinnert an die der Jünger, die dem „Folge mir nach!“ von Jesus Folge leisteten. Es war ja schon damals so, dass sie nicht alles aufgaben. Die Jünger wechselten ja nicht den Kontinent und wenn sie mit Jesus mitzogen, waren sie nie wirklich weit von ihren Familien entfernt. Wer heute in den Zug einsteigt, wird nicht zwangsläufig die Beziehung, in der er steht, beenden oder den Beruf wechseln oder umziehen. Aber sicher ist, dass sich Menschen finden, die auf diese bewusste neue Art unterwegs sind.
Natürlich kann, in den Zug einzusteigen, auch bedeuten, dass Beziehungen zu Ende gehen, dass Menschen einen neuen beruflichen Weg gehen, dass sie vielleicht auch geographisch ein neues Zuhause finden.
Was aber vor 2000 Jahren und heute gleich ist: Wie die Jünger religiöse Muster und mentale Muster, die bisher ihr Leben prägten, aufgaben, so haben bereits nicht wenige unter uns und werden weiterhin Vorstellungen und Einstellungen, die bisher ihr Leben bestimmten, aufgeben. Von den anstehenden Veränderungen - auch auf der gesellschaftlichen Ebene - wird in dem Video und dem im folgenden angesprochenen immer wieder gesprochen.
Ich möchte nämlich dem, der sich mit dieser Thematik noch wenig beschäftigt hat, vor dem unten verlinkten Video jenes von Danielle Gernandt, das dem unten verlinkten vorausgeht, empfehlen („Du schwingst jetzt in einer neuen Frequenz! Mondfinsternis 18.09.24“ - https://www.youtube.com/watch?v=SkQW2I3K1Jk&t=1088s ); es bringt die Dimensionen der Veränderung näher und weist auch auf die inneren und äußeren Umstände hin, die mit diesem Weg einhergehen (auch wenn die Mondfinsternis vorbei sein wird, wird der Inhalt wegweisend und hilfreich sein).
Im übrigen freue ich mich, Menschen kennenzulernen, die diesen Weg gehen, sei es über den Kontakt im Rahmen der sozialen Medien, sei es auch persönlich.
Schließen möchte ich mit aufschlussreichen Sätzen aus den oben angesprochenen Buch von Birgit Fischer, die von einer Seherin namens Sybill, einem Mitglied des Rates des golden Lichtes stammen:
„Die Menschen haben vielen galaktischen Wesen etwas voraus. Sie sind sterblich und kennen Emotionen. Emotionen sind aufgrund eures Wissens um eure Sterblichkeit bei euch Menschen stets präsent. Deshalb sind viele von euch in dieser Ungeduld, das Leben auszukosten und euch zu reproduzieren. Die Angst vor dem Tod ist euer Antrieb, Leben zu schenken. Vielen von euch ist nicht bewusst, dass diese eigene Art für viele von uns äußerst interessant ist. Denn selbst wenn wir größtenteils unsterblich sind, geht auch ihr in tausenden von Jahren diesen Weg. Bis dahin lernen viele galaktische Wesen von euch. Denn auch das, was ihr menschliche Liebe nennt, ist an kostbares Wissen gekoppelt. Selbst die Reptiloiden, die das Wissen über Emotionen zu euch auf die Erde gebracht haben, sprechen davon, dass ihr im Begriff seid, einen größeren Schritt in der emotionalen Erkenntnis zu tätigen. Ein Schritt, den sie bisher noch nicht wagten. Während sich viele von euch selbst als unterentwickelt bezeichnen, tun wir das nicht.
(…) was viele von euch nicht sehen, ist, dass sich liebliche Energie molekular-exponentiell im gesamten Universum ausdehnt, wenn sich zwei Menschen auf der Seelenebene lieben.“

Samstag, 13. Juli 2024

Warum Anthroposophen spirituell höchst gefährdet sind in dieser Zeit.

