Donnerstag, 5. Mai 2016

Die unaufhaltsame Menschwerdung des Göttlichen und die Rolle des Islam

Der Islam ist eine heftige Gegenbewegung zu der Tatsache, dass Gott Mensch geworden ist, psychologisch formuliert, dass menschliche Entwicklung darauf angelegt ist, Unbewusstes in Bewusstsein zu verwandeln. Die christlichen Kirchen waren zu feigherzig, den Fehdehandschuh seitens des Islam aufzunehmen. Das geringere Übel ist, dass sie daran selbst zugrunde gehen könnten. Schlimm dagegen ist, wie orientierungslos die Menschheit geworden ist - eine Folge kirchlicher Indifferenz.

Die Gläubigen sind nicht mehr Klein-Dummchen!

Wären die Kirchen in eine notwendige echte Auseinandersetzung mit dem Islam gegangen, hätten sie ihr eigenes Profil schärfen können und wären wesentlich glaubwürdiger für den Menschen der Gegenwart gewesen, der sie fürderhin ernst genommen hätte. Vielleicht hätten die Kirchen dann selbst gemerkt, dass sie ihre Schäfchen nicht mehr - etwas überspitzt formuliert - wie Klein-Dummchen behandeln können. Der Mensch von heute bedarf einer anderen Ansprache als während der letzten Jahrhunderte.

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Samstag, 30. April 2016

Schlüsselblumen auf der Burg, heiliger Raum an der Bildeiche, Bärlauch im Kaskadental: Frühling um Bad Kissingen!

Vor wenigen Tagen war ich auf der Burg und es ist faszinierend, wieviele Schlüsselblumen dort wachsen:


Aber auch im Wald ist es schön, und die Bildeiche hielt, als wir, meine Tochter - die Handyfotos sind von ihr - und ich, vorbeikamen, ihre besonders schöne Sphäre bereit:


Als jemand, der regelmäßig die Fränkische Saale sieht, ist man erstaunt, dass sie binnen kürzester Zeit Hochwasser führen kann, das ganz schnell zum Beispiel bei Hausen über den Fußgängerweg schwappt und Radfahrer und Wanderer zu einem Umweg zwingt, wie das noch Anfang April der Fall war. Jedes Mal bin ich erstaunt, wenn ich die Saalewasser sich sogar über die weiten Wiesenflächen hinter dem Flugplatz ausbreiten sehe.
Das kommt, weil die Saale, wenn es regnet, von vielen Bächen gefüttert wird, die zum Teil ganz ordentliche Wassermassen mit sich führen; einer davon ist der Ilgenbach, der dann das Kaskadental hinunterströmt. 
Erstaunlich ist, wenn es aufhört zu regnen, dass die Saale binnen zweier Tage ihr Wasser reduzieren kann, so dass man denkt: War da was? - Nur wer über die angrenzenden Wiesen geht, wird schnell merken, dass hier noch vor kurzem Wasser stand.
Wenn der Ilgenbach recht viel Wasser führt, ist das Kaskadental im Norden Bad Kissingens, das die Saale mit dem Tierpark und Restaurant Klaushof verbindet, in dem man wunderbar im Freien sitzen und Himbeerkuchen mit Sahne essen kann, gerade im Frühling ein Traum.
Vor 14 Tagen war ich schon mal da zum Sammeln von Bärlauch. Ich wusste nur vom Hörensagen, dass es ihn dort gibt. Als ich das Tal hinaufging, sah ich zwei Frauen mit ihren Kindern und ein altes Ehepaar an einer Stelle jenseits des Baches eifrig sammeln und wusste: Da muss er sein :-)

