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Sonntag, 26. Januar 2025

Warum Frauen und Männer nicht so unterschiedlich sind, wie oftmals angenommen wird ...

Die folgenden Sätze sind 1894 geschrieben und dafür, dass sie vor ca. 130 Jahren geschrieben sind, sind sie unglaublich aufgeschlossen und fortschrittlich.
Sie finden sich in Rudolf Steiners "Philosophie der Freiheit":
Am hartnäckigsten im Beurteilen nach der Gattung ist man da, wo es sich um das Geschlecht des Menschen handelt. Der Mann sieht im Weibe, das Weib in dem Manne fast immer zuviel von dem allgemeinen Charakter des anderen Geschlechtes und zu wenig von dem Individuellen. Im praktischen Leben schadet das den Männern weniger als den Frauen. Die soziale Stellung der Frau ist zumeist deshalb eine so unwürdige, weil sie in vielen Punkten, wo sie es sein sollte, nicht bedingt ist durch die individuellen Eigentümlichkeiten der einzelnen Frau, sondern durch die allgemeinen Vorstellungen, die man sich von der natürlichen Aufgabe und den Bedürfnissen des Weibes macht. (...) Das Weib soll der Sklave des Gattungsmäßigen, des Allgemein-Weiblichen sein. Solange von Männern darüber debattiert wird, ob die Frau «ihrer Naturanlage nach» zu diesem oder jenem Beruf tauge, solange kann die sogenannte Frauenfrage aus ihrem elementarsten Stadium nicht herauskommen. Was die Frau ihrer Natur nach wollen kann, das überlasse man der Frau zu beurteilen. Wenn es wahr ist, daß die Frauen nur zu dem Berufe taugen,der ihnen jetzt zukommt, dann werden sie aus sich selbst heraus kaum einen anderen erreichen. Sie müssen es aber selbst entscheiden können, was ihrer Natur gemäß ist. Wer eine Erschütterung unserer sozialen Zustände davon befürchtet, daß die Frauen nicht als Gattungsmenschen, sondern als Individuen genommen werden, dem muß entgegnet werden, daß soziale Zustände, innerhalb welcher die Hälfte der Menschheit ein menschenunwürdiges Dasein hat, eben der Verbesserung gar sehr bedürftig sind.
Es kommt hinzu, dass Steiner als Erster auf seine Weise darauf verwies, dass Männer und Frauen in ihrem Inneren - er spricht von dem Ätherleib - das jeweils andere Geschlecht in sich tragen.

Heute weist die Forschung darauf hin, dass der Unterschied zwischen Mann und Frau in Sachen Verhalten und beispielsweise auch der Beschaffenheit des Gehirns weit geringer ist, als es viele vermuten. Steiner hätte erklären können, wie es zu dieser Annahme kommt, wenn auch der Körperbau deutlich unterschiedlich ist. 

C.G Jung hat beispielsweise das Innere der Frau als ihren Animus bezeichnet und beim Mann sprach er von der Anima. Letztendlich ist alles bei ihm ein seelisches Konstrukt, das sich allerdings zum Beispiel für die Traumdeutung als hilfreich erwiesen hat.

Die eigentliche seelische Grundlage hat Steiner gelegt, aus geisteswissenschaftlicher Sicht sind die inneren Gegebenheiten nicht nur ein Konstrukt, sondern eine Realität. 
Bis heute lässt die Wissenschaft seine Erkenntnis außen vor; dabei könnte sie auf der Grundlage Steinerscher Erkenntnis besser verstehen, warum der Mut einer Frau eine so hohe Qualität haben kann und warum Frauen so standhaft sein können ...

PS:
Die Ansicht der Wissenschaft, dass Verhalten und Einstellungen von Frauen und Männern gar nicht so unterschiedlich sind, wie viele annehmen, erweist sich auf geisteswissenschaftlichem Hintergrund womöglich als oberflächlich. Beispielsweise könnte der Mut eines Mannes eine ganz andere Qualität und Tiefenstruktur haben als der einer Frau, der aus ihrem Ätherleib kommt und damit eine tiefergehende seelische Qualität besitzt. Der Mut eines Mannes könnte sich dagegen mehr aus gesellschaftlichen Erwartungshaltungen und Erziehungseinflüssen generieren und welche Bedeutung er seiner körperlichen Kraft zuweist ... wer weiß ... (auf diesem Gebiet hat meines Wissens noch niemand wirklich geforscht).

Freitag, 4. März 2016

Hochkonjunktur für den Dunklen Bruder!

Donald Trump ist ein gewisser Höhepunkt in einer Entwicklung, im Rahmen deren Menschen immer mehr die Hemmung verlieren, das auszuagieren, was man den Schatten oder Dunklen Bruder bzw. die Dunkle Schwester nennt. Noch bis vor 10 Jahren war es so, dass jeder sich bemüht hat, seine dunklen Seiten zu verbergen; das hat sich drastisch verändert.