Wer sich mit Astrologie ein wenig beschäftigt und die Zeichen der Sterne zu verstehen sucht, weiß, dass wir von März bis Juni 4 Neumonde hatten (s. unten Grafik Silke Schäfer), die dadurch gekennzeichnet waren, dass jeweils fünf Planeten im selben Zeichen auftraten. Solch eine intensive Planetenhäufung viermal hintereinander, hat natürlich eine tiefe Bedeutung und eine tiefe innere Neuausrichtung der Menschen zur Folge. Gewiss wird es nicht allen bewusst gewesen sein, aber viele haben es dennoch gespürt und im Netz ist vielfach über die Intensität dieser Zeit gesprochen worden (dazu S. Schäfer kompakt hier https://t1p.de/04f2b) In dem Video verweist Silke Schäfer auch auf eine Konstellation – Pluto im Wassermann im Zeichen Steinbock –, eine Konstellation, die nur knapp alle 250 Jahre auftritt und vermutlich zur Folge haben wird, dass im Politsystem in der nächsten Zeit alte Köpfe rollen werden (wir dürfen gespannt sein, hallo Biden, hallo Trump, hallo Putin).
Es kommt hinzu, dass zur Zeit Mars Uranus - man bezeichnet letzteren auch als Systemsprenger - aktiviert und plötzliche Veränderungen auftreten werden, seien es Vulkanausbrüche, politische Ereignisse oder Geschehnisse im persönlichen Bereich (ich empfehle Silke Schäfers Video hierzu https://t1p.de/1zax0 und das von Danielle Gernandt https://t1p.de/i6llf ) Was dazu parallel läuft – und das schon seit längerer Zeit – habe ich in meinem vorletzten Beitrag vom 15. Juni auf Facebook (https://t1p.de/8922r) bzw. auf meiner EthikPost (https://t1p.de/26j1u ) aufzuzeigen versucht. 

Wir erinnern uns an Columbus, Vasco da Gama und andere bekannte Namen aus der Zeit des 15. und auch 16. Jahrhunderts, als die Menschheit von ihren Küsten ablegte und aufs offene Meer hinausfuhr. Nicht wenige glaubten damals voraussagen zu müssen, dass man hinter dem Horizont einfach wegkippen würde, so wie nicht wenige, als die erste Eisenbahn fuhr, meinten, dass man, wenn man sich dieser Geschwindigkeit und diesem Gefährt aussetzen werde, man geisteskrank würde. Dann kam die Zeit, als die Menschen zu fliegen begannen, später dann erkundeten sie den Orbit und reisten zum Mond. Und in dem erwähnten Beitrag auf FB bzw. der EthikPost habe ich auf den letzten Schritt verwiesen, dass Menschen, die dazu in der Lage sind (Pavlina Klemm, Birgit Fischer), uns mit Sternenvölkern unserer Galaxie und weiter entfernten Galaxien bekannt machen.

In meinem Bekanntenkreis habe ich es mehrfach erlebt, dass Menschen den Schritt, diese Entwicklung ernst zu nehmen, nicht mitzugehen bereit sind und sich von dem, womit ich mich beschäftige, distanziert haben. Aber was ich wahrnehme, ist, dass ein ungeheuer frischer Wind – man möchte fast von Stürmen sprechen – durch alles, was uns bisher lieb und teuer war, hindurchfegt. Wir sind in einem Ausmaß, das ich bisher in meinem Leben nicht erlebt habe, dazu aufgefordert, alte Strukturen, Denkgewohnheiten und Glaubenssätze infrage zu stellen, ja, sie überhaupt aufzudecken. Manche reagieren, in dem sie Dinge, die wegfliegen wollen, mit Steinen beschweren und gegebenenfalls die (inneren) Fenster mit Brettern vernageln, es gibt aber auch nicht wenige, die aufgeschlossen sind für das, was kommt, ohne Angst vor Neuem.

