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Mittwoch, 2. November 2022

IMMER; WENN AUF DER ERDE DAS GROßE HALLELUJAH HÄNDELS ERTÖNT, SINGT IM HIMMEL EIN ENGELCHOR MIT - ÜBER DIE ENGEL DER MUSIK

Ich weiß nicht mehr, wo ich obigen Satz zu Händels Hallelujah gelesen habe, aber für mich war er sofort wahr und ich habe ihn seitdem nicht mehr vergessen.(Musik https://bit.ly/3fnyGN4)

Bei Gelegenheiten wie gestern Nacht musste ich wieder an ihn denken, als ich „zufällig“ das Baroque Opera Festival des Bayrischen Rundfunks anklickte und die Sopranistin Julia Lezhneva, von deren engelsgleicher Stimme schon die New York Times schwärmte, und das phantastische polnische OH!-Orkiestra Historyczna genießen durfte, das sie begleitete. Mir kam in den Sinn, was White Eagle (zu seiner Person https://bit.ly/3zzOTFH) über die Engel der Musik und die Musik überhaupt äußerte, wobei man beherzigen sollte, was er grundsätzlich in diesem Zusammenhang zu den himmlischen Kräften sagt:
Denkt daran, dass ihr auf den inneren Ebenen stets mit diesen wunderbaren, unsichtbaren Kräften arbeitet und eure Gedanken, eure Rede und eure Gefühle von diesen Kräften benutzt werden. Ihr aber seid der Herr. Es liegt an euch. In euch ruht die Kraft, und ihr habt es in eurer Macht, durch eure Hingabe und Liebe für Gott und seine himmlischen Diener die Wunden der Menschheit zu heilen und himmlisches Licht und Verständnis, himmlischen Trost und Frieden in Herz und Verstand der Menschen zu senken.
Zu den Engeln der Musik
Die Engel der Musik nähern sich jenen, die sie darum bitten. Wenn ihr es versteht, diese Engelwesen anzurufen, vermögen sie euch mit schöpferische Kraft zu erfüllen, die es euch ermöglicht, die Musik eurer Seele zum Ausdruck zu bringen. Das gleiche gilt für die Schriftstellerei, Malerei und jeder andere Kunstform. Die von wunderbarer Musik angelockten Engel lassen sich mit Worten nicht beschreiben. Sie nehmen die vom Klang gebildete Substanz, Farbe und Form und weben sie in unbeschreiblich liebliche Gestalten.

Die Schwingungen der sieben Musiknoten bilden sieben Farbstrahlen. Wenn ihr das nächste Mal ein Orchesterkonzert besucht und fühlt, wie die Musikschwingung eure Seele berührt, dann lasst eurer Phantasie freien Lauf und stellt euch die Farben vor, die bestimmte Themen hervorbringen. Kümmert euch nicht darum, wenn ihr Fehler macht. Ihr könnt alle Harmonien anhand der unterschiedlichen Farbabstufungen auslegen. Erinnert euch daran, was wir über die verschiedenen Töne einer jeden Farbe und ihre Deutung gesagt haben; selbst bei der Musik denkt nicht ausschließlich an eine einzige Farbe. Es gibt zwar einen Hauptfarbton, aber auch andere Schattierungen. Die Schwingungen, die Harmonie der Musik, lassen einen bestimmten Aspekt der Seele erklingen, der sich dann wie eine Blume öffnet - dem Sonnenlicht entgegen, dem weißen Licht des Sohnes, des Christus, ausgedrückt durch Harmonie.