Bärlauch-Stelle
Ursprünglich ist das Kaskadental in seiner heute begehbaren Form künstlich angelegt worden, damit Kurgäste und betuchte Bürger Bad Kissingens sich hier verlustieren konnten; dazu beitragen sollten die künstlich angelegten Kaskaden, nach denen das Tal seinen Namen hat, und Skulpturen, von deren Verbleib man heute leider nichts mehr weiß. Sogar Kurkonzerte fanden hier statt.
Verewigen wollte sich auf diese Weise ein Fürstbischof namens Adam Friedrich von Seinsheim. Er ließ das Tal bereits 1767 auf diese Weise entstehen; in den Folgejahren verbesserten andere den Kaskadenbau und die Wasserführung. Leider fanden auch hier an jenem schrecklichen und für Bad Kissingen so blutigen 10. Juli 1866 im Rahmen des Deutschen Krieges Kriegshandlungen statt; so erlag ein preußischer Leutnant im Altenburger Haus am unteren Ende des Kaskadentals seinen Kriegsverletzungen; er ist auf einer Gedenktafel verewigt (schrecklich, diese über das ganze Kissinger Gebiet verteilten zahlreichen Erinnerungstafeln - eine zentrale würde für mich genügen; mitten im Wald und an seinen Rändern immer wieder mal an das Sterben so vieler Menschen an jenem Tag erinnert zu werden: Ich mag das ehrlich gesagt nicht, auch wenn ich die Geschichte respektiere).

Auch im Winter ist das Tal einen Ausflug wert; der teilweise gefrorene Wasserverlauf lässt das Tal einfach märchenhaft erscheinen.
Doch nun haben wir Gott sei Dank Frühling:


Kaskadental unweit der Marieneiche
eine der kleinen Kaskaden
ein Paradies für Nymphen, Sylphen, Zwerge . . .


Samstag, 23. April 2016

Auseinandersetzung mit dem Islam: ja. Aber keine Ausgrenzung via Religion!

Ein Interview des Bamberger Bischofs Schick gibt Anlass, darauf hinzweisen, dass Kirchen  und Politiker endlich das Schwert führen müssen, von dem Jesus im Neuen Testament spricht, damit in unserer Gesellschaft wirklicher Frieden einziehen kann.

In vergangenen Posts habe ich mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass für mich aus spiritueller Sicht der Islam eine nicht lebensfähige, restaurative Geisteshaltung darstellt. Den Koran finde ich aus geistlicher Sicht ein erschreckend rückständiges Buch. Dessen ungeachtet ist diese Religion die geistliche Heimat vieler Menschen und vor Heimatgefühlen sollten wir höchsten Respekt haben.

Auseinandersetzung allerdings tut Not - Jesus spricht in der Bibel davon, dass er nicht gekommen ist, Frieden zu bringen, sondern das Schwert -, weil der Islam das Christentum, das für mich eine Entwicklungsstufe auf dem Weg der Menschheit und des Menschen darstellt, bewusst untergräbt. Allein, diese Auseinandersetzung geht nur auf friedlichem Wege, auch friedlich in Worten. Und sie sollte immer vermitteln, dass friedliche Muslime - und ich persönlich kenne keine Anderen, und den meisten von uns wird es genauso gehen  - unsere Nachbarn, Freunde und Nächsten sind.
Von daher sind die Worte des Bamberger Bischofs Schick im Rahmen eines Interviews mit der Katholischen Nachrichtenagentur ausgesprochen bedeutsam, wobei ich mir im Anschluss ein wichtiges Nachwort erlaube:

KNA: Herr Erzbischof, gibt es das eine christliche Abendland?

Schick: Nein, nicht als ein Produkt. Als Prozess, ja. Wer sich auf die Botschaft Jesu Christi einlässt, der kann christliches Abendland bilden, womit territorial Europa gemeint ist.

KNA: Was heißt das konkret?

Schick: Das heißt, dass man die Bergpredigt ernst nimmt, dass man das Gebot der Nächstenliebe lebt. Die Würde und die Rechte jedes Menschen müssen unabhängig von Rasse, Herkunft, Hautfarbe und Religion anerkannt werden. Die Feindesliebe gehört genauso dazu wie das ständige Bemühen, sich zu versöhnen, eine versöhnte und friedliche Gesellschaft zu bilden. Oder die Seligpreisungen: dass man barmherzig gegenüber jedem ist und dass man auch die Fremden aufnimmt, die in Not sind. Jesus identifiziert sich selbst mit den Heimatlosen. Christliches Abendland heißt: in Europa das, was das Evangelium beinhaltet, leben und in die Tat umsetzen. Das ist ein ständiger Prozess!

