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Sonntag, 13. Juli 2025

Die vierte Reue Sophias, Psalm 102 – und ein Wort zu Martha und der Verbindung des Erdmutterhaften in ihr mit dem himmlisch Mutterhaften.

 Martha werden manche aus der Bibel kennen, aus dem Lukas-Evangelium (Kap. 10, 38-42) und/oder dem Johannes-Evangelium (Kap. 11, 1-45). Mit Maria ist sie - nach den Töchtern Lots und Rachel und Lea einer der drei Schwesternpaare der Bibel. Das pure Gegenstück zu Maria und Sophia setzt sie sich nicht zu Füßen des Herrn und lauscht seinen Worten - wie Maria - bzw. strebt nicht nach dem höchsten Licht - wie Sophia -, sondern, so lesen wir im Lukas-Evangelium, hält den Haushalt am Laufen. Ziemlich genervt in Bezug auf das Verhalten ihrer Schwester, die Jesus zu Füßen diesem zuhört, macht sie auch aus ihrem Herzen keine Mördergrube, ja äußert ihm gegenüber - durchaus mit vorwurfsvollem Einschlag:„Herr, macht es dir nichts, dass meine Schwester die Bedienung mir allein überlässt? Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!“

Im Johannes-Evangelium lernen wir anläßlich des Todes ihres Bruders Lazarus eine andere, empfindsame Seite von ihr kennen und dennoch hätte kaum jemand erwartet, dass sie es ist, die anlässlich der dritten Reue der Sophia vortritt, so demütig und Jesus offensichtlich von Herzen wertschätzend, eine gewandelte, geläuterte Martha.
Wie sehr mag ihr die Reaktion Jesu gutgetan haben! 

Martha verkörpert das erdhafte Element innerhalb der inneren Jüngerschaft von Jesus. J. J. Hurtak bezeichnet sie als Erdenmutter. Doch ist es notwendig - und das tut sie auch und darauf weist er hin - das Erdhafte mit dem Göttlichen, dem himmlisch Mutterhaften wieder zu verbinden, eine Wiederausrichtung auf ihr und unser aller ursprüngliches Sein.
Wenn Weiblichkeit auf der Erde beide Elemente miteinander verbindet, ist das sicherlich eine wunderbare Ganzheitlichkeit.

An dieser Stelle wird im Übrigen auch deutlich, worauf ich bereits hinwies, welche Bedeutung den Frauen in der Umgebung Jesu zukam und welches Lernprogramm durch sie auch den Jüngern auferlegt wurde, lässt Petrus doch angesichts der zweiten Reue erkennen, welche Schwierigkeiten er und die Jünger überhaupt mit einer Maria Magdalena haben, einer Frau, aus der Jesus sieben Teufel austrieb und keine Probleme hatte, ihre mögliche Vergangenheit als Prostituierte vorbehaltlos anzunehmen - im Gegensatz zu den Jüngern.

Erkennbar wird ebenfalls, gerade in dem kurzen Gespräch zwischen Martha und Jesus anlässlich der dritten Reue Sophias (s. vorausgehenden Beitrag), wie feinfühlig beide miteinander umgehen in dem Bewusstsein, dass die sich entwickelnde Seele einem Schmetterling gleicht, den ein Hauch schon erschüttern und zu Tränen rühren, aber eben auch rohe Energie tief verletzen kann.

Wir wenden uns der vierten Reue Sophias zu. Was schon für die Psalmen Davids galt, wenn er von seinen Feinden sprach, gilt auch, für jene, von denen Sophia spricht, die sie angreifen: es sind seelisch-geistige Kräfte, deren Attacken sie wahrnimmt und spürbar ist, wie sehr sie der Mangel an Licht betroffen macht und es ihr da sicherlich nicht anders geht als uns, die wir uns immer wieder auch abgeschnitten vom Licht wahrnehmen; auch da sind Widersacherkräfte am Werk und Sophias Reuegesänge und Davids Psalmen können eine Hilfe sein für den Umgang mit diesen Kräften - u.a. ist es diese bereits erwähnte löwengesichtige Kraft, von Selbst-Wille in das Chaos, wo sich Sophia befindet, geschickt, um ihr das Licht, das ihr noch übrig ist, zu rauben.