Jeder Komponist hat eine bestimmte Arbeit zu verrrichten. Seine Musik entstammt den inneren Ebenen und soll bestimmte Wirkungen auf den physischen und die feinstofflichen Körper der Zuhörer ausüben. Auf diese Weise führen verschiedene Komponisten eine bestimmte Eigenschaft ein, derer die Menschheit zu diesem Zeitpunkt und auch im Verlaufe ihres Evolutionsprozesses bedarf. Der Komponist empfängt diese Schöpfungen von jenen erhabenen Devas und Engeln, die für die Schöpfung oder Neuschöpfung des künstlerischen, musikalischen und spirituellen Lebens der Erdenmenschen verantwortlich sind.
Über den Tempel der Musik
Wir führen euch jetzt in die Welt des Geistes, in den großen Tempel der Musik. Ihr selbst müsst euren inneren Blick öffnen und euren Musiktempel sehen … Seht ihn … Hört ihn … Fühlt ihn … Seht die wunderschöne Struktur, die pulsierende Farbe der Säulen und des Baldachin. Bemerkt die schillernden Farben in dem Tempelbau selbst. Seht die Farbe, die den wunderbaren himmlischen Streichinstrumenten und anderen Musikinstrumenten, die euch auf Erden unbekannt sind, entströmen. Lauscht dieser himmlischen Harmonie, die sanft und leise beginnt, alle Aspekte der Natur und die Arbeit der Naturgeister beschreibt, das dahinplätschernde Wasser und die leichte Brise, den Duft der Blumen … hört die Kraft und die Fülle der Trommeln … Könnt ihr die Schwingung dieser Musik fühlen? Und dann die sanften, lieblichen Streichinstrumente. Wenn ihr die Blasinstrumente hört, nehmt ihr die Mächte der Luft, die Luft-Devas, die die Atmosphäre reinigen, wahr. Fühlt euch inmitten der Naturkräfte in diesem geistigen Musik-Tempel. Hier lernen die Musiker die Gesetze und das Wirken des Klangs auf ätherischer und physischer Ebene.

Eure Seelen sind auf das himmlische Orchester eingeschwungen und ihr könnt das erhabene Aum … Auf vernehmen. Die Schwingung perlt in immer größer werdenden Kreisen hinaus in den Weltenraum. Der Klang nimmt euch gefangen, und ihr seid in seiner Mitte … Fühlt die wohltuende, zarte Liebe, die sich mit diesem süßen, sanften Klang in die Seelen von Männern und Frauen auf Erden ergießt; die himmlische Musik, die die Seele für die Liebe Gottes öffnet. Wenn ihr auf Erden eurer Musik lauscht, erlaubt ihr, in einer Weise auf euch einzuwirken, die wir euch heute Abend zu übermitteln versuchen. (...)
Lernt als Erstes, den Menschen zuzuhören
Wollt ihr die geistige Welt hören und die liebevollen Worte eurer Lieben, eures geistigen Führers, eures Lehrers und später eures Meisters aus jenen Bereichen vernehmen? Dann lernt als erstes, den Menschen auf Erden zuzuhören und demjenigen, der zu euch spricht, eure volle Aufmerksamkeit zu schenken. Lauscht auch auf die Laute der Vögel und Tiere, den Gesang des Windes in den Bäumen, die fallenden Regentropfen und den rauschenden Fluss. Von Kindheit an wurden die Indianer dazu erzogen, und deshalb hörten sie nicht nur die irdischen Klänge, sondern auch die Klänge der unsichtbaren Welten. Sie vermochten die Stimmen ihrer geistigen Führer und Lehrer zu unterscheiden und auch die Naturgeister zu vernehmen. 
(aus „Das White Eagle Engel-Buch)


Sonntag, 26. Dezember 2021

EIN ORATORIUM FÜR DEUTSCHLAND

In der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag habe ich auf MDR die Aufzeichnung des Weihnachtsoratoriums aus dem Jahre 2019 gesehen, ich glaube, es war eine Aufnahme aus der Thomaskirche in Leipzig. Als ich einschaltete, sangen gerade die 10-11-jährigen Jungen eine Sopranpassage und es war für mich unglaublich eindrucksvoll, die Schönheit dieser Kinder wahrzunehmen: Jeder sah auf seine Weise eigenartig einzigartig aus und ganz besonders und jeder sang auf seine Weise seinen Part hingebungs- und seelenvoll, zutiefst innig. Und auch die jungen Männer, die sich anschlossen und ihre Tenor-und Baritonpartie sangen, ließen mich denken, dass unter ihnen möglicherweise Menschen sind, die die Geschicke unseres Landes in der Zukunft bestimmen und ich dachte bei mir: Wenn sie es sind, die es tun, ist mir nicht bange, denn die da sangen wirkten auf mich wie große (und, um es spirituell auszudrücken: alte Seelen, reife alte Seelen - denn es gibt auch solche, die alt und ohne Moral sind, wie wir alle bestens wissen).


