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Donnerstag, 17. Februar 2022

Langsam bröckelt sich die Wahrheit um Corona den Weg frei ...

Hört, hört!
Eigentlich unfassbar, was da steht! 
Was für Horrorszenarien wurden Tag für Tag über viele Wochen hin an die Wand gemalt - von Lauterbach, Wieler, Merkel, Drosten und Co.
Und jetzt das ………
Bin mal gespannt, wann rauskommt, wie viel Prozent der Corona-Toten gar keine Corona-Tote waren …

BILD - Text:
Die Intensivstationen (ITS) waren während der Corona-Pandemie nie flächendeckend überlastet!
So steht es im Schreiben aus dem Haus von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (58, SPD) an Bundestagsvize Wolfgang Kubicki (69, FDP), das BILD vorliegt.
Konkret heißt es dort von Lauterbachs Staatssekretär Edgar Franke: „Eine deutschlandweite, regional gleichzeitige Überlastung aller verfügbaren ITS-Kapazitäten, die eine systemische Unterversorgung von intensivpflichtigen COVID-19-Fällen (…) bedeutet hätte, trat nicht ein.“
Dabei gab es immer wieder laute Warnungen vor einem Kollaps der Kliniken.

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Eigentlich müssten sich doch jetzt ne ganze Menge Leute dafür entschuldigen, dass sie die Seelen von Millionen von Menschen über Wochen unnötig so sehr belastet haben ...

Montag, 14. Februar 2022

Was Paracelsus (1493-1541) zur Globalisierung gesagt hätte:

Wenn wir über die Schöpfung der natürlichen Dinge – von allem und jedem, was Gott geschaffen hat – recht unterrichtet sind, dann nur, indem ein jedes Land das Eigene erkennt, das in ihm ist und wächst, indem ein jeder Mensch die eigene Erkenntnis seiner selbst hat, auch, indem Handwerke und Gewerbe Kenntnisse überliefern in ihren Gegenständen.

Auf diese Weise lassen sich alle Geschöpfe erkennen, die Gott geschaffen hat, und nichts ist verborgen, das der Mensch nicht wüßte oder wissen könnte.

Nicht, daß alles in Einem wäre, d. h. daß ein Mensch alles weiß, sondern ein jeder weiß das Seine: Wenn sie alle zusammen kommen, dann wird alles bekannt.

Ebenso gilt auch, daß nicht ein Land die Kenntnisse aller Länder hat, aber es hat seine eigene Kenntnis: Wenn alle Länder zusammen genommen werden, dann ist wieder alles bekannt. Und eine jede Stadt, ein jedes Dorf, Gehöft etc. hat sein eigenes Wissen von allen natürlichen Dingen.

Dazu kommen die Handwerke und Gewerbe, bei denen alles Geschaffene nutzbar gemacht wird – das dazu, das hierzu – und so wird alles nutzbar gemacht und bei allem in Erfahrung gebracht, wozu es geschaffen ist. Und das mündet zuletzt darin, daß alles dem Menschen dient und ihm untergeben ist.

[…] der Mensch ist mehr als die Natur. Er ist Natur. Er ist auch Geist. Er ist auch Engel: Er hat die Eigenschaften derer drei. Wandelt er in der Natur, so dient er der Natur, wandelt er im Geist, so dient er dem Geist, wandelt er wie die Engel, so dient er als ein Engel. Das erste gehört dem Leib an, die beiden andern sind der Seele eigen und sind ihr Kleinod. Darum also, weil der Mensch eine Seele hat und damit die zwei, darum schreitet er über die Natur hinaus und kann auch das erforschen, was nicht der Natur angehört, kann etwa die Hölle, den Teufel und dessen Reich erfahren und ergründen. Ebenso kann der Mensch auch den Himmel und dessen Wesen ergründen, nämlich Gott und sein Reich. Denn wer an einen Ort gehen muß, soll zuvor das Wesen des betreffenden Ortes kennen, dann kann er wandern, wohin es ihn verlangt.
[…] er ist darum geschaffen, um von den Wunderwerken Gottes zu reden und auf sie hinzuweisen.

