Seiten

Freitag, 16. Januar 2026

Epstein-Files: Überlebender belastet Trump extrem

Es steht in der Tat zu vermuten, dass Trump ein unglaubliches Monster ist - ich empfehle den Beitrag bis zum Ende anzuhören, es kann sein, dass es einem am Ende ziemlich schlecht ist.



Donnerstag, 25. Dezember 2025

Wenn sich der Magnetische Boden der Frau öffnet ... – Was spirituelle Sexualität ermöglicht .

Wenn Mann und Frau sich in Liebe vereinen, bringt das die Frau dazu, ihren Magnetischen Boden zu öffnen. Was wir im „Manuskript der Magdalena“ lesen können, vermittelt auch dieses Video. Wir lesen und hören weiterhin, dass im Herzen, im Verstand und in der Körperweisheit des Weiblichen einige der größten Geheimnisse und Kräfte ruhen, die darauf warten entdeckt zu werden. Und sie offenbaren sich alle durch die gegenseitige Berührung!
Zugleich erfahren wir, dass das solare Prinzip - damit auch der Mann - sich von dem lunaren Prinzip bedroht fühlt. Und das, wo doch die männliche Schlange, die entlang unserer Wirbelsäule aufsteigen will, golden ist, die weibliche aber, links der Wirbelsäule, schwarz. Offensichtlich hat Nacht Macht …

Mit Maria Magdalena sind wir in der Lage, einen neuen Blick auf die Bedeutung der Sexualität im Leben der Menschen zu werfen. Wir erfahren, dass wir durch sie auf ungeahnte Weise unser Bewusstsein entwickeln können. Und erstaunlich ist, dass Rudolf Steiner das bestätigt und als Ziel dieser Entwicklung Christus benennt. Erstaunlich deshalb, weil in der gesamten anthroposophischen Bewegung darüber nicht gesprochen wird. Seltsam …

Mit diesem Video möchte ich auch Menschen ansprechen, die alleine leben oder in einer Beziehung, in der Sexualität keine große Bedeutung hat. Denn mit Hilfe der Übungen, auf die ich im ersten Video zum Thema der Spirituellen Sexualität hingewiesen habe, sind wir in der Lage, die beiden Schlangen rechts und links unserer Wirbelsäule zu veranlassen, sich weiter nach oben zu bewegen, damit die Kraft unseres Ätherleibes zu stärken und uns immer tiefer unserem inneren Heiligtum zu nähern, dem Christus in uns.


Samstag, 13. Dezember 2025

Wahre Weiblichkeit und die Ängste einer dekadenten Männlichkeit, wie sie zunehmend deutlicher zutage treten.

Wahre Weiblichkeit steht in Zusammenhang mit der Finsternis, die existierte, bevor Gott in der Schöpfungsgeschichte sprach: „Es werde Licht.“

Diese erste göttliche Aussage war sodann die Geburt des Lichtes, das in Zusammenhang steht mit dem Göttlich-Männlichen (von dem auf unserer Erde kaum mehr eine Vorstellung vorhanden ist).


Es heißt zu Beginn der Schöpfungsgeschichte:



Rudolf Steiner formuliert in seiner GA 93 (S. 36):
Das ursprüngliche Geschlecht ist das Weibliche.“, um bei anderer Gelegenheit zu äußern:
“In Wahrheit ist das Männliche und das Weibliche nur ein Spezialfall für eine viel höhere Zweiheit. (GA 89, S. 289).
Damit nimmt er u.a. Bezug auf obige Stelle der Genesis. Die wenigsten vermuten, dass wir schon hier zu Beginn der Bibel Ursprünge der männlich-weiblichen Polarität finden und damit eine große noch so wenig verstandene Wahrheit in Bezug auf die Wirklichkeit unseres Lebens.

