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Dienstag, 19. Juni 2018

Der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm in unermüdlichem Einsatz für sich selbst - Christus überlebt trotz Kirche.

Es gibt durchaus Facebook-Seiten kirchlicher Führungspersönlichkeiten, die rücken die Sache, um die es geht, in den Vordergrund. Nicht so der Evangelische Ratsvorsitzende. Kaum ein Post, der nicht mit einem telegenen Bild von ihm aufmacht und ihn in der Folge mehrfach zeigt. Seine Seite ist die Super-Illu Bedford-Strohm.

Gestern hatte ich mir erlaubt - ich weiß gar nicht mehr, warum ich auf seine Seite geraten war - unter einem Post zu kommentieren: "Ging es auch um Gott?" - Wem dankte da nämlich im Rahmen eines Festgottesdienstes (Post vom 17. Juni) nicht Bedford-Strohm alles, all den Festvorbereitern ebenso wie der Pfarrerin, die das Ganze koordiniert hatte und er dankte auch für all das Zusammenhelfen bezüglich der Renovierung der Kirche.

Eigentlich, so denkt der naive Laie, dankt man doch in der Kirche Gott - zumindest auch Gott. In meiner Kindheit, als ich ständig in die Kirche musste, war es noch so. Da war eigentlich klar: Gott steht im Mittelpunkt. Bei Bedford-Strohm wird er mit keinem Wort erwähnt. Und das gilt für viele seiner Posts, vermutlich für die allermeisten. Und was gerade in diesem Zusammenhang auffällt, sind im Rahmen dieses Post´ Formulierungen wie "auch von mir", "Für mich war es wieder", "mich auf einem ´heißen Stuhl´", "nehme ich wieder große Dankbarkeit über viel herzliche Gastfreundschaft und geschwisterliche Gemeinschaft mit nach Haus" - Bedford-Strohm nimmt Dankbarkeit mit nach Hause, na, da gehört sie wohl hin. Da wird sie dann facegebooked. Und damit auch Gott genug! Der hat schon auf seinen Sohn verzichtet, jetzt kann er auch auf den Dank verzichten. Nicht, dass man aufgrund des Betrachtens von einem Beitrag zum Beckmesser werden sollte, aber schauen Sie selbst die Beiträge des Gottesmannes durch: kaum eine Spur von Gott - viele viele Spuren von Bedford-Strohm!
Es gibt einen Narzissmus speziell religiöser Art: Da ist der Predigende auf einmal so wichtig, da ist die Leistung des Chores so wichtig, da ist alles so wichtig, nur Gott wird am Schluss mit einem Vater unser abgespeist. Das darf genügen.

Ein weiteres Merkmal seiner Facebook-Seite ist: Ständig geht es um Superlative, in die der Herr Ratsvorsitzende ganz zufällig eingebunden ist. Da ist er zu Besuch bei Deutschlands größtem Privatradiosender, wo man seine Schwäche für Mokka-Buttercremetorte kennt (die Bildergalerie täuscht; wenn man die Bilder anklickt, ist kein Bild ohne ihn!); dabei ist er – nur ganz am Rande bemerkt er in diesem Zusammenhang, dass er Außerplanmäßiger Professor an der Theologischen Fakultät Stellenbosch bei Kapstadt ist - gerade noch im Ökumenischen Zentrum in Genf gewesen, wo es ihm "eine echte Freude (war), unsere deutsche Bewerbung den 150 Mitgliedern des Zentralausschusses zu präsentieren". Vor Genf war es die Evangelische Akademie in Tutzing, wo Markus Beckedahl, einer der bekanntesten Kenner des Internets und der digitalen Kommunikationswelten in Deutschland vor  Evangelischen Unternehmern, "die ich gestern in die Evangelische Akademie Tutzing eingeladen hatte", sprach.

Ein weiterer Post beginnt:  "Was ich am Nachmittag beim Integrationsgipfel in Berlin schon sehr stark gespürt habe, ist mir am Abend in Hamburg noch einmal sehr eindrücklich vor Augen getreten. Anlässlich einer Preisverleihung im Körber-Forum (ich habe den Hildegard-Hamm-Brücher-Preis für Demokratie des Fördervereins Demokratisch Handeln bekommen) wurden auch Demokratie-Projekte von Schülerinnen und Schulen ausgezeichnet ..."  [gewiss, die Preisverleihung steht in Klammern, aber Klammern sind nunmal des Lesers liebstes Kind ... das weiß ein Bedford-Strohm].

Ja wirklich, so beginnt ein weiterer Post, "Beim Integrationsgipfel der Bundeskanzlerin waren gestern viele Menschen zusammen...".

Doch wer glaubt, er gebe sich nur mit Bundeskanzler-Niveau ab, nein,  er besucht auch einfache Landtagsabgeordnete, schließlich ist er nicht nur Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche ganz Deutschlands, sondern auch Evangelischer Landesbischof Bayerns.