Mit Schatten bezeichnete der Schweizer Psychologe C.G. Jung jene inferioren, d.h. minderwertigen Seelenanteile in uns, die man auch als Dunklen Bruder - oder eben auch als Dunkle Schwester - bezeichnet. Meist sind sie unter Kontrolle, aber bisweilen zeigen sie sich auch, wenn jemand ausrastet oder wenn man von jemand sagt: So kenne ich den gar nicht.
Im Bierzelt unter Alkoholeinfluss erleben wir manchmal den ein oder anderen Zeitgenossen unflätig werden oder aggressiv; wenn der Alkohol die Fesseln löst, mit denen der Dunkle Bruder gebunden war, dann agiert der sich bisweilen lautstark aus. Auch der Vater, der sich mit dem Sohn auf einen lautstarken Disput einlässt, verlässt die Erwachsenenebene und agiert eine alte Verletzung aus, die er selbst in der Kindheit erhalten hat.
Wenn Menschen diese Seeleninhalte nicht bewusst sind, haben oder gewinnen diese meist ein autonomes Eigenleben; so können sie in bestimmten Situationen die Regentschaft über das Ich übernehmen, ohne dass jenes sie zurückpfeift. Sie können sich als depressive Phase, als Resignation, als Wutausbruch, als Angst und Verzweiflung outen.
Walter Schwery berichtet in seiner Studie über das Böse von einer katholischen Nonne, die ihm erzählt habe, dass sie tief erschrocken beobachte und sich nicht erklären könne, dass ihre Mitschwestern, wenn sie alt und krank und leidend werden, zunehmend ihren Charakter verändern, misstrauisch und bösartig werden, ja, in der Sprache grob, sogar unflätig. Schwery erläutert an diesem Beispiel, dass im Alter oft die Energie, den Schatten unter Kontrolle zu halten nachlasse. Dann tritt zutage, was schon immer in den Menschen war.
Wenn das geschieht, dann zeigt sich - so bei den Nonnen - die Dunkle Schwester oft mit Macht. Das erklärt auch, warum manche älteren Menschen so defätistisch und resignativ das Weltgeschehen kommentieren. Anstatt der nachfolgenden Generation mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, ziehen sie sich verbittert zurück und agieren das aus, was zutiefst in ihnen sich verbirgt, ein womöglich seit ihrer Geburt fehlendes Vertrauen ins Leben. Mühsam haben sie es ein (Berufs-)Leben lang zurückgehalten. Nun bricht es sich z.B. in ständig destruktiven Kommentaren Bahn. Gleiches gilt für die Hass-Kommentare weitaus jüngerer Menschen.
Mittlerweile muss man, und das ist eine erschreckende Entwicklung, um den Dunklen Bruder zu erkennen, nicht aufs Alter warten. George Bush war schon ein Beispiel für einen typischen Umgang mit dem Schatten. Er - und Menschen tun das immer wieder - projizierte ihn auf die anderen und nannte das, was er in sich nicht wahrnehmen wollte, Achse des Bösen. Oft geschieht dies bei Menschen, die religiös oder sehr moralisch erzogen werden, was per se nicht negativ ist, nur sich katastrophal auswirken kann, wenn das Böse verteufelt wird und nicht im eigenen Inneren wahrgenommen sein will. Dann nämlich wird es auf die Umgebung, die Welt und die Mitmenschen projiziert und dort gegebenenfalls mit Bomben und Granaten bekämpft.
Den Schatten auf diese Weise zu unterdrücken, ist, wie C.G. Jung es formulierte, ebensowenig ein Heilmittel wie Enthauptung gegen Kopfschmerzen.

