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Freitag, 31. Januar 2025

Donald Trump: Lust an Destruktion, an Zerstörung. – Der Mensch Trump aus spiritueller Sicht.


Die alten Mechanismen greifen nicht wirklich mehr. Was bisher selbstverständlich war, dass nämlich hinter verschlossenen Türen gemauschelt und auf dieser Basis Politik gemacht wird: es funktioniert nicht mehr, nicht mehr in den USA, zunehmend auch nicht mehr bei uns.
Warum? - 
Corona hat vielen Menschen die Augen geöffnet. Zu viele der gewählten Politiker waren und sind ganz offensichtlich nicht lauter wie ein Bach; sie sehen krank aus und ihre Seelen sind es wirklich. Hinweise des RKI wurden übergangen, damit Menschen weggesperrt werden können und die Schäden an den Seelen von Kindern und Jugendlichen sind heute zunehmend sichtbar - eine Aufarbeitung: Fehlanzeige.
Man hört die Politiker reden und glaubt ihnen nicht mehr; man spürt, dass sie in Wahrheit sich selbst nicht glauben, sondern reden nach überkommenen politischen Mustern und Strukturen. SPD-Politiker müssen eben auf bestimmte Weise reden, gleiches gilt für Linke und Grüne und eine AfD schöpft das Unwohlsein der Menschen ab an einer Art von Politik, von der Menschen einfach nur die Nase voll haben.
Mit größter Selbstverständlichkeit werden nun Millionen von Menschen diffamiert, die die AfD gewählt haben, weil es momentan das wirkungsvollste Ventil ist, Olaf und Co zu sagen: Wir haben genug von dir und deinesgleichen. A
ber Scholz, Merz, Habeck und Co interessiert nicht, was die Menschen ihnen eigentlich sagen wollen. Bevor man hinhört, ist es einfacher, Millionen Wähler zu diffamieren, die überwiegend keineswegs rechtsradikal sind, nur einfach genug haben, wie ihnen vor Wahlen geschmeichelt wird und nach der Wahl lieber Banken gerettet werden als Menschen und in einem angeblich reichen Land wie Deutschland Millionen Menschen an der Armutsgrenze leben.

Da kommt auf einmal einer daher, der sagt, was er denkt. Vieles ist verlogen, was er sagt und denkt, aber mit größter Selbstverständlichkeit steht er zu seinen Lügen und seinen zum Teil kruden Ansichten. Schon lange schreit kaum jemand mehr auf - warum?
Wie gerne würden viele sich so verhalten wie er: zu sagen, was sie denken, auch wenn man für vieles keine Argumente hat, sondern Gefühlen nachgibt. Wie kaum jemand sonst agiert Trump aus dem Bauch heraus, redet aus dem Bauch heraus, lügt und diffamiert: wie gern täten das viele auch … endlich einfach zu sagen, was sie fühlen und denken …
Und dann kommt hinzu: Trump tut, was er sagt. Er erlässt verfassungsfeindliche Dekrete, aber es stört ihn nicht. Endlich gibt es den Django der Politik. Sein Revolver sitzt ihm locker am Gürtel. Für seine Art zu leben, zu regieren gehen die Menschen über Barrikaden hinweg. Wenn Hüter des Gesetzes dabei schwer verletzt werden - was zählen Bilder, die zeigen, wie sie um ihr Leben kämpfen … Trump begnadigt mit einem Handstreich alle, die auf ihn hören. Er kündigte es an, und dann tut er es auch, auch wenn unter den Begnadigten Schwerverbrecher sind.
Was zählt, entscheidet Django.
Und Django fackelt nicht.
Wie gern würden viele auch so sein: nicht im Sessel sitzen und in die Glotze starren und mit Bekannten über die Welt schimpfen, sondern tätig sein: ein Wilhelm Tell, ein Robin Hood … momentan reicht es nur zu einem Trump, mit dem sie sich identifizieren ...
Das alte Männlichkeitsideal feiert Urstände; endlich einer, der schießt und viele Männer und Frauen finden das toll. Das alte Polit-Establishment wurde durch Trumps Wahl hinweggespült, eine Pamela Harris hatte keine Chance. Und niemand trauert ihr wirklich nach. Den ganzen Familien-Polit-Clans in den USA trauert niemand nach - ihre Zeit geht zu Ende, noch ahnen sie selbst nicht, wie radikal das geschehen
wird. Es sind nur wenige in den USA, die ahnen, in welchem Ausmaß sich das Land in den nächsten Jahren verändern wird.
Donald Trump
legt der Welt die Daumenschrauben an. Nach der Wahl wird sofort alles anders, Krieg wird sofort beendet, kündigte er an. Das imponiert. Friedrich Merz beispielsweise kündigt auf einmal genauso an, was sofort nach der Wahl anders wird. Das Männlein Friedrich möchte gern auch ein Django sein … vielleicht wird er ja noch zum Mann - unter (deutschen) Politikern wäre er dann allerdings eine absolute Ausnahme.