Bei jedem Werk, das Gott geschaffen hat, vermag der Mensch, es nach Wesen und Eigenschaft zu ergründen: Denn nichts ist geschaffen, das der Mensch nicht ergründen könnte, und ist darum geschaffen, auf daß der Mensch nicht müßiggehe, sondern wandle in den Wegen Gottes, d. h. in seinen Werken. Nicht im Laster, nicht in Hurerei, nicht im Spielen, nicht im Saufen, nicht im Stehlen, nicht im Güter-Anhäufen oder Schätze-Sammeln für die Würmer, sondern er soll seinen Geist, sein Licht, seine Engels-Art auf die Betrachtung der Dinge richten, die von Gott sind. 

(´Prologus´ aus "Buch von den Nymphen, Sylphen, Pygmaeen, Salamandern und den übrigen Geistern")

Empfehlung als AUSHANG IN DEN STAATLICHEN LEHRERSEMINAREN und RUNDSCHREIBEN AN ALLE KULTUSMINISTER:

"Seit der Mitte des 15. Jahrhunderts bis in das 20. Jahrhundert hinein – genauer bis zum Ende des 19. Jahrhunderts – war die menschliche Entwicklung vorzugsweise eine solche, die den Verstand, die den Intellekt erstens in Anspruch genommen hat für den Fortschritt der Menschheit, zweitens aber zu einer bestimmten Höhe gebracht hat. Der Intellekt ist wunderbar ausgebildet worden in den verflossenen Jahrhunderten. Allein geradeso, wie jedem einzelnen Lebensalter, dem Kindesalter, dem Jünglings- und Jungfrauenalter, dem reifen Mannes- und Frauenalter, dem Greisenalter eine bestimmte Art der Seelen- und Leibesentwickung entspricht, die dann in den nächsten Lebensabschnitt nicht hineingeht, so ist es auch mit der Entwicklung der Menschheit im allgemeinen. 

Es ist einmal das abgelaufene Zeitalter das des Intellekts, des Verstandes. Und diese Verstandesentwicklung, sie soll nicht – das liegt in den Gesetzen der Menschheitsentwicklung – in den weiteren Fortschritt dieser Entwicklung hineingehen. Es ist so, daß wir jetzt stehen vor dem Beginn einer spirituellen Entwicklung der Menschheit. Dasjenige, was der Verstand leisten kann, hat er zunächst geleistet; er kann nur noch so, wie er ausgebildet worden ist in verflossenen Jahrhunderten, als ein Erbstück hineingetragen werden in die weitere Menschheitsentwicklung. 

Dagegen ist die Menschheitsentwicklung darauf angewiesen, die Welle spirituellen Lebens zu berücksichtigen, die aus den geistigen Höhen heute überall einströmt in die physisch-sinnliche Welt, in welcher der Mensch lebt, und eine spirituelle Art der Entwicklung an die Stelle der reinen Verstandesentwicklung zu setzen. 

Es kann ja so sein, daß diejenige Menschheit, die bisher die zivilisierte war, sich sagt: Wir halten fest an dem alten Verstande; wir halten fest an Experiment und Beobachtung und an dem, was der Verstand daraus machen kann; wir lehnen dasjenige ab, was einzelne behaupten: daß gerade in unserer Zeit eine mächtige Welle spirituellen Lebens aus geistigen Höhen in das irdische Leben hereindringt; wir wollen nichts davon wissen, wir wollen dem Verstand weiter dienen. – 
Sie können das nicht, denn der Verstand hat seinen Höhepunkt überschritten, er kann nur fortgepflanzt werden; aber diese Fortpflanzung bedeutet zugleich, daß er in einen Verfall geht. Der Verstand kommt tatsächlich in einen Verfall; wir sehen diesen Verfall heute schon beginnen, können ihn heute äußerlich schon nachweisen. 

Die Menschheit braucht die Aufnahme desjenigen, was an spirituellem Leben aus den geistigen Höhen in das physische Erdenleben hereinströmt. Das kann zurückgewiesen werden. Aber wenn es zurückgewiesen wird, hört eben für diejenigen Menschen, die es zurückweisen, die Möglichkeit des menschlichen Fortschritts, der menschlichen Kultur, der menschlichen Zivilisation auf, und die Weiterentwicklung der Menschheit muß sich andere Völker, andere Gegenden suchen. Denn wir leben nicht nur in einem Zeitalter des Umschwungs der irdischen Verhältnisse, sondern dieser Umschwung der irdischen Verhältnisse ist ja nur der Ausdruck für den Umschwung, der sich im seelisch-geistigen Reiche vollzieht, das zunächst sich ja in der Sinneswelt nur offenbart, das aber dieser Sinneswelt als ein geistiges Reich zugrunde liegt."
(aus: "Die Anthroposophie und ihre Gegner". GA 255b, S. 357f)