Irgendwie dämmert da dem Bürger des Christlichen Abendlandes, warum Jesus sich wie ein Berseker um die einfachen Leute bemühte; er musste ein Polster schaffen für Leute wie Bedford-Strohm. Der spricht zwar in einem Video davon, wie sehr ihm die Minderprivilegierten am Herzen liegen, aber auf seiner Fb-Seite spiegelt sich von dieser Einstellung kaum etwas bis nichts.

Ich meine: Keine Frage, dass Bedford auch, gespickt mit vielen Fotos, eine Tafel besuchen wird (wenn er das nicht schon tat) und ich bin überzeugt, dass er dort salbungsvoll über Jesu Verhältnis zu Geld und Macht und Reichtum reden wird bzw. redete, aber bitte: Irgendjemand muss auch die Macht und den Reichtum bedienen [und Bedford-Strohm opfert sich da ganz, ganz ungern, wie man all den Bildern unschwer entnimmt]; die Leute, die Reichen, die Mächtigen, die Angesagten dürfen dem Reich Gottes doch nicht verloren gehen, zumal das die eigentliche Klientel der Kirchen ist. Schließlich hat die Katholische Kirche Deutschlands ein Vermögen von über 200 Milliarden und das der Evangelischen Kirche dürfte nicht so viel kleiner sein, ein Vermögen, das beide sicher horten, gerade in Zeiten, wo es neuesten Zahlen zufolge 68,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht gibt; das sind unsichere Zeiten, da muss man sein Geld zusammenhalten. Da kann Jesus lange sagen: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelör geht, als dass ein Reicher ins Reich Gottes kommt.

Dass unsere christlichen Kirchen als allererste nicht in den Himmel kommen, müsste eigentlich auf dem Hintergrund des Jesus-Wortes klar sein. Aber der hat halt einfach nicht geblickt, wie dramatisch sich die Vermögensverhältnisse bis heute geändert haben und dass die Verantwortung der Kirchen für die Seelen der Menschen bedeutet, sich auch für das Geld dieser Seelen verantwortlich zu fühlen - am besten doch hautsächlich für Letzteres. Vielleicht laden ja Kirchenführer wie Bedfort-Strohm Jesus zu einem Integrationsgipfel ein - serviert wird trockenes Brot und gepökelter Fisch, man weiß schließlich, was Jesus schmeckt!! -, aber ich vermute, Jesus wird Bedford-Strohm und anderen nicht die Füße waschen, sondern den Kopf und sie wie weiland die Wechsler und andere Geld- und Ego-Gierigen aus seinem Tempel jagen.

Bedford-Strohm und andere haben - so glaube ich, sonst könnte Ersterer nie eine so ich-fixierte Seite gestalten - nie mit dem Herzen diese erste Stufe eines ehemals christlichen Einweihungsweges, wie sie die Fußwaschung darstellt, verstanden.

Noch ein Nachtrag:
Offensichtlich hatte Herr Bedford-Strohm zur Kenntnis genommen, dass da "jemand"anlässlich des Festgottesdienstes gefragt hatte, ob es auch um Gott gegangen sei (wieder im Übrigen ein Premium-Bedfort-Strohm-Bild; zum Thema Klima und Kreuz hätte er sich schon mal um ein inhaltsbezogenes Bild bemühen können, zumal ihm ja in München drei persönliche Referenten und drei Sekretärinnen zur Verfügung stehen - ich hoffe, dass die nicht auch der Steuerzahler bezahlen muss wie den Landesbischof B.-Strohm, Grundgehalt immerhin ca. 11 000 Euro + persönlicher Fahrer + Dienstwagen + Aufwandsentschädigungen). - Jedenfalls übermittelte er seine Antwort an den jemand, also mich, der da gefragt  hatte, mit Verweis auf ein Interview, das er der  MAINPOST gab, wobei ihm offensichtlich nicht einmal klar ist, dass dieses Interview, auf das er auf diesem Weg gleich in seiner telegen-geschmeidigen Manier hinweist, eine Riesenohrfeige für den Sohn Gottes beinhaltet. [leider hat die MAINPOST nach Erscheinen dieses Post ihren Artikel auf kostenpflichtig geschaltet]

Vorausschicken sollte man vielleicht, dass Bedford-Strohm und Erzbischof Kardinal Reinhard Marx 2016 zur gemeinsamen Pilgerfahrt nach Jerusalem reisten. Auf dem Tempelberg nahmen beide ihre christlichen Kreuze aus „Respekt gegenüber dem muslimischen Gastgeber, der das so gewünscht habe“ ab. In Deutschland löste dieses Verhalten eine heftige öffentliche Diskussion aus.