Ich habe mich in meinem Leben über einige Zeit mit den Vorträgen und Büchern Rudolf Steiners beschäftigt und aus dieser Beschäftigung spirituell großen Gewinn gezogen. Bereits an anderer Stelle habe ich darauf aufmerksam gemacht, dass ein großes Thema in unserer Zeit – die Beschäftigung mit den Starseeds – in einen Bereich fällt, der zentral für das Denken Rudolf Steiners ist, das Verhältnis nämlich von Mikrokosmos und Makrokosmos. Und wenn Danielle Gernandt in ihrem vorletzten Video (https://t1p.de/8ohl8) wiederholt hinweist auf die Bedeutung der Gedanken und wie wir mit ihnen umzugehen haben, so greift sie einen Aspekt auf, der zu den zentralen Steines gehört: es geht ihm um die zunehmende Reinheit der Gedanken, deren Lösung vom Physischen und die Hinwendung zum Kosmischen. Von daher denke ich, dass, wenn Steiner heute leben würde, er an vorderster Front derer wäre, die neuen Entwicklungen aufgeschlossen gegenüber wären, ja sie aktiv unterstützten. Denn was die Neuausrichtung des Denkens und die Einstellung zu Mikrokosmos und Makrokosmos betrifft, liegt er auf der Linie jener, die in dieser Zeit – um es klar zu formulieren – von der Anthroposophie überhaupt nicht beachtet werden; Gottseidank gibt es Ausnahmen.

Ich habe mich im Frühjahr dieses Jahres auf YouTube umgesehen und die Programme des Goetheanum studiert, und war doch etwas schockiert, als ich feststellte, dass Themen, die in unserer Zeit eine besondere Rolle spielen, kaum - ja, ich kann sagen - dort nicht aufgegriffen werden. ich weiß nicht, zum wievielten Male der Brand des ersten Goetheanums und die Gestaltung des zweiten Goetheanums zum Thema gemacht wird („Der Schritt zum zweiten Goetheanum“ https://t1p.de/dxgh9 ), ich weiß nicht, wieviele Vorträge es zur berühmten Weihnachtstagung Dez. 1823, bereits gab und noch geben wird …. man schaue einmal die über 40 Themen an, über die ein Peter Selg, der Vielredner der Anthroposophen (https://t1p.de/1g38i), gewiss ein durchaus sympathischer und rhetorisch versierter Redner und exzellenter Steinerkenner - Ich habe den Eindruck, er hat die 350 Steiner-Bände mindestens zweimal gelesen - von sich gibt: Es ist allerdings, als ob bei ihm und auch bei vielen anderen Anthroposophen die Zeit still stünde. Was ich lese und höre, spiegelt zuallermeist die Energie von vor 20, 30, ja 50 Jahren wieder.
Ich fand es richtig schön, mit welcher Liebe im Netz auf einen heilpädagogischen Kurs am Goetheanum hingewiesen wurde, ich finde es gut wenn Anthroposophen als Gemeinschaft sich, wie das am 27. August geschieht, in Dornach familiär treffen (https://t1p.de/gul9l); hier wird Gemeinschaft gelebt und das ist gut. Man kommt aber nicht umhin, das Gefühl zu haben, dass die anthroposophische Bewegung mittlerweile einem geschlossenen Zirkel gleicht. Es besteht wenig Interesse, die Stimme nach außen zu erheben und sich in die Gesellschaft einzubringen; das gilt für die oben angesprochenen Themen, KI oder auch Themen, die kürzlich erst im Mittelpunkt standen wie die Teillegalisierung von Drogen oder das „Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (SBGG)“. Man gewinnt fast den Eindruck, dass die Anthroposophie, vor allem die Goetheanum-Fraktion, sich hermetisch abriegelt gegenüber neuen und möglichen zukünftigen Schwerpunkten menschlichen Seins. Ich kenne keine Vorträge beziehungsweise Seminare zur aktuellen politischen oder gesellschaftlichen Themen. Mag gut sein, dass ich über das ein oder andere nicht informiert bin, ich bin aber sicher, dass nicht wenige mir Recht geben, dass bei den Anthroposophen irgendwann die Uhr stehen geblieben ist. Gewiss findet ein „Kolloquium Astrologie, Freiheit und soziale Gestaltung“ statt, wobei es in der Ausschreibung darum geht, dass „Eine Astrologie der Zukunft (..) dazu beitragen können (muss), Freiheit und lebendige soziale Gestaltung zu verwirklichen." Ich würde mich aber sehr wundern, wenn ein Bezug zu den Büchern von Pavlina Klemm und Birgit Fischer - letztere ist mit ihren ersten drei Büchern immerhin auf der Spiegel-Bestsellerliste zu finden - hergestellt und damit diese neue makrokosmische Ebene einbezogen wird. Stattdessen wird wie üblich vielfach Steiner zitiert werden.