KNA: Kann denn dann überhaupt das christliche Abendland verteidigt werden?

Schick: Das christliche Abendland kann man nur im übertragenen Sinn verteidigen. Dabei muss aber klar sein, was man meint: Ich verteidige die Werte und Tugenden des Christentums, die ich gerade genannt habe, in meinem Bereich.

KNA: Sie bekommen immer wieder Hass- und Drohzuschriften, in denen man sich mehr oder weniger auf das christliche Abendland beruft.

Schick: Wer einen anderen bedroht, verunglimpft, Angst macht, der kann nicht das christliche Abendland für sich in Anspruch nehmen. Das Evangelium will nicht, dass ein Mensch bedroht oder missachtet wird.

KNA: Beim christlichen Abendland beruft man sich immer wieder auf die Religion. Jetzt sagen Vertreter der AfD, dass der Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei, Minarette und Muezzin-Rufe verboten werden sollen. Was halten Sie davon?

Schick: Einfach jemanden ausgrenzen, weil er eine bestimmte Religion hat, ist nicht christliches Abendland und auch nicht von unserer Verfassung gedeckt. Auch Vernunft und Dialogbereitschaft gehören zum christlichen Abendland dazu. Von vornherein jeden Dialog mit einem, der anders ist als ich, abzulehnen, das passt nicht zu den Werten des christlichen Abendlandes. Das gilt aber auch für die Muslime, und dann muss auch mit ihnen über Gleichberechtigung von Mann und Frau, Freiheit des Religionswechsels und über Gewalt im Namen der Religion geredet werden, bei uns und auch in den muslimisch geprägten Ländern.

KNA: Sie halten also nichts von solchen Forderungen wie denen der AfD?

Schick: Wir haben Religionsfreiheit. Sie ist im Grundgesetz verankert. Menschen müssen ihre Religion leben und auch entsprechende Gotteshäuser bauen können. Religion bedeutet Beziehung zu Gott, der auch im interreligiösen Dialog immer tiefer erkannt wird. Gott ist der eine, der alle Menschen liebt und verbindet, der Gemeinschaft schafft, der Frieden, Freiheit und Gleichberechtigung für alle weltweit will. Dieser Gott soll im christlichen Abendland bestimmen. Das Interview führte Christian Wölfel.

Ein Nachwort tut Not:

Religionsfreiheit ist ein wertvolles Gut unserer Verfassung.
Nur vermisse ich bei allem Respekt vor dem Islam als geistlicher Heimat vieler Menschen von Seiten unserer Kirchen klare Worte dazu, dass er in der Tat eindeutig verfassungsfeindliche Züge hat, und zwar gerade der religiöse - in erster Linie ist es der religiöse (!) -, wobei der Islam selbst nicht zwischen seiner religiösen und politschen Sendung trennt:

  • Er fordert im Koran zum Töten auf
  • Er gestattet Sklaverei
  • Er bewertet die Frau als weniger wertvoll und erlaubt die Vielehe, die meines Erachtens per se das Weibliche entwertet
  • Seine mentale Einstellung ist auf Unterwerfung und nicht auf Bewusstsein und Erkenntnis ausgerichtet; letztere aber sind Kennzeichen menschlicher Würde und Freiheit
  • Der Islam kennt keine Religionsfreiheit; kein Muslim darf sein religiöses Bekenntnis ändern und Ungläubige werden im Koran wieder und wieder bedroht.

Diese Punkte verletzen zentrale Aspekte unserer Verfassung. Gerade letzterer Punkt ist für Christen elementar, denn der Islam aberkennt im Grunde dem Christentum den Status einer Religion, indem Allah die Aussage, dass Gott einen Sohn habe, unter Strafe stellt - ich bin hier relativ ausführlich darauf eingegangen.
Dezidiert sagt er bekanntlich, dass er, Allah, nicht gezeugt worden sei und nicht gezeugt, also auch keinen Sohn habe.
Der Sohn aber ist das spirituelle Zentrum des Christlichen Glaubens; zudem ist nach Aussagen des Koran Jesus nicht am Kreuz gestorben.
Eindeutig ist, dass der Islam darauf ausgerichtet ist, andere Religionen zu eliminieren.