Wenn Maria Magdalena in Tom Kenyons Das Manuskript der Magdalena feststellt - ich habe dies in dem hier verlinkten Video angesprochen:
Aus der von Sonnenlicht durchfluteten Perspektive des männlichen Prinzips trägt das weibliche Prinzip einen dunklen, feuchten, gefährlichen Abgrund in sich. Das solare Prinzip fühlt sich von der Dunkelheit des lunaren Prinzips bedroht.
so bezieht sie sich mit dieser Aussage auch auf die Angst vieler Männer vor einer Weiblichkeit, der sie sich - meist unbewusst - nicht gewachsen fühlen. Welcher Mann gibt gern zu, dass er sich fürchtet vor der Dunkelheit, vor dem Feuchten und einer Furcht, die sich zum Teil auch äußert in der klammheimlichen Angst vieler Männer vor der Vagina.

Die Gründe für die männliche Angst - dabei dürfen doch ausgerechnet Männer eigentlich nicht ängstlich sein, räusper, räisper - liegen in dem Verlust um das Wissen, dass sie aus der Finsternis geboren sind. Weil sie darum nicht mehr wissen, tritt ihnen diese Finsternis furchterregend gegenüber; sie fangen mit ihr nichts an, zumal sie doch strahlendes Licht sind, zumindest sich so vorkommen.
In dieser Angst liegt auch die Ursache für die Machtgier und Kontrollwut des dekadenten Männlichen in unserer Zeit. Ein Putin macht ein ganzes Land, Russland, zu einem Gefängnis, in dem er der Gefängnisaufseher ist. Insassen, die nicht spuren, fliegen gegebenfalls aus dem Fenster, werden vergiftet oder finden sich in Arbeitslagern wieder. Staaten, die Formen der Freiheit kennen, werden bekämpft. Dasselbe Spiel treibt ein Trump ungleich dilettantischer in den USA. Außenpolitisch spielt er den Friedensengel - sieht man einmal von Venezuela ab; nach innen soll seine Art von Frieden, wenn es nach ihm geht, allerdings nur Totenstille bedeuten für alle, die ihn durchschauen und kritisieren, es sei denn, sie schleimen ihn an, dann dürfen sie reden. In Variationen findet sich dieses männlich tödliche Spiel meist in etwas abgeschwächter Form auf der ganzen Welt (Erdogan, Orban, Kim Jong-un, Xi Jinpin …).

Unter anderem in der Sexualmagie der Isis, in die Maria Magdalena eingeweiht war und die sie mit Jesus bis zu dessen Tod praktizierte, auch um seinen Ka-Leib, seinen Ätherleib zu stärken für die große Herausforderung seines Lebens, finden wir nicht von ungefähr eine schwarze - die weibliche lunare - Schlange links der Wirbelsäule und auf der rechten Seite die goldene, solare (siehe Video - 28. November).
Frauen, die obigen Hintergrund nicht blicken, sind gegebenenfalls entsetzt über die Tatsache, dass ausgerechnet dem Weiblichen schwarz zugeordnet wird, und Männer fühlen sich dann bestätigt, dass dem Männlichen das Gold zukommt.
Doch die Finsternis - im Hebräischen wird sie mit Tohuwabohu (tōhū wā-ḇōhū - wüst und leer) bezeichnet, die Griechen nannten sie dann Chaos - ist so wertvoll wie das Licht.

Wir leben in einer Zeit, in der das dekadente Männliche für viele Menschen immer offensichtlicher sein wahres Gesicht zeigt und durchschaut wird. Damit einher geht, dass bei zunehmend mehr Menschen sowohl die schwarze als auch die goldene Schlange entlang ihrer Wirbelsäule aufsteigen und wenn dies mit einer charakterlichen und moralischen Läuterung, einer Reinigung ihres Astral- und Ätherleibes einhergeht, wird es diesmal nicht enden wie in Atlantis, sondern es wird die Geburt eines neuen Bewusstseins stattfinden, das die "Offenbarung des Johannes" in deren 21. Kapitel das „Neue Jerusalem“ nennt.