In diesem Interview wird nun Bedford-Strohm auch nach seiner Kreuzabnahme, die für mich in Wirklichkeit eine Kreuzesverleugnung ist, auf dem  Tempelberg gefragt und er antwortet, "Er habe das Kreuz seinerzeit abgenommen, weil sowohl am Tempelberg mit der Moschee als auch an der Klagemauer eine aufgeheizte Situation geherrscht habe."

Und in einem weiteren Satz, der im Grunde jeden Christen niederschmettern muss, sagt der Kirchenführer, "Das Tragen des Kreuzes sei üblicherweise kein Problem." - Üblicherweise? - Irgendwie wird mir bei dieser Formulierung übel.

Ich gebe im Folgenden wieder, was ich einer Frau auf Facebook antwortete, die in einem Kommentar verlauten ließ: Mal sehen, ob Johannes Klinkmüller, der die Frage gestellt hatte, das [gemeint ist der MAINPOST-Artikel] auch liest und damit seine Frage positiv beantwortet sieht!

Ich habe ihr geantwortet:
Ja, Gertrud Müller (Name geändert), Johannes Klinkmüller hat das gelesen und empfindet Ihr Nachhaken als reine Rhetorik. Wo macht der Zeitungsartikel Gott als Mittelpunkt deutlich? Im Gegenteil, Bedfort-Strohm verleugnet auf eine unglaubliche Weise Gott und Christus. In dem Artikel ist zu lesen: „Er habe das Kreuz seinerzeit abgenommen, weil sowohl am Tempelberg mit der Moschee als auch an der Klagemauer eine aufgeheizte Situation geherrscht habe.”
Gott sei Dank hat Jesus nicht das Herz eines Bedfort-Strohm gehabt; vor 2000 Jahren war die Stimmung unvergleichlich aufgeheizter („Kreuziget ihn!”).
Und dann folgt noch solch ein Satz, der für Christus kaum deprimierender sein kann:”Das Tragen des Kreuzes sei üblicherweise kein Problem.” - Was für eine ätzende Aussage! Üblicherweise kann ein Ratsvorsitzender das Kreuz schon tragen …
Gut, dass mir das alles durch Ihr Engagement für Bedfort-Strohm aufgefallen ist. Ich werde an anderer Stelle darauf gründlicher eingehen: Durch die Welt reisen und die Kirche repräsentieren und bei Gelegenheit das Kreuz in den Säckel stecken. Gerade das macht ja das Christentum gegenüber dem Judentum und dem Islam aus, dass es einen Sohn gibt und dass er am Kreuz stirbt. Gerade in Jerusalem hätte Bedfort-Strohm das bekennen müssen! Sein Verhalten damals und seine Aussagen hier zeigen, dass er die Bedeutung des Kreuzes wirklich nicht verstanden hat, sonst hätte er nicht damals so handeln und heute noch sprechen können.
Über vielfach fehlendenden Gottesbezug schreibe ich an anderer Stelle. Jesus ist nicht als Super-Christ durch die Welt gereist. Er hat sich dem Menschen ohn Ansehen der Person zugewandt. Aber bestimmt hat Bedfort-Strohm auch schon medienwirksam eine Tafel besucht …

Bedford-Strohm hat das Jesus-Wort nie verstanden: "Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert." - Vielleicht, mag der ein oder andere sagen, hat er es auch nicht verstehen wollen.
Klar und eindeutig kommt hier zum Ausdruck, dass der Sohn Gottes zu einer kompromisslosen Entscheidung herausfordert, nicht zu Tempelbergentscheidungen eines Bedfort-Strohm. Das geistige Schwert trennt kompromisslos Falsches von Wahrem.

"Wer mich bekennet vor den Menschen,den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater."

Für mich fällt dieses weichgespülte Christentum à la Bedfort-Strohm unter das Verhalten der Lauen, von denen in der Offenbarung des Johannes in Bezug auf die Gemeinde zu Laodicea die Rede ist. Das wird jene Zeit sein, die auch in Matthäus 24 angesprochen ist, in der es auf der Erde infernalisch zugeht. Ein wenig kündigt sie sich schon an, finde ich. - Da werden nicht viele sich als wirkliche Christen erweisen, so weiß die Bibel.

Was diese christlichen Weichpüler betrifft: Ihr Christentum ist nicht Fisch, nicht Fleisch, wie der Volksmund sagt.
Über die Lauen aber heißt es in der Offenbarung, dass sie ausgespien werden. - Die Bibel ist da klar und eindeutig. 

Montag, 11. Juni 2018

Die Scheinheiligkeit der #MeeToo-Debatte: Frauen sollten Stellung nehmen zu den Sex-sells-Frauen, die ihre Geschlechtsgenossinnen und sich selbst zu Lustobjekten degradieren.

Ich kann die Vehemenz, mit der die #MeToo-Lawine die Männerwelt wie die Gesellschaften Europas überhaupt überrollt hat, nachvollziehen. Warum Frauen sich noch nicht früher geoutet haben? Die Staumauer musste brechen, hinter der sich so lange so viel Leid gesammelt hat. Als sie brach, wurde die Männerwelt überflutet und vor allem - erfreulicherweise - einige Übeltäter.