Freitag, 11. Februar 2022

Du musst, du musst, du musst ... - von einem Modalverb und seinen seelischen Folgen

 Gewiss, es gibt Situationen, da lässt sich auf seine Verwendung kaum verzichten und manchmal drückt es ja auch etwas ganz anderes aus als eine zwanghafte Aufforderung, wenn beispielsweise die Mutter zu ihrem Kind am Bahnsteig sagt: "Du musst jetzt aber einsteigen!", weil sie sieht, dass der Zug in einer Minute abfährt und ihr cooler Junge immer noch dasteht, als wolle er sich erst noch einen Döner holen.

Als ich mich vor vielen Jahren - gefühlt ist es schon einige Leben her - mit der Transaktionsanalyse beschäftigte und einem, wie ich finde, genialen Buch, Babcock/Keepers´ "Miteinander wachsen" (https://bit.ly/33jMhyU), wurde mir die Rolle eines zwanghaften "müssen" bewusst und ich habe es so schlagartig wie möglich in meinem Unterricht zu vermeiden versucht. Immer geht das natürlich nicht, doch nach einiger Zeit öfter als man denkt. Stattdessen  habe ich, gerade als Klassenlehrer zurückgegriffen auf Formulierungen wie "Lasst uns zusammen ..." oder "Lasst und gemeinsam ...". - Das sind wahre Zauberformeln und das Einzige, was man beachten sollte, ist, sie nicht manipulativ einzusetzen und Kinder nicht zugunsten eines Lehrer-Ego über den Tisch zu ziehen; auch das ist ja möglich.

Aber das Gefühl, etwas in gemeinsamem Einverständnis zu tun, ist eines der schönsten Gefühle, die man, finde ich, als Lehrer haben kann.

Nun trug es sich zu, dass ein recht junger Musiklehrer während des Unterrichts in "meine" 5. Klasse kam, in der ich also Klassenlehrer war, weil er etwas Nicht-Aufschiebbares anzusagen hatte, und ich sehe noch heute die Situation vor mir, wie er sagte: "Ihr müsst also eure Noten mitbringen" und "Ihr müsst pünktlich sein, gute Laune mitbringen" und "natürlich müsst ihr zur Aufführung gepflegt aussehen, also nicht im Unterhemd erscheinen". So ging das eine ganze Weile und ich merkte, wie meine Klasse innerlich so richtig zusammenschrumpelte, wie die Kinder seelisch in die Knie gingen. 

Äußerlich sah der Musiklehrer natürlich nichts, aber ich spürte, was mit ihnen los war, denn dieses "müssen" waren sie nicht mehr gewohnt; wie ein Alp legte es sich auf ihre Seelchen.

Und als der Musiklehrer mit seinen Ausführungen fast am Ende war und erfolgssicher die Klasse demnächst verlassen wollte, erhob sich ein Ärmchen und ein Junge fragte:

"Müssen wir eigentlich kommen?"

Mit dieser einzigen Frage, mit vier Worten brachte da ein Kind genau die Problematik auf den Punkt, die sich hier verbirgt. - Wer will bei so vielem "müssen" wirklich kommen ...

Hinter diesem Modalverb, das so genannt wird, weil es ja die Art und Weise eines Geschehens festlegt - die anderen lauten dürfen, können, mögen, sollen  und wollen - steckt versteckt oft ein Eltern-Ich, ein Ausdruck von Machtgefälle, eine Zwanghaftigkeit, die wir unreflektiert ein Leben lang Gefahr laufen zu transportieren und an unsere Kinder bzw. unsere Umgebung weiterzugeben.

Und "sollen" ist nicht viel besser, nur subtiler, vor allem, wenn es in konjunktivischer Form daherkommt: "Ihr solltet gute Laune mitbringen!"

Was wirklich zählt:

Wir dürfen uns bewusst sein, etwas in Freiheit tun zu können.

Mögen wir, möge die Menschheit diesen Weg vom müssen und sollen zum dürfen und können bewusst gehen!

Mittwoch, 9. Februar 2022

"MENSCH, WAS DU LIEBST, IN DAS WIRST DU VERWANDELT WERDEN"! - In was wollen wir denn verwandelt werden?