Der frische Wind, von dem ich gesprochen habe, der zur Zeit stürmt und weht, ist im Rahmen der anthroposophischen Bewegung nicht ansatzweise zu spüren und das hat Auswirkungen auf die spirituelle Entwicklung ihrer Mitglieder und derer, die ihr nahe stehen. Sie verschlafen buchstäblich, was momentan geschieht. Bewusst oder unbewusst blockieren viele unter ihnen die augenblickliche Entwicklung; gewiss gibt es Ausnahmen, aber ich kann nicht erkennen, dass sie sich Gehör verschaffen wollen bzw. können.
Ich habe den Eindruck, die anthroposophische Bewegung ist erstarrt und altbacken. Damit wird sie im übrigen Rudolf Steiner nicht gerecht, dem es ein großes Anliegen war, dem Beispiel des Prometheus zu folgen. Jener hat bekanntlich einiges riskiert und sich mit der Obrigkeit angelegt und tapfer die Konsequenzen getragen - so wie es letztendlich Steiner auch tat; Sein Sterben hängt damit zusammen. Wie weit hat sich diese Bewegung von ihm und Prometheus entfernt und von dem Feuer, das Prometheus brachte und in Bezug auf das Christus sagt: „ich bin gekommen, ein Feuer zu entzünden, und was wollte ich lieber, denn es brennete schon!“
In Dornach und ich vermute, in vielen Zweigen, brennt wenig bis nichts.



Samstag, 15. Juni 2024

Die Qualität der Spiritualität verändert sich gerade drastisch: sie wird alltagstauglicher, lebensrelevanter, zugleich kosmischer; sie bewirkt damit unweigerlich weltweit Veränderung in unerwartetem Ausmaß!