So weit so gut.

Allerdings traut sich absolut niemand anzusprechen [mittlerweile habe ich von Sylvia und Wiebke gelesen, dass sie es taten - siehe Fb-Kommentar], dass Frauen selbst ein Gutteil dazu beitragen, dass sie als Lustobjekte missbraucht werden - Details dieses Missbrauchs sind genügend durch die Presse und die Medien gegangen. Manches, was man lesen  musste, war in seiner Widerlichkeit einfach erschütternd.

Was mich mittlerweile, nachdem die ersten Wogen sich geglättet haben, doch etwas erstaunt zurücklässt, ist nicht, dass Männer das folgende Thema nicht ansprechen - Männer trauen sich so schnell nichts mehr, weil sie sofort als frauenfeindlich kastriert werden, ob es nun berechtigt ist, was sie sagen oder nicht -, sondern dass kaum eine Frau - schon gar nicht öffentlich - den Mut hat zu sagen, dass Frauen darauf schauen sollten, was sie selbst zu dem #MeeToo-Dilemma beigetragen haben.

Ich finde diesen Beitrag nicht  unerheblich, wobei ich mich leider bemüßigt fühlen muss zu beteuern, dass ich natürlich finde, dass den entsprechenden Männern der Prozess gemacht wird - und obwohl ich kein Freund des öffentlichen Prangers bin, scheint er mir in diesem Fall doch notwendig. Wenn ich das nicht in aller Glaubwürdigkeit beteuern würde und eine öffentliche Person wäre, könnte ich mich sicherlich vor einem gigantischen Shitstorm kaum retten  (wahrscheinlich käme er auch trotz der Beteuerung, denn dieses Land und viele Leute brauchen mittlerweile diese Shitstorms).

Ich erinnere mich, dass ich vor fünfunddreißig Jahren mit meiner damaligen Freundin auf der Peloponnes durch das griechische Kalamata gelaufen bin, als auf einmal ein Alter in einer Kneipe aufbrüllte, weil er meine Freundin in ihrem kurzen Minirock gesehen hatte. Heute würde man den Alten eher in die Klapse einliefern als sich Gedanken darüber zu machen, ob sein Aufbegehren berechtigt sei (was zu denken eh niemand mehr in den Sinn kommt).

Warum ich auf dieses Thema komme und auf die Idee zu diesem Post: Zufällig las ich einen Tweet von Victoria Reith, der hinwies auf eine Sendung des DLF über #MeeToo in Schweden; nicht nur per Film, sondern auch mittels fünf Artikeln wird  aufgezeigt, wie die Schweden damit umgehen; eine bemerkenswerte und ausgesprochhen aufschlussreiche Untersuchung

Und ich erinnerte mich, erst gestern auf inTouch gelesen zu haben:
Vanessa Mai (26) etwa bewirbt ihr Album „Schlager“ mit heißen Foto-Aufnahmen und gibt auf der Bühne Vollgas. Lasziv geht sie im knappen Body vor den Zuschauern in die Hocke oder hält sich einen LED-Stab vor den Schritt.
Sogar Michelle (46), die viele Jahre wie abgetaucht erschien, rief sich mit ihrem Hingucker-Albumcover und einem Glitzer-Jumpsuit bei Auftritten zurück ins Gedächtnis ihrer Fans. „Für mich gibt es keine Tabus. Ich finde, jeder Mensch soll das tun, was ihn glücklich macht“, sagte sie kürzlich in einem Interview. Und selbst die sonst eher konservativ gekleidete Linda Hesse (31) zog sich gerade für die Juni-Ausgabe des Männermagazins „Playboy“ aus.
Wobei zunächst auf Helene Fischer (SKANDALAUFTRITT LÖST RIESENWELLE AUS) eingegangen wird, über die ich allerdings schon in zwei Posts geschrieben habe, mehr Aufmerksamkeit ist sie nicht wert. Sie ist für mich die deutsche Sex-sells-Vorzeige-Protagonistin mit ach so gut-bürgerlichem Wohnzimmer-Touch; mittlerweile empfinde ich einfach nur Ekel vor ihrer gerissenen Scheinheiligkeit, wenn sie kürzlich auf ihre ach so unbedarfte Weise gesteht, dass sie auf ihrem berühmten Foto doch ein Höschen angehabt habe: so ein Ausspruch mag schon wenigstens 1000 zusätzlich verkaufter Songs bringen.