Apropos enthaupten: Alle fundamentalistischen Bewegungen agieren kollektiv ihren Schatten aus, der IS eben so radikal, dass er jene, die ihn an nichtgelebte Seiten erinnern könnten, enthauptet. Erschreckend aber ist, dass auch auf Facebook z.B. Menschen und ihre Würde so schonungslos enthauptet werden.
Von allen, die das tun, wissen wir, dass sie, was sie schreiben, selbst in sich haben und im Grunde mit sich selbst so schmutzig und aggressiv umgehen; nur nützt das ihren Opfern wenig, davon abgesehen, dass diese Menschen ihr eigenes Inneres unsagbar verdrecken.
Wenn Liebe nicht gelebt wird, auch, weil sie aufgrund fehlender innerer Entwicklung nicht gelebt werden kann, dann wird sie, wenn sie in Gestalt von Menschen auftaucht, gegebenenfalls umgebracht, damit man sie nicht mehr wahrnehmen muss. In der Vergangenheit hat das die Menschheit immer wieder erleben müssen, man denke an Sokrates, Jesus, Gandhi, Martin Luther King und all die, die unter Menschen leiden, die wie Putin, Erdogan oder Assad Macht haben, ihr Inneres auszuleben auf eine Weise, die grauenerregend ist. Auch manch amerikanischer Präsident hat dazugehört.
Vergleichbar gehen übrigens Menschen mit ihrem inneren Kern um, wenn sie nicht wahrnehmen können und wollen, dass es in unserem Inneren etwas gibt, was die einen Gott, was Meister Eckehart das absolute Nichts und andere Allah oder Brahman nennen. Sie neigen dann dazu, sich herablassend über die Religiosität von Menschen zu äußern, setzen Glauben mit der Unfähigkeit oder einer fehlenden Bereitschaft zu denken gleich und was es mehr an Verunglimpfungen gibt, um die eigene Sehnsucht nach Sinn, die im Inneren eines jeden Menschen ist, abzutöten. Doch ist es wie im Traum: Man tötet den Verbrecher und verscharrt seine Leiche fernab in der Wüste. Spät in der Nacht kommt  man nach Hause, nur wer sitzt grinsend am Tisch: der Verbrecher. - Man kann einen Schatten nicht töten, nur verwandeln; dazu später mehr.

Warum Donald Trump so erfolgreich ist 

Manchmal geschieht dieses Ausagieren auch so gerissen, dass man wie der gerade mit Drogenbesitz festgenommene Grünenpolitiker Volker Beck, wenn man nicht gelebtes Leben mit Drogen versucht in den Griff zu bekommen, als Politiker sich für eine liberale Drogenpolitik einsetzt. Gewiss fördert das nicht das Vertrauen der Bürger in die Politik.
Was ich persönlich in der letzten Zeit erschreckend finde, ist, dass es in geworden ist, den Dunklen Bruder ganz bewusst zu leben. Noch meine Elterngeneration war peinlich darauf bedacht, alles Schattenhafte zu verbergen. Heute gibt man damit an, man prostituiert es und walzt damit alle inneren Gefühle nieder, die vor Entsetzen aufschreien.
Donald Trump ist die Ausgeburt dieses Verhaltens.
Das erklärt auch, warum er so erfolgreich ist. Er macht das, was viele Leute, die mühsam ihre verdrängten Schattenseiten unter Kontrolle halten, so gern auch machen würden, sich aber nicht getrauen. Nun kommt da einer daher und agiert diese Seiten unverhohlen aus. Das erklärt, warum er sich im Grunde alles erlauben kann, denn je krasser sein Verhalten ist, desto mehr sammelt er Punkte bei seinesgleichen.
Was mich in Amerika erschreckt, ist, dass nicht einmal jene, denen man einen klaren Kopf attestieren möchte, sich gegen ihn wenden und - unabhängig von ihrem politischen Engagement - zum Beispiel Hillary Clinton zur Seite springen, wenn Trump sie grob auf sexuell-familiärer Ebene beleidigt oder das auch mit Behinderten tut. Solches Verhalten ist m. E. auch nicht mehr durch eine freie Meinungsäußerung gedeckt und es spricht Bände für die Entwicklung unserer Gesellschaften, dass niemand ihn anzeigt, weil den meisten Mut und/oder innere Bereitschaft dazu fehlen, und sie auf der anderen Seite annehmen müssen, dass kein Gericht ihnen Recht gibt.
Das Entsetzen in Amerika wird groß sein, wenn dieser Mann Präsident werden sollte und es ist kein Wunder, dass die Internetzugriffe auf die Seite der kanadischen Einwanderungsbehörde exorbitant zugenommen haben. Nur der Weg zu flüchten, ist der falsche Weg.