Allein die Tatsache, dass ein Buch wie Mein Vater war ein MiB von Jason Mason veröffentlicht werden konnte - und das nun in der fünften Auflage (ich beziehe mich auf Band I) – zeigt, dass wir in einer Zeit leben, in der die geheime Weltregierung, Illuminaten und weitere, auch außerirdische Kräfte, die seit langem das Leben auf der Erde beeinflussen und maßgeblich bestimmen, nicht mehr in der Lage sind, alles zu kontrollieren; ja, es gibt Hinweise darauf, dass diesen Kräften bewusst geworden ist, dass eine Zeit anbricht, in der ihre Kontrollmöglichkeiten schwinden.
MiBs, Men in Black - eine Bezeichnung, die die UFO-Literatur kreiert hat – haben nach Jason Mason die Aufgabe, „UFO-Zeugen ausfindig zu machen, zu erfragen, was genau diese gesehen haben, um sie dann einzuschüchtern und Fotos und desgleichen zur konfiszieren.“ Ihre Organisation verfügt „über eine Künstliche Intelligenz (KI) - ähnlich wie die Familien Rothschild und Rockefeller –, die ihnen die Möglichkeit gebe, zukünftige Ereignisse zu berechnen. Sie würden diese schon lange besitzen, mit einer außerirdischen Technologie verbunden sein, die sie (als) Looking-Glass-Technologie bezeichnen. Diese versetzt sie in die Lage, in das Raum-Zeit-Geschehen zu blicken.“ Ihnen ist dadurch möglich, „die Seele beziehungsweise die verschiedenen Energiefelder der Seele zu sehen und die Daten, die darin aus allen Inkarnationen zusammen gespeichert sind, auszulesen.“
Im Folgenden verlinke ich einen Auszug zum Thema der KI aus Jason Masons Buch, der auf den Einfluss der Außerirdischen und mit ihr verbundenen schwarzmagischen Einflüsse hinweist > https://lmy.de/vbxnL.
Wer sich spirituell orientiert und der Auffassung ist, wie es in dem Dhammapada, den gesammelten Buddhaworten, heißt, dass alle Dinge im Geist entstehen, war auch schon bisher der Auffassung, dass Planeten, Sonnen und Galaxien sich nicht aufgrund von Schwerkraft bewegen, sondern von geistigen Kräften bewegt werden.
Dass aber ein Buch mit dem Titel Starseeds: Warum wir hier sind und wohin wir gehen. Transformierende Botschaften aus fernen Galaxien es auf die Spiegel-Bestsellerliste schafft, ist schon absolut ungewöhnlich und zeigt, dass in Bezug auf das Bewusstsein der Menschen sich unglaublich viel tut.
In der Verlagsbeschreibung heißt es:
„Starseeds" sind geistige Energien aus den Weiten des Weltalls, die von den entlegensten Planeten aus das Geschick der Menschheit mitgestalten. Birgit Fischer erforscht mithilfe ihrer ausgeprägten medialen Fähigkeiten diese galaktischen Intelligenzen. Die Botschaften der Starseeds, die von der Autorin gechannelt werden, schenken bereits Tausenden Menschen spirituelle Orientierung, innere Heilung und ein Gefühl des Verbundenseins mit dem ganzen Universum.
Klar und anschaulich führt Birgit Fischer vor Augen, welche verschiedenen Starseeds es gibt, welche Bedeutung sie für uns haben, wie sie mit uns kommunizieren und wie wir ihre Energien nutzen können: um tiefe innere Heilungsprozesse anzustoßen, Rat und Hilfe für unser Leben zu erhalten und unser seelisches Wachstum zu fördern.
Mit Prophezeiungskapitel zu den nächsten 150 Jahren.
Und dieses Buch war keine Eintagsfliege. Auch das zuletzt veröffentlichte Buch der Autorin mit dem Titel Starseeds-Healing: Heilsame Energien aus fernen Galaxien für Körper und Seele ist ein Spiegel-Bestseller.
Wer hätte so etwas vor zehn Jahren für möglich gehalten …
Es würde den Rahmen sprengen, ausführlicher auf die Bücher einer Pavlina Klemm einzugehen; bemerkenswert jedenfalls ist, dass ihre Kontakte zu den Plejaden zu mittlerweile 12 Büchern geführt haben (https://pavlina-klemm.de/?page_id=3103); und ich könnte nicht sagen, sie seien weniger bemerkenswert als jene einer Birgit Fischer.