Jesus nun gibt Sophias vierten Reuegesang wieder:
1 Oh Licht, an das ich geglaubt habe, höre meine Reue, und möge meine Stimme deinen Aufenthaltsort erreichen.

2 Wende deine Lichtkraft nicht von mir ab, sondern beschütze mich, wenn sie mich angreifen. Wenn ich zu dir aufschreie, bitte erlöse mich geschwind.

3 Denn meine Zeit vergeht wie ein Hauch, ich bin zu Materie geworden.

4 Mein Licht haben sie von mir ergriffen, und meine Kraft ist verwelkt. Mein Mysterium, das ich stets pflegte zu bewahren, habe ich nun vergessen.

5 Durch die Schwingung der Angst und durch die Kraft von Selbst-Willen ist meine eigene Kraft verringert.

6 Ich werde wie ein abgetrennter Dämon, der in Materie lebt, ohne Licht in ihm, und ich werde wie ein nachahmender Geist, der sich in einem materiellen Körper befindet, ohne Lichtkraft in ihm.

7 Und ich werde wie ein Dekan [Stern], der sich allein in der Luft befindet.

8 Die Emanationen von Selbst-Willen haben mich dauernd belästigt, und mein Gepaarter [Pistis, der Glaube] sagte bei sich:

9 „Anstelle des Lichtes, das in ihr war, haben sie sie mit Materie gefüllt.“
Ich habe den Schweiß meiner eigenen Materie gegessen und den Schmerz der Tränen aus der Materie meiner Augen, so dass jene, die mich belagern, nicht nehmen können, was übrig ist.

10 Es ist auf deinen Befehl hin und wegen deiner Ordnung, oh Licht, dass mir diese Dinge geschehen sind, und es ist nach deiner Bestimmung, dass ich hier bin.

11 Dein Befehl hat mich erniedrigt, und wie eine Kraft des Chaos bin ich niedergesunken, und meine eigene Kraft in mir ist gelähmt.

12 Du aber, oh Licht, bist Ewiges Licht und widmest dich allen, die je bedrückt sind.

13 Und nun, oh Licht, bewege dich, um meine Kraft und die Seele in mir wiederzubringen. Deine Bestimmung für meine Prüfung ist erfüllt worden, jetzt ist die Zeit, dass du nach meiner Kraft und meiner Seele suchest; dies ist nun die Zeit, die du bestimmt hast, mich zu erlösen.

14 Denn deine Erlöser haben nach der Kraft in meiner Seele gesucht, die Zahl nämlich ist erfüllt, und so wird auch ihre Materie gerettet werden können.

15 Dann werden alle Archonten der materiellen Äonen dein Licht fürchten, und alle Emanationen des dreizehnten materiellen Äons werden das Mysterium deines Lichtes fürchten, und andere werden sich dann in ihrem gereinigten Lichte kleiden.

16 Denn der Herr wird die Kraft deiner Seele wiederbringen. Sein Mysterium hat er offenbart,

17 so dass er der Reue jener entgegenkommen kann, die in den unteren Regionen sind, denn er ist ihrer Reue gegenüber nicht taub gewesen.

18 Dies ist das Mysterium, welches das Vorbild der Generationen ist, die noch geboren werden, und die Generationen, die noch geboren werden, singen Loblieder in die Höhe.