Die Kirche muss endlich aufhören zu kuschen!

Es kann nicht sein, dass die Kirche vor dem Islam in solch zentralen Punkten ständig kuscht.

Bemerkenswert ist, dass Bischof Schick anspricht, dass auch Muslime sich bestimmten Anforderungen, die er benennt, genügen müssen. Das ist nicht selbstverständlich, dass dies ein Kirchenmann tut; wünschenswert wäre, dass seine Punkte als Forderungen im kirchlichen Raum pointierter genannt werden.
Verhandelbar sind sie schließlich nicht

Nur auf dem Boden einer klaren Positionierung können die Kirchen wie auch unserer Staat entsprechend seiner Verfassung die Größe und Stärke haben, den Muslimen ihre Religionsausübung zuzugestehen.

Ob man von der Türkei, Saudi Arabien und dem Iran gesponserte Moscheen akzeptieren sollte: Da allerdings habe ich meine großen Bedenken, sieht man, wie Erdogan gegen Andersdenkende vorgeht, in Saudi Arabien im Namen Allahs Menschen öffentlich ausgepeitscht und hingerichtet werden und der Iran nach wie vor Israel mit Auslöschung droht. Auch hier würde ich mir von den kirchlichen Führungsgestalten ein klares Wort wünschen. Es wäre gut für den inneren Frieden in Deutschland!
Zumal sie damit etwas leisten würden, wozu unsere Politiker nicht in der Lage sind, wenn ich daran denke, dass Außenminister Steinmeier nicht einmal in der Lage war, den Mord an vielen Armeniern als Völkermord zu bezeichnen, und seine Chefin mit einem Autokraten, der die Menschenrechte mit Füßen tritt, modernen Menschenhandel praktiziert.

Übrigens würde ich gern die genauen Absprachen lesen können!

Weiß jemand, ob man, was zwischen der EU und Erdogan ausgehandelt worden ist, irgendwo einsehen kann?

Versöhnung aus Feigheit?

Worte des Aufeinander-Zugehens sowie des versöhnten Zusammenlebens - und das sollten  Vertreter der Kirchen endlich berücksichtigen - können nur dann wirklich gewichtig und glaubwürdig und von Wert sein, wenn sie nicht durch Verschweigen oder eine beschönigende Darstellung die Realität des spirituellen und politischen Islam ausblenden. Dadurch, und das sollte die christlichen Kirchen endlich erkennen, schüren sie bei denen Ängste, die Sorge tragen, dass die Kirchen Versöhnung aus Feigheit heraus predigen.

Zutrauen in flexibles Handeln

Die Auseinandersetzung mit dem Islam kann nur dann gelingen, wenn die Bewohner des Christlichen Abendlandes nicht zu pauschalen Lösungen greifen und z.B. durch Formulierungen offen lassen, ob sie sowohl den Islam als auch alle Muslime vertreiben wollen. Das klang in der Vergangenheit bisweilen an, und es ist schauderhaft.
Wie kann man vielen Hunderttausenden von Menschen in Deutschland das Gefühl geben wollen, sie sollten am besten auf gepackten Koffern sitzen?! Menschen, die oft seit Jahrzehnten maßgeblich daran beteiligt sind, dass unsere Wirtschaft floriert und unser öffentliches Leben! Menschen, die unter uns, wie es Michael Klonovsky auf bemerkenswerte Weise dargestellt  hat, im Geist unserer Verfassung leben.
Das Christentum ruft eindeutig zu Versöhnung und Nächstenliebe auf und wir müssen es uns endlich zutrauen, Muslime willkommen zu heißen und gern unter uns leben zu lassen und gleichzeitig jene unter ihnen die Rote Karte zu zeigen, die nicht im Geist unserer Verfassung und des Christentums unter uns leben wollen. Gleichzeitig aber müssen wir ihnen, vor allem denen, die zu uns kommen, einen Lernprozess zugestehen.

Wir sollten uns endlich zutrauen, das leisten zu können.