Tut das gut, dieses Ende bisheriger Politschleimerei! Auch Europa zählt nicht mehr. Es hat die USA nur ausgenutzt, damit ist jetzt Schluss. Dass die USA über Jahrzehnte selbst dieses Verhältnis zu den „Freunden“ in Europa aufbaute, damit Waffen dort stationiert werden können, damit es ein Bollwerk gegen den Feind im Osten gibt - immerhin war diese Bastion Europa den USA über die Jahrzehnte Milliarden und Abermilliarden wert (gewiss nicht aus Selbstlosigkeit) - das spielt keine Rolle. Auf einmal wurden die USA nur ausgenutzt und Django macht dem ein Ende. Nun sitzt der Feind woanders, alles andere zählt nicht mehr. Trump wird das Theater mit Europa und der NATO beenden wie vieles andere auch. 
Jahrzehntelang haben die USA Süd- und Mittelamerika ausgenützt - wir erinnern uns an Galeanos „Die offenen Adern Lateinamerikas“. Irgendwann begannen die Armen nach den USA zu strömen. Nun werden sie in Handschellen per Flugzeug zurückgeschickt. Django liebt keinen menschlichen Müll. Dass sein Land maßgeblich für ihn verantwortlich ist: das kümmert nicht.
Django-Trumps Verhalten wird Schule machen. Andere werden sich ihm und seinem Vorgehen anschließen und tun es schon. In vielen ruft er ab, was ihn ihnen ist, aber nicht gelebt werden konnte, was sie sich nicht trauten und trauen zu leben. Nun tut er es. Django tritt bisher verschlossene Türen ein. Endlich ist der Weg frei ins gelobte Land, in dem endlich jeder ganz offen sich selbst der Nächste sein darf.

Wie ist, was sich gerade abspielt, aus spiritueller Sicht zu bewerten? Hat Menschlichkeit und Mitmenschlichkeit auf einmal ausgedient? Ist wirklich jeder nur noch sich selbst der Nächste?
Nein, es gibt zu viele Menschen, denen Menschlichkeit wichtig ist. Aber gesucht werden die, denen Menschlichkeit wichtig ist und die zugleich handeln können. Die in der Lage sind, ohne Schablonen zu denken und zu handeln, die nicht mehr die Welt in links und rechts aufteilen müssen und in Westen und Osten. Wenn, dann sitzt der Feind im eigenen Inneren und nicht mehr irgendwo auf der Erde, darum wissen sie.
Die alten, überkommenen Muster, die bisher die Welt regierten und die an ein Ende gekommen sind, sind jedoch so verhärtet und erstarrt, dass sie auf herkömmliche Weise nicht zu einem Ende gebracht werden können. Schon gar nicht mit der gewohnten Politschleimerei. Sie müssen gesprengt, zerstört werden. Natürlich wird ein Donald Trump von gewissen Energien geleitet, auch wenn er sich selbst sehr frei vorkommt. Er ist ein Handlanger gewisser Kräfte. Sind sie dunkel?
Sie sind einfach ehrlich. Gern auch ehrlich böse. Wie schön ist böse sein. Wie schön ist ehrlich sein, ehrlich böse sein.
Ist dieses Ehrlich-Sein wirklich böse?
Die Hindus nennen dieses Böse-Sein Shiva. Auch wenn es dem ein oder anderen schwerfällt, dies einzusehen und sie gar konstruktiv zu finden, wo sie doch zerstören: die Macht dieser Kräfte, deren Wirken ist im Moment bitter notwendig, denn nur sie sind in der Lage, die alten, verkrusteten Strukturen und Handlungsmuster zu sprengen. Und das tut Trump. Er tut es, weil er in seinem tiefen Wesen ein Zerstörer ist. Auch wenn es ganz anders scheint, ist er ein Feind alles Weiblichen, aller Weiblichkeit, die integrieren möchte, Leben schützen möchte, allen Wesen Nahrung geben möchte. Er ist Vertreter einer überholten Männlichkeit. Aber sie wird 
momentan gebraucht in dieser radikalen Ausprägung, um aufzusprengen, was anders nicht gelöst, nicht verändert werden kann. 
Für eine Weile wird das so sein. Aber was wahre Männlichkeit ausmacht: Männer und Frauen werden sie finden.