Gott ist kein Master of Sublimation

Interessant ist, dass C.G. Jung und andere diese Entwicklung vorausgesagt haben. Sie hängt unter anderem damit zusammen, dass ein falsch verstandenes Christentum die dunkle Seiten verdrängt, das heißt, den ganzen Müll auf Christus geworfen oder alles Böse in Satan projiziert hat. So hat man das Böse ausgelagert und im eigenen Inneren konnten, tief verborgen, all diese Schattenseiten wuchern. Sie als Paket zu verschnüren und per Post in den Himmel zu schicken: dieser Weg funktioniert ganz offensichtlich nicht. Gott ist kein Master of Sublimation
Nun stehen die Kirchen ratlos da und wollen immer noch nicht wirklich wissen, warum die Menschen in Scharen die Konfessionen verlassen. Klar hängt es mit den Missbrauchsfällen zusammen, die ja nur zeigen, was geschieht, wenn Inneres verdrängt wird. Aber noch läuft das in der Kirche unter "Schreckliche menschliche Ausrutscher".
Es sind eben keine Ausrutscher, ebenso wie die Inquisition kein Ausrutscher war, sondern das sogenannte Böse, das Fremde, das Andersartige nach außen projizierte und dort folterte, bis es keinen Laut mehr von sich gab.
Die Kirche muss eine andere Haltung dem sogenannten Bösen gegenüber einnehmen. Die Menschen nehmen ihr den Umgang damit nicht mehr ab. Es kommt hinzu, dass, wer Menschen so wenig erfolgreich ermöglicht, ihre Sexualität zu verdrängen, von niemandem auf Dauer mehr ernst genommen werden kann.
Aber auch gesamtgesellschaftlich zeigt sich eine Eskalation der Entwicklung:
Dass das Angreifen von Flüchtlingen dazugehört, ist klar. Aber ebenso gehört auch dazu, dass durch alle Parteien hindurch mittlerweile ein tiefer Graben zwischen ihnen und jedem Zehnten des Wahlvolks gezogen wird, also jenen, die AfD wählen. Jeder Psychologe wird vermitteln, dass man so nicht mit Menschen umgeht, die Ängste artikulieren oder einen Umgang mit Flüchtlingen zum Ausdruck bringen, dem man nicht zustimmt. Die Ängste sind ja nicht unberechtigt, wie Köln gezeigt hat.
Was nicht ernst genommen wird, radikalisiert sich und wuchert und wird ein Krebsgeschwür im Menschen und in der Gesellschaft.
Auch wenn ich persönlich AfD-Positionen überwiegend nicht teile: Der Umgang mit ihnen macht mich fassungslos. Millionen von Menschen sind betroffen und ich kann nicht glauben, wie Medien und Politiker aller Parteien mit Bürgern dieses Landes umgehen. Angewidert sprechen sie von ihnen als denen da. Mit Besorgnis sehen sie eine Hydra.
Sie zeigen aber doch ein real-existierendes seelisches Befinden von mehreren Millionen!
Dass wir als Gesellschaft so wenig noch mit Sorgen und uns fremden Ansichten umgehen können, kann schon betroffen machen. Offensichtlich fehlt die grundlegende Bereitschaft.
Schlimmer noch: die Fähigkeit.

Heile Welt Europa 

Zu lange haben wir in Europa uns eine heile Welt zurechtgezimmert, die es noch nie gab. Gut möglich, dass die Welt nun das Problem Europa und seine heile Welt löst. Niemand kann die Wasser des Lebens auf Dauer aufhalten. Je mehr sich anstaut, desto sintflutartiger wird sich das Wasser irgendwann Bahn brechen. Dieses Schicksal droht Europa, so wie es nach Aussagen der Hopi-Indianer mit Atlantis geschah. Ob eine große Flut sich per Wasser oder per Menschenmassen ergießt, ist sekundär.
Gibt es einen Ausweg, gibt es einen Weg?