Nicht auf das Niveau der CDU absinken

In diesem Zusammenhang ist es nicht hilfreich, zu Formulierungen, wie, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, zu greifen, wenn man nicht zugleich dezidiert darstellt, wie das zu verstehen ist.
Ansonsten würde man sich nur auf das Niveau der CDU begeben, die mittels ihrer Vertreter unreflektiert und pauschal davon sprach, dass der Islam zu Deutschland gehöre.
Weder eine Merkel noch ein Steinmeier werden uns durch ihre Weichei-Politik vor möglichen totalitären Exzessen bewahren können.
Dazu bedarf es Menschen, die beides können: das Schwert kraftvoll zu führen und die Hand zur Versöhnung auszustrecken. Beides geht nicht ohne das andere. Das müssen einige in diesem Land endlich, endlich erkennen.

Wir können es auch, wenn wir uns unseres eigenen Bewusstseins sicher sind. Daran aber scheint es mir zu kranken. Dieses Bewusstsein zeigt sich auch daran, dass wir, wie die Bibel es formuliert, das Schwert einbringen, also klar differenzieren zwischen dem, was wir mittragen und was nicht.
Ich persönlich trage nicht die Verfassungsfeindlichkeit des Islam mit.

Meines Erachtens ist es Sache der islamischen Organisationen,

  • sich klar zu unserer Verfassung, 
  • zu Religionsfreiheit, 
  • zu gleichen Rechten von Männern und Frauen und 
  • zu Gewaltlosigkeit zu bekennen.

Wie sie das mit dem Koran, der Gottes ewiges Wort repräsentiert, in Übereinstimmung bringen, ist nicht  unsere Sache.
Wenn aber unsere Politiker und endlich auch die Kirchen Flagge zeigen und endlich aufhören, Dinge zu beschönigen, an denen es nichts zu beschönigen gibt, kann irgendwann ein Zustand erreicht werden, der ein Zusammenleben ohne Vorurteile ermöglicht.

Ich glaube, dass die Auseinandersetzung mit dem Islam gelingen kann, wenn wir selbst uns unserer Verfassung und unserer christlichen Werteausrichtung in uns sicher sind.

Wer allerdings mit dazu beiträgt, dass die Gesellschaft sich gegenüber Muslimen radikalisiert, hat genau jene Gesinnung in sich, die wir im dogmatischen Islam ablehnen und die wir auch bekämpfen müssen.

Deutschlands innerer Islamismus

Deutschland kennt durchaus einen inneren Islamismus, und zwar einen, der nicht wenigen Deutschen innewohnt:
Er kennt nur schwarz und weiß, er kennt keine Entwicklung, er kennt keine Versöhnung.
Wer dieses Bewusstsein in sich trägt, schlägt auf alles ein, was nicht so ist, wie er selbst. Genau das macnt der religiöse Islam, immer wieder auch der politische.

Das Schwert führen, wo es Not tut!

Wir sollten in einem ganz bewussten Sinne christlich sein, wo es Not tut, mit dem Schwert kämpfen, und wenn es möglich ist, die Hand ausstrecken und in wirklichem Frieden leben.
Jedenfalls sollte das unser Ziel sein!
Denen aber, die immer so tun, als sei der Islam kein Problem, haben zum einen nie wirklich sich kundig gemacht oder wenigstens einmal die ersten vier Suren des Koran gelesen - auf Projekt Gutenberg kann das jeder kostenlos tun -, zum anderen sind sie es, die den Unfrieden in unserer Gesellschaft schüren, weil sie maßgeblich zu der Sorge vieler beitragen, Deutschland könne auf eine seiner Schwächen hereinfallen, dass seine führenden Politiker nämlich nicht in der Lage sind, klare Worte zu finden und das Schwert des Neuen Testaments zu führen.

Nur wer das Schwert führt, das heißt, für Wahrheit kämpft, kann wirklich Frieden bringen!

Donnerstag, 21. April 2016

Hilfreiche Mythen: Der Spiegel des Perseus schützt vor festfrierenden Emotionen und todbringenden Energien!