Mir kam im Verlauf des Oratoriums der Gedanke, dass sich in dieser Sphäre kein Virus halten kann; bei all jenen, die ich singen und ihre Instrumente spielen sah, hatte ich den Eindruck, als ob ihre Seelen ganz aufgerichtet seien und frei von jeder Gefahr, von einem Virus befallen zu werden. - Und so mag es auch den Zuhörern gegangen sein und heute noch gehen.
Und ich dachte bei mir, wie gut es wäre, wenn ganz Deutschland diese wunderbare Musik hören könnte, die die Seelen reinigt und heiligt. Das ist einfach spürbar, wenn man dieses große Werk Bachs hört, wie gut es der Seele tut. Von Händels „Hallelujah“ sagt man, dass immer, wenn es auf der Erde gesungen werde, auch im Himmel ein Engelchor mitsinge. Ich für mich weiß, dass das stimmt. Diese Musik ist magisch und verbindet Himmel und Erde. Und Gleiches gilt auch bezüglich des Weihnachtsoratioriums.
Was für ein Gefühl, wenn der Choral „Ich steh an deiner Krippen hier“ ertönt …
Was würde mit einem Volk und seiner Gesundheit geschehen, wenn, statt der ständigen Corona-Beschallung, die Seelen von solcher Musik berührt würden!


Ich behaupte, jeder Politiker weiß tief in seinem Inneren, dass wahr ist, dass nämlich eine wundersame Heilung stattfände. Vor allem, wenn dies regelmäßig geschähe.
Ich glaube übrigens auch, dass dieses Bewusstsein sich wieder einstellt, denn offensichtlich ist doch, dass Corona sich nicht eindämmen lässt, selbst im Rahmen solcher Populationen nicht, die eine höhere Impfrate haben als wir in Deutschland. Wir werden, wenn wir und die Welt so weitermachen, von einer Welle in eine nächste torkeln und immer wird man uns sagen: Wir müssen Erfahrungen sammeln, denn keiner weiß im Moment genau, was geschieht. Und wenn die nächste Mutation kommt, wird der Impfstoff wieder angepasst werden müssen, es wird zum fünften Mal unbedingt geboostert werden müssen und immer noch werden jene schuld sein, die sich nicht haben impfen lassen.
Ich wünsche mir sehr, dass bei uns wieder Menschen das Sagen haben und eine Stimme erhalten, die wissen, was den Seelen wirklich gut tut, was sie brauchen, um körperlich wie seelisch genesen bzw. gesund bleiben zu können.
Halten wir unsere Seelen frei von der ständigen Corona-Beschallung, damit wir uns für eine wahre Heilung einsetzen können!
(Foto Simon Riedel)




Dienstag, 14. April 2015

Schmetterlingsflügel sehen aus wie Harfen - beide erinnern uns an unser ursprüngliches Sein!

Vorhin las ich den Gedanken, dass Musik nicht nur von Instrumenten komme, sondern dass echte Musik jene sei, welche die Saiten des Geistes zum Klingen bringe und dass klares, reines Denken dem Klang einer Harfe gleiche.

Ich glaube, jeder liebt Harfenmusik, die so wunderbar perlen kann, einem Perlenkranz von Tönen vergleichbar, der auf den Hörer niederregnet.

Es ist schon seltsam, dass Menschen, die Harfen spielen, immer sehr anmutig aussehen. Wirklich, Harfenmusik ist himmlische Musik.

Klar gibt es Witze über Engel, die auf Wolken sitzen und Harfen spielen und fast jeder kennt die Geschichte des bayrischen Schriftstellers Ludwig Thoma vom Dienstmann 172, Aloisius Hingerl, der nach seinem Ableben eine Harfe und eine Wolke zugeteilt bekam, aber aufgrund seines Fluchens und der Tatsache, dass er sein Manna, sein Bier also und seinen Schmaizla so vermisste, nicht im Himmel zu gebrauchen war und deshalb von Gott, weil dieser Job bedingte, dass er immer wieder aus dem Himmel flüchten konnte, dazu ausersehen wurde, der bayrischen Staatsregierung die göttlichen Ratschläge zu überbringen. Allerdings endete bekanntlich bereits Aloisius´ erste Mission im Hofbräuhaus. Dass die bayrische Regierung seitdem auf die göttlichen Eingebungen wartet - für diesen Schluss-Satz seiner köstlichen Geschichte wurde Ludwig Thoma 1911 übrigens zu einer Geldstrafe verdonnert.

So viel hat sich in Bayern also noch nicht verändert.

Zurück aber zur Harfenmusik, zur Harfe und der Tatsache, dass mir vorhin bei oben zitierten Sätzen in den Sinn kam, dass Schmetterlingsflügel wie Harfen aussehen. Ihre Formen haben mich jedenfalls in meinen Gedanken, als ich so am Tisch saß und über die Sätze und überhaupt ins Sinnieren kam, an Harfen erinnert.