Der Grund, warum ich in meinem 2. Video zum Thema der Spirituellen Sexualität, das ich in den nächsten Tagen fertigstellen zu können hoffe, von wahrer Weiblichkeit spreche und nicht nur von Weiblichkeit, liegt darin, dass unsere Erde nicht nur überladen ist mit einer dekadenten Männlichkeit, sondern auch um wahre Weiblichkeit kaum mehr weiß.
Wahre Weiblichkeit ist eine Weise göttlichen Seins, wie sie in diesen Tagen zunehmend auf unsere Erde zurückkehrt; nie hatte sie die Erde wirklich verlassen - Wesen wie Hathor, Isis und Maria waren immer anwesend gewesen -, doch sie war aus dem Bewusstsein vieler Menschen entschwunden und Frauen, die in der Politik tätig sind, dokumentieren gerade heute die Degeneration des Weiblichen, indem sie glauben, weiblich sein bedeute, männlich dekadentes Verhalten besonders perfekt zu praktizieren (man nehme beispielsweise die sich in ihrer stimmlichen Wirklichkeit verbergende seelische Verfassung einer Alice Weidel wahr oder den Tonfall einer Julia Klöckner, mit dem sie ihr Amt führt ...)

Doch wir dürfen in unseren Tagen eine Rückkehr des Madonnenbewusstseins erleben, wie es Raphael mit seiner Sixtinischen Madonna ankündigte und Goethe mit seinem Verweis am Ende des "Faust“ auf das Ewig-Weibliche.

Diesem Weiblichen dürfen wir in der Dunkelheit der Weihnachtstage gerade in diesem Jahr besonders intensiv begegnen.

Montag, 8. Dezember 2025

Die Ehe ist nur eine irdische Angelegenheit …

Die Ehe, wie ihr sie kennt, ist eine irdische Angelegenheit; sie wurde durch Gesetze für die reibungslosere Regelung der Gesellschaft geschaffen, und die Ehegesetze und -konventionen sind im wesentlichen eine regional bedingte Angelegenheit. In einem Land gibt es ein Regelwerk und in einem anderen ein anderes. Wir versuchen dir zu vermitteln, dass im Himmel (und in ihren höheren Körpern) zwei Seelen einzig und allein durch die Anziehungskraft ihres Geistes zueinander gezogen werden, durch die Liebe, die Harmonie und den völligen Gleichklang zwischen ihnen. Wenn solche Art verwandte Seelen sich auf der Erde treffen, bleiben sie Seelenverwandte und können nicht getrennt werden. Wen Gott zusammengefügt hat, den soll niemand trennen – oder mit anderen Worten, niemand kann das tun – keine äußeren Umstände, weder Tod noch eine andere Form der physischen Trennung können jemals Seelen trennen, die in vollkommener Liebe und Harmonie verbunden sind.
Du wirst dich vielleicht fragen, warum ein Zusammenkommen zweier getrennter Teile, männlich und weiblich, überhaupt notwendig ist, wenn jede Seele sowohl männliche wie weibliche Eigenschaften hat. (…) Damit die Seele zu vollkommener Glückseligkeit gelangt, muss es Zeiten geben, wo eine Trennung oder das Bewusstsein eines getrennten Lebens notwendig ist, im Positiven wie im Negativen, im Männlichen wie im Weiblichen. (…)

Gott hat in jeden den Wunsch nach einem Gefährten gelegt. Aber der wahre Gefährte ist genau das, was mit dem Wort „Seelenverwandtschaft“ gemeint ist. (…)
Oftmals ist es schwer für dich, Glückseligkeit zu empfinden, solange du nicht Erfolg bei deiner Suche nach dem vollkommenen Gefährten hast. Der Grund hierfür ist das Wissen, das tief in der Seele verborgen ist. Wir selbst haben in einer Vision das Leben auf dem Planeten Venus gesehen, wo absolute göttliche Liebe und glückliche Ehe gelebt wird. Das muss verdient werden; es muss durch Bemühen und Arbeit erworben werden; mit anderen Worten: mit Dienst. Wenn du fähig bist, auf der wahren geistigen Ebene deines Seins zu existieren, dann wirst du erkennen, in welcher Dunkelheit sich die Erde befindet und wie schwer es für dich war, die Herrlichkeiten höherer Welten zu verstehen, während du in diesen irdischen Umständen eingehüllt und eingesperrt warst.