Vergessen wir nicht: die Welt bedarf Shivas, des Gottes der Zerstörung, nicht, wie Trump es möchte, damit alles zu einem Ende kommt und am Ende er mit allem untergeht - im Grunde hat Heinrich Mann mit seinem „Professor Unrat“ literarisch thematisch Vergleichbares gestaltet -, sondern damit auf der Spirale des Lebens eine neue Ebene an Lebensgefühl und Lebensglück möglich wird. Was aufgebaut wurde, wird nun zerstört, nicht weil es überflüssig und falsch war, sondern weil etwas Neues gebaut werden will. Und um dieses Neue zu bauen, muss altes Erstarrtes, Verholztes zu Staub werden … damit, wie einst Gott aus Staub und Lehm, Menschen mit einem zunehmend göttlich neuen Bewusstsein Neues werden bauen können.
Vielleicht lernen jetzt erst viele einen Rudolf Steiner zu verstehen, wenn er in der GA 266c formuliert:
„Nicht das ist Gott, was wir erleben im Frühling, in den aufbauenden Kräften, in dem Sprießenden, Sprossenden, in allem Schönen und Leuchtenden, sondern da ist Gott wirklich und wirksam, wo wir verheerende Naturgewalten sehen; in den Herbststürmen, in allem Zertrümmernden, Vernichtenden, Zermalmenden, da ist Gott drinnen. Es klingt grauenvoll und erschütternd, aber es ist so: Gott ist in allem Zerstörenden und Zertrümmernden am wirksamsten.“

Donald Trump ist ein Werkzeug dieser Kräfte, wenn er sich auch gewiss nicht so sieht. Aber auch, wenn es schlimm ist, wenn Menschen qualvoll sterben in all den Bränden und Fluten, Stürmen und Erdbeben, die schon gekommen sind und noch kommen, weil auch die Erde sich reinigt: Sie sind notwendig, damit die Not sich wendet und das Neue Jerusalem entstehen kann, wie es Johannes in seiner Offenbarung ankündigte.
Es kommt!

Samstag, 10. Oktober 2015

Angesichts des Scherbenhaufens der Weltpolitik

Die Veränderungen werden größer und umwälzender sein, als wir alle ahnen. Währenddessen zelebriert Innenminister de Maizière eine neue Nebelkerze, eine neue Bürger-für-dumm-verkauf-Parole, die lautet: die Außengrenzen der EU sichern.

Die zu sichernden Gebiete, um die es in Wirklichkeit geht, haben wenig mit der Gesamtlänge der angeblich zu schützenden EU-Außengrenzen zu tun. Es sind genau definierbare Abschnitte, wo Flüchtlinge die Grenze zur EU überschreiten. Um die geht es. Was das Gerede von de Maiziere soll, ist, was man gewohnt ist: Der Bürger wird mit einem verkappten Hoax abgespeist.
Seine Chefin war da schon weiter und deutlich realistischer und ebenso Sigmar Gabriel: Es gibt keine Zugbrücke, die wir hochziehen können . . .

weiter hier

PS Wo Flüchtlingskinder schlafen:


http://darbarnensover.aftonbladet.se/chapter/english-version/

hier eines der Betten:


























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Tiefenstruktur hineinwirken. - Mehr unter diesem Link

Samstag, 26. Oktober 2013

10458 arme Kinder in unsrem Land sind Bundestagsvizepräsidenten


Obwohl nun schon ein paar Tage vorbei, gehen mir die sechs neuen Bundestagsvizepräsidenten nicht aus dem Kopf. Vor allem der von der SPD geforderte zusätzliche. Den gestand ihr die CDU/CSU auch zu. Klar. Bei Gelegenheit wäscht eine Hand die andere.

12400 € verdient ein Bundestagsvizepräsident

Sechs davon gibt es in unserem Land. Und bei den 12400 € sind noch nicht ...

Sonntag, 6. Februar 2011

Wind aus Nordafrika: das Herz der Menschheit erwacht wie nie zuvor!