Wir wissen, dass der Schmetterling eines der Symbole für die menschliche Seele ist. So kostbar, so schön, so unberührbar wie Schmetterlinge sind im Grunde menschliche Seelen. Die Verwandtschaft von Schmetterlingen und der Seelensymbolik zeigt, wie behutsam wir mit allem Seelischen umgehen sollten, wie vorsichtig und zartfühlend mit unserer eigenen und denen unserer Nächsten.

Und noch etwas kam mir in den Sinn:

Wir Menschen sind ja als Yin-Yang-Wesen geschaffen, männlich-weiblich zugleich, wie es, präzise übersetzt im hebräischen Urtext heißt.

Schmetterlinge haben im Grunde zwei Harfenflügel, die diese beiden eben angesprochenen Seiten zeigen und sie zum Ausdruck bringen.

Vielleicht mag daher kommen, wie versonnen wir gerne sind, wenn wir Harfenmusik hören oder Schmetterlinge sehen. Nur Weniges gibt, es, was so viele Menschen gleichermaßen so friedlich stimmt.

Schmetterlinge und Harfen erinnern uns an unser ursprüngliches Sein.






Sonntag, 25. November 2012

Ein Fruchtwasser-Gespräch zweier Zwillinge ... Übrigens: Auch unser Tod ist eine Geburt ... ! – Homer, Hesse und Momo wussten darum!

Beim Frühstück habe ich eine klasse Geschichte im Radio gehört und ich denke, der SWR und Pfarrer Thomas Drumm aus Herschweiler-Pettersheim, der im Rahmen der Sonntagsgedanken diese Geschichte erzählte, werden nichts dagegen haben, dass ich sie veröffentliche, wie ich das bisweilen tue, wenn ich etwas höre, was mich berührt.

Dieses Gespräch finde ich deshalb genial, denn es könnten genauso zwei Menschen führen und sich dabei über das Leben nach unserem so genannten Tod unterhalten.

Nun aber erst einmal die Geschichte der beiden Zwillinge vor der Geburt, ein Fruchtwasser-Gespräch sozusagen:


„Ist es nicht schön, dass wir leben?", fragte eines Tages das Mädchen. „Wunderschön", meinte der Junge und plantschte mit seinen Händchen durch das Fruchtwasser, so dass es kleine Wellen schlug. „Ist dir schon aufgefallen, dass wir uns verändern und immer größer werden?", fragte der Junge . „Ich glaube, das bedeutet, dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald zu Ende sein wird", meinte das Mädchen . „Wie meinst du das?", fragte der Junge, „du glaubst doch nicht etwa an ein Leben nach der Geburt?" „Doch, ich glaube daran", antwortete das Mädchen. „Ich meine: Unser Leben hier ist dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das, was uns dort erwartet." „Blödsinn", erwiderte der Junge, „warum machst du dir darüber Gedanken? Hier ist es doch schön. Es ist warm. Und wir haben alles, was wir brauchen. Und außerdem haben schon viele diesen Mutterschoß verlassen. Keiner von ihnen ist zurückgekommen. Nein, ein Leben nach der Geburt gibt es nicht." Das Mädchen gab nicht nach: „Ich meine, es muss mehr geben als diesen dunklen Ort. Es muss doch anderswo etwas geben, wo Licht ist und man sich frei bewegen kann. Vielleicht werden wir ja herumlaufen und mit dem Mund essen?" „Herumlaufen. So ein Unsinn!", lachte der Junge, „das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen. So ein Quatsch! Es gibt doch die Nabelschnur. Die ernährt uns. Wie willst du mit der herumlaufen? Die ist doch viel zu kurz. Ich sage dir: Wenn wir hier aus dieser schönen Welt im Bauch heraus müssen, dann ist alles aus. Wenn uns jemand die Nabelschnur durchschneidet, werden wir tot sein." „Ich weiß ja auch nicht genau, wie das Leben nach der Geburt aussieht", sagte das Mädchen, „aber spürst du nicht auch ab und zu diesen Druck? Manchmal tut es richtig weh. Ich glaube, dieses Wehtun bereitet uns auf einen anderen Ort vor, wo es viel schöner ist als hier und wo wir unsere Mutter sehen werden von Angesicht zu Angesicht. Das wird bestimmt ganz aufregend sein." „Mutter?", fragte der Junge spöttisch, „du glaubst doch nicht etwa an die Mutter! Ich habe noch nie eine Mutter gesehen. Wo soll die denn sein?" „Na hier, überall um uns herum. Wir sind in ihr und wir leben durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein. Manchmal, wenn du ganz still bist, kannst du sie singen hören, oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt." „Ich glaub nur das, was ich seh", meinte der Junge trotzig.Aber dann kam der Moment der Geburt. Die Zwillinge haben ihre Welt verlassen und die Augen geöffnet. Was sie da gesehen haben, hat ihre kühnsten Träume übertroffen.