Lösungen à la Kain sind nicht der Weg

Gewiss besteht er nicht daran, wie es weiland Kain tat, seine helle Seite aus dem Weg zu räumen.
Die Weisheit der Bibel zeigt eindeutig den richtigen Weg auf:
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Unser Nächster, das sind unser Dunkler Bruder, unsere Dunkle Schwester in uns. Niemand anderes!
Näher als unser Dunkler Bruder, unsere Dunkle Schwester ist uns niemand.
Klar kann man sie nach außen verlagern und einem Flüchtling liebevoll über den Kopf streicheln. So lange wir mit unseren dunklen Seiten nicht entsprechend und als Allererstes so umgehen, nützt das gar nichts. Weil nichts ankommt.
Wir alle spüren denen, die  scheinheilig agieren, ihre Lippenbekenntnisse an. Deshalb nehmen Bürger auch viele Politiker nicht mehr ernst, weil sie wahrnehmen, dass die meisten, wie C.G. Jung es nannte, uns nur eine Persona zeigen, ein äußeres Bild, mit dem sie in der Öffentlichkeit agieren. In ihrem Inneren hausen ganz andere Kräfte. Und das spüren viele.
Deutlich wird das an Angela Merkel. Ihr Eintreten für die Flüchtlinge lehnen viele auch deshalb ab, weil sie im Inneren Deutschlands - und es mag stellvertretend für ihr eigenes Inneres stehen - eben nichts für die Armen dieser Gesellschaft tat. Wollte sie nicht den Sklaven unter uns, den Leiharbeitern, zur Seite springen und dafür Sorge tragen, dass sich an diesem System Entscheidendes verändert?
Getan hat sie nichts, und diese Diskrepanz nehmen viele wahr, auch ihre europäischen Kollegen, wobei hier hinzukommt, dass sie, als Italien und Griechenland um Hilfe riefen, nichts tat, ja, dass sie mit dem Dublin-Abkommen ein System zu installieren versuchte, das sie aller Sorgen entheben sollte. Die derzeitige Situation lässt uns auf bittere Weise erkennen, dass sich das nicht auszahlt.
Angela Merkel ist nicht zufällig Bundeskanzlerin. Mit ihrem Verhalten, immer nur dann etwas zu tun, wenn das Problem absolut auf den Nägeln brennt, ist sie auch ein Spiegel für uns (wir können nur hoffen, dass Donald Trump nicht zum Spiegel für Amerika wird).
Auch momentan ist es erschreckend zu beobachten, wie sie und die EU Griechenland hängen lassen, auch wenn nun Hilfe geschehen soll. Jeder weiß, dass diese Hilfe viel zu spät kommt; seit Mazedonien seine Grenzen schloss, war absehbar, was sich da aufstauen würde.
Die Flüchtlinge, die an den Grenzen verzweifeln, die Syrer, die in ihrem eigenen Land zu Tode gebombt werden, die Menschen Afrikas, die unsere Wirtschaftsunternehmen nach wie vor übelst ausnutzen, das sind Gestalten auch unseres Inneren.
Niemand kann die Welt retten, aber jeder ist ein Teil von ihr und als solcher kann er seinen Beitrag leisten. Auf einer individuellen Ebene geschieht mit uns, was im Weltmaßstab geschieht: Wer Probleme verdrängt, den holen sie unbarmherzig ein, so wie es über kurz oder lang damit vorbei sein wird, dass Europa sich abkapselt. Amerika wird es genau gehen. Auf Dauer lassen sich die inferioren Teile der Welt und unsere eigenen nicht verdrängen. Menschen werden krank oder kriminell. Und unsere Welt ist so krank wie vielleicht noch nie. Selbst in Zeiten des Nationalsozialismus war die Erde nicht in ihrer Gesamtheit so in Aufruhr wie jetzt.
Ein anderer Umgang mit uns selbst tut in erster Linie Not. Er besteht darin, dass wir die Frustrationen, den Neid, die Aggressionen, unsere Sehnsucht, die Sinnlosigkeit des Lebens, die Enttäuschungen und Verletzungen in uns nicht mehr leugnen.
Wir dürfen nicht annehmen, dass wir als Deutsche die aufgestauten Probleme der Welt lösen; wir können nur unseren Beitrag leisten; auch das wird sich auszahlen.

Wo Dreck, da Gold

Diese Worte, die eine Weisheit der Alchemie, in deren Rahmen es um die Stufen der Entwicklung der menschlichen Seele geht, zum Ausdruck bringen, weisen uns darauf hin, dass wir das, was in uns als sogenanntes Böses oder nicht gelebtes Leben sein Unwesen treibt, verwandeln sollen. Nicht auslagern! Nicht verdrängen!
Klar sollen wir die Seele davon befreien, aber nicht auf eine Weise, dass es außerhalb von uns sich aufladen und gegen uns wenden kann.
Offen gilt es, die Probleme beim Namen zu nennen.
Zunächst die unseres Inneren.
Damit sich der Umgang unter den Menschen ändern kann.
Dann kann sich auch die Erde verändern.

Ansonsten zeigt uns Mutter Erde ihre dunkle Seite.
Wir wissen doch, dass eine Mutter ungeheuer viel Wärme geben kann, uns ernährt und Heimat gewährt. Nicht umsonst aber haben Menschen schon immer um ihre verschlingende, todbringende Seite gewusst.
Manche legen es darauf an, dass sie uns diese zeigt. Es sind die Putins, Erdogans und Assads dieser Erde, aber auch all die, die nichts tun, außer sich um ihre Macht und um ihre Eitelkeiten zu kümmern.

Wir haben nicht mehr viel Zeit, sie zu entmachten.

Montag, 1. September 2014

Über verkommene Ehefrauen und destruktive Schwestern!

Zufälle gibt´s! - Kürzlich wollte ich in meinem Traumtagebuch nachlesen, wie das genau ablief, als mir der Tiger begegnete, da stieß ich auf einen Traum, den ich komplett vergessen hatte: 

Ich bin in meiner Wohnung, aber sie liegt im Traum in einem Hochhaus. Meine Schwester ist da. Mit einem fiesen, fast diabolischen Grinsen bringt sie meine Wohnung durcheinander. Zuerst bekomme ich nichts mit, dann merke ich, dass die Tür meines Eisschranks sich oben und unten nach außen wellt. Ich versuche, sie zurechtzubiegen. 

Sie schließt nicht richtig. Ich stelle was dagegen. 
Dann fällt ein Teil der Tür wie eine Leiste zur Seite. 
Im Hintergrund agiert meine Schwester. 
Auf einmal ist das Herd-Innere freistehend und herausgezogen. Die Platten sind an ...