19 Denn das Licht hat aus der Höhe seines Lichtes herabgeschaut, und es wird der ganzen Materie erscheinen,

20 um die Schreie derer zu erhören, die in Fesseln sind, um die Kraft der Seele zu befreien, deren Kraft gebunden wurde,

21 so dass er seinen Namen in der Seele pflanzen möge, und sein Mysterium in der Kraft.
Und nachdem Jesus diese Worte zu seinen Jüngern gesprochen hatte, sagte er zu ihnen, „Dies ist die vierte Reue, die Pistis Sophia sprach. Nun denn, wer sie versteht, der verstehe.“
Und als Jesus diese Worte gesprochen hatte, trat Johannes vor, ehrte die Brust Jesu und sagte zu ihm, „Mein Herr, befiehl mir ebenso und autorisiere mich, die Lösung der vierten Reue, die Pistis Sophia sprach, zu erklären.“
Jesus sagte zu Johannes, „Ich befehle dir und autorisiere dich, die Lösung der Reue, die Pistis Sophia sprach, zu erklären.“ Johannes antwortete und sprach, „Mein Herr und Erlöser, inbetreff dieser Reue, die Pistis Sophia sprach, hat deine Lichtkraft früher schon durch David im 102. Psalm prophezeit:
1 YHWH, höre mein Gebet, lass meinen Schrei nach Hilfe zu dir hinaufreichen.

2 Verbirg nicht dein Gesicht vor mir in den Tagen meiner Not, öffne mir dein Ohr am Tag, an dem ich rufe, antworte mir bald.

3 Denn meine Tage sind verdunstet wie Rauch, und meine Gebeine sind versengt wie eine Feuerstelle.

4 So dürr wie Gras ist mein Herz, denn ich habe vergessen, mein Brot zu essen.

5 Vom Geräusch meines Seufzens kleben meine Gebeine am Fleisch.

6 Ich bin wie ein Sumpfvogel in der Wildnis; ich bin wie eine Eule im Haus.

7 Ich habe die Nacht wachend verbracht, und ich werde wie ein einsamer Spatz auf dem Hausdach.

8 Den ganzen Tag verspotten mich meine Feinde, und die mich berauben wollen, sind wütend auf mich.

9 Anstelle von Brot habe ich Asche gegessen und mein Trunk ist mit Tränen vermischt,

10 wegen deines Zorns und deines Unmuts, denn du hast mich erhoben und niedergeworfen.

11 Meine Tage sind wie ein Schatten am Abend, und ich selbst bin verwelkt wie das Gras.

12 Du aber, oh Herr, wirst ewig sein, und dein Gedächtnis wird von Generation zu Generation währen.

13 Du wirst dich erheben und Mitleid mit Zion haben, denn es ist Zeit, ihr Gunst zu zeigen; die festgesetzte Zeit ist da.

14 Denn deine Diener erfreuen sich an ihren Steinen und werden selbst ihrem Staub wohlwollend sein.

15 Und Nationen werden in Ehrfurcht vor dem Namen YHWH sein, und alle Könige der Erde vor deiner Herrlichkeit.

16 Denn YHWH wird Zion wieder aufrichten, und er wird in seiner Herrlichkeit sichtbar werden.

17 Er hat das Gebet der Bedürftigen gehört; er wird ihre Gebete nicht außer Acht lassen.

18 Dies soll für die kommende Generation geschrieben sein, und ein Volk, das erst erschaffen wird, wird Yah lobpreisen,

19 denn er hat aus seiner heiligen Höhe herabgeschaut; YHWH hat aus den Himmeln auf die Erde herabgeschaut,

20 um das Stöhnen der Gefangenen zu hören, um die zum Tod Gekennzeichneten zu befreien,

21 um in Zion den Namen YHWH zu verkünden und sein Lob in Jerusalem.
Dies ist, mein Herr - so spricht Johannes -, die Lösung des Mysteriums der Reue, die Pistis Sophia sprach.

PS
Tintoretto: Christus im Haus von Maria und Martha



Dienstag, 1. September 2015

Herz im Himmel!

Wenn jemand von sich sagt, er liege im Gras und sein Herz sei im Himmel - wo ist es dann?
Da oben sind doch nur Gase und Gesteinsbrocken und eine Atmosphäre, in der wir nicht leben können.
Der Engländer spräche hier von sky.
Jemand aber, der sagt, sein Herz sei im Himmel, der spricht doch von heaven.