Solch ein Gespräch über das Leben nach unserem Leben könnten auch hier und jetzt zwei Menschen führen.
Und es könnte ganz ähnlich verlaufen.

Für manche ist auch der Tod und was danach kommt ein dunkler Ort.
Und manche sagen: Ein Leben nach dem Tod gibt es nicht ... Eine Mutter, die uns da empfängt, die gibt es nicht.
Doch auch nach unserem Tod wird uns eine Mutter empfangen, die es schon jetzt gibt. – Homer wusste vor Jahrtausenden davon, weil es diese Mutter schon immer gab und gibt.

Und man kann sie auch hier, in unserem Leben hören und die, die mit ihr zusammen leben, wie wir im Steppenwolf lesen können.

In einer wunderbaren Geschichte, die ich kürzlich las, über eine Bachstelze, die Rotkehlchen füttert, spielte die Stille eine bedeutsame Rolle, denn sie führte zu allem wundersamen Geschehen.

Und auch Momo weiß darum. Wenn wir still sind und in die Stille zu hören vermögen, hören wir die Unsterblichen, unsere Mutter, eine gewaltige Musik und vielleicht noch viel mehr, von dem wir nichts ahnen:




Ohr-Skulptur im Schlosspark zu Aschach


Momo hörte allen zu, den Hunden, Katzen, den Grillen und Kröten, ja sogar dem Regen und dem Wind in den Bäumen. Und alles sprach zu ihr auf seine Weise. An manchen Abenden, wenn alle ihre Freunde nach Hause gegangen waren, saß sie noch lange allein in dem großen steinernen Rund des alten Theaters, über dem sich der sternenfunkelnde Himmel wölbte, und lauschte einfach auf die große Stille. Dann kam es ihr vor, als säße sie mitten in einer großen Ohrmuschel, die in die Sternenwelt hinaushorchte. Und es war ihr, als höre sie eine leise und doch gewaltige Musik, die ihr ganz seltsam zu Herzen ging.


Wenn wir nur nicht den Geburtskanal hin zu diesem Leben nach dem Leben so eng sehen ... Dann kann auch jetzt schon unser Leben viel weiter sein. Denn was dort in diesem Land und Leben sein wird, ist auch schon hier zugegen.

Samstag, 7. April 2012

Löwen sollen Lämmer werden ... Über die Kraft der Liebe


   Denn der Ew´ge herrscht auf Erden,
   Über Meere herrscht sein Blick;
   Löwen sollen Lämmer werden,
   Und die Welle schwankt zurück;
   Blankes Schwert erstarrt im Hiebe;
   Glaub´ und Hoffnung sind erfüllt;
   Wundertätig ist die Liebe,
   Die sich im Gebet enthüllt.

Kein Zufall, dass diesen Gesang drei Menschen singen, Vater, Mutter, Sohn.
Es ist der Gesang, der ein unglaubliches Geschehen begleitet: Ein Kind bezähmt einen Löwen mit seinem Gesang und seinem Flötenspiel.

Ein Feuer war ausgebrochen, ein Tiger und ein Löwe waren entsprungen.

Den Tiger hatte ein junger Edelmann mit seiner Pistole erschossen. Nicht notwendig, wie sich später erwies. Nicht nur, dass dieser Tiger der Schausteller-Familie, die ihn mit sich führte, gehorchte. Er war ein wunderbares Tier, der schönste Tiger seiner Art.
Doch Honorio war in Leidenschaft zur Fürstin entbrannt, und als der Tiger sich auf diese zubewegte, erkannte er nicht - vielleicht konnte er auch nicht erkennen, dass dieser für die Fürstin, in die er verliebt war, keine Gefahr war.
Er erschoss ihn.
Der Tiger, möglicherweise ein Opfer für menschliche Leidenschaften.