Heute morgen höre ich im Radio, dass der Wind, der uns hier im Süden Deutschlands so warme Temperaturen und viel Sonne bringt, auch aus Nordafrika kommt. Da musste ich in Gedanken lächeln, denn die tiefe Symbolik des Geschehens, das sich momentan abspielt, ist einfach zu offensichtlich.
Nimmt man die Erde als Ganzes, kann man kaum übersehen, dass sie sich in einem gewaltigen Umbruch befindet: in einem Aufruhr der Elemente und in einem politischen. 
Was sich in den letzten Monaten und Wochen abspielt, ist ohnegleichen: Wir erinnern uns an die Vulkanausbrüche, über deren Symbolkraft ich an anderer Stelle geschrieben habe, wir haben die Bilder des Hochwassers biblischen Ausmaßes in Australien noch vor Augen und nun Stürme und zugleich Feuersbrunst dort, und auch der Schneesturm, der die USA über eine große Schneise in zwei Hälften spaltete, liegt noch kaum zurück; da sind die Hochwasser in Deutschland noch vergleichsweise harmlos, jedenfalls für die, denen nicht der Keller vollgelaufen ist oder das Wasser in der Wohnung oder im Laden stand.
Gleichzeitig geschieht etwas in einer Region, die eine hohe symbolische Bedeutung hat: Der Nahe Osten einschließlich Ägyptens ist die Wiege der drei monotheistischen Weltreligionen; auch im Islam beispielsweise wird Mose, der das Volk Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft führte, hoch verehrt, sah doch Muhammed in ihm seinen großen Vorgänger und im Koran wird seine Geschichte mehrfach und ausführlich erzählt. Nach Ägypten mussten andererseits Maria und Josef mit ihrem Kind Jesus vor Herodes fliehen; dieses Land bot ihnen den Rückzugsraum, der es der Heiligen Familie möglich machte zu überleben.
Man möchte sagen, dass in den zumeist nun geschassten tunesischen, jemenitischen und ägyptischen Machthabern Herodes sich bis in unsere Zeit hinüberrettete. Nun werden sie in die Wüste geschickt und die Jugend darf an die Oasen des Lebens. Auf dem Tahrir-Platz im Herzen Kairos dürfen freie Reden gehalten werden - wer hätte das vor einem Monat zu wagen geglaubt.
Und auch hier, wie in anderen Ländern, auch in Deutschland, wandelt sich der Charakter der Armee. Die Soldaten ziehen nicht mehr aus und töten wie weiland und bis in unsere Zeit Kinder, töten Demonstranten und unterstützen die verkleideten Mubarak-freundlichen Polizisten, sondern sie schützen die Bürger des Landes; ja, sie haben den wahren Feind erkannt: Er sitzt im eigenen Inneren und tötet die Pflanzen der Freiheit - wie dies einstmals Herodes tat. 
Seit fast 2000 Jahren hält die Bibel den Menschen dieses symbolische Geschehen vor Augen.
Übersehen wir nicht: Dieser Herodes ist auch eine Instanz in uns!
Es war unglaublich ergreifend, einen älteren Mann auf dem Tahrir-Platz zu hören, der sich ganz offensichtlich fast schämte und in die Kamera sagte, wie sehr er bedauere, dass sie nicht vor 40 Jahren das getan hätten, zu was nun ihre Kinder den Mut haben.


Tyrannen existieren im Außen genauso wie in umseren Inneren
Dies Geschehen hat nicht nur eine so hohe Bedeutung wegen der geographischen Lage - schon diese weisen die Ereignisse als hoch symbolisch und wegweisend aus -, nein, es hat auch eine symbolische Bedeutung, weil mit diesen geschassten Machthabern - ich bin guten Mutes, dass es so ist - alte politische Muster und menschlich-seelische Programmierungen die Erde verlassen müssen.  – Ja, beides korrespondiert miteinander; das eine ist ohne das andere nicht denkbar.
In jeder menschlichen Seele gibt es diese Tyrannen, die alte Programmierungen der Angst, der Scham, der Selbstverachtung und des Selbsthasses aufrecht erhalten, die das Ego schützen und Menschen an die Macht bringen, die ihre eigene Macht im Sinn haben und nicht Menschlichkeit; auch im Inneren eines Menschen engt das Ego die Räume, die menschliches Handeln ermöglichen, ein.  
Und es ist innen wie außen, im Kleinen, in der menschlichen Seele also, wie im Großen, im politischen Raum, so, dass sie, diese Tyrannen eines überholten Bewusstseins, kämpfen bis zum Schluss, um an der Macht zu bleiben.
Doch ihre Macht ist ausgehöhlt und es könnte sein, dass der ganze Nahe Osten sich verwandelt mit so wenig Blut, wie das kaum für möglich gehalten werden konnte. Ich hoffe es.