All das rechfertigt kein entsprechendes Männerverhalten, aber die Frage sei erlaubt, inwieweit das mittlerweile oben angesprochene jahrzehntelange Berieseln mit entsprechenden Bildern nicht zwangsläufig seine Wirkung erzielen muss gerade bei den Männern, die diesbezüglich labil sind. Gern wird argumentiert, dass doch dafür nicht Frauen verantwortlich gemacht werden können - aber so einfach ist die Sache nicht, finde ich. Frauen tragen einen Gutteil zu der öffentlichen Verkommenheit von Sexualität und deren Folgen bei.
Und ich formuliere das auf dem Hintergrund des Eindrucks, dessen man sich nicht mehr erwehren kann, dass in den letzten Jahren Sexualität auf eine dramatische Weise in diesem Land und den gesamten Indurstrienationen verkommt, ein Verkommen, zu dem, wie gesagt, eben auch Frauen erheblich beitragen, wobei keineswegs unterschlagen sein soll, dass die entsprechenden Marketing-Projekte meist von Männern durchgezogen werden. Es geht mir auch nicht um eine Zuweisung von Schuld, es geht um eine ehrliche gesellschaftliche Debatte und das #MeToo auch einschließen muss: auch das weibliche Geschlecht trägt erheblich zu dem #MeToo-Dilemma bei.

Dass sich in einigen Jahren Männer und Frauen mittels Roboter befriedigen werden, ist offensichtlich, wobei die Entwicklung der entsprechenden Aggregate, obwohl schon vorhanden, noch etwas unbemerkt von der Öffentlichkeit vor sich geht - ich bin gespannt, wann es den ersten Spielfilm gibt, in dem eine entsprechende Szene vorkommt. Ich bin ebenfalls gespannt, wann als Argument pro entsprechende Aggregate auftaucht, dass sie die Frauenwelt sicherer machen; das wäre ein Argument auf Puff-Niveau (damals und noch heute wird ja entsprechend auch hinsichtlich der Legitimation von Prostitution argumentiert).

Dass ein Teil der Menschheit auf eine dramatische Weise verkommt, ist für mich offensichtlich. Die Frage ist, wie Menschen, die ahnen oder wissen, warum wir Menschen sind und wohin wir uns entwickeln mögen oder sollten, sich zu all dem stellen.

Ich sehe nicht, dass das geschieht und setze dabei nicht auf die Kirchen, weil ich mir vorstelle, dass der Papst zwar gegen diese Entwicklung wettern mag, aber im Vatikan es dann schon längst entsprechende Befriedigungsinstrumentarien in dem ein oder anderen Kardinalszimmer gibt - hoffentlich wenigstens ohne das Wissen des Papstes (Päpste haben in der Vergangenheit allerdings schon zu ganz anderen Dingen geschwiegen).

Ich finde es notwendig, sich darauf zu besinnen, dass es die Zweigeschlechtlichkeit nicht schon immer gab - nimmt man jedenfalls die biblische Schöpfungsgeschichte und eine Übersetzung, frei von Lutherfehlern ernst - und worin die Bedeutung der Sexualität liegt. Ich fürchte, wer nicht in sein Bewusstsein sehr bewusst die Bedeutung von Gegensätzen aufnimmt und in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Zweigeschlechtlichkeit und Sexualität und - ja, das gibt es noch - Liebe, wird nicht verstehen, dass Goethes Ewig-Weibliches sich nicht auf Sexualität bezieht, sondern darauf, dass das, was in uns als Ur-Seele den Weg sucht zum 7. Schöpfungstag mit diesem Ewig-Weiblichen angesprochen ist, und warum es auf der anderen Seite das Männliche, den Vater gibt. Mit einer Dominanz des Männlichen hat das nichts zu tun, zumal unsere abendländischen Bewusstseinsvorfahren, die Griechen, nicht von ungefähr ein weibliches Wesen als Ursprung des Lebens benannten: ihre große Göttin Gaia.

Jedenfalls: eine ehrliche öffentliche Debatte wäre wünschenswert, wobei ich es begrüßen würde, wenn Männer nicht die besonders Geknickten spielen müssten, ehrlich auch mal Männliches sagen dürften, das nicht gleich irgendwelche Feministinnen auf die höchsten Höhen von Yggdrasil, der Weltenesche bringt (die bekanntlich über alle Himmel hinausreicht),  und Frauen auch Meinungen zu äußern wagen, die nicht deutlichst feministisch angehaucht sein müssen, weil sonst von links oder grün gleich irgendwelche Totschlagargumente kommen (sorry, ich mag die Parteien nicht mehr, das gilt für die Linken und Grünen genauso wie für die AfD und ihre Mehr-oder-weniger-Gesinnungsgenossen aus der CSU und der sonstigen Parteienlandschaft, die niemand mehr so recht ernst nehmen kann).

Samstag, 9. Juni 2018

Über den Tod schreiben oder ihm gegenüberstehen, ins Angesicht sehen: Das sind zweierlei Dinge! - Rilkes letztes Gedicht.