Der Löwe hatte sich in die alte Stammburg des Fürsten zurückgezogen. Auch er sollte liquidiert werden. Doch die oben erwähnten Fremden, Menschen aus einer anderen Welt, in völliger Übereinstimmung mit der Natur lebend, konnten den Fürsten überzeugen, dass der Löwe dem Knaben gehorche.

Und so war es auch.

Goethes Novelle ist hochsymbolisch. Unglaublich weise gibt sie Auskunft über das Verhältnis von Kunst und Natur, von Altem und Neuem, von Realem und Idealem, von Leidenschaften und deren Überwindung.

Sie lehrt, wie wir Menschen leben könnten und wenn man sie liest, ahnt man, was es mit der deutschen, der Weimarer Klassik auf sich hat; in ihr und in dem Alterswerk Goethes geht es darum, wie Ideale, wie Ideales, wie die höhere Natur des Menschen sich in unserem Leben verwirklichen lässt.

In dem Kind spiegeln sich die Eigenschaften unserer inneren Kindes, wenn es von ihm und dem Löwen, der knapp am Knie des Kindes hinliegt, heißt:
"... und wirklich sah das Kind in seiner Verklärung aus wie ein mächtiger siegreicher Überwinder, jener zwar nicht wie der Überwundene, denn seine Kraft blieb in ihm verborgen, aber doch wie der Gezähmte, wie der dem eigenen friedlichen Willen Anheimgegebene. Das Kind flötete und sang so weiter, nach seiner Art die Zeilen verschränkend und neue hinzufügend:

   Und so geht mit guten Kindern
   Sel´ger Engel gern zu Rat,
   Böses Wollen zu verhindern,
   Zu befördern schöne Tat.
   So beschwören, fest zu bannen
   Liebem Sohn ans zarte Knie
   Ihn, des Waldes Hochtyrannen,
   Frommer Sinn und Melodie.

Frömmigkeit und Liebe gehen bei Goethe immer Hand in Hand, und wer so lebt, dem sind, wie diesem Knaben und z.B. Daniel in der Löwengrube - und Dir, liebe Leserin, lieber Leser, wenn Du willst - Löwen zugetan.

* Euch allen wünsche ich ein löwenstarkes Osterfest *

über den Zauber des inneren Kindes und die Novelle hier mehr

Donnerstag, 3. Januar 2008

Yin und Yang des Seins

Zunächst möchte ich alle linkshirnigen Leser , also all diejenigen im Grunde, welche die traditionelle Schulausbildung genossen haben, bitten, vorsichtig weiterzulesen, da die folgenden Informationen nur unter Zuhilfenahme der rechten Gehirnhälfte verarbeitet werden können. Wer also nicht mehr staunen und sich wundern kann, wer lieber Stockwerke zählt als ein Haus als Ganzes anzusehen, wer bei sich Details wahrnimmt, aber nie sein gesamtes Format und die wirkliche Größe, und wer grundsätzlich bei Mystischem (gehirn-)kollabiert, sollte der Gesundheit seines corpus callosum zuliebe, das die linke und die rechte Gehirnhälfte verbindet, vorsichtig und zugleich sorgfältig weiterlesen.
Obiges Bild manifestiert die Wortenergie Danke in Form eines Wasserkristalls (bitte anklicken) ; dieses und alle Wasserkristallbilder im Folgenden sind mit freundlicher Genehmigung des Verlages entnommen: M. Emoto, Die Botschaft des Wassers, Bd.I, Koha-Verlag, Burgrain 2002
Der nebenstehend fotografierte Wasserkristall manifestiert die Wortenergie Dummkopf auf Englisch. Dabei wurden über Nacht die Worte you fool auf eine Wasserflasche geklebt.
Bei blockiertem Durchgang des corpus callosum, was bei Linkshirnigen, also sehr verstandesorientierten Menschen besonders gern der Fall ist - wobei das Ausmaß der Blockade variiert -, schlägt gegebenenfalls die Wahrheit der Information wie ein Dampfhammer gegen die geschlossene Tür der auch Balken genannten Verbindung der beiden Gehirnhemisphären.
Wir möchten empfehlen, nicht vorschnell ein Urteil zu fällen, denn Urteile teilen, sie trennen uns von den Fähigkeiten der rechten Gehirnhälfte, welche die Aufgabe übernimmt, was wir aufnehmen, in ein großes Ganzes einzuordnen.
Einige Leser werden Masaru Emoto und seine Wasserkristallexperimente kennen; vorsichtshalber fasse ich das Wirken des mittlerweile weltbekannten Japaners kurz zusammen:
Emoto entwickelte ein Verfahren, mittels welchen er Wasserkristalle sichtbar machen konnte (Bild: Wasserkristall der Quelle von Lourdes). Er gefror Wasser tropfenweise ein und fotografierte in 200-500facher Vergrößerung die kristallinen Strukturen. Nun gleicht bei Wasser auch aus derselben Quelle kein Kristall dem anderen, allerdings lassen sich charakteristische Tendenzen erkennen.Emotos Experimente und Ergebnisse werden zum Teil stark angezweifelt, was kein Wunder ist, denn Wissenschaftlichkeit wird definiert dadurch, dass sich ein Versuch unter denselben Bedingungen mit dem gleichen Ergebnis wiederholen lassen können muss. Das ist bei Wasserkristallen nun einmal schwer möglich, zumal womöglich jeder anwesende Mensch auf das Wasser einwirkt, ein Einfluss, den Quantenphysiker hinsichtlich des Aufbaues von Experimenten schon lange nicht mehr abstreiten.