Der Eiserne Vorhang: auch eine Mauer des Bewusstseins

Wir haben es erlebt in diesem ersten großen Fanal einer Wandlung, als der Eiserne Vorhang fiel. Wer Monate zuvor prophezeit hätte, dass diese Mauer ohne Blutvergießen fällt, wäre umgehend in die Klapse eingeliefert worden.
Das Fallen dieses Eisernen Vorhangs war nicht nur ein physisches Geschehen; nein, es hat gezeigt, was Bewusstseinswandel zu leisten vermag und wie sehr er sich in der physischen Welt manifestiert.
Wir sind Zeugen eines weltweiten Bewusstseinswandels, der sich im Physischen und Metaphysischen manifestiert.
Die ganze Welt wird Zeuge, sie wird auch Zeuge eines Herumlawierens der Mächtigen, die erst aktiv zugunsten der ägyptischen Jugend und Bevölkerung wurden, als klar war, dass Mubarak nicht zu halten ist, erst dann; im Jemen war es vergleichsweise nicht anders. Dann auf einmal  betrieb die USA mit Donnergetöse Geheimdiplomatie. Jahrzehntelang war ihnen die Freiheit ihrer ägyptischen Mitmenschen wenig bis nichts wert. Sie zeigen damit, wie morsch auch ihr inneres Gerüst ist.
Und es stellt sich die Frage an Italien, warum dieses Land einem Fossil Macht gewährt, das tatsächlich immer noch für den Machterhalt Mubaraks eintritt, Silvio Berlusconi, der Mubarak Italiens.


Menschen beginnen, bewusster wahrzunehmen und nicht nur die Nieren, sondern auch die Herzen zu prüfen!

Ich glaube, dass wir deshalb in einer so bedeutungsvollen Zeit leben, weil sich dieser große Bewusstseinswandel anzeigt, der nicht mehr aufzuhalten ist. Menschen werden viel aufmerksamer und resoluter gegenüber politischen Ereignissen, sei es Stuttgart 21 oder Verhaltensweisen von Politikern, die nicht mehr ungestraft ihren so offensichtlichen Narzissmus, wie es bei Guido Westerwelle der Fall war - er ist ja sehr geschickt und kaschiert ihn zur Zeit sehr gut - oder dieses Groß-Buben-Verhalten eines Horst Seehofer, der sich momentan zurückhält, sonst aber, wo es ging, launenhaft Mama Merkel in den Topf spuckte, akzeptieren. – Von dieser Sorte Politiker gibt es (zu) viele.
Auch in der Politik wird Menschlichkeit und Ehrlichkeit gesucht. Die Menschen durchschauen zunehmend das Ego-Verhalten vieler Politiker, die ihre Interessen und ihren Horizont ausleben, oft auf Kosten derer, in die sie sich nicht hineinversetzen können, weil sie es noch nie konnten oder weil die Macht sie verdorben hat.


Die Bedeutung des Ewig-Weiblichen wird sich offenbaren

Übersehen werden darf nicht, welcher Kampf tobt. Nur wer weiter diesem kleinkarierten Denken frönt, dass alles separat betrachtet werden könne, nimmt nicht wahr, dass auch die neuen Klimadimensionen und ihre Äußerungen Ausdruck eines Wandels sind. Eines Wandels, der in einem Polsprung gipfeln kann.
Übersehen werden aber darf auch nicht, wie sehr die alten Bewusstseinsdegen männlichen und weiblichen Geschlechts versuchen, die Macht zu steuern. Sie haben in Europa eine Außenbeauftragte gewählt, die nicht repräsentativ ist für die Kraft des Weiblichen. Was wäre es für ein Fanal gewesen, wenn Catherine Ashton auf den Tahrir-Platz gekommen wäre und Solidarität mit den ägyptischen Menschen gezeigt hätte! Nie hätte das ägyptische Volk diese Unterstützung vergessen. Stattdessen bekommt sie kaum ihren Mund auf und plappert Belangloses.
Ich bin überzeugt, dass zunehmend mehr Frauen in das Licht der Öffentlichkeit treten, die der Erde die Weisheit und Liebe des Ewig-Weiblichen bringen, von dem Goethe am Ende seines Faust II spricht; dessen wahre Bedeutung wird zutage treten; es ist da, nur nicht bewusst.


Posaunen im Hintergrund

Auch die Kirche muss aufpassen: Dass in diesem Augenblick 144 Theologen - diese Zahl repräsentiert die Maße des himmlischen Jersusalems, von dem in der Offenbarung des Johannes die Rede ist - von der Kirche weitreichende Reformen verlangen, zeigt, dass die verkrusteten Machtstrukturen nicht mehr akzeptiert werden. Viel wird davon abhängen, ob der Papst die Posaunen wahrnimmt, die im Hintergrund schon blasen; es sind die Posaunen der Offenbarung. Es wäre wahrlich gut, denn so sehr man die Katholische Kirche in Einzelheiten kritisieren mag, hat sie doch einen Repräsentanten, an den sich Menschen und politische Instanzen wenden können; das ist unschätzbar wertvoll und die Tatsache, dass solch eine Instanz den Muslimen fehlt, macht deutlich, was für eine Lücke hier noch klafft, denn Menschen brauchen einen Ansprechpartner; nur muss er auch den Bewusstseinswandel der Menschen wahrnehmen - und unterstützen! 