Die Medusa zu besiegen ist auch heute noch so gut wie unmöglich. Zwar war sie zu ihrer Zeit die einzige Sterbliche unter den drei Gorgonenschwestern, aber alle drei waren nicht nur abgrundtief hässlich, geflügelt, schlangenhaarig und hassten die Menschen zutiefst, sondern jeder, der sie ansah, versteinerte augenblicklich.
Wie man mit Medusen umgeht und wie man den spiegelnden Schild des Perseus einsetzt, kurzum, wer an Mythen als seelischer Hilfe für unseren Alltag interessiert ist, möge hier lesen.

Gerade will sich das Meeres-Ungetüm der Andromeda bemächtigen,
da stürmt Perseus heran und vermag mit Hilfe des Hauptes der Medusa
jenes zu besiegen und Andromeda zu befreien. -
Wir können das ganze Geschehen noch heute am Sternenhimmel sehen.

Mittwoch, 20. April 2016

Ein Glück löste leuchtend vom Himmel sich los . . .



Und wie mag die Liebe dir kommen sein?
Kam sie wie ein Sonnen-, ein Blütenschnein, 
Kam sie wie ein Beten? - Erzähle:

Ein Glück löste leuchtend vom Himmel sich los
und hing mit gefalteten Schwingen groß
an meiner blühenden Seele . . .

                                aus den Ersten Gedichten Rilkes
                                                                     Das kleine Poem umfasst nicht mehr als diese 6 Zeilen; 
                                                  aber dessen ungeachtet sind sie herzfüllend.

Freitag, 15. April 2016

Warum es einem besser geht, wenn es einem schlechter geht! - Am Kreuz hängt der Rest vom Ego-Schützenfest.

In den letzten Monaten habe ich wiederholt beobachten müssen, dass ich mir näher bin, wenn es mir schlecht geht (allerdings nicht so schlecht, dass ich total durchgesackt bin). Das ist ein Zustand, wo man sich dem Wesentlichen näher fühlt. Die Einflüsse von außen treten nicht so laut an einen heran; auch Komplimenten von außen gelingt es nicht mehr, das Ego zu plustern, so dass es wie ein aufgeblasener Ballon anfängt zu fliegen und sich von dem eigentlichen Selbst entfernt wie der Ballon von dem Pflock, der im Boden steckt und die Verbindung zu Mutter Erde, zur großen Mutter in uns markiert.

Ich habe dann bei mir gedacht, dass es doch nicht sein darf, dass ich die größte Nähe zu mir immer nur dann spüre, wenn es mir schlecht geht. Weil ich dann notgedrungen, gedrängt durch Not, nach innen gehe und spüre, dass es gut ist, wenn ich mir nah bin, wenn es mir im Außen also schlecht, aber, je weiter ich nach innen gehe, immer besser geht.
Ob das wirklich der einzig gangbare Weg ist, sich nahe zu sein?
Vielleicht, weil man nur wirklich nach innen kommt, wenn Leid die Leinen nach außen kappt?


Irgendwie wollte ich das so recht nicht wahr  haben.

Bis ich folgende Worte las:

Das Problem der Kreuzigung ist der Anfang der Individuation ⟨also des Weges des Menschen zu sich, seinem Selbst⟩. Hier liegt die geheime Bedeutung der christlichen Symbolik, ein Weg voller Blut und Leiden - wie es jeder Schritt vorwärts auf dem Wege der Entwicklung menschlicher Bewusstheit ist. Kann der Mensch einen weiteren Zuwachs an Bewusstheit ertragen? (...) ich gestehe, dass ich mich der göttlichen Kraft dieses schier unübersteigbaren Problems unterwarf und dass ich bewusst und absichtlich mein Leben elend gemacht habe, weil ich wollte, dass Gott lebe und dass er frei sei von dem Leiden, das der Mensch ihm aufgezwungen hat, indem er seinen eigenen Willen mehr liebte als Gottes geheimnisvolle Absichten.