Warum aber glauben wir fast selbstverständlich, dass der Dichter den Menschen, der da im Gras liegt - es kann eine Frau, es kann ein Mann sein - sicherlich in den Himmel nach oben schauen lässt?

Weil wir mit den Augen gewohnt sind, nach außen zu schauen. 

Deshalb schauen wir nach oben, zu den Sternen. Sonst würden wir nach innen schauen. Da aber suchen wir den Himmel so ohne Weiteres nicht, obwohl er eigentlich da nur sein kann. - Oder?

Es gibt noch einen anderen Grund: Wenn wir schauen, vor allem, wenn wir mit dem Herzen schauen, dann tun wir das wie ein Kind. Und das singt:




Weißt du, wie viel Sternlein stehen
An dem blauen Himmelszelt
Weißt du, wieviel Wolken gehen
Weit hin über alle Welt 
Gott der Herr hat sie gezählet 
Dass ihm auch nicht eines fehlet 
An der ganzen großen Zahl.


Unser inneres Kind interessiert nicht, was da oben wirklich ist. Und da ist ja ohnehin viel mehr, als wir wissen; schließlich wissen wir und kennen nach wissenschaftlicher Auffassung ungefähr fünf Prozent vom sky.

Und ein Kind singt auch:


Wer hat die schönsten Schäfchen?
Die hat der goldne Mond,
der hinter unsern Bäumen
am Himmel droben wohnt.


Übrigens die erste Strophe eines Liedes, das der Dichter des Deutschlandliedes Hoffmann von Fallersleben schrieb.

Wie ich darauf kam? 
Weil mir ein Gedicht von Arno Holz - er lebte von 1863 bis 1929 - über den Weg lief und ich basserstaunt war, von ihm, den ich als naturalistischen Dichter par excellence, mir bekannt durch Drama und Prosa, die er mit Johannes Schlaf zusammen verfasste, vom Studium her noch kannte, solche Zeilen zu lesen. Sie stammen aus seinem als Weltgedicht konzipierten Gedichtzyklus Phantasus, der sein Weltbild präsentieren und die inneren Kräfte vermitteln sollte, die diese Welt ausmachen, wobei es weit mehr als 3000 Seiten umfasste. 
Arno Holz war mit seinen Ansichten und seinen literarischen Plänen ein hochinteressanter Mann, der es allerdings nie bis in die vorderste Reihe seiner Dichterkollegen brachte; für seine Entwicklung aber mag jenes Leben um die Jahrhundertwende eminent wichtig gewesen sein - nun aber zu seinem Gedicht:


Hinter blühenden Apfelbaumzweigen,
steigt der Mond auf.

Zarte Ranken,
blasse Schatten, 
zackt sein Schimmer in den Kies.

Lautlos fliegt ein Falter.

Ich strecke mich selig ins silberne Gras
und liege da
das Herz im Himmel!


Die letzte Zeile berührt zutiefst, weil sie einen Bogen spannt von der Erde zum Himmel und zurück.
Das ist einfach auch ein berührender Gedanke, dass jemand sein Herz im Himmel habe, obwohl er auf der Erde im vom Mond beschienenen Gras liegt.
Irgendwie denkt man, es hat dies alles mit Liebe zu tun, mit einer persönlichen, vielleicht aber auch mit einer kosmischen.

Das Herz im Himmel jedenfalls, das mag man mitnehmen als eine Vorstellung, die weniger Gedanken als vielmehr Gefühle auslöst und die jedem Herzen und der Brust, in der es schlägt, guttun.

Zugleich lassen mich die Worte und Gedanken dieses Gedichtes diesen Arno Holz, dessen Herz jetzt hoffentlich im heaven schlägt, auf ganz neue Weise wahrnehmen.
Wie viele Menschen lebten und leben unter uns, von denen wir nichts wissen und per Zufall - weil es uns zufällt - etwas von ihnen erfahren, was viel zu schade ist, vergessen zu werden.