Bewusstseinswandel als Offenbarung des Göttlichen 


Obwohl sich viele an diesem Satz stoßen werden: Der Bewusstseinswandel der Menschen kann als Offenbarung des Göttlichen gesehen werden. Was Menschen entdecken und entwickeln, war und ist schon immer da, es wird nur bewusst! Darin besteht die eigentliche menschliche Leistung auf der Erde. – Gott steht für mich für die berühmte coniunctio oppositorum, für eine Vereinigung der Gegensätze, aber auch für ein Bewusstsein des Lichts. Und Letzteres war schon seit Urbeginn Ausdruck von Bewusstsein: Es werde Licht!
In diesem „nur“ verbirgt sich eine gewaltige menschliche Bewusstseinsentwicklung.
Viele, die sich an dem Papst reiben, haben ein Vaterproblem und kein religiöses. Männer müssen erwachsen sein, um eine Autorität mit ihren Stärken und Schwächen akzeptieren zu können. Dieses Erwachsensein gibt es links von der Männerrechtsbewegung, da eben, wo das Herz ist.


Und ich bin sicher, dass viele, die sich an Gott reiben, der ja für etwas so Reiches steht, für das Licht des Bewusstseins nämlich, genauso in Wahrheit ein Vaterproblem haben.
In dem Moment, wo sie dieses Vater-Bewusstsein integrieren können, werden auch sie erwachsen. Dieses Erwachsen-Sein ist Voraussetzung, im biblischen Sinne wieder werden zu können wie ein Kind. 
Es muss noch klar werden, dass der Erwachsene und das Kind unverzichtbare Instanzen unseres Inneren sind; noch toben zu viele intellektuelle Halbstarke allenthalben herum.

Ich glaube, dass Menschen zunehmend wirklich erwachsen werden.
Damit einher geht:


Das Herz der Menschheit erwacht wie nie zuvor!
Nur das Herz kann alle Teile, alle Facetten unseres Seins,
die im Inneren und im Außen existieren,
friedlich vereinen!

Sonntag, 3. Oktober 2010

Hartz IV: Die wirklich Bedürftigen sind ganz andere - und DIE kosten!