Erst kurz vor seinem Tod erfuhr Rilke, dass er an einer seltenen und besonders schweren, unheilbaren Form der Leukämie erkrankt war. So wie mich das schreckliche Leiden eines Siegmund Freud, der so tapfer litt, sehr berührt hat, so auch das von Rilke, der, weil die Pusteln auf seinen Schleimhäuten ständig aufbrachen und bluteten, kaum mehr trinken konnte und schrecklichen Durst litt. Das ist, wie sich herausstellen wird, nicht die einzige Übereinstimmung mit jenem berühmten Toten von Golgatha.
Rilkes 16 letzte Zeilen sind aufschlussreich. Und man muss wissen, dass er vier Zeilen im Manuskript wegstrich, was für seine Einstellung dem Tod gegenüber durchaus aussagekräftig ist, denn seine letzte Zeile hat nun eine durch nichts beschönigte oder hinweggeglättete Tiefe und Intensität:
Komm du, du letzter, den ich anerkenne,
heilloser Schmerz im leiblichen Geweb:
wie ich im Geiste brannte, sieh, ich brenne
in dir; das Holz hat lange widerstrebt,
der Flamme, die du loderst, zuzustimmen,
nun aber nähr’ ich dich und brenn in dir.
Mein hiesig Mildsein wird in deinem Grimmen
ein Grimm der Hölle nicht von hier.
Ganz rein, ganz planlos frei von Zukunft stieg
ich auf des Leidens wirren Scheiterhaufen,
so sicher nirgend Künftiges zu kaufen
um dieses Herz, darin der Vorrat schwieg.
Bin ich es noch, der da unkenntlich brennt?
Erinnerungen reiss ich nicht herein.
O Leben, Leben: Draussensein.

Und ich in Lohe. Niemand der mich kennt.
Verzicht. Das ist nicht so wie Krankheit war
einst in der Kindheit.
Aufschub. Vorwand um
grösser zu werden. Alles rief und raunte.
Misch nicht in dieses was dich früh erstaunte

Wer mehr dazu lesen möchte: hier

Sonntag, 3. Juni 2018

glg und mfg: keine Zeit für ganz liebe und freundliche Grüße! - Abschiedskürzel finde ich grauenhaft!

Heute habe ich einen Kommentar gelesen, der echt lieb geschrieben war. Am Schluss stand (und der Name ist natürlich geändert): glg, Klara. - Klar waren das ganz liebe Grüße von Klara. Aber Zeit für sie hat Klara nicht wirklich gehabt. Oder sich nicht genommen. Oder der andere war doch die Zeit nicht wert.

Mancher mag wissen, was ich meine: Man hat sich nett mit jemandem am Telefon unterhalten, ja sogar intensiv und verabschiedet sich. Den Abschiedsgruß aber sagt der Gegenüber spür- und hörbar schon im Auflegen bzw. Wegdrücken.

Vielleicht ist meine Empfindung übertrieben, aber: man kommt sich irgendwie vor wie abgehakt. Aus dem Ohr, aus dem Sinn. - Klar, so muss es nicht sein, und mancher mag das, wie gesagt, als übertrieben ansehen. Aber warum bleibt der andere nicht einfach dem Gegenüber zugewandt bis ganz zum Schluss? - Das ist, wie wenn jemand ein Gedicht toll vorträgt und die letzten Zeilen aufsagt, während er schon zu seinem Platz geht. Oder wie wenn ein Pianist nach einem tollen Konzert während der letzten Töne schon den Deckel zuklappt (gerade noch, dass er die eigenen Finger rettet ...); schließlich wartet die Frau zu Hause mit dem Essen, Mozart hin oder her . . .

Wer glauben mag, oben angesprochene Abschiedskürzel seien Bagatellen, mag das weiterhin glauben. Irgendwo muss man ja schließlich zu reduzieren beginnen . . . und doch am besten beim anderen . . .
Besonders aufschlussreich finde ich Abschiede der Licht-und-Liebe-Fraktion: LuL (oder auch nur ll) - da sind das Licht und die Liebe wirklich so überzeugend wie die sanft-warme Ausstrahlung einer Halogen-Lampe. - Wer da nicht weiß, woran er ist . . .

Ehrlich gesagt sind mir Mails ohne Gruß lieber als obige.
Für SMS gilt für mich das Gleiche. Auch wenn das Format auf Kürze ausgelegt ist.

Es gibt nur zwei Sachen, die schlimmer sind als Obiges:
  • Hochzeitsfotos (und man findet sie echt immer mal wieder im Internet), auf denen der Bräutigam neben der Braut steht und eine oder gar beide Hände in den Hosentaschen hat (arme Braut ...) - und
  • was noch schlimmer ist als so verkürzte Abschiede: wenn Vornamen reduziert werden. Mancher mag denken, das sei nun wirklich übertrieben. In Wirklichkeit aber ist es eine lebenslange Vergewaltigung der Lebensenergie des anderen, die sich im wirklichen Namen zeigt.

Vornamen haben nun mal eine Bedeutung.

Und bewusste Grüße auch.