Bild: Regenwasserkristall, Zentrum Tokios
Wer sich im Übrigen noch erinnert, wie lange Akupressur und Akupunktur im Westen verteufelt wurden, genauso wie der Einfluss von Musik auf Pflanzen, wundert sich nicht über den heftigen Widerstand.
Letzterer also muss nicht weiter stören, nicht verunsichern - im Gegenteil.
Auch nach Kopernikus hat es noch viele Jahrzehnte gedauert, bis die meisten der Menschen überzeugt waren, dass wirklich die Sonne nicht untergeht, sondern die Erde sich bewegt.
Manche haben das heute noch nicht begriffen.
Desgleichen existiert eigentlich die Mauer zwischen Ost und West nicht mehr, aber in den Köpfen von nicht wenigen ist sie mehr denn je vorhanden.
Ist sie also da oder nicht?
Radiowellen und Röntgenstrahlen gibt es übrigens schon seit Ewigkeiten. Aber es gibt tatsächlich Menschen, die glauben, sie seien zusammen mit dem Radio- und dem Röntgenapparat erfunden worden.
Soweit zu dem Argument, Masaru Emotos Forschungen seien wissenschaftlich nicht haltbar, da nicht beweiskräftig. - Was er erforscht, gibt es schon lange.
Aber auch als die erste Eisenbahn über Land tuckerte, fürchteten nicht wenige, dass man bei dieser horrenden Geschwindigkeit verrückt werden müsse ...
Kolumbus hätte im Übrigen nach Ansicht vieler am Horizont die Erde runterfallen müssen ...
... gut, dass es keine Inquisition mehr gibt ...
... später sind dann alle begeistert ...
... keiner will´s gewesen sein ...
... klasse, dass es trotzdem immer wieder Menschen gibt, die das Rad vorwärts drehen ...
Vorwärts zu Masaru Emoto.
In die esoterische Ecke wurde er vollends ge(d)rückt, als er Ergebnisse vorwies, wie Wortenergien sich auswirken, indem über das Schriftbild des Wortes Informationen an das Wasser weitergegeben werden (siehe Bilder ganz oben) und wie Musik auf Wasser sich auswirkt.