In dieser Republik hat in den letzten Jahrzehnten eine Irritiation auf tiefsten Ebenen stattgefunden; sie hat zu einer Umwertung der Werte geführt.
Mit der Umwertung der Werte meine ich:
Wer arm ist, ist schuldig, asozial, verworfen; wer reich ist, bringt´s, liegt im Trend, im Mainstream Geld, ist erfolgreich und vom Schicksal verwöhnt, ein Günstling der Götter, wird bewundert.
Wer geil ist, hat Recht
Erfolg gibt Recht, animiert die Politik, sich anzuschließen an solche fragwürdigen Erfolgs-Konzepte. Bankern ist schon längst verziehen, denn sie repräsentieren die moderne Männlichkeit, die Männlichkeit des Geldes. Geld ist geil. Wer geil ist, hat Recht. Doch diese Form der Geilheit ist wie eine genitale Sexualität; allemal bezieht sie sich auf nur wenigen Zentimeter des Körpers, und seien es die des Portemonnaies.
Im Banne des Goldenen Kalbes
Wie es Menschen gibt, deren Hass sie so dominiert, dass sie zu einer Hasspersönlichkeit werden, so gibt es mittlerweile nicht wenige, deren Lebensinhalt sich vor allem - um nicht zu sagen: allein - auf das Geld bezieht. Auf ein solches Lebenskonzept fuhren auch bisher viele Menschen Deutschlands ab. Und weil wir immer mehr Politiker finden, die dieser modernen Form des Goldenen Kalbs huldigen, wird unser System auch von diesem Kalb dominiert. Ohne es zu merken tanzen viele nach seiner Pfeife.
Die eigentlich Bedürftigen machen durch ihre Entscheidungen Menschen krank
Doch sind diese Menschen, deren Lebensinhalt vor allem um Geld und Vermögen kreist, die eigentlich Bedürftigen dieser Republik.
Sie haben ein Hartz-IV-Herz.
Wenn man auf ihre Entscheidungen Bezug nimmt, die das Wohl und Wehe oft vieler Menschen betreffen, kann man den Eindruck gewinnen, ihr Herz sei so unnahbar, so kalt, so ohne sich selbst, damit eben auch herz-los, dass sie Politik machen und Konzerne führen auf eine Weise, die ein Volk spaltet und es von Werten entfernt, die im Grunde seines Herzens eigentlich jeder möchte.
SIE treffen herzlose Entscheidungen, die die Menschen in der Konsequenz krank machen, Menschen nicht zusammenführen, sondern spalten, vereinzeln. Diese eigentlich Bedürftigen sind es, die in Wahrheit unser Volk jede Menge Geld kosten. 
Doch Schuld an den Schulden sind natürlich die Harz IV, die Armen.
Wer arm ist, hat grundsätzlich etwas falsch gemacht!
Diese Meinung zählt, landauf, landab.
Arbeitslose aber sind eben häufig nicht schuld an ihrer Situation. Sie wurden freigesetzt - es gibt kaum einen zynischeren Begriff -, obwohl beispielsweise ihre ach so Deutsche Bank zeitgleich einen Milliardengewinn verbuchte, den sie mit erwirtschafteten. Doch müssen die Banken wettbewerbsfähig bleiben und sich für künftige Herausforderungen rüsten.
Das Ergebnis kennen wir.
Therapien für kranke Manager
Hat je einer verlangt, dass Manager, die Millionen, ja Milliarden in den Sand setzten, eine Therapie machen müssen? Diese Menschen sind hochgradig krank, ihr Verhalten zeigt einen extremen Realitätsverlust. Sie lassen ihre Finanzbomben explodieren und viele Schwerverletzte liegen herum; brav kümmert sich der Staat um diese, während die Verursacher um ihre Abfindungen kämpfen.
Allenthalben zu hören und zu lesen ist, dass es die Blutenden sind, die den Staat ausbluten lassen. "Na prima!", so habe ich in einem Kommentar unter meinem letzten Post gelesen, "Nix wie los mit noch mehr Schulden machen, noch weiteres Aufblähen von Sozialstaat und seiner Bürokratie." – Das genau gibt die gängige Meinung wieder.
Warum sollte man auch einem Ausblutenden 5 Euro mehr zustecken? Schließlich hat er doch gezeigt, dass er mit Geld nicht umgehen kann, wäre er sonst in solch einer Situation ...
Die Verursacher veranstalten Massaker, aber statt dass sie in Sack und Asche gehen, erscheinen sie, wenn es überhaupt so weit kommt, gut betucht und in gutes Tuch gehüllt vor Gericht.
Noch sind des Kaisers neue Kleider nicht erkannt. Noch imponiert sein Tuch, und der Umfang des Portemonnaies gilt als Erfolgsnachweis. Doch gibt es auch Erfolge, denen ganz andere Kriterien, Kriterien der Mitmenschlichkeit zum Beispiel zugrunde liegen.
Ein Herz kann mehr, als nur Blut zirkulieren zu lassen
Es scheint so, dass die Kaiser der Moderne ihr Herz nur dazu verwenden, Blut zirkulieren zu lassen.
Es gibt jedoch auch eine Politik, in deren Mittelpunkt der Mensch steht, eine Politik, in der das Herz der wahre Ratgeber für Entscheidungen ist; davon sind wir, gerade wenn es um die weniger Betuchten dieses Landes geht, weit entfernt. Die letzte Diätenerhöhung unserer Parlamentarier lag, wenn ich mich recht erinnere, über dem Hartz-IV-Regelsatz. – So einfach ist das.Stattdessen wird über Hartz-IV-Menschen Kübel von Hass und Häme und Gülle geleert.