Was macht das mit einer Gesellschaft, wenn sich der Bilder- und Wortschatz so dramatisch verändern, wie das in den letzten zwei Jahren bei uns geschah?
Ging es Dir genauso, dass Du irgendwann dieses Virus-Piktogramm nicht mehr sehen konntest, diesen unsäglichen Ball mit seinen Ausstülpungen, meist noch in Farben, die sich niemand an seiner Tapete wünscht?
Wieviele Stiche in den Oberarm haben wir mittlerweile im Fernsehen gesehen, selbst Karl Lauterbach stach ja zu, todesmutig den Oberarm anvisierend ...
Wieviele mit hochmodernstem Maschinenpark vollgestopfte Krankenzimmer mit Intensivbetten, umgarnt von Schläuchen, sahen wir, mit einem menschlichen Arm, Bein oder Rumpf und einer Krankenschwester oder einem Arzt, von denen wir wussten, dass sie alle unter den Ungeimpften leiden, die die Intensivstationen zu überschwemmen schienen (dabei machten die Infizierten meistenteils nicht einmal 20 Prozent einer solchen Station aus), die ja auch schuld sind (das steht wohl schon fest), wenn weitere Mutationen auftauchen ...

Klar gibt es unter uns jene, die dessentwegen kaum mehr Fernsehen sehen, aber der Großteil der Bevölkerung tut das eben nicht, sondern ist ungefiltert dem allem ausgesetzt, weil er keine andere Entscheidung trifft ... die Welt als Krankenhaus ...
Und klar, die Sprache steht dem nicht nach: Inzidenz, Mutationen, evidenzbasiert, Lockerung, 2G, 3G, geboostert, #drostenluegt, Impfpflicht, Schnelltest, Quarantäne, Viruslast, R-Wert, Corona-Tote und und und ...

Gewiss stimmt es nicht, wenn der berühmte Philosoph Ludwig Wittgenstein schrieb, die Grenzen der Sprache seien die Grenzen unserer Welt, denn er hat schlicht die Macht der Bilder unterschlagen. Aber natürlich hat er den Fokus auf einen wichtigen Bereich gelenkt.

Worüber spricht die Gesellschaft, worüber sprechen wir nicht mehr?
Welche Bilder vermissen wir?

Und ist es nicht so, dass die Menschen dazu neigen, ins pure Gegenteil zu verfallen, wenn sie einer Sache überdrüssig sind?
Dass sie die Mitte verlieren, auch ihre eigene MItte?

Wäre es nicht gut, wenn wir einen Bundespräsidenten oder Bundeskanzler, einen Papst hätten oder am besten einen einfachen Bürger, einen, der in der Lage ist, den Blick öffentlich darauf zu lenken, um was es im Leben geht und dass es eine Bedeutung hat, dass die Menschheit so gebeutelt wird und dass auf einmal zig Milliarden für Masken, Tests und alles Mögliche locker gemacht werden, dass aber für die Armen und sozial Schwachen nie mehr Geld als unbedingt notwendig da war, obwohl die Tafeln schon vor Corona existentiell gerade auch für Familen waren, damit Eltern ihre Kinder satt bekommen.
Und in den Rachen Corona fliegt nach wie vor eine Milliarde nach der anderen, aber in den Innenstädten vieler Großstädte gab und gibt es kaum Spielplätze für Kinder und Schulen sehen zum Teil bei uns aus, dass es der Sau graust (in wievielen Schulen gehen Kinder nicht mehr auf die Toiletten, weil es hygienisch unzumutbar ist) ...
Wie viele Politiker haben wir, bei denen das Herz höher schlägt, wenn es um das Wohl der Banken geht, nicht aber, wenn es um das Wohl von Jugendlichen geht ...

"Mensch, was Du liebst, in das wirst Du verwandelt werden", schrieb Angelus Silesius. Das gilt für die Bilder, die wir sehen und sehen müssen, das gilt für das, was wir sprechen.
Und lieben Menschen überhaupt noch, angesichts dessen, wie viel Energie das Corona-Thema frisst??
Oder sollten wir uns gar erst einmal der Frage stellen, ob wir wissen, was Liebe ist?

Wenn wir aber zu wissen glauben, was Liebe ist, dann stellt sich umso mehr die Frage: Was lieben wir, gerade in diesen Zeiten?