Sonntag, 27. Mai 2018

Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode. - Gut, wenn man um den zweiten Tod schon vor dem ersten weiß!

Es gibt diesen zweiten Tod, von dem in der Offenbarung des Johannes im Rahmen der sieben Sendschreiben, genauer gesagt, in dem zweiten, dem an die Gemeinde zu Smyrna geschrieben steht:
Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode.
Diese Gemeinden in der Offenbarung des Johannes, dem letzten Buch der Bibel, stehen beispielhaft für geistige Zustände, wie sie sich im Rahmen der menschlichen Entwicklung offenbaren - die Siebenzahl strukturiert bekanntlich die menschliche Zeit, beginnend bei den Schöpfungstagen, die keineswegs vorbei sind, sondern in deren Mitte wir uns befinden (wie sollte auch die Schöpfung Mensch wirklich beendet sein, wenn wir auf die Erde schauen - Hildegard von Bingen sieht das übrigens genauso).

Den ersten Tod erleidet der Mensch am Ende seines Lebens. 
Dann beginnt das Leben nach dem Leben; es ist genauso real, eben aber nur rein geistig. Es gibt keine Physis mehr, keine Sinne, mit Hilfe deren wir Süchte und Leidenschaften befriedigen können. 

Von daher beginnt z.B. für die allermeisten Fernsehköche eine grausame Zeit. Hingebungsvoll wird ein Johann Lafer sich über seine phantastisch gekochte Suppe beugen (und er zelebriert ja im Fernsehen immer, wie sehr er genießen und sinnlich sein kann) und sie kosten wollen  (es gibt ja nichts Schöneres für ihn auf der Erde, als zu kochen und zu kosten, so meine ich, hat er selbst gesagt). Aber oh Schreck, es wird ihm so gehen wie Tantalus (< hier mehr zu ihm): 

Es ist keine Suppe da!

Keine, die er wirklich kosten kann bzw.: Sie ist vor ihm, aber es fehlen ihm physischer Mund und Gaumen, um sie zu genießen. Und so wird es dem Mann und vielen anderen - im Grunde mehr oder weniger allen Menschen gehen: Ihre Leidenschaften werden an ihnen vorbeimarschieren, aber es fehlen ihnen der physische Penis oder die physische Vagina; sie werden atemlos durch die Nacht hetzen, aber es wird kein Instrumentarium geben, um die Sinnenlust, ob sie sich auf das Essen, den Beifall der Menge, die körperliche Liebe, die Gier nach Zigaretten, Musik oder Joggen bezieht, zu befriedigen.

Eine schwere Zeit der Katharsis, der seelischen Reinigung, beginnt - die Griechen sprachen sehr bewusst von ihr, auch im Zusammenhang mit ihren Theaterstücken, die dazu dienen sollten, die Leidenschaften schon auf der Erde zu erkennen und zu reinigen; und sie taten recht daran, auf sie zu verweisen, weil man auch in seinem ersten Leben sich schon einer gewissen Reinigung unterziehen kann, denn: genießen darf man durchaus und sich freuen an Speise und Trank; Freude und Genuss müssen ja keineswegs an Abhängigkeiten gekoppelt sein.

Was aber hat es mit dem zweiten Tod auf sich? Damit ist nicht die Phase des Kamaloka gemeint, jener Zeitspanne im Jenseits, die, von der indischen Weisheitslehre so genannt, der Reinigung der Seele von allen Leidenschaften und Süchten dient, sondern die Tatsache, dass es Menschen gibt, die kaum welche oder keine geistigen Früchte dorthin mitbringen. Diese kann nur mitbringen, wer sich in diesem Leben schon darum bemüht, im Sinne des Christentums die Wirklichkeit zu sehen, eines Christentums, dem es schlicht darum geht, den Geist, der sich im Allermeisten befindet und eigentlich Grundlage unserer Lebens ist, zu erkennen und ihn in seine Lebenswirklichkeit mit einzubeziehen,  (unter "Christentum" verstehe ich nicht Kirche oder Religion als Waffe oder leidenschaftliche Scheinheiligkeit ). Ein so gelebtes Leben hat dann natürlich keine Weltverneinung zur Folge, sondern im Gegenteil, eine neue Art der Wertschätzung der Erde, des Irdischen, des mit Geist erfüllten Materiellen. 

Wer im Materiellen allerdings nicht mehr sieht als Besitz und die Möglichkeit, Leidenschaften zu befriedigen, dem wird der zweite Tod nach der Ankunft im Jenseits nicht erspart bleiben. Er könnte allerdings grausam sein, denn wer keine Ahnung hat, um was es geht, wer keine Ahnung von Geistigem hat, weiß nicht, nach was er im Jenseits suchen soll - das kann dann wirklich das Fegefeuer sein - Dante wusste schon, wovon er in seiner Göttlichen Komödie schrieb . . .