Welche menschenverachtenden Kommentare habe ich gelesen: Da werden Kochkurse vorgeschlagen, damit Arme intelligentes Kochen lernen, da werden Geringverdienende gegen Hartz-IV-Empfänger ausgespielt, da wird von Pack geredet, das heuchlerisch noch in Anführungszeichen gesetzt wird, da wird über alleinerziehende Frauen mit 4 Kindern hergezogen, als ob Kinder im Reagenzglas gezeugt würden; immer noch gehört in den allermeisten Fällen ein Mann dazu; da aber Frauen meistens die Kinder erziehen, sind sie natürlich auch schuld.
Kinder machen in dieser Republik nicht nur arm, sie sind auch ein Armutszeugnis.
Wer 4 Kinder hat und alleinerziehend ist, ist zu dumm zum Verhüten und unmoralisch. – Und was besonders erschütternd ist: Man liest solchermaßen Geäußertes auch mittlerweile von Frauen. Die Lustpartys von Managern dagegen sind köstlich. Einfach geil, diese Kombi von Sekt und Sex und Geld. Das muss man erst mal hinkriegen. Zudem treiben sie´s ja auch mit Frauen, die nicht so dumm sind, Kinder zu kriegen.
Gefälligkeitspolitik oder Politik für unsere Sinne
Ich glaube ein Aufwachen zu spüren. Zu offensichtlich ist die Atompolitik der Regierung eine Politik und ein Geschäft gewesen, das die Profitmaximierung von Konzernen im Blick hatte, auch wenn die armen alibilike zur Kasse gebeten werden.
Wieder trennt diese Politik die Republik. Denn zunehmend sind weniger Menschen bereit, unseren Kindern eine im Grunde unbezahlbare Hypothek an Schulden zu hinterlassen und dazuhin nun auch noch eine immer stärker strahlende Zukunft, eine schwarz strahlende Zukunft.
Manche Politiker fordern angesichts von Stuttgart 21 auf, sich zu keiner Gefälligkeitspolitik hinreißen zu lassen. Sie sind zu unsensibel zu erkennen, dass es ausgerechnet bei dem Aufstand der Schwaben nicht allein um eine neue Verkehrskonzeption geht, für die immerhin auch einiges spricht, zumal eigentlich lange genug Zeit war, gegen sie zu opponieren; dass dieses Opponieren, das Bürgerbegehren, mit legalen Mitteln in die Flucht geschlagen wurde, ist eine andere Sache, die sich für die Politik jetzt bitter rächt. Angesichts der gefallenen Nordseite eines Kulturdenkmals, das doch einst von ganz besonderer Bedeutung gewesen sein soll, angesichts des Fallens von wertvollen Platanen spüren viele brave Bürger auf einmal, dass hier genau etwas vonstatten geht, was symbolisch für diese Republik steht: Das citius - altius - fortius gilt um jeden Preis. Aber Menschen wollen nicht mehr nur unbedingt schneller ankommen, so dass ihnen Hören und Sehen vergeht.
Sie wollen kein Frachtgut sein, sondern lieber leben und hören und sehen, mit ihren Sinnen leben.
Das aber begreifen Menschen nicht, die durch ihren persönlichen Klingelbeutel gesteuert werden. Die Ablass-Losung ist moderner denn je:Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegfeuer in den Himmel springt.
Der moderne Ablasshandel ist ein Geschäft und eine Politik ohne Sinne. Damit wird für viele Menschen immer offensichtlicher: Sie geht am Menschen vorbei, ist sinnen-los, sinnlos.
Liebe als Maßstab
Manchen dämmert, dass diese Art der Politik Menschen trennt und krank macht. Und dass eines ihrer Kennzeichen ist, dass die Energie, die dem normalen Menschen fehlt, vor allem in Richtung aufgeblähter Gesäßtaschen fließt!
Wir alle wissen, dass es Liebe ist, die heilt. Und ich persönlich glaube, dass es unter einfachen Menschen mehr Liebe gibt, als unter denen, die das Goldene Kalb bannt. Sie kommen genau deshalb nicht durch das berühmte Nadelör.
Wir haben als Gesellschaft vergessen - vielleicht auch in notwendigem Maße noch nie gewusst -, dass es einen Maßstab gibt, der eine Gesellschaft wirklich leben lässt, heiler als bisher.
Liebe ist für viele Menschen mit Schwäche verbunden, mit Gekreuzigtwerden.
Liebe ist machtvoll
Doch für mich ist Liebe machtvoll. Sie verlangt Klarheit, Weisheit, Stärke. Die beweist ein liebender Vater, wenn er sein Kind abends ins Bett schickt, obwohl es trampelt und schreit, weil es noch aufbleiben möchte. Doch nimmt der Vater seine Aufgabe als Erwachsener in Liebe und mit Nachdruck ernst; er weiß, dass sein Kind dennoch glücklich einschläft - gerade wegen seiner Konsequenz. Ein Politiker, der aus dieser Liebe heraus handelt, wird immer durchsetzen, dass Menschen, die in ein Land kommen, dessen Sprache lernen, weil er weiß, dass es ohne Gespräch und gedanklichen Austausch auf Dauer kein Miteinander geben kann. So wird er ein Lernprogramm und eine Erfolgskontrolle durchsetzen, aus Liebe zu seinem Land und seinen Menschen.
Für ihn ist Geld wertvoll, aber Menschen sind wertvoller, ihr Leben und sie sind einmalig und unersetzlich.