Es wird keine Rückkehr zur Normalität geben - es wird eine andere Normalität geben!
Aber wie wird sie aussehen?
Und wäre es nicht wichtig, dass wir uns aktiv um sie kümmern?!
Damit sie sich nicht automatisch ergibt aus einer Mischung von Börse, Bruttosozialprodukt, Amazon, Tatort, Karl Lauterbach, Klimakatastrophe, Zalando, Smartphone und Elektroauto ...

Gregor Samsa ist in Kafkas "Verwandlung" in einen Käfer verwandelt worden. Das könnte prophetisch gewesen sein ... liegt die Mehrheit der Menschheit irgendwann auch auf dem Rücken und fuchtelt wild mit Armen und Beinen?

In was wollen wir verwandelt werden?

Montag, 7. Februar 2022

Ein Rudolf-Steiner-Auszug zum Zusammenhang von Mond- und weiblichem Zyklus, Gral, Kelch und Blut

Im Zusammenhang mit der Tatsache, dass die Frau und das Weibliche uns durch ihre Beziehung zum Mondgeschehen mit dem Kosmischen verbinden und dass es gilt, dieses Wissen wiederzubeleben, wie es in zahlreichen Büchern auch geschieht, sei es durch Shuttle/Redgroves „Die weise Wunde Menstruation“, Pope/Wurlitzers „wildpower. Dein Zyklus als Quelle weiblicher Kraft“ oder in Miranda Grays „Roter Mond“, rückt auch der Zusammenhang von Mond und Gral in den Mittelpunkt, bei Rudolf Steiner allerdings nicht in dem Hinweis auf die Verbundenheit von Gral und weiblichem Prinzip, wie sie sich vor allem durch die Kelchsymbolik und dem darin enthaltene Blut in den oben genannten Büchern angesprochen findet, sondern durch einen Blick in die Akasha-Chronik, jener Ätherchronik - die Bibel nennt sie "Buch des Lebens" -, in der alles Erdengeschehen aufgezeichnet ist. 
Natürlich ist das ein zutiefst spirituelles Thema, das die Entwicklung der Erde und des Menschen betrifft. Es wird nur wenige interessieren, aber es ist gerade vielleicht wichtig, veröffentlicht zu werden.

Ich gebe aus dem im Folgenden genannten Steiner-Werk Auszüge wieder.
Dies alles steht in Zusammenhang mit den ersten beiden Beiträgen einer von mir noch ins Leben zu rufenden Facebook-Gruppe unter dem Titel „Dem Weiblichen und kosmischen Ebenen bewusst begegnen – die spirituellen Herausforderungen unserer Gegenwart annehmen“. – Wenn sie online geht, gebe ich es hier bekannt.

aus Rudolf Steiner, Christus und die geistige Welt. Von der Suche nach dem heiligen Gral.
Ein Zyklus von sechs Vorträgen, gehalten in Leipzig vom 28. Dezember 1913 bis 2. Januar 1914  ( Anmerkungen von mir in [… ] )

(S. 83) „Bei der okkulten Forschung wird man auch, und zwar oft nur in Anlehnung an das, wozu einen das Karma führt, ganz stufenweise und sachte geführt; und man weiß nicht, wenn einem etwas entgegentritt, das auf irgendeine Sache Bezug zu haben scheint, was unter dem Einfluß der Kräfte, die aus der spirituellen Welt kommen, einmal in der eigenen Seele aus einer solchen Sache gemacht werden soll. Man weiß oft nicht einmal, daß sich irgend etwas, was man bekommt aus den Tiefen der okkulten Welt heraus, auf irgendein Problem bezieht, das man jahrelang verfolgt. So wußte ich nichts Rechtes damit anzufangen, als ich den norwegischen Volksgeist, den nordischen Volksgeist einmal befragte über den Parzival und er sagte: Lerne verstehen das Wort, das durch meine Kraft geflossen ist in die nordische Parzivalsage: «Ganganda greida» — die herum laufende Labung etwa — so ähnlich! Ich wußte nichts damit anzufangen.
Und wiederum wußte ich nichts damit anzufangen, als ich einmal aus der römischen Peterskirche kam unter dem Eindruck jenes Michelangeloschen Werkes, das man gleich zur rechten Seite findet, der Mutter mit dem Jesus, der so jung noch aussehenden Mutter mit dem bereits toten Jesus im Schoße. 