Vielleicht war es mir damals nicht so bewusst, heute jedenfalls ist mir klar, dass meine ältere Schwester im Traum nichts mit meiner realen Schwester zu tun hat. Die Schwester im Traum ist ein Teil meiner anima, meines weiblichen Teils, der natürlich viele Facetten aufweist; eine zeigt mir der Traum: 
Im Grunde komme ich kaum mehr nach, in Ordnung zu bringen, was da diese innere Frau in mir und mit mir anstellt. Dabei werden Dinge wie das Herdinnere freigesetzt, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt. Und das bei Herdplatten, die an sind. Das ist schon heiß - auch im übertragenen Sinn.
Keine Frage, dass dieser Teil meiner Beziehung zu Frauen nicht gut tat; die anima steht aber auch für die Beziehung zur Natur, für die Liebesfähigkeit, vor allem aber auch die eigene Beziehung zum Unbewussten.
Nicht gut, wenn da alles so chaotisch ist! Zumal auch der Ort, die Küche, für einen Traumtherapeuten aufschlussreich ist. 

Mich erinnert das an einen Traum, den C.G. Jung in seinem hervorragenden Buch, das er mit seinen Mitstreitern gemeinsam gestaltet hat - "Der Mensch und seine Symbole" - beschreibt:

Einer meiner Patienten träumte einmal von einer betrunkenen, vulgären Frau mit aufgelösten Haaren. Im Traum schien es seine eigene Frau zu sein, obgleich seine wirkliche Frau völlig an­ders war. Oberflächlich betrachtet war der Traum daher schockierend unwahr, und der Patient wies ihn sofort als unsinnig zurück. Wenn ich ihn hätte assoziieren lassen, so hätte er bestimmt ver­sucht, sich so weit wie möglich von der unangenehmen Aussage seines Traumes zu entfernen [. . .]

Jung schreibt dann weiter:

Was aber wollte sein Unbewusstes mit einer so offensichtlich unwahren Feststellung sagen? Es handelte sich ja augenscheinlich um die Idee eines degenerierten Weiblichen, das mit dem Leben des Träumers eng verbunden war; aber da die Projektion dieses Bildes auf seine Ehefrau ungerechtfertigt und faktisch unrichtig war, musste ich anderswo suchen, bis ich herausfand, was dieses abstoßende Bild darstellte.
Im Mittelalter, lange bevor die Physiologen bewiesen, dass sich auf Grund unserer Drüsenstruktur in jedem von uns männliche und weibliche Elemente befinden, sagte man:„Jeder Mann hat eine Frau in sich.“ Dieses weibliche Element in jedem Mann habe ich als die Anima bezeichnet. Dieser „feminine“ Aspekt besteht im Wesentlichen in einer etwas minderwertigen Beziehung zur Umgebung, insbesondere zu Frauen, was man aber sorgfältig vor sich selbst und vor anderen verheimlicht. Mit anderen Worten: Wenn auch die sichtbare Persönlichkeit eines Menschen vielleicht ganz normal erscheint, so kann die­ser doch sehr wohl vor anderen - und sogar vor sich selber - den bekla­genswerten Zustand der „inneren Frau“ verbergen.
Das war bei diesem Patienten der Fall: Seine weibliche Seite war durchaus nicht schön. Der Traum sagte ihm:„In gewisser Weise benimmst du dich wie eine verkommene Frau“, und gab ihm dadurch einen ordentlichen Schock.


Ich mag die Ansicht Jungs, dass die Anima im Wesentlichen in dieser minderwertigen Existenz besteht, nicht ganz teilen. Es kann so negativ sein, muss es vielleicht aber nicht sein. Ich würde das nicht so generalisieren wollen, wobei Jung natürlich unvergleichbar kompetenter ist als ich. 

Dass es schon eine Weile her, ist, als er seinen Artikel schrieb, merkt man daran, dass er von Drüsen spricht; heute würde er sich auf auf das X- und Y-Chromosom beziehen. Aber seine Aussagen finde ich nach wie vor ganz ganz hilf- und aufschlussreich.
Was nun meinen Traum betrifft, so war und ist seine Deutung natürlich eindeutig. Im Traum habe ich übrigens meine Schwester versucht aus der Wohnung zu bugsieren, ohne dass sie weiter Unheil anrichtet. Das war echt schwer, zumal man auch mit seiner Schwester nicht so komisch rumrangelt . . .

Ich kann nur hoffen, dass 27 Jahre später dieser weibliche Teil nicht mehr in diesem Ausmaß sein Unwesen in mir treibt.

Ob mir mein Traumbewusstsein darüber Aufschluss geben mag? Vielleicht sollte ich meine Träume mal wieder eine Weile aufschreiben.
Warum das alles ein seltsamer Zufall ist, hängt mit meinem nächsten Webinar  zusammen. Da sind solche Anima-Gestalten auch ein Thema. - Im nächsten Post mehr.