Davon spricht also das zweite Sendschreiben an die Gemeinde zu Smyrna. Man mag verstehen, warum diese Sendschreiben so wichtig sein können für die Ausrichtung unseres Lebens, schon jetzt!

Freitag, 25. Mai 2018

Superaktion unterstützen: Klima-Klage gegen die EU!



Klimaklage gegen die EU < hier unterzeichnen

Einer Familie aus Deutschland droht der komplette Verlust von allem, was sie sich in vier Generationen aufgebaut hat - weil der Meeresspiegel steigt. Dürren haben einem älteren Paar in Frankreich fast die Hälfte der Ernte vernichtet. Eine Familie von Imkern in Portugal versucht verzweifelt, ihre Bienen und damit ihre Lebensgrundlage zu retten, doch die Hitzewellen sind so extrem, dass die Tiere sterben.

Die Familien teilen eine Sorge. “Meine Kinder sollen hier eine Zukunft haben. Hier, wo wir seit Generationen leben”, sagt Petru Vlad, ein Schäfer aus Rumänien. “Ich möchte nicht, dass sie weggehen müssen, so wie ich, um Arbeit in einem fremden Land zu suchen.”

Heute wagen zehn Familien aus Europa und von außerhalb einen Schritt, den noch niemand gewagt hat, darunter kleine Kinder und junge Saami aus Schweden, deren Lebensgrundlage durch den Klimawandel akut bedroht ist. Sie bringen die EU vor Gericht mit einer historischen Klimaklage.

Die Familien, die gegen die EU klagen, kommen aus Deutschland, Portugal, Frankreich, Rumänien, Italien, Schweden und auch von außerhalb. Sie alle leben mit der sehr realen Gefahr, ihre traditionellen Lebensgrundlagen zu verlieren - durch den Klimawandel.

Die Familien wissen: Wenn wir nicht endlich ernst machen mit dem Kampf gegen die Klimakrise, werden die Folgen, die wir jetzt schon zu spüren bekommen, erst der Anfang sein. Die Klimawissenschaft sagt uns, dass das Schlimmste immer noch verhindert werden kann. Wir können für unsere Kinder eine sichere Zukunft schaffen und ihnen einen katastrophalen Klimawandel ersparen. Doch dafür gibt es nur einen Weg - nämlich eine strenge, wahrhaft ambitionierte Klimapolitik.

In einer Klage vor dem Gericht der Europäischen Union werfen die Familien dem Parlament und der Kommission der EU vor, nicht wirksam genug gegen den Klimawandel vorzugehen ...

Die gesetzgebenden Organe der EU - das Parlament und der Europäische Rat - versagen in der Klimapolitik. ... Die Klimaziele der Europäischen Union sind nach wie vor zu schwach, um der Klimakrise gerecht zu werden ...

Die zehn Familien, die jetzt klagen, tun das für uns alle. Für unsere Zukunft. Damit sie die vor ihnen liegende Auseinandersetzung durchhalten, brauchen sie unsere Unterstützung!

Mittwoch, 23. Mai 2018

Helene Fischers unaufhaltsamer Abstieg: Höschenlos durch die Nacht. - Sie zeigt sich gern (scheinbar) unten ohne ...

Ich hätte nicht gedacht, dass mein Blog-Beitrag 


auf diese Weise noch zutreffender wird.

Klasse finde ich, dass die Fans ihre mediale Gier offensichtlich gar nicht gut finden.

Bei RolllingStone [mittlerweile hat leider auch BILD die Sache als Thema erkannt] heißt es:
„Sex sells“, vor allem in der Unterhaltungsbranche. Das weiß auch Helene Fischer (33), die sich auf Fotos und Konzerten immer wieder in freizügigen Outfits und Posen zeigt. Doch so weit wie JETZT ist sie bisher noch nie gegangen.
Denn für ihr kommendes Remix-Album „Flieger – The Mixes“ lässt Helene Fischer nicht nur tief in ihr Dekolleté blicken, ihr knappes Oberteil suggeriert auch noch, dass sie gar keine Unterhose trägt. Ihre Hände hält sie schützend vor ihren Schritt . . .

Auf dem sozialen Netzwerk sind die Reaktionen allerdings äußerst durchwachsen und größtenteils negativ. „Unterste Schublade“ und „sexistisch“ finden die Fans von Helene Fischer. Aber auch davon, dass das Foto einfach nur „peinlich und billig“ sei, ist auf Facebook die Rede . . .

Klar finden manche es auch gut, dennoch überrascht mich die mehrheitlich ablehnende Reaktion echt positiv! Bezeichnender- und erfreulicherweise finden viele es einfach peinlich, wie jemand, der das doch eigentlich gar nicht nötig hat, sich da verkauft.

Offensichtlich hat Fischers Helene es doch nötig. Reiner Teint spiegelt eben nicht immer die Wahrheit der Seele, schon gar nicht deren Reinheit ...