Michelangelos Pietà

Und unter der Nachwirkung — das ist eine solche Führung — des Anschauens dieses Kunstwerkes kam, nicht wie eine Vision, sondern wie eine wahre Imagination aus der geistigen Welt heraus, das Bild, das eingeschrieben ist in die Akasha-Chronik [eine Ätherchronik, in der alles, was auf der Erde geschieht, aufgezeichnet ist] und das uns zeigt, wie Parzival, nach dem er zum erstenmal weggeht von der Gralsburg, wo er nicht gefragt hatte nach den Geheimnissen, die dort walten, im Walde auf eine junge Frau trifft, die den Bräutigam im Schöße hält und ihn beweint. Aber ich wußte, meine lieben Freunde, daß das Bild, ob es nun die Mutter ist oder die Braut, der der Bräutigam weg gestorben ist — oftmals wird der Christus der Bräutigam genannt —, eine Bedeutung habe und daß der Zusammenhang, der sich wahrhaftig ohne mein Zutun hinstellte, eine Bedeutung habe. (…)

(91) Besonders eines, was Wolfram von Eschenbach von ihm sagt, machte einen tiefen Eindruck, und ich mußte es zusammenbringen mit dem «Ganganda greida». Es stellte sich selber zusammen.

[Im Folgenden wird ein Mann namens Kyot angesprochen: Er ist der Gewährsmann von Wolfram von Eschenbach, ein provencalischer Troubadour, den jener in seinem „Parzival“ als Quelle im Hinblick auf sein Wissen um den Gral nennt (historisch ist diese Gestalt nicht nachgewiesen, doch taucht sie in Umberto Ecos Roman „Baudolino“ als Guiot auch auf.
Von diesem Kyot nun weiß Wolfram von Eschenbach, dass jener in Toledo ein vergessenes arabisches Manuskript von Flegetanis, einem muslimischen Astronomen und Nachkommen Salomons fand, der die Geheimnisse des Heiligen Grals in der Sternenschrift gelesen habe. Nachdem er die arabische Sprache erlernt und die Handschrift entziffert hatte, sei er durch ganz Europa gereist, um mehr über den Gral zu erfahren. Dabei sei er in Anjou auf die Geschichte von Parzival gestoßen, so erfahren wir in Wolframs Versepos.]

Ich mußte es auch zusammenbringen mit dem Bilde des Weibes, das den Bräutigam, den toten, im Schoße hält. Es war einmal, als ich, wie gar nicht suchend, auf dieses Wort stieß, das von Kyot gesagt wird. Das Wort heißt: «er jach, ez hiez ein dinc der gral» — er sagte, ein Ding hieß der Gral. Und dann werden wir verwiesen durch die exoterische Forschung selber, wie er kam zu dem: er jach, ez hiez ein dinc der gral. Er bekam ein Buch in die Hand von Flegetanis in Spanien. Das ist ein astrologisches Buch. Kein Zweifel, man darf sich sagen: Kyot ist sogar der, der angeregt durch den Flegetanis — einen, den er Flegetanis nennt und in dem gewissermaßen etwas auflebt von der Kenntnis der Sternenschrift —, angeregt also durch diese wiederauflebende Astrologie, das Ding sieht, das der Gral heißt. Jetzt wußte ich, daß der Kyot nicht aufzugeben ist, daß er gerade eine wichtige Spur erschließt, wenn man geisteswissenschaftlich forscht: daß er also wenigstens den Gral gesehen hat. Wo also ist der Gral, der heute so gefunden werden muß, daß darauf steht der Name des Parzival, wo ist er zu finden? (…)
(92) Und dann ergab es sich mir eines Tages, den ich als einen für mich besonders bedeutsamen ansehen muß, wo die goldglänzende Schüssel in ihrer Realität zu finden ist; zunächst so, daß wir durch sie — da, wo sie sich durch ihr Sternenschriftsymbolum ausdrückt — geführt werden auf das Geheimnis des Gral.

Und da sah ich denn in der Sternenschrift dasjenige, was jeder sehen kann — nur findet er zunächst nicht das Geheimnis der Sache. Denn eines Tages erglänzte mir, als ich mit innerem Schauen verfolgte die goldglänzende Mondsichel, wenn sie am Himmel so erscheint, daß der dunkle Mond darin wie eine große Scheibe schwach sichtbar ist, so daß man schaut äußerlich-physisch den goldglänzenden Mond — Ganganda greida, die hinwandelnde Wegzehrung — und darin die große Hostie, die dunkle Scheibe, das, was man nicht sieht vom Monde, wenn man nur oberflächlich hinschaut, was man sieht, wenn man genauer hinschaut.