Samstag, 16. Mai 2009

Denken, Gefühle und Leidenschaften der Menschen gestalten das Wetter mit!

Ich kann mich nicht erinnern, sechs Tage hintereinander, wie es in dieser Woche der Fall war, krachende Gewitter und Wolkenbrüche erlebt zu haben. Heute bin ich mit dem Fahrrad an einer Wiese entlang gefahren, deren Gräser Wassermassen überflutet und nach unten gedrückt haben müssen; da gibt es nichts mehr zu mähen. Auf anderen Wiesen stand noch das Wasser in riesigen Lachen.
Für mich ist seit langem schon klar, dass das Wetter auch eine Reaktion vor allem auf die Emotionen der Menschen ist und ich sage, wir können froh sein, dass es so ist, denn wenn sich die angestauten und krankhaften Emotionen der Menschen andere Wege suchen müssten, wäre es ungleich gefährlicher für unsere Leben.

Ich möchte nicht sagen, dass Denkemulsionen und Emotionen der einzige Faktor für das Wettergeschehen sind, gewiss nicht. Das lokale Wettergeschehen steht in Zusammenhang mit dem regionalen, damit auch dem überregionalen und dem weltweiten und das weltweite steht in Beziehung zu kosmischen Energien.
Und natürlich gibt es besondere Phänomene wie Erdbeben und Vulkanismus.
 

Bei einem Geschehen wie der Tsunami-Katastrophe setzt das kollektive Unbewusste aller Menschen, in dem sich die vor allem negativen Emotionen der Menschen sammeln, Energien frei, die nicht mehr zu kontrollieren sind. Auf der individuellen Ebene ist das der Fall, wenn jemand ausrastet und über sich die Kontrolle verliert; dann ist alles möglich.
 

Gut, dass es auch das kollektive Überbewusste gibt, ich möchte es die Weltseele nennen; Schiller spricht in seiner Schrift Über Anmut und Würde von dem Höhern Selbst der Menschen; in der Weltseele haben sie meiner Ansicht nach ihre Heimat.
 

In abgemilderter Form treffen wir zahlreiche Varianten des Wettergeschehens an, doch niemand wird mehr abstreiten, dass die Dynamik zunimmt.
 

Man mag das, was ich hier schreibe, momentan noch für eine verrückte Idee halten, aber ich sehe auch das Fernsehen und die gesamten Medien eingebunden in das Wettergeschehen. Selten sind negative Energien so dynamisiert worden, wie heutzutage durch die Medien. Die krankhafte Sexualisierung der Menschheit und die Sucht vieler, die innere Leere durch übersteigerte sofortige Befriedigung von Bedürnissen zuzukleistern, bringen eine unnatürliche und krankhafte innere Erregung auch in die Natur, die nicht ohne Folgen bleibt.
 

Ich bin gewiss kein Jakob-Lorber-Fan und habe nur weniges von ihm gelesen, aber was er z.B. über den Großglockner schreibt und den Kampf der Wolken bzw. der Wolkengeister um den Gipfel, hat mich schon fasziniert. Naturgeschehen wird hier aus einem ganz anderen, aus hellsichtigem Blickwinkel gesehen und ich habe einen Auszug in Methusalem veröffentlicht.
 

Das mag für denjenigen oder diejenige, die für solche Sichtweisen aufgeschlossen sind, erkennen lassen bzw. bestätigen, dass Energien sich in Ereignisse umsetzen, wie das auch bei dem Ausbrechen von Krankheiten und Unfällen der Fall ist, und wohl dem, der seine Verantwortung sich selbst und der Menschheit gegenüber erkennt, auch und vor allem im Hinblick auf sein Denken und seine Gefühle.
 

Um Gottes Willen dürfen sie nicht verdrängt und beschönigt werden; auf diese Weise würden wir sie auf direktestem Weg in den großen Speicher des kollektiven Unbewussten schicken. Aber wir sollten uns bewusster von unguten Emotionen abkoppeln und darauf hinwirken, dass in unserer Umgebung nicht jeder Mist gesagt oder gesehen sein muss.
 

In der Literatur gestalten immer wieder Autoren diesen Zusammenhang zwischen seelischem Geschehen in uns und Ereignissen in der Natur, sicherlich nicht bewusst, sondern aus unbewussten Ebenen ihrer Seelen heraus, die um obige Tatbestände wissen.
Ich veröffentliche dazu drei Beispiele.

Freitag, 19. Oktober 2007

Viele Menschen glauben ...


Viele Menschen glauben wirklich, dass sie ohne eigene Bedürfnisse sind, nur weil sie sie nicht kennen.