Was mich übrigens bei einer Pavlina Klemm und ihren Aussagen u.a. auch in Interviews, die ich mir angehört habe, überzeugt hat, ist, dass Außerirdische ganz offensichtlich nicht ein abgehobenes Wissen vermitteln, sondern es - in ihrem Fall - den Plejaden darum geht, den Menschen Hilfestellung zu geben, um ihr Leben auf der Erde erfolgreich zu gestalten. Das erfolgreich nicht bedeutet, Millionär zu werden, sondern reich zu werden in Bezug auf Seelisch-Geistiges, versteht sich von selbst. Dass das nicht ausschließt, in Wohlstand zu leben, wird im Grunde bei allen Autorinnen deutlich. Es gibt hier nirgends eine Geld- oder Lustfeindlichkeit; ich habe sie jedenfalls nicht gefunden,
Das gilt auch für eine Danielle Gernandt. Gerade ihr letztes Video mit dem Titel So beeinflusst du deine Gedankenwelt schöpferisch für dein Leben (https://t1p.de/k84q2) untermauert für mich die beeindruckende Tatsache, wie sehr sich Spiritualität in dieser Zeit wegbewegt hat von abgehobenem spirituellen Gelabere hin zu einem Angebot an lebenspraktischen Hilfen, die auch beispielsweise Körperliches mit einbeziehen, miteinbeziehen können, weil physische und feinstoffliche Körper immer mehr Kontakt zueinander aufnehmen, sich verbinden.
Wir leiden unter Ängsten und Gedanken, die wir oft selbst als belastend empfinden. Wer kennt nicht das Phänomen des Gedankenkarussells. 
Wir aber sind nicht unsere Gedanken. 
Mit den Gedanken angemessen umzugehen, so dass sie eine Hilfe sein können und keine Qual, dafür gibt Danielle Gernandt in ihrem Video wertvolle Tipps (ab 12.25´). Eigentlich sind es weit mehr als Tipps. Ihre Hilfen, die diese Frau in 12 Punkten zusammenfasst, können unser Leben verändern. Wir können dadurch Menschen sein, die weit weniger leicht zu manipulieren sind und selbstermächtigt zu leben vermögen, das heißt, in der Lage sind, unsere Realität durch unsere Gedanken bewusst zu gestalten.
Auch frühere Videos dieser Frau orientieren sich an einer ganz lebensnahen Spiritualität und sie gibt, wie die anderen auch, persönliche Erfahrungen wieder, die Spiritualität nah an das Leben heranrücken (https://t1p.de/tp9m4 / https://t1p.de/23vq0 / https://t1p.de/npj08)
Alle vier Autoren vermitteln, auf welche intensive Weise wir mit dem Kosmos verbunden sind und wie sehr wir, zumeist ohne es gewusst zu haben, auch von dort beeinflusst wurden, in der Vergangenheit nicht immer zu unserem Vorteil – das lässt gerade das Buch von Jason Mason deutlich werden.
Offensichtlich beginnt nun die Zeit, in deren Rahmen ein bisher manipulierter Teil der Menschheit die Möglichkeit hat, Einfluss auf diesen Einfluss zu nehmen, damit Manipulation verhindert wird – eine Manipulation gerade durch Menschen, die die kosmischen Kräfte schwarzmagisch, das heißt, nur zu ihrem Vorteil zu nutzen wussten, ggf. ohne Rücksicht auf das Leben anderer.
Für viele mag noch über längere Zeit der Gedanke befremdlich sein, dass eine bewusste Hinwendung zu kosmischen Kräften und eine bewusste Zusammenarbeit mit ihnen mehr Lebensnähe und eine höhere Lebensqualität mit sich bringen. Geistiges Wachstum ist ohne diese Zusammenarbeit gar nicht möglich. Über viele Jahrhunderte hat die Kirche dieses Bewusstsein erfolgreich torpediert. Diese Zeit ist vorbei. Gerade das Internet hat ermöglicht, dass wissende Menschen die Wahrheit aus dem Joch der Kirche befreien konnten. Im Grunde stand dieses Bewusstsein sehr konkret seit 100 Jahren allen zur Verfügung, denn zu den Grundlagen der Lehren Rudolf Steiners gehört der unverbrüchliche Zusammenhang zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos. In mehreren Banden hat er sich detailliert dazu geäußert. Nun stellt sich bezüglich dieses Zusammenhangs eine neue Ebene, eine neue Qualität ein. Soweit ich erkennen kann, setzen sich Anthroposophen mit dieser neuen Ebene nicht auseinander, weil sie viel zu sehr steinerfixiert sind. Mir scheinen sie zum Teil doch sehr eingefahren. Die angesprochene neue Ebene aber erfordert eine hohe Bereitschaft zur Offenheit für geistig bisher so nicht Offenbartes.

Ich möchte nur empfehlen, alle diesbezüglichen Inhalte, die im Internet angeboten werden, immer kritisch zu prüfen, denn gerade im esoterisch-spirituellen Bereich gibt es nicht wenige Zeitgenossen, die ihr Ego ausleben, indem sie bewusst spirituelle Malware produzieren.