Denn dann sieht man die dunkle Scheibe, und in wunderbaren Lettern der okkulten Schrift auf der Mondessichel — den Namen Parzival! Das, meine lieben Freunde, war zunächst die Sternenschrift.

Denn in der Tat, im richtigen Licht gesehen, ergibt dieses Lesen der Sternenschrift für unser Herz und unseren Sinn etwas — wenn vielleicht auch noch nicht alles — von dem Parzival-Geheimnis, von dem Geheimnis des heiligen Gral. Was ich Ihnen darüber noch kurz anzudeuten habe, werde ich versuchen, Ihnen morgen zu sagen.“

Samstag, 29. Januar 2022

Irrsinniger Putin, der Irrsinn von 11 US-amerikanischen Flugzeugträgern, Gretel und ein not-wendendes Hexenfeuer

Vor einigen Tagen habe ich einen Beitrag auf Facebook veröffentlicht, den doch einige meiner Leser angesichts der  Vereinbarungen der OSZE-Charta und des Versprechens des Westens, dass es keine NATO-Osterweiterung geben werde, einseitig fanden, auch angesichts der Tatsache, wie der Westen überhaupt mit Putin umgegangenen sei. 
Hier zunächst mein Beitrag:

Irrsinniger Putin
Der Wahnsinn an der ukrainischen Grenze kostet jeden Tag Millionen von Euro, wobei die regulären Unterkünfte, die Garnisonen im Landesinneren Russlands, ja weiter unterhalten sein müssen. Aber die Zelte und Baracken, die an der Grenze errichtet worden sind, die notwendigen Installationen für die Wartung von Panzern und die Unterbringung von Waffen und Gerätschaften, die Transportkosten von Menschenmaterial (ist es mehr für Putin?) und Waffen, die Logistik für Essen und Trinken und Sanitär hat Milliarden gekostet und kostet und kostet.
Und die über 100 000 Soldaten wollen unterhalten sein, vor allem durch militärische Spielchen, durch das Verschießen von Munition und Räuber- und Gendarmspiele in der Umgebung, die die Soldaten beschäftigen und verhindern, dass sie auf dumme Gedanken kommen ...
Und das angesichts einer zum Teil bettelarmen Bevölkerung in der Sowjetunion. Nicht einmal Akademiker können zum Teil von ihrem Gehalt leben. Viele, auch junge Menschen, wohnen bei ihren Eltern, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten können.
Das interessiert den Kreml-Chef nicht, der auf seinen persönlichen Milliarden sitzt.
Wie groß müssen die Unterdrückungsmechanismen sein, damit die Bevölkerung in diesem Ausmaß zum Stillhalten gezwungen wird angesichts von Zuständen, die im Grunde zum Himmel schreien.
Das ist ein Aspekt; von anderen, dass z.B. Millionen von Menschen in der Ukraine in Angst versetzt worden sind und die gesamte Welt unnötig in Unruhe ist, ganz zu schweigen.
Was für ein Irrsinn. Das aber ist die Situation auf unserer Erde, dass ein paar bescheuerte alte Männer - wir erinnern uns an einen namens Trump, meine Gedanken gehen auch Richtung Ungarn, die Türkei, China und einge Regionen Afrikas - diese Macht haben, ihrem persönlichen Ego zuliebe solche Zustände zu inszenieren.
Wie kann man diese Menschen entmachten?
Was muss geschehen, dass allüberall auf der Welt diese alten, kaputten Männer sich nicht mehr ausagieren können?

Namen wie "Putin", "Erdogan", "Biden", "Scholz" und weitere mögliche Buchstabenfolgen stehen in meinen Augen für eine Realität, die einer Transformation entgegenstrebt. Deshalb habe ich folgenden Beitrag angeschlossen:

PUTIN, 11 FLUGZEUGTRÄGER, GRETEL UND DAS NOT-WENDENDE HEXENFEUER
Mir scheint, dass sich doch recht viele meiner Leser daran gestoßen haben, dass ich Putin Irrsinn zugeordnet habe, wo doch der Irrsinn ganz wo anders zu suchen sei.
Das ist er und ist er zugleich nicht, denn er regiert unsere Erde sozusagen weltweit (ja, er ist universal und ist so mächtig, weil er auch im Universum existiert - noch viel realer und mächtiger als unter uns Menschen).
Dieser Irsinn existiert aus geistiger Sicht nicht, wenn man so will, denn existent ist nur wahrer Geist. Nur ist mir persönlich diese Denke zu abgehoben, solange nämlich mein dürftiger Geist neben dem wahren existiert, existiert für mich eine Realität, die man Maya oder wie auch immer nennen mag (> https://anthrowiki.at/Maya_(Religion)).
In dieser, meiner Realität existiert nicht nur ein verirrter Sinn Putins, sondern es existieren beispielsweise 11 Flugzeugträger der USA, die auf den Weltmeeren patrouillieren - drei weitere sind in Planung -, jeder von ihnen eine Kleinstadt für sich, jede kostet jährlich Millionen, insgesamt verschlingen die zehn Bastionen Milliarden und das, obwohl die Infrastruktur einiger Staaten in den USA völlig am Boden liegt und in diesem gesamten Land ein riesiges Armenhaus existiert. 
Was auch immer Menschen dazu treibt, die Realität von 120 000 Soldaten an einer Grenze zu inszenieren oder höchst überflüssige Flugzeugträger auf den Weltmeeren patrouillieren zu lassen (die Bundeswehr könnte sich Gott sei Dank nicht auch nur annähernd einen einzigen leisten), ich hoffe, dass aus diesem - wie ich es sehe - verirrten Sinn sich möglichst bald ein wirklicher Sinn ergibt.
Ich habe, wie angesprochen, den Eindruck, dass sich manche daran stören, dass ich einer Buchstabenfolge wie -P-u-t-i-n- diesen Irrsinn zuordne. Für mich steht er für diese irr-sinnige, verirrte Geistigkeit weltweit.
Um es in der Märchensprache auszudrücken: die Menschheit tappt wie Hänsel und Gretel orientierungslos und verirrt im Wald.
Doch ich hoffe - und ich bin sogar zuversichtlich -, dass bald sich jener weibliche Mut findet, den Gretel gezeigt hat, als sie die Hexe ins Feuer trat und damit Hänsel und sich rettete, ja erlöste (und damit im Übrigen auch das Hexenbewusstsein, das durch das machtvoll reinigende Feuer gehen muss - die Hexe, sie ist im Übrigen auch ein Teil von uns, so wie das Feuer).
Wenn das geschieht, ist die Zeit der Stiefmutter beendet.  
Märchenhelden wollen oft den alten Zustand des Glücks herstellen. Das gelingt nie, doch ich hoffe, es gelingt uns bald, jenen neuen Glückszustand zu finden, den Jesus im Lukas-Evangelium anspricht:
ICH bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon!
Es ist dieses Hexenfeuer, das im Hänsel-und-Gretel-Märchen brennt und welches das sogenannte Böse selbst entzündet hat.


In dieser ganzen derzeitigen (Corona-, Putin- und Flugzeugträger-) Existenz entfacht sich dieses Feuer und es wird entflammen, wenn sich eine machtvolle Weiblichkeit zeigen kann (es ist unsere Aufgabe, uns an ihrer (Wieder-)Geburt auf der Erde zu beteiligen), die mit mit ihrer kraftvoll männlichen Seite die Hexe ins Feuer tritt:


Frühmorgens mußte Gretel heraus, den Kessel mit Wasser aufhängen und Feuer anzünden. "Erst wollen wir backen," sagte die Alte, "ich habe den Backofen schon eingeheizt und den Teig geknetet." Sie stieß das arme Gretel hinaus zu dem Backofen, aus dem die Feuerflammen schon herausschlugen "Kriech hinein," sagte die Hexe, "und sieh zu, ob recht eingeheizt ist, damit wir das Brot hineinschieben können." Und wenn Gretel darin war, wollte sie den Ofen zumachen und Gretel sollte darin braten, und dann wollte sie's aufessen. Aber Gretel merkte, was sie im Sinn hatte, und sprach: "Ich weiß nicht, wie ich's machen soll; wie komm ich da hinein?" - "Dumme Gans," sagte die Alte, "die Öffnung ist groß genug, siehst du wohl, ich könnte selbst hinein," krabbelte heran und steckte den Kopf in den Backofen. Da gab ihr Gretel einen Stoß, daß sie weit hineinfuhr, machte die eiserne Tür zu und schob den Riegel vor. Hu! Da fing sie an zu heulen, ganz grauselich; aber Gretel lief fort, und die gottlose Hexe mußte elendiglich verbrennen.