Bewusst und absichtlich sein Leben elend gemacht: Ich verstehe die Worte C.G. Jungs als eine bestimmte Art des Sich-nach-innen-Wendens, eine Form bewusster Bescheidenheit, Demut und Beugung. 
Das sagt ein Mensch, der sich dessen bewusst war, wie er in Erinnerungen, Träume, Gedanken schrieb, dass der Unterschied zwischen den meisten Menschen und ihm gewesen sei, dass bei ihm die ´Zwischenwände´ durchsichtig waren und wenn man seine Träume und Visionen liest, die sich ihm offenbarten, weiß man, dass dieses Mannes Bewusstsein eine besondere Kostbarkeit und seine Schriften und sein Wirken so groß waren, dass das große Dunkel es durch willige Neider verdunkeln lassen musste.

Mir ist seine Aussage aber eine Erhellung und ich verstehe, dass ich relativ normal bin mit meinem Empfinden, dass es also normal ist, dass es einem besser geht, wenn es einem schlecht oder elend geht. Man hängt am Kreuz oder kriecht zu Kreuze - und was da hängt, ist der Rest vom Ego-Schützenfest.


Auf diesem Hintergrund wird mir auch klar, was ich bisher nicht verstehen konnte, warum Johannes Paul II. so lange aushalten musste.
Mit seinem Leiden erinnerte er immer wieder an das Leiden Christi. 

Der am Kreuz hängende Jesus ist genau jener Rest, der verwandelt werden kann. Da ist nichts mehr, was ein reinigendes Feuer verzehren muss.

Diesen Jesus aber mag zunehmend niemand mehr sehen.
Er erinnert zu sehr, es mahnt, welchen Weg jeder gehen könnte.

Deshalb verschwindet das Kreuz aus unserer Öffentlichkeit.

Mittwoch, 13. April 2016

Warum ich gegen Islam-Unterricht an unseren Schulen bin! - Märchen und Mythen zeigen auf, warum der Islam ein veraltetes Bewusstsein vermittelt!

„Hart aber fair“ war vergangenen Montag wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Moderatoren in Bezug auf den Islam ständig nur immer das sattsam Bekannte widerkäuen sowie bei dem üblichen Gefloskel stehenbleiben und dass offensichtlich nicht einmal ein (Ex-)Präses der Synode der Evangelischen Kirche namens Katrin Göring-Eckardt ihre eigene Religion versteht. Es war erstaunlich, dass niemand der Anwesenden zentrale Unterschiede aufzeigte und kaum jemand offensichtlichen Falschaussagen entgegentrat.

Die einzige Ausnahme war der Historiker Michael Wolffsohn, der an der ein oder anderen Stelle vor allem Abdassamad El-Yazidi widersprach.

Ich habe in meinen vergangenen Posts, in denen es um den Islam ging, wesentliche Unterschiede zum Christentum aufgezeigt; der für mich wichtigste war, dass der Islam keinen spirituellen Weg weist.
Und das Aberwitzige ist, dass er sich im Grunde noch brüstet, keinen zu haben.

Die entscheidende Koranstelle lautet - und es ist die 112. Sure, überschrieben Die Reinigung:

1. Sprich: Er ist der eine Gott,
2. Allah, der Alleinige;
3. er zeugt nicht und wird nicht gezeugt, 4. und keiner ist ihm gleich.

Auch Worte der 9. Sure - es gibt zu diesem Sachverhalt im Übrigen noch weitere Stellen im Koran - beziehen sich darauf:

29. Kämpfet wider jene, denen die Schrift ⟨gemeint sind Juden und Christen⟩ gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den Jüngsten Tag und nicht verwehren, was Allah und sein Gesandter ⟨also Mohamed⟩ verwehrt haben, und nicht bekennen das Bekenntnis der Wahrheit, bis sie ⟨also Juden und Christen⟩ den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten.
30. Und es sprechen die Juden: »Esra ist Allahs Sohn.« Und es sprechen die Nazarener ⟨also die Christen⟩: »Der Messias ist Allahs Sohn.« Solches ist das Wort ihres Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von zuvor. Allah, schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos! (…) 33. Er ist's, der entsandt hat seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit, um sie sichtbar zu machen über jede andre Religion, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist.

Was bedeutet es - den Aufruf zur Gewalt mag jeder selbst einordnen -, dass der Koran so dezidiert und vehement ablehnt, dass Allah einen Sohn hat und dass diese Tatsache sich so eklatant vom Christentum unterscheidet?

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