Wenn eine Mutter sich selbst und ihr Kind vom ersten Tag seines Lebens an respektieren kann, braucht sie dem Kind niemals Respekt beizubringen ...
Aber eine Mutter, die seinerzeit von ihrer Mutter nicht als das, was sie war, ernstgenommen wurde, wird versuchen, sich mit Hilfe der Erziehung Respekt zu verschaffen.


Es ist undenkbar, dass man andere Menschen wirklich liebt, wenn man sich selber, so wie man ist, nicht lieben kann. Und wie soll man das können, wenn man von Anfang an nicht die Möglichkeit hatte, seine eigenen wahren Gefühle zu leben und sich so zu erfahren.
Viele begabte Menschen leben völlig ahnungslos über ihr wahres Selbst, vielleicht verliebt in ihr idealisiertes, angepasstes, falsches Selbst.

Ein Tabu, das alle Entmystifizierungstendenzen unserer Zeit über- dauert hat, ist die Idealisierung der Mutterliebe.

So paradox das erscheinen mag - ein Kind ist verfügbar. Ein Kind kann einem nicht davonlaufen, wie die eigene Mutter dazumal. Ein Kind kann man erziehen, dass es so wird, wie man es gerne hätte. Beim Kind kann man sich Respekt verschaffen, man kann ihm seine eigenen Gefühle zumuten, man kann sich in seiner Liebe und Bewunderung spiegeln, man kann sich neben ihm stark fühlen, man kann es einem fremden Menschen überlassen, wenn es einem zu viel ist, man fühlt sich endlich im Zentrum der Beachtung, denn die Kinderaugen verfolgen die Mutter auf Schritt und Tritt. Wenn eine Frau bei ihrer Mutter all diese Bedürfnisse unterdrücken und verdrängen musste, so mag sie noch so gebildet und guten Willens sein, auch wissen, was ein Kind braucht, bei ihrem eigenen Kind regen sich ihre Bedürfnisse aus der Tiefe ihres Unbewussten und drängen nach Befriedigung. Das Kind spürt es deutlich und gibt sehr früh auf, die eigene Not zum Ausdruck zu bringen.

A. Miller, Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst.

So, wie wir als Kinder behandelt werden, so behandeln wir uns während unseres ganzen restlichen Lebens.

Alice Miller, Am Anfang war Erziehung

aus John Bradshaw, Wenn Scham krank macht:

Wenn ein Kind nicht liebevoll behandelt wird, verliert es mit der Zeit das Gefühl, etwas Kostbares und Unvergleichliches zu sein.

Der Hauptfaktor, der dafür verantwortlich ist, dass jemand ein erwachsenes Kind wird, ist die Vernachlässigung der entwicklungs- bedingten Bedürfnisse, die nur durch die Bezugspersonen befriedigt werden können. Wir wachsen heran, sehen wie Erwachsene aus, wir gehen und reden wie Erwachsene, aber unter der Oberfläche verbirgt sich das kleine Kind, das sich leer und bedürftig fühlt, ein Kind, dessen Bedürfnisse unersättlich sind, weil es die Bedürfnisse eines Kindes im Körper eines Erwachsenen sind.
Das unersättliche Kind ist der Wesens- kern allen Zwangs- und Suchtverhaltens.


aus Wayne W. Dyer, Der wunde Punkt:


Wenn Sie das nächste Mal wieder vor der Entscheidung stehen, ob Sie nun die Entscheidung für sich übernehmen und Ihre eigene Wahl treffen sollen, dann legen Sie sich selbst eine gewichtige Frage vor: "Wie lange werde ich tot sein?"
Von dieser Ewigkeitsperspektive her wird es Ihnen dann gelingen, Ihre persönliche Wahl zu treffen und alle Sorgen, Befürchtungen, Zweifel, ob Sie sich denn das auch wirklich leisten können, sowie alle Schuld- gefühle denen zu überlassen, die ewig zu leben gedenken.
Falls Sie sich nicht zu diesem Schritt entschließen, müssen Sie sich auf ein Leben gefasst machen, in dem immer andere sagen werden: "Du musst ..."


Kein Mensch behandelt ein Auto so dumm wie einen anderen Menschen. Wenn das Auto nicht läuft, so schreibt er dieses ärgerliche Verhalten nicht der Sünde zu. Er sagt nicht: "Du bist ein verworfenes Auto, und ich werde dir kein Benzin mehr geben, bis du wieder gehst." Er versucht vielmehr, den Fehler zu finden und ihn zu beheben.
Bertrand Russell

Zu den schwierigsten und undankbarsten Patienten gehören nach meiner Erfahrung die sogenannten Intellektuellen; denn bei ihnen weiß die eine Hand nie, was die andere tut.
Mit einem durch kein Gefühl kontrollierten Intellekt lässt sich alles erledigen ...
C.G. Jung, Erinnerungen, Träume, Gedanken