Mittwoch, 15. April 2015

Are angels not allowed to wear their wings when visiting earth?

So fragt angesichts dieser kleinen, goldigen Harfenistin eine Kommentatorin auf You Tube.
Es will allerdings nicht schwerfallen, die Flügel sich hinzuzudenken, zumal Alice auf einem Engelsflügel spielt.



So weit noch einmal ein Nachtrag zu meinem letzten "Harfen-Schmetterlings-Post".

Dienstag, 14. April 2015

Schmetterlingsflügel sehen aus wie Harfen - beide erinnern uns an unser ursprüngliches Sein!

Vorhin las ich den Gedanken, dass Musik nicht nur von Instrumenten komme, sondern dass echte Musik jene sei, welche die Saiten des Geistes zum Klingen bringe und dass klares, reines Denken dem Klang einer Harfe gleiche.

Ich glaube, jeder liebt Harfenmusik, die so wunderbar perlen kann, einem Perlenkranz von Tönen vergleichbar, der auf den Hörer niederregnet.

Es ist schon seltsam, dass Menschen, die Harfen spielen, immer sehr anmutig aussehen. Wirklich, Harfenmusik ist himmlische Musik.

Klar gibt es Witze über Engel, die auf Wolken sitzen und Harfen spielen und fast jeder kennt die Geschichte des bayrischen Schriftstellers Ludwig Thoma vom Dienstmann 172, Aloisius Hingerl, der nach seinem Ableben eine Harfe und eine Wolke zugeteilt bekam, aber aufgrund seines Fluchens und der Tatsache, dass er sein Manna, sein Bier also und seinen Schmaizla so vermisste, nicht im Himmel zu gebrauchen war und deshalb von Gott, weil dieser Job bedingte, dass er immer wieder aus dem Himmel flüchten konnte, dazu ausersehen wurde, der bayrischen Staatsregierung die göttlichen Ratschläge zu überbringen. Allerdings endete bekanntlich bereits Aloisius´ erste Mission im Hofbräuhaus. Dass die bayrische Regierung seitdem auf die göttlichen Eingebungen wartet - für diesen Schluss-Satz seiner köstlichen Geschichte wurde Ludwig Thoma 1911 übrigens zu einer Geldstrafe verdonnert.

So viel hat sich in Bayern also noch nicht verändert.

Zurück aber zur Harfenmusik, zur Harfe und der Tatsache, dass mir vorhin bei oben zitierten Sätzen in den Sinn kam, dass Schmetterlingsflügel wie Harfen aussehen. Ihre Formen haben mich jedenfalls in meinen Gedanken, als ich so am Tisch saß und über die Sätze und überhaupt ins Sinnieren kam, an Harfen erinnert.

Wir wissen, dass der Schmetterling eines der Symbole für die menschliche Seele ist. So kostbar, so schön, so unberührbar wie Schmetterlinge sind im Grunde menschliche Seelen. Die Verwandtschaft von Schmetterlingen und der Seelensymbolik zeigt, wie behutsam wir mit allem Seelischen umgehen sollten, wie vorsichtig und zartfühlend mit unserer eigenen und denen unserer Nächsten.

Und noch etwas kam mir in den Sinn:

Wir Menschen sind ja als Yin-Yang-Wesen geschaffen, männlich-weiblich zugleich, wie es, präzise übersetzt im hebräischen Urtext heißt.

Schmetterlinge haben im Grunde zwei Harfenflügel, die diese beiden eben angesprochenen Seiten zeigen und sie zum Ausdruck bringen.

Vielleicht mag daher kommen, wie versonnen wir gerne sind, wenn wir Harfenmusik hören oder Schmetterlinge sehen. Nur Weniges gibt, es, was so viele Menschen gleichermaßen so friedlich stimmt.

Schmetterlinge und Harfen erinnern uns an unser ursprüngliches Sein.