Nebenstehendes Bild rechts: Heavy metal.
Links darunter: Air auf der G-Saite - Bachs berühmtes Violinstück); dieses und alle obigen Wasserkristallbilder sind entnommen: M. Emoto, Die Botschaft des Wassers, Bd.I, Koha-Verlag, Burgrain 2002
Klar, dass viele diese Ergebnisse schon allein deshalb nicht wahrhaben wollen, wo doch der Mensch zu über 70 Prozent aus Wasser besteht und z.B. viele Pflanzen, die wir essen, auch. Wenn sie und wir tatsächlich Informationen in dem Maße aufnehmen, wie Emoto es dokumentiert, könnte der ein oder andere darüber ins Grübeln kommen, ob nicht einer der größten Umweltverschmutzer, was seinen häuslichen Kosmos und sein körpereigenes Wasserreservoir betrifft, er selbst samt seinen Wort- und Gedankenenergien ist … Nur ärgerlich, dass man Liebe nicht kaufen kann :-( … mit was also das Wasser energetisieren, wenn sich im ganzen Haus inclusive eigenem Körper - von der Seele ganz zu schweigen - keine Liebe findet :-((
Gut, dass die Wortenergie >Liebe< überall wirkt, in jedem Haushalt, unabhängig davon, ob jemand Liebe liebt oder nicht - Liebe ist vollkommen ...
In jeder Vollkommenheit ist Yin und Yang angelegt. In unserer Welt und unserem Leben zeigt sich das als die uns bekannten polaren Strukturen wie männlich und weiblich, oben und unten, innen und außen, links und rechts, göttlich und menschlich. Doch gerade an letzterem Beispiel wird deutlich, wie sehr diese scheinbaren Gegensätze eigentlich nur eine Offenbarung der Einheit sind, denn der Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen. Er ist seiner Natur nach ein göttliches Wesen, ein Kind Gottes.
Bedauerlicherweise hat Luther die Bibel nicht immer angemessen übersetzt, weil ihm manche Vorstellungen einfach fremd waren, z.B. das Wesen von Yin und Yang. Deshalb kommt es, dass er übersetzt, dass in der 1. Schöpfungsgeschichte Gott den Menschen nach seinem Bild schuf, und nun übersetzt Luther: "... und schuf sie, ein Mann und eine Frau." Tatsächlich steht im Hebräischen kein und, wiewohl das Hebräische die Konjunktion "und" kennt. Luther hätte eigentlich übersetzen müssen: "... und schuf sie, MannFrau" oder, was das Hebräische auch zulässt: "... und schuf sie männlichweiblich."
Es gibt nun einmal keinen Herrn Gott und keine Frau Gott. - Gott ist Eins.
Gott ist meines Erachtens in sich männlich-weiblich zugleich, wenn auch die monotheistischen Religionen diesen weiblichen Teil Gottes unterschlagen haben, weshalb sie sich auch im Verlauf der Menschheitsgeschichte so richtig männlich doof bekämpft haben.
Jedenfalls: Der Mensch, nach Gott geschaffen, ist ein männlich-weibliches Wesen, und erst im Laufe der Zeit entwickelt sich, was wir heute kennen. Doch auch heute wissen wir, dass jeder Mann seine Anima, seinen weiblichen Teil hat (manchmal ziemlich verkümmert), und jede Frau ihren Animus, ihren männlichen Teil, jene Energie also, mit der sie im Leben steht und handelt; im Grunde sollte auch heute der Mensch männlich-weiblich zugleich sein. Dass Gott männlich-weiblich zugleich ist, macht auch die 2. Schöpfungsgeschichte deutlich, in der Gott den Menschen aus einem Erdenkloß erschafft - wir werden hier also Zeugen der physischen Schöpfung des Menschen, die uns besagt, dass wir aus den Stoffen unserer Erde sind, weshalb sie unsere Mutter ist und uns heilig sein sollte.
Adam aber bedeutet übersetzt nicht "Mann", sondern "Mensch".
Und auch Adam hatte als Mensch beides in sich, das Männliche und das Weibliche, sonst hätte Gott nicht Eva als Teil - als Rippe übersetzt Luther - herausnehmen können.
Auch Adam war urprünglich also männlich-weiblich.
Dieses universale Prinzip von Yin und Yang zieht sich wie ein roter Faden durch die Heilgen Bücher und Dokumente, beispielsweise auch die Tabula Smaragdina, in deren zweitem Satz es heißt:

Dasjenige, welches unten ist, ist gleich demjenigen, welches oben ist:
Und dasjenige, welches oben ist, ist gleich demjenigen,
welches unten ist,
um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.

Wie sehr die Menschen Schwierigkeiten haben, das Vollkommene zu erfassen, hat Matthias Claudius gewusst und auf unnachahmlich schlichte und doch sinnhafte Weise in einer Strophe seines Abendliedes zum Ausdruck gebracht, indem er schrieb:


Seht ihr den Mond dort stehen,
er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen
die wir getrost belachen,
weil unsere Augen sie nicht sehen.

Wir kennen dieses Prinzip von oben und unten der Tabula Smaragdina aus dem Biblischen "wie im Himmel so auf Erden".(Bild: "Die Sinnes-Lemniskate; www.wbu-qe.de)Wir Menschen neigen dazu, die Dinge nur halb zu sehen, nur das Unten z.B., nur unser Leben auf der Erde.
Doch es gibt mehr, den Himmel über uns, der ja zugleich in uns ist.
Beides zusammen ist das Wunderwerk eines einzigen Dinges.