Natürlich gewöhnt man sich, während man in einem physischen Körper ist, so an das derzeitige Geschlecht, dass man sich während dieser Zeit nicht vorstellen kann, in einem Körper des anderen Geschlechts zu sein. Vielleicht gefällt dir der Gedanke nicht. Vielleicht denkst du sogar, das eine sei das „niedrigere“ und das andere das „höhere“ Geschlecht.
Was für eine altmodische Einstellung!
Männlich und weiblich sind absolut gleichwertig.
Solange diese grundlegende Wahrheit nicht erkannt wird, solange sie nicht in allen Äußerungen des Lebens auf der Erde anerkannt wird, kann das Gleichgewicht nicht wiederhergestellt werden. Wie kann man Fortschritte erwarten, geistigen oder materiellen, wenn das Schiff nicht im Gleichgewicht ist. (…)

Könnt ihr nicht den tiefen Sinn, das Göttliche, in Mann und in der Frau sehen? 
Meine Freunde, wenn ihr die Entwürdigung betrachtet, deren Zeugen ihr im Verhalten der Menschheit so oft werdet, dann haltet fest an dem Glauben, an dem Gedanken, „Mein Bruder, wie entwürdigt du auch immer sein magst, ich verehre dich, denn in dir leuchtet das göttliche Bild.“
„Du, Frau, wie erniedrigt du auch immer sein magst, wie wenig entwickelt, wie wenig entfaltet auch immer, du bist Teil der Göttlichen Mutter; daher verehre ich die Göttliche Mutter in dir.“

Nehmt diesen Gedanken auf, lebt ihn und verleiht ihm Ausdruck in jedem Augenblick, und ihr werdet dem Vollkommenen, dem Sohn Gottes, dem Christus sehr nahe – sehr, sehr nahe – kommen. 

(aus > White Eagle, "Die Göttliche Mutter“)

Mittwoch, 26. November 2025

Bewusstseinsentwicklung mittels spiritueller Sexualität

Mit Tom Kenyons und Judi Sions „Manuskript der Magdalena“ ist endgültig das Ende kirchlicher Kontrolle über das Bewusstsein der Menschen besiegelt. Jeder soll wissen: Spirituelle Sexualität dient der seelisch-geistigen Entwicklung des Menschen und wer alleine lebt, kann genauso mit den Übungen im Rahmen der Alchemie des Horus höchstes Bewusstsein erlangen.
In dem unten verlinkten ersten Video zur spirituellen Sexualität bin ich noch nicht zu detaillierteren Informationen zu Isis, Osiris und Horus gekommen. Isis repräsentiert die kosmisch göttliche Mutter, die doch so viele, die monieren, dass immer nur von Gott Vater gesprochen werde, vermissen. Und Horus steht für den Christus, der sich in uns entwickeln will; dazu in einem demnächst folgenden zweiten Video mehr. Hinweise zur lunaren und solaren Schlange, die in ihrem Aufstieg entlang unserer Wirbelsäule, diese in den Chakren kreuzend, die Entwicklung hin zu Christus ermöglich, finden sich allerdings bereits ausführlich in dem vorliegenden Video.
In ihm geht es vor allem auch um die Tiefe wahrer Weiblichkeit, auf die auch Rudolf Steiner - im übrigen nicht nur in der hier zitierten Passage - verweist (mehr dazu in Bälde in Video II), die Frauen endlich in sich entdecken mögen, und um eine Annäherung an die Sexualmagie, die Maria Magdalena und Jeshua lebten.
Magdalena formuliert, dass sie ein Brunnen für Jesus gewesen sei. Ohne diesen Brunnen trocknet das Männliche hoffnungslos aus. Das Ende dieser Hoffart dekadenter Männlichkeit, zu glauben, dass das Männliche in der Macht und Kontrolle über das Weibliche Wirklichkeit gestalten könne, erleben wir gerade; es vertrocknet. Was aber noch fehlt, ist ein Bewusstsein vor allem von Frauen über die Tiefe und Bedeutung ihrer Weiblichkeit und ein Bewusstsein der Männer für wahre Männlichkeit, die angewiesen ist auf den Brunnen wahrer Weiblichkeit. Zu Informationen und gedanklichen Anregungen hierzu möge dieses Video dienen.
Am Ende des Videos habe ich auf die klammheimliche Angst von Männern vor dem Dunklen, Feuchten und der weiblichen Vagina andeutend verwiesen; im folgenden Video werde ich noch näher darauf eingehen. Zu dem Material, das ich erwähnt habe, führt, wer sich vorweg schon informieren möchte, folgender Link:

Mittwoch, 19. November 2025

Die höchste Tugend unseres Ätherleibes ist die Liebe. – Er würde vor uns entstehen (gesetzt den Fall, wir könnten ihn sehen), wenn wir das Alphabet vor uns in die Luft sprechen.

Unser Ätherleib, seiner Form nach unserem physischen Körper gleichend, ihn nur ein wenig überragend, wurde in der ägyptischen Alchemie mit Ka-Körper bezeichnet und von Aristoteles Threptikon genannt; Paracelsus nannte ihn Archäus, auch Spiritus vitae bzw. Liquor vitae. In der Bibel, den Sprüchen Salomos (30,1) finden wir ihn als Ben Jake bezeichnet, in der indisch-theosophischen Terminologie als Linga-Sharira. 

Nach Rudolf Steiner ist das Denken eine Tätigkeit des Ätherleibes; durch ihn wird unser physischer Leib im Übrigen erst ein lebendiger, lebensfähiger Leib, deshalb nennt Steiner ihn auch elementarischen bzw. Kräfteleib. 

Die höchste Tugend des Ätherleibes aber ist dem Begründer der Anthroposophie nach die Liebe:
Die Kräfte, die zunächst aus den Tiefen unseres Wesens heraufwirken zu uns aus unserem Ätherleib, sind die Kräfte, die sich dadurch ausdrücken, daß der Mensch lieben kann, lieben auf allen Stufen seines Daseins. (GA 130, S 174)
Für den ein oder anderen mag die Aussage Steiners nahezu unglaublich sein, dass sich, wenn wir das Alphabet in die Luft hineinsprechen könnten, so dass die Buchstaben dort quasi stehenblieben, die Form unseres Ätherleibs abbilden würde, wenn wir ihn denn sehen könnten:
Wenn wir tatsächlich vom a bis zum z gehen könnten in der Lautformulierung, wenn wir dies so zuwege brächten, daß das a stehenbleiben würde bis zum z, und das Ganze würde sich in der Luft abbilden, was wäre denn das? Was wäre das für eine Form?
Das wäre die Form des menschlichen ätherischen Leibes. Der menschliche ätherische Leib würde auf diese Weise zustande kommen. Der menschliche ätherische Leib stünde vor Ihnen, wenn Sie einmal das ganze Alphabet - man müßte es erst richtigstellen, heute ist es nicht ganz richtig so, wie es gewöhnlich aufgestellt wird, aber es kommt ja auf das Prinzip jetzt an -, wenn Sie einmal lautlich das Alphabet von a angefangen bis zum z hinstellen würden, der Mensch stünde vor Ihnen. (GA 279, S. 47)

Montag, 17. November 2025

🌟 Es gilt für die Menschheit, Isis und Osiris wiederzufinden 🌟

Es ist tatsächlich genial, wie in den ägyptischen Mythen sich unsere Zeit spiegelt. Und es scheint so, als ob die Menschheit ein neues mythisches Kapitel aufschlagen könnte, als ob die ägyptische Mythe um den Tod von Osiris zu einem glücklichen Ende kommen könne, als ob sich die Mühen der Isis gelohnt hätten. Noch ist es nicht so weit, aber es deutet sich an, dass der neue Mensch "Horus" Wirklichkeit werden könnte.
Genial finde ich, wie Rudolf Steiner gerade in seinen Ausführungen zu den griechischen und - in unserem Fall - den ägyptischen Mythen uns den Blick öffnet für deren Wirklichkeit. Im folgenden finden sich Zitate aus seinen Vorträgen zur ägyptischen Mythe um Isis, Osiris und Horus:

Es herrschte in früherer Zeit lange noch auf Erden, zum Segen der Menschheit, Osiris, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, welcher später charakterisiert ist in dem, dass die Sonne stand im Zeichen des Skorpion. Da war es, dass der Bruder Typhon oder Seth den Osiris tötete. Er tötete ihn in der Weise, dass er ihn veranlasste, sich in einen Kasten zu legen, welchen er schloss und dem Meere übergab. Isis, die Schwester und Gemahlin des Osiris, suchte ihren Bruder und Gemahl, und als sie ihn gefunden hatte, brachte sie ihn nach Ägypten. Aber da strebte der böse Typhon wieder nach der Vernichtung des Osiris, er zerstückelte ihn. Isis sammelte nun die einzelnen Teile und begrub sie an verschiedenen Orten. - Man zeigt auch heute noch in Ägypten verschiedene Osirisgräber. - Dann gebar Isis den Horus, und Horus rächte seinen Vater Osiris an Typhon. Osiris wurde wiederum in die Welt der göttlich-geistigen Wesen aufgenommen, und ist zwar nicht mehr auf der Erde tätig, aber er ist dort für den Menschen tätig, wenn dieser zwischen Tod und einer neuen Geburt in der geistigen Welt weilt. Daher stellte man sich auch den Weg des Toten in Ägypten vor als den Weg zum Osiris. (GA 106, S. 85f)

Dem Menschen, der nicht wie Osiris sozusagen sich zurückzog von der physisch-sinnlichen Welt, sondern in sie eintrat, was ist ihm geblieben? Seine Seele, sein geistig-seelisches Wesen, das ihn immer hinziehen wird zu den Urkeimen des Geistig-Seelischen, zu Osiris. Das ist die Menschenseele, die in uns wohnt, die Isis, in einer gewissen Beziehung das Ewig-Weibliche, das in uns wohnt und uns hinanzieht zu dem Reiche, aus dem wir herausgeboren sind. Diese Isis, wenn sie sich läutert und reinigt, abtut alles, was sie aus dem Physischen empfangen hat, wird befruchtet aus der geistigen Welt und gebiert dann den höheren Menschen, den Horus, der den Sieg erringen wird über alles niedere Menschliche. (GA57, S. 381ff )

Dieser Mensch, der nicht der äußere, physische Mensch ist, sondern der Mensch, der zum geistigen Licht aufzustreben immerfort den Ansporn hat, immer von den verborgenen Isis-Kräften getrieben wird, ist es, der wie der irdische Sohn des nicht in der irdischen Welt aufgegangenen, sondern in den geistigen Welten verborgen gebliebenen Osiris erscheint. Dieser unsichtbare Mensch, der Mensch des Strebens nach dem Höheren Selbst, wurde von der ägyptischen Seele als Horus empfunden, als der nachgeborene Sohn des Osiris. (GA 60, S. 360f)

🌼
"Im alten Ägypten gab es zwei Orden des Horus, die unterschiedlich ausgerichtet waren und in der Zusammenkunft eine holistische Sichtweise erschufen. Der Orden des linken Auges des Horus (Mondauge) blickte in die Seele, der Orden des rechten Auges des Horus (Sonnenauge) blickte in den Geist und in die Absicht. In der Mitte befand sich der geistige Seelenplan und die Übereinkunft mit dem Kosmos, in der sich die schöpferischen Kräfte im Einklang mit dem Universum entfalteten.

Das Horusauge hilft dir, den richtigen Blick auf die Dinge zu entwickeln und die großen kosmischen Kräfte wieder in die Balance zu bringen. Dem Blick des Horus entgeht nichts. Er sieht die Absichten des Geistes, Manipulationen und Unwahrheiten und die Wege der Seele, die tief, ewig, weit und verborgen sind. Er hilft, den
guten Weg, der im Einklang mit der Befreiung der Seele auf der Erde steht, zu wählen."
(aus J. Ruland & M. Karacay: Heilige Geometrie)